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    Nach den zwei "Kingsman"-Filmen kommt noch viel mehr: Das ist der Stand bei Fortsetzung, Prequel und Spin-off
    Von Markus Trutt — 13.04.2020 um 13:00
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    Mit „Kingsman 2: The Golden Circle“ hat „Kingsman: The Secret Service“ bereits eine Fortsetzung bekommen. Doch damit ist noch lange nicht Schluss. So sollen nicht nur „Kingsman 3“ und ein Prequel, sondern auch ein Spin-off und eine Serie kommen.

    Twentieth Century Fox

    Wer sich bei der (erneuten) Sichtung von „Kingsman: The Secret Service“ am heutigen 13. April 2020 um 20.15 Uhr auf ProSieben fragt, wie es denn um die Zukunft der damit gestarteten Spionage-Action-Reihe bestellt ist, den können wir beruhigen: Auch unter Federführung von Disney (die 2019 das „Kingsman“-Studio Fox übernommen haben) soll das abgedrehte Franchise nach dem schon 2017 erschienenen zweiten Teil „Kingsman: The Golden Circle“ weiter ausgebaut werden, schließlich haben die ersten beiden Filme zusammen weltweit über 820 Millionen Dollar eingespielt.

    Wenn es nach Regisseur Matthew Vaughn („X-Men: Erste Entscheidung“, „Kick-Ass“) geht, ist das Ende der Fahnenstange sogar noch lange nicht erreicht. So hat er neben dem bald erscheinenden Prequel bereits Pläne für einen regulären dritten Teil und sogar für einen Ableger und eine Serie...

    Prequel "The King's Man: The Beginning"

    Das am weitesten fortgeschrittene nächste „Kingman“-Projekt ist das Prequel „The King’s Man: The Beginning“, in dem die Vorgeschichte und Entstehung der im Zentrum der Reihe stehenden britischen Spionage-Organisation erzählt wird.

    So sehen wir, wie der junge Conrad (Harris Dickinson) zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Duke of Oxford (Ralph Fiennes) in die Welt der Spionage eingeführt und später zum ersten Kingsman wird. Auf seinem Weg dorthin wird er im Umfeld des Ersten Weltkriegs in eine weitreichende Verschwörung verwickelt. Dabei wird auch Lee Unwin („Kick-Ass“-Star Aaron Taylor-Johnson), ein Vorfahre von „Kingsman“-Held Eggsy (Taron Egerton), eine kleine Rolle spielen.

    Der Film wartet dabei mit einer komplett neuen, aber nicht minder prominenten Besetzung auf. So gehören unter anderem auch noch Gemma Arterton („Prince Of Persia: Der Sand der Zeit“), Rhys Ifans („Notting Hill“), Stanley Tucci („Captain America“), Djimon Hounsou („Captain Marvel“), Charles Dance („Game Of Thrones“) sowie die deutschen Schauspieler Daniel Brühl („Good Bye, Lenin“) und Alexandra Maria Lara („Der Untergang“) zum illustren Cast.

    Für die Regie zeichnet auch hier wieder Matthew Vaughn selbst verantwortlich. Nach einer Verschiebung um mehrere Monate soll „The King’s Man: The Beginning“ nun am 17. September 2020 in die deutschen Kinos kommen – vorausgesetzt, die aktuellen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie führen nicht zu weiteren Verzögerungen bei der Post-Produktion oder eventuellen Nachdrehs.

    Sequel "Kingsman 3"

    Nachdem Matthew Vaughn mit dem „Kingsman“-Prequel einen Abstecher in die Vergangenheit gemacht hat, will er auch die eigentliche Reihe mit einem regulären dritten Teil fortführen, für den er bereits konkrete Vorstellungen hat. Viel ist darüber noch nicht bekannt, jedoch ließ Vaughn bereits verlauten, dass „Kingsman 3“ die Geschichte um Eggsy und seinen Mentor Harry (Colin Firth) zu einem Abschluss bringen soll.

    Inhaltliche Details zum Film gibt es ansonsten noch keine, die „Kingsman“-Comic-Vorlagen von Mark Millar bieten aber noch mehr als genug Stoff – vom Brexit-Thriller „The Big Exit“, in dem Eggsy 100 Millionen Pfund in Form von Goldbarren nach Brüssel bringen soll, bis zu „The Red Diamond“, in dem Eggsy erstmal beurlaubt wird, nachdem er den eben erst geretteten Prinz Philip außer Gefecht setzt.

    Wann die Produktion des Sequels angegangen werden soll, ist noch nicht bekannt, doch rechnen wir damit, dass der Dreh irgendwann im Laufe des Jahres 2021 stattfinden und der Film dann 2022 in die Kinos kommen wird.

    "Statesman"-Spin-off

    Im Zuge des Erfolgs von „Kingsman 2“ kündigte Matthew Vaughn auch an, dass er an einem eigenen Ableger über die darin erstmals aufgetretenen Statesman, das US-Pendant zu den britischen Kingsman, werkle. Ob dafür die Statesman-Darsteller um Halle BerryChanning Tatum und Jeff Bridges zurückkehren sollen, ist aktuell unklar.

    Generell dürfte uns „Statesman“ erst nach „The King’s Man“ und „Kingsman 3“ erwarten und das Zustandekommen ohnehin noch stark vom Erfolg dieser beiden Franchise-Beiträge abhängen.

    "Kingsman"-Serie

    Mit der geplanten „Kingsman“-Serie verhält es sich ähnlich wie mit dem Spin-off „Statesman“. Matthew Vaughn scheint zwar schon recht konkrete Pläne für die Erweiterung seiner Comic-Verfilmungen auf den Serien-Bereich zu haben (so soll sie etwa acht einstündige Episoden umfassen), doch hat auch dieses Projekt erst einmal weniger Priorität als „The King’s Man“ und „Kingsman 3“, dürfte uns also, bei weiterhin hohem Zuschauerinteresse am Franchise, ebenfalls erst danach ins Haus stehen.

    Ob und wann es überhaupt realisiert wird, bleibt also auch hier noch abzuwarten. Zuletzt ist es um Spin-off und Serie erst einmal wieder recht still geworden.

    Es ging um Leben und Tod: Diese "Kingsman: The Secret Service"-Szene war nicht gespielt!

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