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    "Fantastic Four"-Held, Bösewicht oder Regisseur? John Krasinski spricht mit Marvel
    Von Björn Becher — 14.04.2020 um 17:44
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    „A Quiet Place“-Regisseur und „Jack Ryan“-Hauptdarsteller John Krasinski soll ein Meeting mit Marvel-Boss Kevin Feige gehabt haben. Und während viele Comic-Fans auf Reed Richards hoffen, gibt es noch andere Möglichkeiten.

    Paramount Pictures

    Auch in Zeiten der Corona-Krise finden in Hollywoods noch Meetings für künftige Projekte statt, nur halt meist auch per Videochat. Einen solchen soll es nun zwischen Marvel-Boss Kevin Feige und John Krasinski gegeben haben und dabei über künftige gemeinsame Projekte gesprochen worden sein.

    Doch worum kann es da gegangen sein? Vornweg: Wir wissen es natürlich nicht, aber haben für alle Filmfans, die sich darüber auch gerne den Kopf zerbrechen, einige Möglichkeiten zusammengetragen.

    Reed Richards in "Fantastic Four"?

    Da die Fantastic Four nach dem Kauf von Fox durch Disney erstmalig unter der Kontrolle von Kevin Feige stehen und dort zu neuem Leben erweckt werden sollen, könnte ein Fantraum wahr werden: John Krasinski als Reed Richards.

    Schon seit einiger Zeit ist dies das Traumcasting vieler Comic-Fans und Krasinski deutete bereits an, dass er sich diesen Part durchaus vorstellen kann und deswegen mal mit Feige sprechen wolle.

    Regisseur bei einem Marvel-Film oder einer Disney+-Serie?

    Allerdings ist John Krasinski längst mehr nicht nur Schauspieler. Mit „A Quiet Place“ bewies er sich erfolgreich als Regisseur. Eigentlich sollte aktuell Nachfolger „A Quiet Place 2“ in den Kinos laufen, wurde aber wegen der Corona-Krise verschoben. Marvel hat eine Vorliebe für solche aufstrebenden Regisseure wie Krasinski. Der passt damit genau ins Beuteschema des Studios.

    Die Webseite Geeks WorldWide, die zuerst die Nachricht vom Meeting streute, verweist so auch darauf, dass Marvel gerade mit der eigentlichen Entwicklungsphase von „Young Avengers“, einem Projekt über eine neue junge Superheldengruppe auf den Spuren der Avengers, begonnen habe.

    Noch ist unbekannt, ob es sich dabei um einen Kinofilm oder eine Disney+-Serie handelt, aber der enge zeitliche Zusammenhang von Meetings zu den „Young Avengers“ und den Gesprächen mit Krasinski könnte andeuten, dass er in diesem Projekt involviert sein soll.

    John Krasinski als Bösewicht?

    Aber wenn Krasinski für ein solches Projekt im Gespräch ist, muss es nicht unbedingt als Regisseur sein. Er könnte vielleicht auch eine Bösewichtrolle übernehmen – schließlich wäre ausgerechnet das doch auch ein überraschendes Casting und zudem ein Wunsch von Krasinski.

    Der erklärte vor einigen Jahren nämlich noch, dass er es mittlerweile bevorzugen würde, bei Marvel einen Bösewicht zu spielen. Der Grund: An einer Heldenrolle war er schon ganz knapp dran, eine weitere würde sich nun nur wie ein Ersatz anfühlen. Krasinski spielte damals darauf an, dass er kurz davorstand, statt Chris Evans als Captain America besetzt zu werden. Er hatte sogar schon ein Vorsprechen im Superheldenkostüm.

    Seine jüngsten Äußerungen lassen zwar den Schluss zu, dass er nun sich auch wieder eine Heldenrolle vorstellen kann, aber die Fiesling-Idee muss ja trotzdem nicht vom Tisch sein.

    Krasinski & Marvel: Da geht was

    Noch ist es reine Spekulation, wie John Krasinski und Marvel zusammenkommen, aber nach den vielen öffentlichen Andeutungen von Krasinski und der nun kursierenden Meldungen über das angebliche Meeting, scheint im Hintergrund etwas zu gehen.

    Uns würde es daher absolut nicht wundern, wenn Krasinski bald mit Marvel arbeitet – ob als „Fantastic Four“-Held, Regisseur oder Bösewicht… oder auch vielleicht in mehreren Funktionen. Vielleicht erzählt er die Tage etwas auf seinem neuen YouTube-Kanal SomeGoodNews, mit dem er in der Corona-Krise Unterhaltung aus seinem Wohnzimmer bringt.

    Eine Andeutung hat er dort bereits hinterlassen, als er einen kurzen Comic-Strip mit sich zeigte und erklärte, dass er so nah wie dadurch niemals mehr daran kommen wird, einen Comic-Helden zu spielen. Klingt zwar wie ein Dementi, ist aber natürlich ein Scherz.

    Sein neuer Film „A Quiet Place 2“ soll nun übrigens am 3. September 2020 in die Kinos kommen, Vorgänger „A Quiet Place“ kann unter anderem bei Amazon gestreamt werden.*

    Statt "A Quiet Place 2" im Kino: Das sind die Alternativen bei Netflix und Co.

    *Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Geht ja durchaus beides: Rolle und Regie. Muss ja nicht im selben Film sein.Als Figur aber bitte einen Schurken.Meinen Ideal Reed Richards hatte ich zwar schon in zwei Filmen, aber der Vorschlag von @Erik B. gefällt mir aktuell dann doch noch am Ehesten.Krasinski wäre für mich ein guter Thomas Fireheart / Puma.Der könnte ja in Spiderman III 'Going home' auftreten.Storyline hätte ich schon halbwegs im Kopf.Darin würde Fireheart sich nach der Enttarnung Peter Parkers als Spiderman dem Jungen als neuer Mentor nähern und quasi Stark ersetzen. Er stellt Spidey bei Fireheart Industrie ein (wobei Peter mit dem ihm abratenden Happy bricht) und teilt ihm Aufträge gegen Super-Industrie-Spione wie zum Beispiel den Käfer, Scorpion und den wieder freien Vulture zu.Diese formieren sich infolge ihrer Niederlagen zu einem eher persönlich motivierten Team.Im Laufe der Handlung kommt Peter hinter die Ambivalenz seines Arbeitgebers, der seinerseits Spionage bei Stark und auch bei Hammer Industries betreibt und Peter lediglich missbraucht, um deren (bzw Hammers) Security (Die er allesamt im Knast rekrutierte) auszuschalten.Peter stellt sich gegen Fireheart und es kommt zum Finale gegen den Puma.Zwar gewinnt Peter den Kampf, doch erkennt er, dass er seinen eigenen Weg finden muss.Er emanzipiert sich (endlich) von seinem Hang zu Vater-Ersatzfiguren und schmeißt den Job bei FH-Industrie mit der Erkenntnis hin, dass er alleinverantwortlich seine Kämpfe zu kämpfen hat.Thomas taucht in der PCS bei Peter und May auf und bietet an, Peter wieder einzustellen, um ihm einen Weg zu eröffnen, sein Potential und seinen eigenen Weg zu finden und Spiderman als Peters alter Ego dessen Privatsache und nicht Teil des Anstellungsverhältnisses sei.Die Antwort wird nicht mehr gezeigt.
    • HalJordan
      Eine Schurkenrolle wäre in der Tat mal etwas anderes. Auf der anderen Seite werden insbesondere im MCU viele Antagonisten verschwendet. Daher ist ein Regieposten bei einem anderen Projekt evtl. einer Serie wahrscheinlicher.
    • dc_icon_comics
      Mr. Fantastic 👌
    • dc_icon_comics
      Alles anderen wäre doof von Marvel
    • Tobias D.
      Noch immer meine Wunschbesetzung als Reed Richards, sofern seine Frau Emily Blunt Sue Storm spielt.
    • Sentenza93
      Ich vermute mal, dass es auf Richards hinauslaufen wird.
    • Erik B.
      Meine erste Wahl als Reed Richards wäre er nicht, aber wenn ich an Jim aus The Office denke, könnte das mit einer selbstironischen Note durchaus funktionieren.Mein Wunschcast ist Patrick Wilson. Das merke ich besonders wenn ich mir die Conjuring Fime anschaue. Die art und weise mit er dort mit den Händen gestikuliert, wie er sich artikuliert und sein ganzer Charme. Ich erkenne in Ed Warren viel von Reed Richards wieder.
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