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    Wird der neue "Dune" besser als die David-Lynch-Version? Die große Vorschau im Podcast
    Von Markus Trutt — 23.04.2020 um 13:45
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    Die ersten Bilder aus Denis Villeneuves „Dune“ sind da. Wir fassen in der neuen Ausgabe des FILMSTARTS-Podcasts daher einmal zusammen, was über die Sci-Fi-Adaption schon bekannt ist, sprechen aber auch über die erste Verfilmung von David Lynch.

    Warner Bros. / Webedia GmbH

    Denis Villeneuves Neuverfilmung von Frank Herberts Sci-Fi-Roman „Dune“ gehört aktuell zu den wohl meisterwarteten Kinofilmen. Das ist allerdings nicht nur dem wegweisendem Ausgangsmaterial und dem Star-Cast um Timothée Chalamet, Zendaya und Jason Momoa, sondern vor allem auch Regisseur Villeneuve zu verdanken, der mit „Arrival“ und „Blade Runner 2049“ zuletzt bereits zwei meisterliche Sci-Fi-Werke ablieferte.

    Dass wir mit den ersten Szenenbildern nun endlich einen Einblick in die neue Adaption bekommen haben, nehmen Leinwandliebe-Moderator Sebastian sowie die FILMSTARTS-Redakteure Tobias und Julius zum Anlass, um in unserem Podcast die bisher bekannten Informationen zusammenzutragen und darüber zu diskutieren, was sie sich von dem Film erhoffen, der am 17. Dezember 2020 in den deutschen Kinos starten soll. 

    Bevor es im Podcast allerdings um den neuen „Dune“ geht, wagen die Drei zunächst einen Blick zurück auf die eigenwillige erste Verfilmung aus dem Jahr 1984 von niemand Geringerem als Regie-Exzentriker David Lynch (u.a. bei Amazon als Stream erhältlich*), die in der Podcast-Runde – anders als etwa noch in der FILMSTARTS-Kritik – jedoch nicht allzu gut wegkommt...

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    Neues Bild zu "Dune": Das hat es mit den Anzügen von Zendaya & Co. auf sich

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    Kommentare
    • Ortrun
      Das wäre für mich sowas wie der heilige Gral der Science Fiction Filme.
    • Ortrun
      Ja, die lange Fassung, die ohne Lynchs Beteiligung für die TV-Auswertung geschnitten wurde, kenne ich auch (habe beide Versionen auf BluRay). Ich mag sie wegen der zusätzlichen Szenen, auch wenn sie m.E. im Erzählrhythmus unrunder läuft. Mein Favorit ist aber ein Fanedit auf youtube von Spicediver (Dune (1984) Alternative Edition Redux fanedit (178 min) ). Der kombiniert den Kinofilm mit den zusätzlichen Szenen aus der längeren Fassung und hat auch noch weitere zusätzliche Szenen drin, die in beiden Fassungen nicht enthalten sind sondern nur als deleted scenes vorliegen (z.B. der Tod von Thufir; m.E. eine sehr starke Szene, die ich auf jeden Fall im Kinofilm gelassen hätte). Und er läuft für mich deutlich runder als die längere Schnittfassung. Aus meiner Sicht die beste Version des Films, bis Lynch seine Schnittversion vorlegt (was leider immer unwahrscheinlicher wird).Ich bin auch sehr optimistisch, das Villeneuve eine tolle Umsetzung abliefern wird, gerade was das Worldbuilding betrifft (schon die bisher veröffentlichten Bilder sprechen mich sehr an). Und ich hoffe so sehr, dass zumindest der zweite Kinofilm kommt und damit das erste Buch auf der großen Leinwand abgeschlossen wird. Laut imdb wurden Jamis und Harah gecastet. Daher gehe ich mal davon aus, dass irgendwann nach dem Duell der cut kommt. Es macht ja auch Sinn, mit dem zweiten Teil nach dem Zeitsprung einzusetzen. Ich wünschte nur, Warner hätte von Anfang an für beide Filme grünes Licht gegeben, so wie New Line damals für alle drei Herr der Ringe Filme (und im Idealfall wären beide Filme parallel oder back to back gedreht worden).
    • greekfreak
      Absoluter Höhepunkt ist die pchychedelische Szene,wo der Navigator ein Wurmloch pupst durch das dann das Atreides Raumschiff hindurchfliegt. Die Buch-Fans kriegen da immer Schnapatmung,weil das so eigentlich nicht funktioniert im Buch,aber die Szene ist einfach abgefahren.
    • isom
      Bei deiner Beschreibung bekomme ich glatt Lust, den Film mir mal rein zuziehen.
    • Sentenza93
      Ich glaube zwar nicht wirklich dran, aber vielleicht bekommt Lynch ja, sollte der neue Film ein Erfolg werden, auch noch die Möglichkeit seine ursprüngliche Version (wieder-)herzustellen. Wäre ein Traum. Der TV-Cut ist ja leider auch nicht so das Gelbe vom Ei.
    • ObiWann
      Da kann ich dir nur zustimmen ,insbesondere der Vergleich mit Star Wars kann man so nicht bringen ,das is ja wie wenn de Pizza mit Pasta vergleichst nur weil beides aus Italien kommt hat das nix gemeinsam .Wie du schon richtig sagst basiert Dune hier auf einer wirklich komplexen Roman Handlung die schon zum Teil sehr verzwickt und extrem Detailreich ist . Da hat Star Wars einfach nen anderen Ursprung ,auch die Entwicklung der sogenannten Helden gehen da einfach komplett andere Wege . Und die Botschaft is bei Herbert halt auch ne ganz andere wie anfänglich bei Lucas ,den neuen Mist mal ausgelassen.Ich mag den alten Dune sehr vorallem den DC , das is zwar nicht Lynchs Fassung und für viele mag der ein wenig bis viel langatmig sein 😀 aber für mich halt einfach viel runder und viel Detailreicher ,und da stimm ich dir voll und ganz zu mit einem Ende was absolut befriedigend ist .Da du das Buch und Lynchs Dune ja auch gut kennst dürfte dir anhand des Cast von Villeneuve auch klar sein wo der Cut des ersten Films sein wird da fehlen ja 2 die fallen mal direkt auf .Ich will nicht sagen das mich das stört ,aber ich hab da glaube ich die selbe Angst wie du das es vielleicht nicht zu nem 2ten Teil kommt ,und dann hat man ne halbfertige vielleicht auch endgeile Adaption eines Stoffes der dann so nicht noch mal auf die Leinwand kommt .Das is dein Herr der Ringe Vergleich mal sowas von passend ,nicht auszudenken wenn das bei Dune passieren würde .Ich hab was die Umsetzung und den Aufbau betrifft bei Villeneuve überhaupt keine Bedenken ,bin wirklich fest davon überzeugt das der Man weiß was er macht und welches Projekt er sich da aufgeladen hat . Das ganze kann aber Final so gut sein wie es will ,wenn das Ding nicht ankommt bei den Zuschauern dann hilft der beste Cast und der beste Regisseur nix .Ich kann nur hoffen das sich am Ende Qualität durchsetzt und wir den 2ten Teil bekommen .
    • Ortrun
      Gut gesagt, die Botschaft von Herbert ist am Ende ja sogar, dass man Helden/Führern nicht trauen kann bzw. nicht trauen sollte. Also die Antithese zum Heldenmythos.
    • greekfreak
      Der Lynch Film hat Soundtrack von Toto,Sting als Feyd Harkonnen mit Pumuckl-Frise und Sir Patrick Stewart, der stilecht mit VoKaHiLa (Vorne kahl,hinten lang)-Frise den Einsatz von Atombomben befiehlt.Ohne Quatsch,zieht euch die Szene auf youtube mal rein,in englischer Originalversion.Wie der da inbrünstig ATOMICS!!! brüllt,das ist so geil.Kein Vergleich mit seiner aktuellen Performance in Picard,wo er wie auf Valium agiert.Überhaupt ist der Lynch Film vollgepackt mit kultig/abgefahrenen 80er Sch**ss wie theatralischen Overacting bis sich die Balken biegen,geilen praktischen Effekten (zieht euch mal die Sandwürmer rein,das sind animatronische Puppen),stylischen Kostümen etc. das es eine wahre Freude ist sich das zum wiederholten Mal reinzuziehen,selbst wenn die Herbert Puristen immer mit der Nase rümpfen.Da muss sich Denis Villa-dingendskirchen aber amtlich ins Zeug legen um den Kultfaktor zu erreichen. ;-) Merke: Geile Bilder auf die Leinwand klatschen kann jeder,mit einem guten Director of Photography. Echten Kult zu produzieren dagegen ist eine richtige Kunst.Ansonsten will ich jedes Mal wenn jemand Dune mit Star Wars vergleicht,mich beherrschen um nicht gegen die Netikette zu verstossen.Star Wars ist eine klassische Heldenstory,vom Jüngling der auszieht das Böse zu bekämpfen und der gute Lucas Schorsch,hat sich das ein oder andere von Herbert zwar abgeguckt,aber eben auch von Western,Samuraifilmen,diversen Sci-Fi Comics von Moebius und vor allem bei Flash Gordon. Dune fängt zwar so an,entwicklet sich aber im Laufe der Bücher zu einer hochkomplexen Story über Politik,Religion,Philosophie und haste nicht gesehenHerbert dekonstruiert die klassische Heldenstory komplett und warnt hier vor der Korruption die absolute Macht verursacht oder wie Religion as Instrument zur Manipulation dient,wie Imperien aufsteigen und zerfallen und sich dieser Kreislauf immer wieder wiederholt und und und und und.......
    • Ortrun
      Immerhin hat Paul in der Verfilmung von Lynch am Ende den Tod seines Vaters gerächt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen (und zwar auf der großen Leinwand). Falls Villeneuve (den ich sehr schätze und von dem ich gerade in Bezug auf Dune Großes erwarte) auf der großen Leinwand nicht bis zu diesem Punkt kommt, weil der erste Film nicht erfolgreich genug wird und Warner daher vor dem zweiten Film kneift, werde ich mich weiterhin an Lynchs Verfilmung halten (die ich trotz aller Schwächen sehr schätze; epische Story, perfekter Cast, fantastisches Produktionsdesign, tolle Musik, großartige Ausstattung, sehr schöne Wüstenaufnahmen und die Sandwürmer überzeugen mich bis heute). Mich haben die Erzähl- und Off-Stimmen im Film nie gestört und stören mich auch heute noch nicht (der Film hat für mich auch heute noch einen großen Wiedersehenswert). Ich hatte auch nie Probleme, der Story zu folgen (allerdings kannte ich vorher bereits das Buch).Wenn Villeneuve nicht dazu kommt, die Geschichte des ersten Buches auf die große Leinwand zu bringen, dann wäre Lynchs Verfilmung für mich schon deshalb besser, weil sie ein Ende bzw. eine Art Abschluss hat (auch wenn man über diesen inhaltlich streiten kann). Bis zu diesem Punkt muss Villeneuve erstmal kommen, damit für mich ein adäquater Vergleich zu Lynchs Verfilmung möglich ist. Ein Film, der mitten in der Geschichte endet und dann nicht fortgeführt wird, kann hinsichtlich der filmischen Qualität so gut sein, wie er will, er bleibt ein Fragment und als (Kunst)Werk unvollendet. Wenn Der Herr der Ringe nach dem Tod Boromirs, dem Zerbrechen der Gemeinschaft und Frodos und Sams Aufbruch nach Mordor enden würde (ohne Fortsetzung und Abschluss), wäre das auch nur ein sehr schönes Fragment, aber kein großer Film.Im Übrigen hasst Lynch den Film nicht (er hat selbst mehrfach gesagt, dass er viele Aspekte des Films sehr schätzt). Er hasst die mit dem Dreh verbundene Erfahrung und vor allem die Tatsache, dass ihm der Film am Ende aus der Hand genommen wurde und er nicht seine Vision /seinen final Cut verwirklichen konnte (wenn es dazu ein Crowdfunding gäbe, wäre ich sofort dabei).Und der Vergleich mit Krieg der Sterne hinkt schon deshalb, weil der eben keine (800seitige) epische Romanvorlage hatte, die er in Filmlänge unterbringen musste, sondern nur seine eigene originäre (eher kleine/intime) Geschichte, deren Handlung sich nur über ein paar Tage erstreckt und nicht über mehrere Jahre.
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