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    Gute Serien auf Netflix 2020 – mit Geheimtipps!
    Von Markus Trutt — 02.05.2020 um 12:00
    Aktualisiert am 01.07.2020 um 12:22
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    Netflix bietet inzwischen so viel Serien-Stoff, das selbst eine Corona-Auszeit nicht ausreicht, um alles durchzubingen. Daher wollen wir euch einmal eine Auswahl der für uns besten Serien geben, die 2020 auf dem Streamingdienst zu finden sind.

    BBC / Netflix

    Jede Woche finden allerlei neue Serien und Serienstaffeln ihren Weg auf Netflix. Beim Aufbau der Plattform, auf der längst nicht alle Titel dauerhaft einen prominenten Platz haben, kann es da schon mal schwierig sein, den Überblick zu behalten.

    Damit ihr trotzdem weniger Zeit mit Suchen und mehr Zeit mit Schauen verbringt, haben wir das üppige Serienprogramm des Streamingdienstes noch einmal etwas genauer unter die Lupe genommen und ein paar der Serien rausgefischt, die für uns zu den Highlights im Netflix-Portfolio gehören. Dabei wurden allerdings nicht nur die vielen Eigenproduktionen des Anbieters berücksichtigt, sondern auch die lizenzierten Serien, die derzeit bei Netflix zu finden sind.

    Zur besseren Orientierung haben wir unsere Serien-Tipps in Genres unterteilt: den Anfang machen wir mit Drama-, Comedy- sowie Sci-Fi- und Fantasy-Serien. Und so wie auch Netflix sein Angebot stetig erneuert und erweitert, wollen auch wir unser Special aktuell halten und mit der Zeit mit weiteren Genres ergänzen.

    Gute Drama-Serien auf Netflix

    House Of Cards“, Staffel 1 bis 6: „House Of Cards“ war eines der frühen Netflix-Aushängeschilder – und das völlig zu Recht. Nach dem Skandal um Kevin Spacey liefert die etwas notdürftig zusammengeschusterte letzte Staffel vielleicht nicht den gewünschten runden Abschluss, bis dahin bietet die Serie aber einen messerscharf geschriebenen und wohl in manchen Aspekten leider nicht allzu weit von der Realität entfernten Einblick in ein von Intrigen und Korruption durchzogenes US-Politsystem.

    Mindhunter“, Staffel 1 und 2: Zwei FBI-Agenten interviewen Ende der 1970er Jahre inhaftierte Mörder und legen so den Grundstein für das moderne Profiling. David Finchers virtuos inszeniertes Thriller-Drama ist nichts weniger als ein abgründiges Serien-Meisterwerk.

    When They See Us“, Miniserie: „When They See Us“ erzählt die wahre Geschichte von fünf latein- und afroamerikanischen Jugendlichen, die 1989 zu Unrecht für eine Verurteilung zu einer langen Haftstrafe verurteilt werden – und gehört dabei zum Bewegendsten, was das Serienjahr 2019 hervorgebracht hat.

    Narcos“, Staffel 1 bis 3: Wie ist Kokain im Drogengeschäft zum lukrativsten Süchtigmacher geworden? Mit „Narcos“ gibt Netflix die Antwort, unter anderem anhand der Geschichte des berüchtigten Drogenbarons Pablo Escobar (Wagner Moura). Und wer dann immer noch nicht genug vom internationalen Rauschmittelhandel hat, kann noch zu den bis dato zwei Staffeln der Nachfolgeserie „Narcos: Mexico“ greifen.

    Daniel Daza / Netflix
    Lukratives Drogengeschäft für Pablo Escobar (Wagner Moura) in „Narcos“

    The Crown“, Staffel 1 bis 3: „Die Queen“-Autor Peter Morgan beleuchtet mit genauem Auge die Jahrzehnte der Regentschaft von Königin Elisabeth II. vor der in seinem Biopic gezeigten Zeit – vom Beginn ihrer Herrschaft im Jahr 1947 bis in die 90er Jahre (zumindest soll die Serie dort einmal ankommen, wenn sie mit der fünften Staffel endet).

    Unbelievable“, Miniserie: Die Teenagerin Marie (Kaitlyn Dever) wird beschuldigt, im Fall ihrer eigenen Vergewaltigung gelogen zu haben und kämpft daraufhin gegen die wachsenden Zweifel an ihrer Geschichte an. Die Serie geht dabei mit unbequemen und mutigen Fragen an die Nieren – und untermauert obendrein Kaitlyn Devers Status als eine der aktuell besten Nachwuchsdarstellerinnen.

    Breaking Bad“ & „Better Call Saul“, jeweils Staffel 1 bis 5: Über „Breaking Bad“ braucht man eigentlich keine Worte mehr verlieren, ist die Ausnahmeserie rund um den krebskranken und zum skrupellosen Drogenbaron aufsteigenden Walter White (Bryan Cranston) doch längst Kult. Das Spin-off „Better Call Saul“ über den Werdegang des Unterwelt-Anwalts Saul Goodman (Bob Odenkirk) steht der Mutterserie jedoch in nichts nach.

    Fargo“, Staffel 1 bis 3: Anthologie-Serie, die im selben Universum wie der gleichnamige Coen-Brüder-Film angesiedelt ist, dabei dessen Ton perfekt trifft, ansonsten jedoch völlig auf eigenen Beinen stehen kann. Die pro Staffel abgeschlossenen Handlungsstränge über allerlei zwielichtige Gestalten in der eisigen amerikanischen Provinz sind herrlich absurd, schonungslos brutal und mit einer ganzen Wagenladung schräger Figuren vollgepackt, die man so schnell nicht vergisst.

    FX Networks
    In „Fargo“ wird Martin Freeman vom Pech verfolgt.

    Peaky Blinders“, Staffel 1 bis 5: Cillian Murphy, Sam Neill, Adrien Brody, Tom Hardy, Anya Taylor-Joy und und und... Allein wegen der erstklassigen Besetzung ist „Peaky Blinders“ schon absolut sehenswert. Dass die Serie aber auch noch eine epische Gangster-Geschichte im Gepäck hat, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert im englischen Birmingham angesiedelt ist, macht sie erst recht zu einem Must-See.

    Vikings“, Staffel 1 bis 5: Blutige Schlachten, schockierende Intrigen, menschliche Dramen. Die Geschichte um den von Eroberung träumenden Ragnar (Travis Fimmel) und seine Familie hat alles, was das Wikinger-Fan-Herz höher schlägen lässt.

    American Crime Story“, Staffel 1 & 2: Das Team hinter „American Horror Story“ zeichnet die aufsehenerregenden Fälle des O.J.-Simpson-Gerichtsprozesses und des Mordes an Mode-Zar Gianni Versace akribisch nach. Vor allem dank der famosen Casts mitreißend bis zur letzten Folge.

    Ray Mickshaw / FX
    Cuba Gooding Jr. als O.J. Simpson in „American Crime Story“

    The Americans“, Staffel 1 bis 5: Phillip (Matthew Rhys) und Elizabeth Jennings (Keri Russell) haben sich zur Zeit des Kalten Krieges ein beschauliches Leben in einem amerikanischen Vorort aufgebaut, sind in Wahrheit jedoch KGB-Schläferagenten. Wer auf smarte und fesselnde Spionage-Thriller steht, kommt an „The Americans“ nicht vorbei.

    Sons Of Anarchy“, Staffel 1 bis 7: Die Biker-Version von William Shakespeares „Hamlet“ – rau, kompromisslos und packend bis zum Schluss. Wer hätte gedacht, dass rivalisierende Biker-Gangs für solch emotionale Achterbahnfahrten sorgen können?

    Ozark“, Staffel 1 bis 3: Mehr als nur Netflix’ Antwort auf „Breaking Bad“. Vater Marty (Jason Bateman) zieht mit seiner kaputten Familie in die abgelegenen Ozarks, um einem skrupellosen Drogenboss 500 Millionen Dollar zu waschen und so seine eigene Haut zu retten.

    Haus des Geldes“, Staffel 1 bis 4: Ja, mit den neueren Staffeln geht dem spanischen Serien-Hit ein wenig die Puste aus, doch ändert das nichts daran, dass die Raubzüge des genialen Professors (Álvaro Morte) und seines Teams zumindest mit den ersten zwei Seasons twistreiche Non-Stop-Hochspannung liefern, die ihresgleichen sucht.

    Geheimtipp

    Bloodline“, Staffel 1 bis 3: Als das schwarze Schaf der Hotel-Familie Rayburn nach Hause zurückkehrt, brechen sich alte Konflikte und finstere Geheimnisse Bahn. „Bloodline“ war 2015 eine der frühen Netflix-Serien, scheint über die Jahre aber leider etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Wir können euch die ungemein athmosphärische Familien-Saga mit Mystery-Vibe und tollen Darstellern (Kyle Chandler, Sissy Spacek, Sam Shepard, Ben Mendelsohn!) allerdings nur wärmstens empfehlen.

    Auf der nächsten Seite findet ihr gute Comedy-Serien auf Netflix.

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