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    Gerücht über Disney-Realverfilmung der "Avengers 4: Endgame"-Regisseure: Das steckt dahinter
    Von Annemarie Havran — 30.04.2020 um 11:56
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    Disney soll im Zuge seiner Klassiker-Realverfilmungen auch an einer Neuauflage von „Hercules“ arbeiten. Die Namen, die angeblich für die Regie im Raum stehen, lassen aufhorchen: Unter anderem sind das Jon Favreau und die Russo-Brüder.

    Walt Disney

    Joe und Anthony Russo sind gefragte Männer in Hollywood, mit unter anderem „Avengers 3: Infinity War“ und „Avengers 4: Endgame“ bescherten sie Disney gigantische Erfolge. Das Maushaus wird sich freuen, so eng mit den Erfolgsregisseuren verbunden zu sein – und die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit macht das Gerücht, um das es hier geht, ziemlich plausibel.

    Laut The DisInsider arbeitet Disney an einer Realverfilmung des Animationsfilms „Hercules“ von 1997. Laut der sich insbesondere mit Nachrichten rund um Disney (wie der Name unschwer vermuten lässt) befassenden Website ist das ein konkretes Projekt, allerdings wurde es noch nicht offiziell bestätigt. Als Produzenten seien bereits Jeffrey Silver und Karen Gilchrist (beide „Der König der Löwen“) an Bord.

    Walt Disney
    Hercules schäkert gern!

    Die „Hercules“-Realverfilmung soll dann auch in die Kinos kommen und nicht etwa direkt zum Streamingdienst Disney+, wie es zum Beispiel bei der Neuauflage von „Susi und Strolch“ der Fall war oder auch mit den geplanten Realfilm-Versionen von „Robin Hood“ und „Lilo & Stitch“ geschehen soll.

    "Hercules"-Realfilm: Namhafte Regisseure im Gespräch

    Von zuverlässigen Quellen will The DisInsider nun erfahren haben, dass Disney an drei Regisseuren (bzw. vier Personen, aber zwei davon arbeiten als Duo) für das Projekt interessiert sei – ob über das reine Interesse hinaus auch schon Gespräche mit diesen geführt würden, ist indes unbekannt. Zum einen sei dies Jon Favreau, zum anderen das Regisseurs-Duo Anthony und Joe Russo sowie Gore Verbinski.

    Favreau und die Russos wären naheliegende Wahl

    Hat Disney tatsächlich Interesse an Favreau und den Russo-Brüdern für die „Hercules“-Regie, würde dies aus jeweils unterschiedlichen Gründen nicht überraschen: Jon Favreau hat bereits reichlich Erfahrung mit Disney-Realverfilmungen, er bescherte dem Studio mit „The Jungle Book“ und „Der König der Löwen“ große Erfolge. Joe Russo und Anthony Russo wiederum haben zwar noch keine Animations-Klassiker für das Maushaus neu verfilmt, haben sich mit ihren super-erfolgreichen „Avengers“-Filmen aber einen Ruf als Erfolgs-Garanten erarbeitet. Zudem sollen sie laut The DisInsider große Fans des animierten „Hercules“ sein.

    Gore Verbinski fällt da etwas aus dem Rahmen und scheint aktuell eine unwahrscheinlichere Wahl zu sein. Er ist durch seine „Fluch der Karibik“-Erfolge ebenfalls eng mit Disney verbunden, allerdings liegen diese schon eine ganze Weile zurück und mit „Lone Ranger“ lieferte er dann einen Flop.

    Sollte an den Namen, die man bei The DisInsider im Zusammenhang mit der „Hercules“-Neuauflage gehört haben will, etwas dran sein, dürften wir es bald erfahren:

    Trotz der Corona-Krise soll Disney schon daran arbeiten, die wichtigsten Positionen zu besetzen und führe die erforderlichen Gespräche per Videokonferenz – zunächst mit Regisseuren und Autoren, dann mit Schauspielern.

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    Für Disney+: Auch "Robin Hood" bekommt ein Remake – das wie "The Jungle Book" werden soll

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    Kommentare
    • Bilbo Beutlin
      Wie soll man es dir denn noch beibringen hier geht es um den Disney Film in der eine weiße rothaarige Merjungfrau die Hauptrolle spielt, die Disney in ihrer Realverfilmung falsch um nicht zusagen verunstaltet besetzt.
    • Tobias D.
      Das ist für die Arielle-Verfilmung. Mir ging es jetzt um den Hercules-Film.
    • Defence
      Vermutlich kennen heute tatsächlich mehr Leute die Disney-Version als das Orginal von Anderson.Und da hat Disney selbst das äussere Bild von Arielle nachhaltig geprägt als hellhäutige, rothaarige Meerjungfrau, womit vermutlich inzwischen Generationen mit aufgewachsen sind (kulturelle Prägung, ähnlich wie der Weihnachtsmann, der eigenlich nur eine Coca Cola Werbefigur in der Form war).Ich habe eine Nichte im aktuell passenden Alter, beobachte bei Ihr und ihren Freunden aus erster Hand, wie im Grunde äußerst konservativ man in diesem Alter (und jünger) in vielen Belangen ist, weil Vertrautes, was man mag und liebt, wie z.b. die Helden der Kindheit, ein positives Gefühl geben kann, vlt auch gewisse Sicherheit in vielen Dingen.Verändert man also solche Figuren z.T. fundamental, z.B. was die Hautfarbe von Arielle betrifft, um als Beispiel einem Zeitgeistthema hinterherzuhecheln, wie es Diversity ala Hollywood nun mal ist (in erster Linie ein Marketinggag und weniger eine Einstellung, siehe z.b. der Umgang mit vermeintlich progressiven Szenen (Miniandeutung von Homosexualität), die man für Märkte wie China o. den arabischen Raum sofort wieder entfernt) stösst das nun mal auf Widerstand, der nichts, aber soi gar nichts mit Rassismus zu tun haben muß.Ich erahne z.b. jetzt schon die Reaktion meiner kleinen Nichte, wenn diese zum ersten Mal die Realfilmadaption von Arielle sehen wird - Das ist aber nicht Arielle und das ist meiner Meinung auch das Problem bei dieser ganzen Thematik und Disneys Entscheidung.
    • der_Dunkler_lord
      Welchen Version werden die erzählen? Der römische Hercules Oder der richtigen griechische Herakles 😏 ... was die Regisseuren angeht. Ist mir Wurst 🌭 am Ende sehen wir Heramsworth Als Herakles ☹️
    • Ortrun
      Ja, die schwarze Meerjungfrau kam aus einem weit entfernten Unterwasserkönigreich zu Besuch. Das ist schlüssig.Und die Tatsache, dass der Zeichentrickfilm nicht in der Karibik, sondern in der - fiktiven - Nordsee spielt erklärt ja gerade, warum es im Zeichentrickfilm eben keine Merpeople of Colour gibt.Auch Der Nussknacker und die vier Reiche war ein riesiger Flop (und die Hauptdarstellerin war weiß).
    • Ortrun
      Der Zeichentrickfilm spielte nicht in der Karibik. Nur die Musik hatte einen karibischen Einschlag (so wie die Musik im Zeichentickfilm Hercules einen Gospeleinschlag hatte und trotzdem ganz klar in einem - fiktiven - antiken Griechenland spielte und die menschlichen Protagonisten entsprechend aussahen). Das in The Little Mermaid gezeigte Königreich ist eindeutig ein - fiktives - europäisches Königreich, sowohl was Einwohner, Architektur, Design, Kleidung usw. betrifft. Und in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein Märchen aus Dänemark handelt, ist das ja auch ziemlich schlüssig. Und da das Landkönigreich und das Unterwasserkönigreich naturgemäß in der gleichen geografischen Region liegen (sofern sie nicht durch ein Wurmloch verbunden sind, wofür es im Film keine Anhaltspunkte gibt), ist es mithin auch ein fiktives europäisch geprägtes Unterwasserkönigreich mit Einwohnern, die dem zu erwartenden Erscheinungsbild entsprechen.Wenn Disney beim Reakfilm jetzt (inspiriert durch die Musik, vielleicht auch gerade durch die neuen Lieder) auf ein karibisches Setting wechselt, was ich sehr interessant finde und wo ich überaus gespannt bin auf die Umsetzung, z.B. bezüglich Produktionsdesign, Kostüme, Archtitektur, Ausstattung usw., ist das ein neuer - legitimer - Ansatz. Es ändert aber nichts daran, das der Zeichetrickfilm nicht in der Karibik spielt.
    • Ortrun
      Eine hochkarätige Realverfilmung von Hercules fände ich großartig. Ich liebe den Zeichentrickfilm, sowohl Story, das Design, den Humor und natürlich die Musik. Und dann mit den Regisseuren. Da ist das Kinoticket bei mir sicher.
    • Bilbo Beutlin
      Meine güte bist blöd oder tust du nur so.Hier geht es um die Hauptfigur einer Realverfilmung eines Disney Filmes die nicht so wiedergegeben wird wie es die Vorlage vorgiebt. Und nicht um eine Nebenfigur.Und was hat Dumbo damit zu tun ist der Elefant schwarz..... Nein.Und ja Märchen sollten auch schon so wiedergegeben werden. Denn die Gebrüder Grimm oder Anderson hatten wohl kaum schwarze Personen in ihren Kopf als sie die Figuren ausdachten.
    • ObiWann
      Zachary Levi würd ich auch ganz nett finden
    • Jonny
      Doch, das ist entscheidend. Wo meinst du, ist es wahrscheinlicher auf POCs zu treffen, in der Nordsee oder in der Karibik? Darüber hinaus gab es in der späteren Serie durchaus auch schwarze Meerjungfrauen. Und selbst, wenn sie Cinderella mit einer POC gemacht hätten, es sind einfach Märchen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Märchen müssen keine historisch akkurate Wiedergaben sein, dazu sind es Märchen und keine Historienfilme. Und dass Dumbo, das Zeiträtsel oder Alice im Wunderland 2 Flops waren, hing doch nicht mit der Hautfarbe der Hauptdarsteller zusammen
    • Bilbo Beutlin
      War zu klein.Und außerdem ist es egal ob karibik oder Nordsee fakt ist das Arielle aussehen sollte wie sie aussieht was meinste was das für ein Aufschrei geben würde wenn sie Elsa schwarz machen würden. Oder aus Vaiana eine hellhäutige machen würden.Disney macht schon wieder Flop mit Ansage.
    • Bilbo Beutlin
      Ziehe mit :)
    • Jonny
      Nicht schon wieder dieses Thema. Es sind Märchen. Disney hat für die Zeichentrickversion die Geschichte in die Karibik verlegt. Wo war deine Empörung damals?
    • Defence
      Und der Undertaker als Hades? gebongt und Karte vorbestellt:D
    • Defence
      Die Russo-Brüder haben aktuell einen Stein bei mir im Brett dank der richtig genialen Serie Community.Und da mich z.b. ein Herkulesfilm, der ziemlich selbstironisch mit dem ganzen Thema umging, der vor ein paar Jahren mit The Rock Dwayne Johnson in der Hauptrolle rauskam, seinerzeit sehr positiv überrascht hat, stehe ich dem ganzen (zur meiner eigenen Überraschung^^) erstmal grundsätzlich positiv gestimmt gegenüber, obwohl ich eigenlich kein so großer Freund von diesem aktuellen Disneytrend, aus ihren Zeichentrickfilmen Realverfilmungen zu machen, bin.Ich werde wohl altersmilde oder sowas ähnliches^^
    • Deliah C. Darhk
      Ich tippe auf John Cena.
    • Bilbo Beutlin
      Na endlich aber bitte mit Schauspielern die ihrer Zeichentrickvorlage auch ähnlich sehen nicht wie bei dem Arielle Rotzmake.
    • Bilbo Beutlin
      The Rock fällt schon mal weg der war schon Hercules & Momoa Nein defenitiv nicht.Es wird eher einer von den man gar nicht denkt das er Hercules sein kann aber solange es nicht so ein Casting wird wie bei He-Man ist es mir egal.
    • Tobias D.
      Bin gespannt mit wem Alan Menken dann diesmal zusammen arbeitet.
    • Cirby
      Naja, bereits der Name zeugt ja eher vom römischen Kult um ihn. Bei den Griechen hieß er Herakles.Aber ich mag es lieber so, als wenn dann solche Sachen wie Kampf der Titanen (ohne Titanen) oder Percy Jackson dabei herauskommen.
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