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    Keine Zeitreisen?! So erklärt "Tenet"-Star Robert Pattinson Christopher Nolans "ehrgeizigsten Film"
    Von Jan Felix Wuttig — 13.05.2020 um 11:50
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    Auch zwei Monate vor geplantem Kinostart ist zum Inhalt von Christopher Nolans neuem Kracher „Tenet“ nur wenig bekannt. Einige Details verriet nun aber Darsteller Robert Pattinson – unter anderem, dass es keine Zeitreisen im Film geben wird.

    2020 Warner Bros. Entertainment, Inc. All Rights Reserved. / Melinda Sue Gordon

    Um den Inhalt von Christopher Nolans neuem Monumentalwerk „Tenet“ wird vonseiten aller Beteiligten – wie bei den Werken des „The Dark Knight“-Machers üblich – noch ein Mantel des Schweigens gehüllt. Nach dem aktuellen Trailer zu urteilen müssen Robert Pattinson und John David Washington offenbar eine Art Dritten Weltkrieg verhindern – und dabei scheint der Fluss der Zeit irgendeine Rolle zu spielen.

    Aber allen, die in „Tenet“ eine waschechte Zeitreise-Thematik vermuten, erteilt Pattinson nun im Interview eine klar Absage. „[Meine Figur] ist kein Zeitreisender“, sagte er im Gespräch mit GQ. „Es wird keine Zeitreisen geben. Das ist so ungefähr die einzige Sache, die ich euch verraten darf.“

    Das kommt insofern überraschend, da die bisher gezeigten Szenen aus dem Film diese Vermutung durchaus zulassen. „Was ist denn hier passiert?“, fragt etwa Pattinsons Figur im Trailer, als sie eine Reihe von Einschusslöchern betrachtet. „Es ist noch nicht passiert“, antwortet daraufhin Washingtons Charakter. Keine Zeitreisen also? Na schön. Wäre ja auch zu einfach.

     

    Verarscht uns Robert Pattinson?

    Die Zeitreise-Frage könnte natürlich auch eine Sache reiner Wortklauberei sein. Statt „Zeitreisen“ gibt es dann vielleicht im Film eher „Zeitverzerrungen“ oder „Modifikationen des Zeitflusses“. Auch wenn die Figuren selbst nicht durch die Zeit reisen, dürfte Zeit als Thema nämlich trotzdem eine ganz zentrale Rolle spielen. In Nolans „Inception“ geht es schließlich auch nicht um Zeitreisen – wohl aber um die Tatsache, dass innerhalb von Sekunden ganze Lebensalter vergehen.

    Pattinson gibt allerdings vor, gar nicht mehr verraten zu können – weil er den Film selbst nicht versteht. „Selbst wenn ich ihn gesehen hätte, könnte ich wohl nichts [erklären]. Ich habe gerade eben schon [als Vorbereitung für das Interview] mit meinem Assistenten telefoniert und gefragt: ‚Was zum Geier soll ich sagen? Ich habe keine Ahnung!‘“

    Regisseur Christopher Nolan aber gibt zu verstehen, dass Pattinson nur halb ehrlich ist. „Er nimmt euch ein bisschen auf den Arm“, erklärte Nolan gegenüber GQ. „Er hat das Drehbuch komplett verstanden. Aber er versteht auch, dass der Film in den Köpfen der Zuschauer weiterleben und dort gewisse Möglichkeiten suggerieren muss. [...] Wenn ihr den Film seht, werdet ihr es verstehen.“ So weit, so mysteriös.

    „Tenet“, den der Regisseur bereits als seinen „ehrgeizigsten Film“ beschrieb, soll nach aktuellem Stand weiterhin am 16. Juli 2020 in die deutschen Kinos kommen. Der Ehrgeiz lässt sich vielleicht auch daran ablesen, dass ein ganzes Buch zur Erklärung des Films zum Kinostart veröffentlicht wird – das man jetzt bereits auf Amazon vorbestellen* kann.

    Christopher Nolans "Tenet": Ein ganzes Buch wird uns den neuen Thriller des "Inception"-Masterminds erklären

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    Kommentare
    • MaxPowers
      Ja stimmt schon, es wird zu viel erklärt, das mystische fehlt....
    • FilmFan
      Jedem seine Götter ;)
    • Mr. no oNe
      Findest Du? 😁😄🙈.
    • Mr. no oNe
      Mein erster war Dunkirk. Ich glaube mich zu erinnern, dass es bei mir auch so war mit Inception. Das klang mir wohl zu schräg oder ich dachte da kommt ein Matrix Klon.
    • Jimmy v
      Interstellar sieht ja auch auf dem Papier sau geil aus und hat grandiose Szenen und auch Darbietungen. Auch der Score ist cool. Aber das Drehbuch wirkt wirklich wie für Idioten geschrieben mit seiner Erklärwut. Die Figuren wirken nur wie Zahnräder in einer Maschine.
    • Jimmy v
      Man sollte kein Beiwerk lesen müssen, um einen Film zu durchblicken. Mehr Hintergrundinfos als Gimmicks für Interessierte sind ok, aber es sollte nicht notwendig sein.
    • Jimmy v
      Wieso? Der Film bietet halt mehrere Interpretationsangebote, u.a. von der Frage ausgehend, ab wann Dom Cobb träumt. Ich finde diese Version am geilsten, in der sie in dieser Bude voller gewollter Schläfer sind und Dom sich dort einfach anstöpseln lässt.
    • Jimmy v
      Dabei magst du doch Marvel-Filme... ;)
    • WhiteNightFalcon
      Du wirst lachen, ich hab bisher von Nolan auch nur The dark Knight und The dark knight rises im Kino gesehen. Inception klang mir - Asche auf mein Haupt - im Vorfeld zu schräg und Interstellar und Dunkirk haben mich thematisch nicht gereizt.
    • FilmFan
      Drück für Dich die Daumen das es klappt.
    • FilmFan
      Diese Verehrung ist ja unheimlich ;)
    • FilmFan
      Spätestens aber nach der Lektüre des Buches ;)
    • FilmFan
      Ich wünsche Dir viel Spaß wenn es soweit ist. Bin sehr gespannt auf die Kommentare zum Film. Ich selbst gucke keinen Nolan mehr.
    • FilmFan
      Ich vermerke: Wir sind uns in Sachen Interstellar einig.
    • FilmFan
      Den Film versteht bis heute keiner ;)
    • FilmFan
      Sachen gibts...
    • FilmFan
      Lest das Buch. Das erklärt alles.
    • Mr. no oNe
      Ich muss ja zugeben, obwohl ich Inception als absolutes Meisterwerk bezeichnen. Hab ich den LEIDER nicht im Kino gesehen. Ich frag mich bis heute was da los wa. Wo war ich da🧐??. Warum hab ich den erst später Zuhause gesehen??. Das bereue ich bis heute, genau wie die Batman Trilogie😩😫. Vllt. War ich da noch nicht ganz so der Kinogänger wie heute :).Daher MUSS ich den im Kino sehen.Was auch interessant ist.Memento von 2000Inception von 2010Tenet von 2020Das sind immer 10 Jahre. Tenet da ist ja die Zahl 10 drin. Nolan was willst Du uns sagen ^^.
    • scorch
      Ich verstehe, dass das zum Marketing gehört und der Film im Gespräch bleibt usw., aber trotzdem will mir nicht in den Kopf, warum angestrengte Diskussionen zu einem Film gemacht werden, den noch keiner gesehen hat ...
    • MaxPowers
      Also bei Dunkirk stimme ich Dir voll zu. Aber Interstellar ist für mich der beste Nolan Film überhaupt
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