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    Was kommt nach "Star Wars 9"? Alles zu den neuen Filmen und Serien
    Von Tobias Mayer — 17.05.2020 um 08:00
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    Nach „Episode 9: Der Aufstieg Skywalkers“ soll es ab 2022 weitere neue „Star Wars“-Filme geben – wenn auch ohne Skywalker. Vor allem das Filmprojekt von Taika Waititi klingt spannend. Viel konkreter aber ist die Serien-Zukunft des Franchise.

    The Walt Disney Company

    „In ständiger Bewegung, die Zukunft ist“ – so lautet eines von Meister Yodas berühmtesten Zitaten. Was die Zukunft der „Star Wars“-Filme angeht, galt dieser Satz nie mehr als jetzt. Zwar sind neue Kinofilme angekündigt, jeweils für Dezember 2022, 2024 und 2026 – aber wahrscheinlich weiß nicht mal Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy genau, welche das sein werden.

    Klar ist nur: Keine Skywalker mehr!

    Star Wars 9“ ist ein Abschluss der Geschichte, die mit Anakin Skywalker begann (oder mit Sohn Luke, je nachdem, in welcher Reihenfolge man guckt). Diese Entscheidung dürfte getroffen worden sein, weil sich Final-Filme traditionell gut bewerben lassen (alle wollen das große Finale sehen!).

    Sie dürfte auch damit zusammenhängen, dass sich viele Fans während der Sequel-Trilogie im Internet teils lautstark und vehement dahingehend geäußert haben, jetzt endlich mal „Star Wars“-Geschichten zu sehen, die andere Hauptfiguren haben als die Vertreter der berühmtesten aller „Star Wars“-Familien.

    Aber zum neuen „Star Wars“-Kinofilm ist derzeit nur bekannt, was er nicht werden wird: nämlich „Star Wars 10“.

    Wir können nicht mal sagen, wer ihn machen wird – was mit der, sagen wir mal, flexiblen Personalpolitik im Hause Lucasfilm zusammenhängt.

    Die groß angekündigte Filmreihe der „Game Of Thrones“-Macher David Benioff und D.B. Weiss hat sich offiziell erledigt – und die ebenfalls groß angekündigte Trilogie von „Star Wars 8“-Regisseur Rian Johnson hat sich faktisch erledigt, weil keiner der Beteiligten mehr darüber spricht (typischer Hollywood-Stil, um ein Projekt für tot zu erklären, ohne es für tot zu erklären).

    Hoffnung ruhen auf Waititi und Wilson-Cairns

    Am ehesten kann man auf den gerade erst groß angekündigten „Star Wars“-Film von Taika Waititi („Jojo Rabbit“) und Autorin Krysty Wilson-Cairns („1917“) setzen: Gerade Waititi hat dank „Thor 3: Tag der Entscheidung“ und seiner Regie-Arbeit an der ersten Staffel „The Mandalorian“ eine gute Arbeitsbeziehung zu Disney. Krysty Wilson-Cairns wird wegen ihrer Drehbücher, zu denen auch das zum neuen Horrorfilm von Nerd-Liebling Edgar Wright gehört („Last Night in Soho“), in Hollywood hoch gehandelt.

    Allerdings muss Taika Waititi für Anfang 2022 erst mal „Thor 4: Love And Thunder“ drehen, dürfte also für den 2022er-„Star Wars“-Film keine Zeit haben. Waititis und Krysty Wilson-Cairns „Star Wars“-Film dürfte ohnehin noch in einem sehr frühen Stadium sein und die Ankündigung vor allem davon getrieben, dass kurz danach eine Disney-Telefonkonferenz mit Aktionären anstand.

    Es bleibt also abzuwarten, wie weit Taika Waititi und Krysty Wilson-Cairns am Ende kommen. Unter Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy jedenfalls wurde bisher mit „Star Wars 8: Die letzten Jedi“ nur ein einziger „Star Wars“-Film gedreht, in dessen Produktion keine kreativ Hauptverantwortlichen das Projekt verließen. Bei allen anderen Filmen gab es Probleme. Dazu kommen die Projekte, die sich schon in der Entwurfsphase zerschlugen.

    Deutlich sicherer: die neuen "Star Wars"-Serien

    Spätestens seit mit „The Mandalorian“ ein Serien-Hit gelang, der einen beträchtlichen Teil der Disney+-Abos im Alleingang verursacht haben dürfte, wird mit Hochdruck an weiteren „Star Wars“-Live-Action-Serien gewerkelt. Schon im Oktober 2020 geht die Kopfgeldjägerserie in die zweite Staffel, in der mehrere Fan-Lieblinge auftreten sollen, während Showrunner Jon Favreau bereits an der dritten Season schreibt.

    Außerdem soll eine „Obi-Wan“-Serie kommen, in der Ewan McGregor wieder den so sarkastischen wie empathischen Lieblings-Jedi aller Prequel-Fans spielen wird. Die wird zwar derzeit noch mal umgeschrieben, dürfte aber nach wie vor eine hohe Priorität bei Lucasfilm haben, einfach weil McGregor so beliebt ist – und inzwischen genau im richtigen Alter, um den Obi-Wan zwischen „Star Wars 3“ und „Star Wars 4“ zu spielen, der aus der Ferne auf den jungen Luke Acht gibt.

    Ebenfalls überarbeitet werden die Drehbücher zur „Star Wars“-Agentenserie, in der Diego Luna wieder den aus „Rogue One“ bekannten Rebellen Cassian Andor spielt. Diese als Thriller beschriebene Vorgeschichte zum ersten „Star Wars“-Spin-off wird inzwischen von Tony Gilroy verantwortet – von dem Mann also, der schon bei „Rogue One“ an Bord geholt wurde, um den Film in eine Richtung zu ändern, die bei Kathleen Kennedy ankommt (und die vielen „Star Wars“-Fans ja ebenfalls gefällt).

    Offiziell bestätigt wurde außerdem die Planung einer Serie von Leslye Headland („Matrjoschka“). Laut Variety und Hollywood Reporter soll die Serie zur einer anderen Zeit spielen als die Filme und eine weibliche Hauptfigur haben.

    Disney+-Probeabo

    Wer die bisherigen „Star Wars“-Filme und -Serien im Katalog streamen will, aber noch kein Abo bei Disney+ hat, kann eine kostenlose Probier-Woche starten*. „Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers“ ist seit Ende April auch auf DVD und Blu-ray erhältlich und kann zum Beispiel bei Amazon bestellt werden**.

    *Bei diesem Link zu Disney+ handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit dem Abschluss eines Abos über diesen Link unterstützt ihr FILMSTARTS. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

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    Kommentare
    • DER Dunkle Lord
      Oder man hört endlich damit auf, George Lucas' Vision für die Episoden I bis VI auf die eine oder andere Weise durch immer neue und unötige Ergänzungen zu kompromittieren und macht stattdessen lieber ein paar coole Old-Republic/Sith-Empire-Filme und -Serien, welche keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Hauptreihe haben.
    • DER Dunkle Lord
      George hat auch selbst nie behauptet, perfekt zu sein. Aber er hat bewiesen, dass er Herz, Verstand und viel Fantasie hat. Und genau das fehlt Star Wars alles, seitdem er im Ruhestand ist.
    • DER Dunkle Lord
      Darauf wollte ich unter anderem hinaus.
    • LordMaul
      Ganz einfach Ep7-9 Rebooten mit der Thrawn TrilogieEp7 Erben des ImperiumsEp8 New Jedi OrderEp9 Legacy of the Force
    • Cholerische Languste
      Aber jetzt ist es wohl mittlerweile auch für die Disney-Presse salonfähig geworden, dies offen auszusprechen.Die Überbringer schlechter Nachrichten waren seit jeher unerwünscht.
    • FilmFan
      Ich bin nur ehrlich.
    • Rockatansky
      Ach ja, Nostalgie muss natürlich mit. Ganz klar!
    • Rockatansky
      Ich erinnere in diesem Zusammenhang ja gerne nochmal daran, dass genau dieser Herr Mayer uns als weinende Star Wars Hasser gebrandmarkt hat, da wir der geplanten Johnson-Reihe relativ kritisch gegenüberstanden, diese ja aber dennoch kommen sollte...
    • Luthien's Ent
      Ja, aber wir sind doch alle so nostalgisch und so... :-)
    • Deliah C. Darhk
      Danke Dir.
    • Deliah C. Darhk
      Danke.
    • Deliah C. Darhk
      Danke, das reicht mir als Antwort.
    • Sentenza93
      Der liebe George ist auch nicht perfekt, aber zumindest trotzdem weiterhin als Berater hätte ich ihn gern gesehen. Er macht das Grobe, Feloni und Favreau kümmern sich um den Feinschliff. Das wäre perfekt.
    • DER Dunkle Lord
      Es ist jetzt nicht direkt ein Cliffhanger, aber die zentrale Quest des Mandos ist nach Staffel 1 noch nicht abgeschlossen, falls du das meinst.
    • DER Dunkle Lord
      Stimmt. Allerdings ist die Thrawn-Trilogie unter Fans ein bisschen überbewertet, wie ich finde.Nicht falsch verstehen: Ich mag die Thrawn-Trilogie. Aber sooooo super geil ist die nun auch wieder nicht, wie sie ständig verklärt wird.
    • DER Dunkle Lord
      So Einiges aus dem EU wird jetzt nachträglich ganz schön überbewertet.Da gebe ich Dir recht.Allerdings hat das EU insgesamt DEUTLICH bessere Geschichten zu bieten, als das Meiste, was bisher unter Disney-Star-Wars erschienen ist.
    • DER Dunkle Lord
      Das Ironische ist ja, dass die Sequel-Trilogie vermutlich mehr oder weniger so wie sie jetzt geworden ist, durchaus funktioniert hätte, wenn die Verantwortlichen diese Story einfach als Episoden X, XI und XII vermarktet hätten.Damit will ich sagen, dass man die Ära der Neuen Republik, für die Luke, Han und Leia so hart gekämpft haben, nicht so einfach hätte unterschlagen dürfen.Wenn die Sequels in Episode VII gleich zu Beginn etwas besser deutlich gemacht hätten, dass die Erste Ordnung tatsächlich eine komplett neue Erscheinung ist und zuvor 30 Jahre lang Frieden geherrscht hat, dann wären wir vermutlich alle nicht halb so angepisst durch die Sequels gewesen.In dieser seltsamen Resistance-Kinderserie mit den nervigen hyperaktiven Rennfliegern bekommen es Dave Filoni und co. (wieder mal) besser hin als Abrams und Johnson, genug World Builing zu betreiben, sodass es deutlich wird, wie die einzelnen Fraktionen aufgestellt sind und wie die allgemeine Lage in der Galaxis vor Episode VII ausgesehen hat. Und das OBWOHL die Serie fast gar nicht diese größeren Ereignisse thematisiert.Episode VII funktioniert einfach nicht als der siebte Teil, der direkt an Episode VI angeschlossen hat. Episode VII wäre eigentlich gar nicht so schlimm, wenn das nötige World Building nicht so vernachlässigt worden wäre. Die Resistance-Serie schafft es tatsächlich, dieses Problem etwas zu mildern (auch wenn die Serie meinen Geschmack nicht trifft).
    • DER Dunkle Lord
      Favreau wird den Laden aber auch nur solange rocken, wie er einen Filoni bei sich behält, der ihm ins Ohr flüstert, was George Lucas ihn seinerseits zuvor gelehrt hat.Favreau hat einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber Kennedy: Er hört auf Leute, die mehr Ahnung von einer Sache haben, als er selbst. Kennedy hätte einfach nur mal gelegentlich den Rat ihres besten Angestellten Dave Filoni einholen müssen. Dann wäre uns sicherlich so manches Debakel erspart geblieben.
    • DER Dunkle Lord
      Zwar sind neue Kinofilme angekündigt, jeweils für Dezember 2022, 2024 und 2026 – aber wahrscheinlich weiß nicht mal Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy genau, welche das sein werden.--> Niemals hat Tobias Mayer einen wahreren Satz im Zusammenhang mit Star Wars gesprochen ;-Pund die ebenfalls groß angekündigte Trilogie von „Star Wars 8“-Regisseur Rian Johnson hat sich faktisch erledigt, weil keiner der Beteiligten mehr darüber spricht (typischer Hollywood-Stil, um ein Projekt für tot zu erklären, ohne es für tot zu erklären).--> Seltsam. Das sagen wir bösen Hater ja bereits seit Jahren. Aber jetzt ist es wohl mittlerweile auch für die Disney-Presse salonfähig geworden, dies offen auszusprechen.Ach ja: by the way... Ich habe mal den Fehler gemacht, Leslye Headland zu googlen und mir ein paar Videoaufnahmen ihrer Statements auf Youtube anzusehen.Da kann ich ja gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.
    • FilmFan
      Ehrlich gesagt interessiert mich Star Wars nicht. Ich habe die Serie mehr aus Langweile und Neugier geschaut. Fand sie aber gar nicht mal so schlecht. Dafür das ich keine Hintergründe und kaum Charaktere aus den Filmen kenne. Ob die Serie mit nem Cliffhanger endet musst Du nen Fan fragen. Ich habe da nichts bemerkt was mir schlaflose Nächte bereitet.Das Disney+ Abo habe ich wie Du weist nur der neuen Marvel Serien wegen.
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