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    Das sagt Kit Harington heute zum umstrittenen "Game Of Thrones"-Finale
    Von Markus Trutt — 17.06.2020 um 17:30
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    Über ein Jahr ist es mittlerweile her, dass die 8. und letzte Staffel von „Game Of Thrones“ über die Bildschirme flimmerte. Diskutiert wird sie aber noch immer fleißig – so auch von Kit Harington, der sehr positive Worte zu Jon Snows Abschluss fand.

    HBO

    Achtung, Spoiler zum Ende von „Game Of Thrones“!

    Die finale achte Staffel von „Game Of Thrones“ und besonders das Ende der Hit-Serie spalteten die Fan-Gemeinde massiv. Auch heute, über ein Jahr nach Ausstrahlung der letzten Folge, sorgt der Abschluss noch für hitzige Debatten, die auch an den Stars der George-R.R.-Martin-Adaption nicht vorübergehen.

    Mehrere „GoT“-Darsteller haben schon Stellung zu verschiedenen Entwicklungen im Finale bezogen, manche verteidigend (wie Nikolaj Coster-Waldau), manche aber auch durchaus kritisch (wie Charles Dance). In einem über Twitter geteilten Video-Chat wurde auch „Jon Snow“ Kit Harington nun noch einmal auf das Ende angesprochen. Zwar nahm er dabei kaum Bezug auf das gesamte Finale (das er allerdings schon zuvor indirekt verteidigte), gab aber zumindest zum Abschluss für seine Figur seine Meinung zum Besten – die sehr positiv ausfällt...

    Jon wird nur im Norden glücklich

    So einige „Game Of Thrones“-Zuschauer dürften sich gewünscht haben, dass am Ende der Serie nicht Bran (Isaac Hempstead-Wright), sondern vielmehr Jon auf dem Eisernen Thron von Westeros sitzt – nicht zuletzt da er als Sohn von Rhaegar Targaryen und Lyanna Stark ja eigentlich auch der rechtmäßige Thronerbe wäre.

    Doch sowohl die Königskrone als auch eine gemeinsame Zukunft mit Daenerys (Emilia Clarke) bleiben Jon und den „GoT“-Fans verwehrt. Stattdessen wird er wegen des Mordes an der verrückt gewordenen Drachenmutter ins Exil in den eisigen Norden verbannt, wo er fortan jenseits der Mauer mit seinem Schattenwolf Ghost und dem freien Volk um Tormund (Kristofer Hivju) leben soll.

    Auch wenn das Ende von Jon Snows Geschichte tragisch anmutet, ist es für Kit Harington nicht nur passend, sondern nach all den erlittenen Qualen durchaus auch glücklich. Obwohl Jon noch mal durch die Hölle gegangen ist, gibt ihm das Leben im Norden nun die Chance auf einen Neuanfang fernab seines bisherigen schweren Schicksals, schließlich war er dort laut Harington ohnehin immer am glücklichsten.

    All das wollte der Schauspieler in Jons letzter Szene auch mit seiner Darstellung deutlich machen: „Er trägt in der Serie die ganze Zeit diese Last mit sich herum und er ist diese schwermütige Figur [...]. Am Ende wollte ich eine gewisse Leichtigkeit zeigen. Alles fällt von ihm ab, alles Schreckliche, das er durchlebt hat, verblasst, als er in den Norden jenseits der Mauer geht.

    Wer Kit Harington nach acht Jahren „Game Of Thrones“ mal wieder in einer anderen Rolle sehen will, hat dazu übrigens bald im Kino die Gelegenheit. So gehört er (u.a. neben seinem „GoT“-Co-Star Richard Madden) zum illustren Cast des kommenden Marvel-Abenteuers „The Eternals“, das nach aktuellem Stand am 11. Februar 2021 in die Lichtspielhäuser kommen soll.

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    Kommentare
    • Don Rumata
      Ja, das denke ich auch, das wir auf Buch 7 dann nicht mehr so lange werden warten müssen.
    • Ortrun
      Ich habe auch grundsätzlich kein Problem damit, dass Jon im Norden zu seinen Bedingungen und Werten glücklich wird und die fantasy tropes damit unterlaufen werden. Aber bitte nicht so dermaßen überhastet und lieblos übers Knie gebrochen, wie hier (wie Defence unten gut ausführt).
    • greekfreak
      Daenerys in Staffel 7,als ihr Lady Olenna Tyrell vorschlägt einfach die Drachen auf King´s Landing loszulassen und die Stadt in ein Lannister-BBQ zu verwandeln:Ich bin nicht den ganzen Weg von Essos hierher gekommen um über einen Haufen qualmender Ruinen zu herrschen.Daenerys in Staffel 8: Mit den unsterblichen Worten der Bloodhound Gang: WE NO NEED NO WATER,LET THE MOTHERF*CKER BURN,BURN MOTHERF*CKER BURN!!! Macht auch völlig Sinn,die Stadt abzufackeln,nachdem man den Krieg gewonnen hat und der Feind buchstäblich die Waffen streckt....... https://media1.giphy.com/me...
    • Jimmy v
      Martin hat dann ja NOCH ein Buch vor sich. :D (Wobei es fast so wirkt, als würde das letzte Buch von ASOIAF dann nicht mehr so lange brauchen.)
    • Don Rumata
      Das ganze war von hinten bis vorne komplett bescheuert, ab Staffel 7. Dany hätte natürlich kurz nach den Landung Kings Landing angreifen müssen, schon um ihre Truppen zu versorgen. Sie landete ja ganz in der Nähe und hatte da noch ihre volle Truppenstärke und ihre 3 Drachen. Dann wäre sie schon mal die Königin des Südens von Westeros gewesen, die Häuser Tyrell und Martell hatte sie schon hinter sich. Als nächstes gegen Casterley Stein ziehen und dann nach Norden, wo Jon das Knie hätte beugen müssen, damit sie ihm gegen den Nachtkönig hilft.Außerdem, was ist eigentlich mit dem ganzen Drachenglas? Damit konnte selbst Sam einen White Walker töten. Dany hatte davon haufenweise in Dragonstone. Warum wurde die Truppen nicht im großen Stil damit ausgerüstet vor der Schlacht um Winterfell? Und so weiter und so weiter.
    • Don Rumata
      So wie früher manche Komponisten Angst hatten, ihre neunte Sinfonie zu schreiben, weil Beethoven und andere nach der neunten über den Jordan gingen.
    • Don Rumata
      Schade, da man nicht mehrfach upvoten kann. Du sprichst mir aus der Seele. So sauer wie über Danys Enwicklung war ich nie zuvor bei irgendeinem Film oder Serie, weil man ihre Reise ja sieben Staffeln lang mitgemacht hat und sie (fast) immer als rechtschaffende Heldenfigur inszeniert wurde (die nur gnadenlos gegen Sklavenhändler und Verräter war).Auch die Entwicklung von Jaime wurde mal eben in die Tonne gekloppt und die Besetzung den Thronrates am Schluss war ein schlechter Witz.Die Serie hätte mit Staffel 6 beendet werden sollen, wo die Showrunner ohne Vorlage das Niveau so gar nicht halten konnten.
    • Don Rumata
      Auf den Thron gehört der gute Jon Snow schon mal nicht, denn wer nichts weiß kann auch nicht vernünftig regieren. Sieht man ja an Trump :DNatürlich gehört er in den Norden, aber in meinen Augen nach Winterfell, wo Sansa jetzt ganz allein hockt.Klar hatte er jenseits der Mauer mit Ygritte die glücklichste Zeit seines Lebens (und Kit Harrington vermutlich auch die glücklichsten Dreharbeiten). Aber nach dem Abzug von Grauer Wurm muss er sich nicht mehr an die Verbannung halten und die meisten Wildlinge leben jetzt eh südlich der Mauer.
    • Defence
      Das ist es ja. Vieles kann man grundsätzlich akzeptieren, verstehen, nachvollziehen z.b. warum die NW immer noch gebraucht wird.Aber diese Dinge dann so lieblos hin zu rotzen, verkürzen o. hinzuklatschen führte zu der nur auf den ersten Blick paradoxe Entwicklung, das vieles plötzlich widersprüchlich und unlogisch wurde (vor allem viele Charakterentwicklungen), was bei halbwegs gescheitem Storytelling und entsprechenden Zeitaufwand (in Form weiterer Staffeln und Folgen) funktioniert hätte.Besonders bitter dabei, das es absolut keinen Druck o. Grund gab, plötzlich so schludrig das ganze in kürzester Zeit abschliessen zu wollen.HBO wollte dasohne Einschränkungen finanzieren und wenn D&D einfach keinen Bock mehr drauf haben (auch weil sie andere Angebote hatten), hätte man das eben an andere abgegeben, die als Showrunner usw das hätten weiterführen können. Waren doch mehr als genug fähige Leute dran beteiligt.
    • Defence
      Jaja, die finale Staffel war ein Glanzstück, was Storytelling und insbesonders die (weitere) Charakterentwicklung vieler Figuren betrifft. Bloß die toxischen Fans wollen und wollen das einfach nicht anerkennen.^^Nehmen wir als Beispiel Dany. von 0 auf 100 quasi in einer (!) Folge von Hoffnungsträgerin (vieler Fans, ich gehörte nie dazu, auch wenn ich Sympathien für die Figur hatte) zu einer Art Adolf in Westeros, die ein beispielloses Massaker, was man durchaus auch als eine Art Genozid bezeichnen kann, anrichtet, zum blutrünstigsten Herrscher aufsteigt, obwohl Westeros Geschichte auch immer voll mit Schlächtern, Tyrannen, Monstern war.Warum? Die Gute fühlte sich nicht akzeptiert und geliebt. Ist ja nicht so, das ihr oft genug von ihren Vertrauten (u.a. Ser Jorahs) erklärt wurde, daß das einfache Volk andere Sorgen hätte, als sich groß darum zu scheren, wer gerade auf dem eisernen Thron sitzt o. der Adel aus vielerlei Gründen entweder skeptisch o. ablehnend eingestellt sein könnte - ich meine, ihre Familiengeschichte, wie ihre Vorfahren z.t. geherrscht haben, ist eine durchaus lebhafte kollektive Erinnerung in Westeros, um nur ein Beispiel zu nennen.7 Staffeln, in Worten SIEBEN STAFFELN(!), arbeitet Dany daran und dafür, nicht nur als Herrscherin nach Westeros zurück zu kehren, sondern auch noch eine gerechte, liebevolle, weise Herrscherin zu werden, die ihrem Volk nicht nur helfen will, positives erschaffen will, sondern sich vor allem auch von ihrem Vater und seinem Gebaren, die ihm den Namen Mad King einbrachten, zu distanzieren, anders, besser zu herrschen. Die Ungerechtigkeiten der Welt mit Hilfe ihrer Macht abzuschaffen, notfalls auch das Rad und seine Speichen zu zerbrechen, um das System abzuschaffen, damit das einfache Volk ein lebenswertes Leben bekommt, es keine Sklaverei mehr gibt usw usf.Wie gesagt, 7 Staffeln lang... Da ist doch wirklich das naheliegendste und wurde entsprechend Storytechnisch immer wieder angedeutet und aufgebaut (so zumindest die Behauptung einiger, um den kritischen Stimmen den Wind aus den Segeln zu nehmen;D), das man erstmal gepflegt Kings Landing und da besonders die einfache Bevölkerung, das kleine Volk, die Entrechteten und Unterdrücken, eben all die, für die Dany sich einsetzen wollte als gerechte und weise Königin nahezu auslöscht und abschlachtet...Aber ist nahvollziehbar, immerhin hat ihr Jon kurz vorher einen Korb gegeben, was ihre weitere Liebesbeziehung betrifft, da kann man schon mal leicht über reagieren...^^Und so könnte ich mit vielen weiteren Figuren weitermachen, allen voran Bran, der als 3äugiger Rabe Vergangenheit, Gegenwart und sogar Zukunft betrachten kann, aber anscheinend Danys Entwicklung in der Rekordgeschwindigkeit nicht erahnen konnte (hätten D&D ihm mal lieber mitgeteilt, das sie keinen Bock mehr auf GoT hatten...^^) o. sich am Ende als bester und skrupellosester Spieler im Game um den Thron herausstellte, er ja wußte, wie das endete und einfach bloß abwarten mußte, bis man ihn zum König krönt...^^
    • Saints ofchaos Deluxe
      Nein Aquaman, du kannst sie nicht heiraten, ihr seid aus zwei verschiedenen Welten :-)Ich liebe Nerds
    • Jimmy v
      Hingeklatscht ist das Stichwort. Ich finde eben, vieles hätte man nur besser umsetzen müssen:- Die Nachtwache macht genauso Sinn wie Tyrion es erklärt hat: Es wird immer so einen Ort der Aussätzigen geben. Eben z.B. weil das Bündnis mit den Wildlingen bald auseinanderbricht. Hätte man nur besser klarmachen können.- Die Unbefleckten hätte man einfach nicht locker an Jon vorbeilaufen lassen dürfen, sondern sie hätten in ihrem Zorn zurückgehalten werden müssen.- Die Wiederbelebung bzw. der Lord of Light hätte eh besser erklärt gehört...- ...doch das Jon seine Abstammung nicht annimmt fand ich super. Habe ich schon oft erklärt: In einer Welt, in der die Figuren selten eigene Entscheidungen treffen können, sondern von der Umwelt eingeschränkt sind, wählt Jon den Weg, sich gerade nicht von seinem Blut bestimmen zu lassen. Das ist eine typische martin'sche Unterlaufung des klassischen fantasy tropes.
    • Max Müller
      Hab noch eine Frage: Wozu baut man über mehrere Staffeln die Geschichte um den Azor Ahai auf, nur um sie dann einfach fallen zu lassen? Und dafür hätte es mehrere gute Kandidaten gegeben...Den meisten geht es nicht um ein Happy End. Dass Daenerys abdreht und zu Mad Queen wird, war recht während der ganzen Serie absehbar - nur dass es letztendlich zu plötzlich geschieht.Und mit Romantik gar nichts zu tun hat, dass viele die meterdicke Plot Armor während der Long Night kritisieren. Die Tatsache, dass Sam mit einem Dolch überlebt, während er von Untoten umringt ist, ist so dermaßen lächerlich wie die ganze Schlacht selbst.
    • samurai
      Sinnvoll? Wozu gibt es noch die Nachtwache, wenn die Weißen Wanderer besiegt sind und ein Bündnis mit den Wildlingen besteht? Wieso genau richten die Unbefleckten alle gegnerischen Soldaten hin, aber den Mörder von Dany lassen sie einfach leben? Wozu genau hat man jahrelang den Charakter aufgebaut mit Wiederbelebung, Targaryen Abstammung und Co wenn alles davon überhaupt keine Rolle gespielt hat? Das Ende war für absoluten jeden Characterarc einfach hingeklatscht, sinnvoll war davon gar nichts.
    • Saints ofchaos Deluxe
      Es wurde von Anfang an vorbereitet. Die musste als Kind fliehen weil sie ne Tagarien war. Sie wurde verkauft an den Drogon. Auch wenn sie sich gut eingefunden hat in die Situation.Wenn man dann die Chance hat dafür Danke zu sagen- dann macht man das auch ;-)
    • Saints ofchaos Deluxe
      So wie das Ende war, war es gut. Nicht wie erwartet, aber es war durchaus sinnvoll. Sorry aber für die ganzen Romantik Fans gibts doch genug Matthew MC Connagdings und Catherine Heigl Filme.......
    • Jimmy v
      Der hat Schiss vor dem Ende - eine Krankheit der meisten Schreiber.
    • Jimmy v
      Er hatte es auch leicht. Ich fand das Ende in dieser Form für Jon Snow gut und passend.
    • greekfreak
      Falls die Bücher je fertig werden....
    • André McFly
      Die Sache ist ja, dass die meisten Storys der Charaktere durchaus sinnvoll beendet wurden - nur war die Umsetzung davon halt scheiße. Als wenn GRR Martin denen gesagt hätte So, langsam wird Deanerys verrückt und nur Jon kann sie noch aufhalten, dafür wird er aber verbannt. Und die Autoren haben sich gesagt Gut das machen wir, aber wir zaubern das alles in letzter Sekunde aus dem Hut, ohne es groß vorzubereiten.... Ich gehe davon aus, dass die Bücher ähnliche Enden für die Charaktere haben werden, aber wesentlich besser geschrieben und nachvollziehbarer.
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