Schnell-Bewerter
Mein FILMSTARTS
    DCEU-Casting-Hammer: Michael Keaton soll wieder Batman spielen
    Von Björn Becher — 23.06.2020 um 08:30
    Aktualisiert am 23.06.2020 um 12:30
    facebook Tweet

    Das stellt das sogenannte DCEU gehörig auf den Kopf. Michael Keaton könnte nach „Batman“ und „Batmans Rückkehr“ wieder den Dunklen Ritter spielen – zuerst im kommenden „Flash“-Film, aber danach womöglich langfristig in weiteren Filmen wie „Batgirl“.

    Warner Bros.

    Gerade machte mal wieder das Gerücht die Runde, dass „The Walking Dead“-Star Jeffrey Dean Morgan als Batman im kommenden „Flash“-Solofilm von „Es“-Regisseur Andrés Muschietti und „Birds Of Prey“-Autorin Christina Hodson mit Ezra Miller in der Hauptrolle zu sehen sein wird. Nun gibt es eine 180-Grad-Wende.

    Wie die sehr verlässlichen Branchenmagazine The Wrap, Hollywood Reporter und Deadline übereinstimmend berichten, soll Michael Keaton in „The Flash“ als Batman auftreten – eine Meldung mit vielen Ausrufezeichen und einem dicken Fragezeichen.

    Michael Keaton soll wieder sein Batman sein

    Nachfolgend haben wir die wichtigsten Details der Meldungen für euch zusammengefasst:

    Keaton noch in frühen Verhandlungen: Fangen wir mit dem Fragezeichen an. Die Branchenexperten berichten übereinstimmend, dass es noch keine finale Verpflichtung von Keaton gebe. Es sind noch frühe Verhandlungen, der Deal kann also noch scheitern. Der Plan ist aber klar.

    Rückkehr eines alten Batmans: Keaton soll nicht irgendeinen Batman spielen, sondern wirklich exakt seine Figur, die er das erste Mal 1989 in Tim Burtons „Batman“ und danach in „Batmans Rückkehr“ verkörperte.

    DCEU wird zum Multiversum: Wie soll das gehen? Mit dem sogenannten Multiversum. In der Serie „The Flash“ wurde jüngst – sogar mit einem Gastauftritt von Ezra Miller – enthüllt, dass die verschiedenen DC-Reihen in verschiedenen Versionen des Universums spielen. Dies soll nun auf die Kinoreihe übertragen werden.

    TheCW
    Das große DC-Multiversum: The Flash trifft The Flash.

    Lose Adaption von „Flashpoint“: Schon länger ist bekannt, dass der Kult-Comic „Flashpoint“ als lose Vorlage dienen soll. In diesem reist The Flash in der Zeit zurück, um den Tod seiner Mutter zu verhindern – und erschafft versehentlich eine neue Zeitlinie. In der sehr freien Adaption soll er nun versehentlich das neue Universum erschaffen, in dem Keatons Batman seit über 30 Jahren seinen Dienst verrichtet.

    Kein Platz für Jeffrey Dean Morgan: Und viele werden sich nun fragen, was nun mit Jeffrey Dean Morgan ist, der laut den eingangs bereits erwähnten Gerüchten erneut Thomas Wayne spielen sollte, der in der „Flashpoint“-Comic-Geschichte eine wichtige Rolle einnimmt. Laut TheWrap-Reporter und DC-Insider Umberto Gonzalez, der zuerst die Keaton-Geschichte berichtete, sei Dean Morgan tatsächlich in einem früheren Drehbuch als Darsteller geplant gewesen, doch seit Überarbeitungen und der Keaton-Idee sei er nicht mehr vorgesehen.

    Langfristige Rolle für Keaton: Und als letztes Ausrufezeichen noch die Info, dass Keatons Auftritt keine einmalige Sache bleiben soll. Der aktuell in Verhandlung befindliche Vertrag soll vorsehen, dass der Star für zahlreiche weitere DC-Projekte als Batman zur Verfügung steht und dabei eine Mentoren-Rolle für Figuren bzw. eine Art Strippenzieher-Part übernimmt. Beim Hollywood Reporter wird sein Part mit dem von Samuel L. Jackson als Nick Fury im MCU verglichen. „Batgirl“ (ebenfalls von Autorin Christina Hodson) wird als Projekt genannt, in dem Keaton dann auch auftreten könnte.

    Meinung: Unendlich viel Möglichkeiten für Kreativität

    Viele DC-Fans dürften nun die Daumen drücken, dass der Deal mit Keaton klappt. Auf jeden Fall eröffnet die Multiverse-Idee unendliche Möglichkeiten. Dieser Meinung ist auch FILMSTARTS-Redakteur Björn Becher, der den Multiverse-Ansatz begrüßt:

    Auch wenn Filme wie „Joker“ oder „The Batman“ vorerst komplett eigenständig bleiben sollen, darf man also mal träumen. Mit dem Multiverse sind nun zumindest alle Crossover denkbar und auf dem Tisch – quer über die so vielfältige Serien- und Kinowelt von DC. Es wird an Autor*innen und Regisseur*innen liegen, dies auch kreativ und mit besonderen Ideen umzusetzen.

    Wenn alles wie planmäßig läuft, soll „The Flash“ im Laufe des Jahres 2021 gedreht werden.

    Der erste Trailer zum Snyder-Cut von "Justice League" erklärt: Darkseid und ein toter Gott

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Back to Top