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    Schlechte Nachrichten für "SpongeBob"-Fans: Kinostart von "Eine schwammtastische Rettung" gestrichen
    Von Julius Vietzen — 23.06.2020 um 17:40
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    Das ist bestimmt schade für große und kleine „SpongeBob“-Fans: Der geplante Kinostart von „Eine schwammtastische Rettung“ wurde abgesagt, stattdessen kommt der „SpongeBob“-Film als Premium-VoD und exklusiver Stream. Was bedeutet das für Deutschland?

    Paramount Pictures

    Die Corona-Krise hat bereits für zahlreiche Verschiebungen und Absagen von Kinostarts gesorgt, nun hat es einen weiteren Film getroffen, der überhaupt nicht mehr auf die große Leinwand kommen wird:

    Wie das US-Branchenmagazin Variety schreibt, wird „SpongeBob Schwammkopf: Eine schwammtastische Rettung“ nicht mehr wie geplant ins Kino kommen, sondern soll Anfang 2021 zuerst bei VoD-Anbietern verfügbar gemacht werden, bevor er dann bei dem US-Streamingdienst CBS All Access landet.

    Mittlerweile hat der Verleih Paramount auch den Starttermin in Deutschland gestrichen.

    "SpongeBob" kommt als Premium-VoD

    Wie genau „SpongeBob Schwammkopf: Eine schwammtastische Rettung“ dann in Deutschland veröffentlicht wird, ist allerdings nicht ganz klar. Die Veröffentlichung als sogenanntes Premium-VoD hat sich während der Corona-Pandemie immerhin auch hierzulande etabliert:

    Filme erscheinen zu dem Termin, an dem sie eigentlich ins Kinos kommen sollten (oder wie im Fall von „SpongeBob“ etwas später), zum Preis von ungefähr zwei Kinokarten als Verleih-Version. Das wirkt zwar ziemlich happig, lohnt sich aber bei größeren Haushalten und/oder mehrmaligem Anschauen schnell.

    Überteuerter Quatsch oder echte Alternative? Unser Fazit zum Premium-VoD im Heimkino

    Großen Erfolg mit diesem Modell feierte etwa „Trolls 2: World Tour“, der innerhalb von drei Wochen 100 Millionen Dollar als Video on Demand einspielte.

    Wer schnappt sich die Streamingrechte?

    Interessant wird beim Fall von „SpongeBob Schwammkopf: Eine schwammtastische Rettung“ allerdings die Auswertung im Rest der Welt, sobald der Animations-Realfilm-Mix bei CBS All Access landet.

    Den Streamingdienst gibt es nur in den USA, Kanada und Australien, weswegen die Rechte an Originalproduktion der Plattform an Konkurrenten lizenziert wurden: „Star Trek: Discovery“ läuft hierzulande etwa bei Netflix, „Star Trek: Picard“ allerdings bei Prime.

    Gut möglich also, dass „SpongeBob Schwammkopf: Eine schwammtastische Rettung“ Anfang 2021 dann auch in Deutschland im Rahmen eines Abomodells gestreamt werden kann – ob das jedoch bei Netflix oder Amazon oder einem anderen Anbieter geschieht, lässt sich noch nicht absehen.

    Darum geht’s in "Eine schwammtastische Rettung"

    SpongeBob Schwammkopf (deutsche Stimme: Santiago Ziesmer) ist am Meeresboden zerstört: Seine geliebte Schnecke Gary wurde entführt! Mit seinem besten Freund Patrick (Marco Kröger) begibt sich SpongeBob auf die Suche, die sie schließlich nach Atlantic City und in die Fänge des Meereskönigs Poseidon führt...

     

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    Kommentare
    • モノクマ
      Man sollte die Info im Artikel mal korrigieren: Patrick wird schon seit neun Jahren nicht mehr von Marco Kröger synchronisiert, den hat man schließlich rausgeschmissen, weil er eine fairere Beteiligung an den Einnahmen mit allem Merchandise abseits der Serie, bei dem von den Stimmaufnahmen Gebrauch gemacht wird, gefordert hatte. Wieviel Integrität die Verantwortlichen aufweisen, macht sich daran bemerkbar, dass man ihn auch bei den Kinofilmen nicht nochmal gefragt hat. Mit Fritz Rott konnte ich mich nie anfreunden, zumal sein Konzept, von der Leitung so gewollt, auch nur darin besteht, Marco Kröger mehr schlecht als recht nachzumachen. Und mit dem Tod von Eberhard Prüter (Thaddäus) war es mit SpongeBob, was die Synchronfassung angeht (das Original mochte ich noch nie), im Grunde endgültig vorbei, was mit dem Ableben von Thomas Petruo (Plankton) nur nochmal unterstrichen wurde.
    • Jan Wangrin
      Denke genau wie Tom, wobei es FSK 12 bei realen Disney-Versionen ja auch schon gab und der erste Alice im Wunderland lief ja auch sehr gut, Maleficent 2 vom letzten Jahr war dagegen eher ein solider Erfolg.Und ich denke nicht, dass SpongeBob ab 6 gewesen wäre oder was war an dem Absatz genau unklar?
    • Tom Cody
      Dass Mulan am 23. Juli in den deutschen Kinos startet, glaube ich erst, wenn die erste Vorstellung läuft... Wenn ein Film eine FSK 6 hat, ist das Geschrei der Familien immer groß, weil dann der kleine 5-jährige Bruder nicht mit rein darf. Immerhin hat FSK 6 den Vorteil, dasss die Kinder ALLEINE ins Kino dürften - immerhin sind Ferien! FSK 12 bedeutet, dass die Eltern mit ins Kino müssen - und die haben leider oft keine Lust dazu.
    • Cirby
      Deinen letzten Absatz verstehe ich nicht ganz.Bei FSK 12 können auch sechsjährige in Begleitung von Erwachsenen rein. Gibt also keinen nennenswerten Unterschied.
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