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    7. Staffel "The Blacklist": Das steckt hinter den animierten Szenen
    Von Markus Trutt — 28.06.2020 um 16:00
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    Alle, die am Wochenende schon fleißig die neuen Folgen von „The Blacklist“ durchgebingt haben, sind beim Finale von Staffel 7 womöglich ins Stutzen gekommen, wird die Season doch auf sehr ungewöhnliche Weise abgeschlossen.

    NBC / Netflix

    Für alle Fans von „The Blacklist“ hatte Netflix am Wochenende ein schönes Serien-Geschenk parat. Nur etwas mehr als einen Monat nach dem Ende der siebten Staffel im US-Fernsehen, stellte der Streaminganbieter die jüngsten Folgen des Krimi-Dauerbrenners schon hierzulande zum Abruf bereit.

    Damit können Fans auch in Deutschland schon in den Genuss der ungewöhnlichen 19. und letzten Folge der Season mit dem Titel „The Kazanjian Brothers“ kommen, die erstmals in der Geschichte der Serie animierte Passagen enthält.

    Improvisation wegen Corona

    Die neueste „Blacklist“-Folge dürfte bei dem einen oder anderen zunächst für Stirnrunzeln sorgen. Kurz nach dem Abspann wird die Handlung nämlich plötzlich unterbrochen und es melden sich die Macher der Serie in aktuell sehr vertrauter Home-Office-Optik zu Wort.

    Dabei erklären sie, dass wie bei anderen Serien auch die damals noch laufende Produktion der siebten „Blacklist“-Staffel wegen der Corona-Krise unterbrochen werden musste. Auch hier wurde die aktuelle Season deswegen zwangsläufig verkürzt. Statt der geplanten 22 Episoden ist sie nun nur 19 Episoden lang.

    Um aber zumindest die zur Hälfte abgedrehte 19. Folge als vorgezogenes Staffelfinale noch fertigzustellen und den Zuschauern damit etwas mehr „Blacklist“-Futter zu geben, griff man zu dem besonderen Kniff, fehlende Szenen von zuhause im Comic-Stil zu animieren, schließlich war es Darstellern und Crew nicht erlaubt, ans Set zurückzukehren.

    Einmalige Sache

    Innerhalb der Handlung wird der ungewohnte Look dann auch nicht wirklich erklärt. Liz (Megan Boone) verweist vor der ersten animierten Szene in einem inneren Monolog am Krankenbett ihres Großvaters lediglich darauf, dass sie sich wie verwandelt fühlen würde, wenn sie noch einen weiteren guten Teil ihres Lebens verliert.

    Wer Probleme hatte, sich an den eigenwilligen Animationsstil zu gewöhnen, den können wir beruhigen: Die aus der Not geborenen Szenen dürften eine einmalige Sache gewesen sein. Dass die entsprechenden Sequenzen aus dem siebten Staffelfinale aber nochmal real nachgefilmt werden, ist hingegen eher unwahrscheinlich.

    Was jedoch noch nachgeliefert wird, ist die deutsche Fassung der zweiten Staffelhälfte, die ebenfalls wegen Corona nicht mehr komplett synchronisiert werden konnte – wann genau das sein wird, ist allerdings unklar. Allzu lange dürfte es aber nicht mehr dauern, haben die teilweise geschlossenen Synchronstudios ihre Arbeit doch inzwischen wieder aufgenommen.

     

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