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    So anders sah das Originalende des ersten "Rambo" aus: Sylvester Stallone teilt Video
    Von Daniel Fabian — 29.06.2020 um 09:09
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    Eigentlich sollte „Rambo: First Blood“ (1982) ja ganz anders ausgehen. Auch wenn man ein Ende drehte, das der Romanvorlage näher war, entschied man sich letztlich anders. Hauptdarsteller Sylvester Stallone zeigt nun, was fast gewesen wäre…

    Studiocanal

    Da wir nicht glauben, dass es nach fast 40 Jahren noch eine Spoilerwarnung zum ersten „Rambo“-Film braucht, gehen wir direkt ans Eingemachte: „Rambo: First Blood“ endet bekanntlich damit, dass Titelheld John Rambo (Sylvester Stallone) in einem Monolog unter Tränen beschreibt, wie schwer er es nach dem Vietnamkrieg hatte, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden.

    Er schildert seinem engen Vertrauten Colonel Trautman (Richard Crenna), wie sehr er mit den Folgen des Krieges zu kämpfen hat – bevor Rambo schließlich von der Polizei abgeführt wird.

    Das Ende in David Morrells Buchvorlage* von 1972 fällt hingegen deutlich düsterer aus. Und tatsächlich drehte man einen Schluss, der näher am Roman war. Letztlich entschieden sich Regisseur Ted Kotcheff und Co. jedoch dagegen.

    Einen Ausschnitt von diesem „Rambo“-Ende bzw. einen schief gelaufenen Take veröffentlichte Hauptdarsteller Stallone nun via Instagram:

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    FUNNY OUTTAKE ... I miss The Colonel!

    Ein Beitrag geteilt von Sly Stallone (@officialslystallone) am

    Das Originalende von "Rambo"

    Dem tatsächlichen Filmende haben wir es letztlich wohl zu verdanken, dass John Rambo später zu einem der legendärsten Action-Helden des 20. Jahrhunderts aufstieg – und in bislang fünf Filmen Gelegenheit bekam, aus seinen unterschiedlichen Widersachern Kleinholz zu machen. Dazu wäre es wohl nicht gekommen, wenn man sich an die Vorlage gehalten hätte.

    Denn im Buch überlebt John Rambo das Ende nicht. Im finalen Gefecht gelingt es ihm zwar, Sheriff Teasle zur Strecke zu bringen, er wird aber auch selbst getötet. Der Täter: Trautman, der auch im obigen Video die Waffe auf unseren Titelhelden richtet.

    Die obige Aufnahme war ohnehin im Eimer, als beim Cast schließlich Gelächter aufkam. Passiert. Ursprünglich sollte Trautman seinen Waffenarm senken, woraufhin Rambo ihn wieder auf sich selbst richtet – sichtlich unter großen Schmerzen, bettelnd um Erlösung, die er schließlich auch bekommt.

    Mal wieder Bock auf "Rambo"?

    Wenn ihr jetzt Lust auf Stallones (mindestens zweit-)legendärste Filmreihe bekommen habt, werdet ihr auf Amazon Prime Video derzeit halbwegs gut bedient.

    Die ersten drei „Rambo“-Filme sind bei Prime im Abo enthalten* – und zwar ungeschnitten.

    Wer hingegen wie Stallone von der alten Schule ist, bekommt die Trilogie auch im Set auf DVD, Blu-ray sowie sogar in 4K*. Den jüngsten Film der Reihe, „Rambo: Last Blood“*, bekommt ihr ebenfalls problemlos auf sämtlichen Medien. Nur bei Teil 4 heißt's aufpassen: Die 18er-Fassung von „John Rambo“* ist nämlich gekürzt, die ungeschnittene Version mit SPIO/JK-Freigabe ist nach wie vor indiziert.

    "Rambo": Sylvester Stallone fand die erste Fassung so mies, dass er sie verbrennen wollte

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