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    Das wird ein blutiges Action-Fest: "John Wick"-Team macht irres Videospiel-Highlight zur Serie
    Von Daniel Fabian — 03.07.2020 um 17:00
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    Bekommen wir endlich mal eine gute Videospielverfilmung zu sehen? Die Chancen stehen gut. Denn die Macher von „John Wick“ adaptieren das Shoot-Em-Up-Game „My Friend Pedro“ als Serie – und scheinen wie gemacht dafür.

    Metropolitan FilmExport

    „Blood. Bullets. Bananas.“ – Das ist der Untertitel des Videospiel-Hits „My Friend Pedro“, den es seit 2019 unter anderem für die Nintendo Switch und die Xbox One gibt. Klingt schräg? Ist es auch! Und bald sollen auch Nicht-Zocker ihren Spaß damit haben.

    Wie einschlägige Branchenmagazine übereinstimmend berichten, tun sich „John Wick“-Autor Derek Kolstad und „John Wick“-Co-Regisseur David Leitch nämlich erneut zusammen, um aus „My Friend Pedro“ eine actionreiche, nicht jugendfreie Dramedy-Serie zu machen. Die einzelnen Episoden sollen 30 Minuten laufen.

    Was euch in der Serie in etwa erwartet? Hier zur Einstimmung schon mal der Cinematic-Trailer zur Vorlage:

     

    Das ist "My Friend Pedro"

    Darum geht’s im Spiel: Das Spiel beginnt damit, dass der Held der Geschichte (den ihr spielt) von einer schwebenden Banane aufgefordert wird, endlich mal aufzustehen. Euer Ziel: eine Pistole, mit der ihr von nun an richtig viel Schaden anrichten und eure Widersacher mit Unterstützung von Bratpfannen und anderen Utensilien auf kreative Weise erledigen sollt.

    Darum kommt die Verfilmung nicht überraschend: Das Game der schwedischen Videospiel-Schmiede DeadToast Entertainment feierte erst vor gut einem Jahr seine Premiere – und schlug seitdem durchaus hohe Wellen. So fuhr „My Friend Pedro“ reihenweise gute Kritiken ein, die wohl nicht zuletzt auch die Serien-Adaption ermöglichten. Unsere Kollegen von Gamestar vergaben im Test übrigens 82 Punkte für ein „überzeugendes Südfruchtspektakel, das nicht nur mit cartooniger Action, sondern auch mit smarten Puzzles und seiner herrlich irren Story überzeugt.“

    Darum sind die Macher eine gute Wahl: Wenn es in den letzten Jahren eine Filmreihe gab, die mit einfallsreichen, brutalen und abwechslungsreichen Actionszenen überzeugte, ist das wohl „John Wick“. Da passen Derek Kolstad und David Leitch einfach wie die Faust aufs Auge zum Bananen-Shooter – zumal bereits bestätigt ist, dass die Serie ein R-Rating bekommen soll. Mit reichlich Blut ist also zu rechnen.

    Alternativen bis zum Serienstart

    Wann die „My Friend Pedro“-Serie anlaufen wird, ist noch nicht bekannt – wir rechnen frühestens mit der zweiten Jahreshälfte 2021 damit. Wer sich die Zeit bis dahin mit einer ähnlich abgedrehten Alternative vertreiben will, könnte mit „Happy!“ auf seine Kosten kommen. Die Serie um einen alkoholkranken, mit einem Einhorn sprechenden Ex-Cop, der mittlerweile als Auftragskiller tätig ist, läuft auf Netflix.

    Dort findet ihr übrigens auch „John Wick 2“, während „John Wick 3“ mittlerweile im Abo bei Amazon Prime Video* enthalten ist. Lediglich den ersten Teil gibt’s nicht im Streaming-Abo (dafür aber natürlich als VOD* sowie auf DVD und Blu-ray*).

    Die Macher stellen klar: So soll "John Wick 4" NICHT enden

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