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    "The Mandalorian"? "Die Eiskönigin 2"? Nein – darum lohnt sich Disney+ wirklich!
    Von Daniel Fabian — 11.07.2020 um 15:00
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    Neben den Hits „The Mandalorian“ sowie nun auch „Die Eiskönigin 2“ findet ihr einige der beliebtesten Filmreihen auf Disney+, von „Star Wars“ über „Fluch der Karibik“ bis Marvel. Ein Abo lohnt sich aber vor allem aus anderen Gründen.

    Disney

    +++ Meinung +++

    Disney+ ist nicht so breit aufgestellt wie Netflix oder Amazon Prime Video, was die Inhalte angeht. Auch wenn mit Marvel, Lucasfilm und Fox viele Big Player Hollywoods zum Mäusekonzern gehören, die dem klassischen Disney-Katalog zweifelsohne neue Facetten verleihen, ist der Dienst durch die Bindung an ein Studio, das sich zudem durch familienfreundliche Inhalte definiert, nun mal beschränkter als die Konkurrenz.

    Das Ding ist allerdings: Diejenigen der älteren Filme, die ich auf der hauseigenen Streaming-Plattform von Disney finde, die mich auch wirklich interessieren, habe ich allesamt schon auf Blu-ray im Regal stehen (oder zumindest auf DVD). Disney+ habe ich in den ersten ein, zwei Monaten nach Start deswegen vor allem genutzt, um mal einige Klassiker nachzuholen, von denen ich nicht mal mehr sicher war, ob ich sie überhaupt schon gesehen habe. Und dann?

    Schnell durch mit Disney+

    Nachdem ich damit allerdings auch ziemlich schnell durch war, sah meine Watchlist wenig später recht mager aus. Pro Monat kommen seitdem höchstens ein, zwei neue Filme dazu, in die ich dann vielleicht mal reinschaue – etwa „Die Eiskönigin 2“ (seit 10. Juli verfügbar).

    Brauche ich dafür wirklich ein Jahresabo?

    Ich bin zwar kein „Star Wars“-Fan, doch selbst wenn, würde mir „The Mandalorian“ (das wohl zweifelsohne beliebteste Disney+-Original) alleine wohl nicht reichen, um ein Abo abzuschließen. Für die paar Folgen pro Jahr? Die könnte ich dann auch mal beim Kumpel in einem Rutsch gucken, wenn die neue Staffel raus ist.

    Das Bonusmaterial ist klasse!

    Aber egal, denn einerseits sehne ich der zweiten Staffel „The Mandalorian“ eh nicht allzu sehr entgegen, und andererseits freue ich mich über die Einblicke hinter die Kulissen, die ich auf Disney+ bekomme.

    Über diesen Link könnt ihr Disney+ übrigens abonnieren*. Das Monatsabo gibt's für 6,99 Euro, das Jahresabo kostet 69,99 Euro.

    Disney © Disney•Pixar © & ™ Lucasfilm LTD © Marvel. Alle Rechte Vorbehalten
    Steht seit Jahren im Dienst von Disney: "The Mandalorian"-Macher Jon Favreau

    Extra auf Disney+: Der Blick hinter die Kulissen

    Als jemand, der sich DVDs und Blu-rays oft sogar nur wegen der Special Features gekauft hat – die Making-ofs der „Transformers“-Filme etwa sind im Gegensatz zu den Filmen richtig spannend, dasselbe gilt für die Regie-Kommentare zu Uwe-Boll-Filmen –, war mir das Fehlen von Bonusmaterial auf Streaming-Plattformen schon immer ein Dorn im Auge.

    Denn während Netflix und Co. selbst zu beliebten Eigenproduktionen meist nicht mehr als vereinzelte Mini-Clips haben (Ausnahme: die „Roma“-Doku), bietet Disney zu einigen seiner größten Hits teils wahnsinnig spannende, informative und zuweilen auch emotionale Einblicke hinter die Kulissen.

    Während es die meisten Filme und Serien ohnehin im Kino oder auch schon auf DVD zu sehen gab, sind jene Dokus auf Disney+ die echten Highlights, die für mich zumindest derzeit noch ein Abo rechtfertigen.

    Ihr habt euch schon immer gefragt, was es braucht, um die allseits beliebte Disney-Magie entstehen zu lassen? Mit den Making-of-Reihen auf Disney+ bekommt ihr Einblicke hinter die Kulissen einiger der aktuell größten Hits des Studios (die Einblicke sind natürlich immer nur so tief, wie es Disney will).

    Disney © Disney•Pixar © & ™ Lucasfilm LTD © Marvel. Alle Rechte Vorbehalten
    Viel Liebe zum Detail: Hinter den Kulissen von "Die Eiskönigin 2"

    In deren Mittelpunkt stehen übrigens nicht etwa die großen Stars der teuren Großproduktionen, sondern die Effektkünstler und Animation Artists, die Songschreiber und Produktionsdesigner, die wie hunderte Zahnräder eines gigantischen Uhrwerks perfekt ineinandergreifen und die Disney-Hits mit einem schier unglaublichen Maß an Ehrgeiz, Teamwork und Phantasie sowie in jahrelanger Arbeit an einzelnen Filmen und Serien zu den magischen Erlebnissen machen, für die das Maushaus seit nun fast einem Jahrhundert berühmt ist.

    Hinter den Kulissen von "Star Wars" und Co.

    Neben einigen aufwändigen Dokumentationen wie etwa „Das Vermächtnis der Skywalkers“, einem Making-of von „Star Wars 9“ in Spielfilmlänge, entpuppten sich für mich in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem die Doku-Serien auf Disney+ als die geheimen Schätze auf der Streaming-Plattform:

    Disney Galerie: Star Wars: The Mandalorian“: Weltklasse-Filmemacher, die zusammensitzen, sich gegenseitig mit ihren abgefahrenen Ideen zu Höchstleistungen pushen und sogar neue Technologien entwickeln, um ein noch nie dagewesenes Erlebnis zu erschaffen? Das ist wirklich spannend mit anzusehen, selbst für einen Nicht-„Star Wars“-Fan wie mich. Für diejenigen, die „Krieg der Sterne“ von kleinauf geradezu als ihre Religion ansehen, ist das sowieso absolutes Pflichtprogramm. 

    Wo noch niemand war: Das Making-of von „Die Eiskönigin 2“: Könnt ihr euch noch an diese Sendung damals erinnern, in der ein maskierter Zauberer die Tricks seiner Kollegen aufdeckte? Genau das ist das Making-of von „Die Eiskönigin 2“ für die Disney-Magie. Neben dem Regie-Duo und den Stars um Idina Menzel und Kristen Bell kommen hier vor allem Animationskünslter zu Wort, deren einzige Aufgabe beispielsweise ist, das Wasser im Film zu animieren oder dafür zu sorgen, dass die Rentiere möglichst glaubhaft wirken, wenn sie plötzlich zu singen beginnen.

    Besonders spannend anzusehen: das Wechselspiel zwischen Story, Musik und Animation – und das Stresslevel der Macher, wenn der erste Teaser in die Welt getragen wird und 80 Prozent des Films erst noch animiert werden müssen.

    Disney © Disney•Pixar © & ™ Lucasfilm LTD © Marvel. Alle Rechte Vorbehalten
    "Die Imagineering Story": Ein Grundkurs in Disney-Geschichte

    Die Imagineering Story“: Was ist Disney eigentlich genau? Diese Frage, die ich mir zwar nie so direkt gestellt habe, wird mir in „Die Imagineering Story“ derart eindrucksvoll beantwortet, dass mir gleich mehrmals der Atem stockte oder meine Augen feucht wurden (wie gesagt: Disney weiß, welche Knöpfe wann gedrückt werden müssen).

    Ihr wollt mehr darüber wissen, wie Disney überhaupt der Multi-Milliarden-Konzern werden konnte, der er heute ist, was die eigens für das Maushaus entwickelte Berufssparte der Imagineers sein soll und wie Vergnügungsparks, Kreuzschiffe und weiß der Teufel was mit den beliebten Filmen und Serien des Maushauses zusammenhängen? „Die Imagineering Story“ steckt voller faszinierender Antworten, unglaublichen Fakten und einer ganzen Menge – ja, richtig geraten – Disney-Magie.

    Nach "Die Eiskönigin": Disney adaptiert Märchenvorlage nun auch als Realverfilmung

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