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    Der "King Of Queens" als Neonazi mit Hakenkreuz-Tattoo: Dieser Star sollte die Rolle in "Becky" ursprünglich spielen!
    Von Christoph Petersen — 25.07.2020 um 18:00
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    In „Becky“ spielt Sitcom-Superstar Kevin James radikal gegen sein gewohntes Image als Inbegriff des Durchschnittstypen an – unter anderem mit einem riesigen Hakenkreuz auf dem Hinterkopf. Aber eigentlich hätte alles ganz anders kommen sollen...

    Quiver Distribution

    Man versteht sofort, was Kevin James („Hitch – Der Date-Doktor“, „Pixels“) dazu bewogen hat, bei „Becky“ mitzumachen: Nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen er nahezu ausschließlich Erfolge mit Rollen als sympathischer Kumpeltyp erzielte, bot sich dem „King Of Queens“-Star endlich mal die Chance, aus seiner Rollen-Schublade auszubrechen und etwas vollkommen anderes auszuprobieren.

    Schließlich spielt Kevin James hier den ruchlosen Anführer einer Neonazi-Truppe, die auf ihrer Mission selbst vor Kindermord nicht zurückschreckt – und sich schließlich mit der wehrhaften 13-Jährigen Becky (Lulu Wilson) anlegt, was in einer erstaunlich blutigen Auseinandersetzung endet: In einer Szene muss sich James den Sehnerv seines aus dem Sockel gerissenen Auges durchtrennen – und zwar mit einer stumpfen lilafarbenen Bastelschere.

    Alles nur Zufall

    Aber so logisch, wie diese Geschichte auch klingen mag – sie stimmt nicht: Kevin James ist nämlich gar nicht zu dem Film hinzugestoßen, um die Nazi-Rolle zu spielen, wie er nun in einem Interview mit Newsday (via Cinema Blend) zum US-Start von „Becky“ verriet. Stattdessen sollte er eigentlich eine ganz andere, in sein übliches Figurenschemata fallende Rolle verkörpern:

    „Viele können sich mit mir als Durchschnittstyp identifizieren. Aber wenn man das immer wieder macht, dann passiert Folgendes: Die eine Hälfte der Zuschauer will immer mehr davon, während die andere Hälfte sagt: ‚Das kenne ich schon. Er soll etwas Anderes machen.‘“

    „Das hat mich auch am Skript von ‚Becky‘ begeistert, es war etwas ganz Anderes. Ursprünglich sollte ich den Vater von Becky und Simon Pegg den Bösewicht spielen. Aber dann gab es Terminschwierigkeiten auf der Seite von Simon. Also mussten sie die Rolle neubesetzen. Wir haben uns die Frage gestellt, was wäre, wenn ich den Part übernehme? Und dann habe ich es einfach gemacht.“

    Wild Bunch Germany
    Die ursprüngliche Besetzung des Nazi-Mörders: Simon Pegg.

    „Becky“ wird in diesem Herbst auf dem Fantasy Filmfest laufen – mit Kevin James und nicht Simon Pegg („Shaun Of The Dead“) als abgrundtief bösartiger Psycho-Nazi. Darüber hinaus steht aktuell noch nicht fest, wann der Film in Deutschland im Kino starten oder direkt auf DVD/Blu-ray erscheinen wird.

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    Kommentare
    • Jimmy v
      Unpopuläre Meinung, aber ich finde Sandler weder in dem einen noch dem anderen Film sonderlich krass anders. Das wird gerne so dargestellt. Sicher ist es auch anders als das Geblödel als sonst. Aber radikal anders? Naaaah.
    • Jimmy v
      Wahrscheinlich schon. Ich hätte irgendwie beide in der Rolle gerne gesehen.
    • Andreas Seidel
      Adam Sander KANN MEHR. Punch Drunk Love.......Der schwarze Diamant......Kevin James hatte bisher nicht die Möglichkeit in Nicht-Komödien zu glänzen.Ich traue ihm durchaus mehr zu.
    • Rockatansky
      Pegg hätte man die Rolle wohl ehr abgenommen, vor allem schon, weil Er der wesentlich bessere Schauspieler ist.
    • FilmFan
      Bin gespannt. So einen radikalen Rollenwechsel muss ein Durchschnittskomiker (mehr ist James wirklich nicht) erstmal meistern. ich selbst kann mit den meisten Filmen von Kevin James nach KoQ nicht viel anfangen. Ähnlich Sandler. Immer derselbe Quark.
    • André McFly
      Pegg hat sich schon als ernsthaften Schauspieler etabliert. James nicht. Daher bin ich hier auch mehr neugierig.
    • chunkymonkey
      Simon Pegg war wohl einfach zu teuer.
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