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    Wie "Star Wars Episode 1" erst zum schlechtesten und dann besten Kinoerlebnis meines Lebens wurde
    Von Tobias Mayer — 31.07.2020 um 15:00
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    Zur TV-Ausstrahlung von „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ erzählt Redakteur und Fan Tobias Mayer eine persönliche Anekdote, die mit einer Katastrophe beginnt und im schönsten Kinobesuch mündet, den er je erlebt hat.

    20th Century

    +++ Meinung +++

    Star Wars Episode 1“ hat mir das Herz gebrochen – mit Sätzen wie diesem fangen viele Meinungsäußerungen an, die nach Kinostart 1999 des wahrscheinlich umstrittensten aller „Star Wars“-Filme ins Internet geschrieben wurden. Doch das hier ist keiner dieser Texte. Es geht weniger um den Film selbst. Denn „Star Wars“ ist größer als ein Film – vor allem für mein 13-jähriges Ich, das dem deutschen Kinostart entgegenfieberte wie ein in der Wüste ausgesetzter Wookie der Oase.

    Mangels eigenem Anschluss hatte ich mir die Trailer bei meinem Nachbarn aus dem Internet geladen, was 1999 eine stundenlange Angelegenheit war, und sie anschließend so oft geschaut, dass ich sie noch heute mitsprechen kann. Ich war sogar in Filmen wie dem Nicht-Klassiker „Verlockende Falle“ mit Catherine Zeta-Jones und Sean Connery, nur um den „Episode 1“-Trailer im Kino zu sehen.

    Der Trailer wurde leider nicht gezeigt – eine Enttäuschung, die zwar groß war, aber sehr klein im Vergleich zu der Enttäuschung, die mein 13-jähriges Ich zum deutschen Kinostart am 19. August 1999 erlebte.

    Große Enttäuschung

    Im August 1999 war ich mit meinen Eltern und meinem Bruder im alljährlichen Nordseeinsel-Familienurlaub. In diesen Jahren habe ich meine Liebe für Wind, Krabben und Gischt entdeckt – und meine Liebe zum Kino. Das Kino auf der Insel war eine Mehrzweckhalle, wo ein Projektor sowie eine Leinwand aufgestellt wurden, wenn nicht gerade der Shanty-Chor sang oder die Schulkinder der Insel Sportunterricht hatten.

    Ich habe dort „Jumanji“ gesehen (den mit Robin Williams), „Batman & Robin“ (den ich mit 11 supergeil fand) oder „Armageddon“ (den meine Oma genauso gut fand wie ich). Selbstverständlich war fest eingeplant, auch „Star Wars Episode 1“ in der Kino-Inselturnhalle zu schauen.

    Aber als ich in freudiger Erwartung an der Infowand stand, an die jede Woche die Spielzeiten der Kino-Neustarts der kommenden Woche geklebt wurden (sozusagen FILMSTARTS in der Ostfriesen-Version 1999), da fehlte genau der eine Film, der in der Vorstellung meines 13-jährigen Ichs einfach nicht fehlen durfte (und auch mit 34 kann ich mein 13-jähriges Ich noch voll verstehen).

    Kein "Star Wars" an der Nordsee

    Das Nordsee-Kino zeigte viel von dem, was das bemerkenswerte Kinojahr 1999 zu bieten hatte, inklusive „Matrix“ und „Notting Hill“, nach meiner Erinnerung im Grunde alles, abgesehen von DEM. GRÖSSTEN. FILM. DES. VERFICKTEN. JAHRES.

    Vielleicht lag es daran, dass der Verleih (damals Fox) schon bei „Star Wars 1“ versucht hatte, mehr Geld aus den Kinos zu pressen als üblich, und sich das Nordsee-Kino darauf nicht einlassen wollte. Vielleicht sind die Filmrollen bei der Überfahrt vom Festland zur Insel ins Meer geplumpst oder vielleicht hatte der Kinobetreiber „Episode 1“ in der damals vor deutschem Start kursierenden Raubkopie gesehen und wollte die Insulaner sowie Sommergäste vor Jar Jar Binks bewahren, ich weiß es nicht und es war mir auch komplett wumpe, warum „Episode 1“ nicht gezeigt wurde.

    Dass „Episode 1“ nicht gezeigt wurde, war eine Katastrophe für den 13-jährigen Jungen, der im August 1999 entsetzt vor der Insel-Infowand mit den Kino-Neustarts stand, bei denen „Star Wars“ fehlte, der im Rest der Republik am 19. August 1999 in die Kinos kommen würde, während der Inselurlaub erst am 28. August enden würde, also neun verdammte Tage später, oder besser formuliert:

    Eine inakzeptable Ewigkeit später, in der alle meine Freunde den Film sehen würden, auf den ich gewartet hatte wie C-3PO aufs Ölbad. Eine verdammte Ewigkeit später, in der alle meine Freunde den Film sehen würden, während ich Krebse angeln war.

    Spoileralarm: Ich musste tatsächlich die vollen neun Tage länger warten. Der Urlaub wurde entgegen meines dringlichen Wunsches nicht vorzeitig abgebrochen und „Episode 1“ auch nicht noch verspätet ins Programm aufgenommen, so wie in meiner Wunschvorstellung, mit der ich mich von Tag zu Tag rettete.

    Und ihr wisst ja, wie das ist: Man wartet und wartet, baut riesige Erwartungen auf, aber dann im Kino kommt die Enttäuschung, weil die Erwartung Galaxis-große Ausmaße angenommen hat, die kein Film erfüllen kann, vor allem kein Film wie „Star Wars Episode 1“, dem ein bis dato beispielloser Hype vorausging und dem nach Kinostart eine bis dato beispiellose Enttäuschung folgte. Aber wie ich eingangs geschrieben habe: Das hier ist keiner dieser Texte.

    Happy End (wie) im Kino

    Am 28. August 1999, dem Tag unserer Rückfahrt aus dem Sommerurlaub, neun gigantisch lange Tage nach dem deutschen Kinostart von „Star Wars 1: Die dunkle Bedrohung“, fuhren meine Eltern meinen Bruder und mich nicht bis ganz nach Hause, sondern setzten uns abends direkt vorm Kino ab.

    Und wenn ich heute ganz genau hinschaue, finde ich auf meinem Unterarm noch immer ein paar seit damals aufgestellte Härchen der Gänsehaut, die den Film über anhielt und die einsetzte, als diese Worte auf der Leinwand erschienen:

    Es war einmal, vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxis….

    „Star Wars 1: Die Dunkle Bedrohung“ läuft am Freitag (31. Juli 2020) ab 20:15 Uhr auf ProSieben. Ihr könnt den Film auch bei Disney+ streamen. Wenn ihr über diesen Affiliate-Link ein Abo abschließt, unterstützt ihr damit auch FILMSTARTS, ohne dass es eine Auswirkung auf den Preis hätte.

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    Kommentare
    • DER Dunkle Lord
      Ich hab nur deswegen über die Wookies in EPIII kein Wort verloren, weil meine Antwort dann noch länger geworden wäre ;-DMeine Prequel-Fanbrille steht vollkommen außer Zweifel, da ich ein Fan der Prequels UND der Originale bin und deshalb bei allen sechs Filmen von Lucas im Zweifelsfall die Schwächen wohlwollend zur Kenntnis nehme, ohne mich übergebühr daran zu stören (Ich nehme Ihre Entschuldigung zu Kenntnis, Captain Needa ;-D).Allerdings zeigst du hier in Bezug auf die Wookies in EPIII eher ein Phänomen, dass ich immer gern als Original-Puristen-Halluzination bezeichne. Eine Sinnestäuschung aufgrund der Annahme, dass es sich um CGI handeln würde, obwohl du eigentlich auf ECHTE Kostüme vor digitalem Hintergrund schaust. Viele Hintergründe, Schauplätze und Charaktere in den Prequel-Filmen werden von Leuten der analogen Generation häufig als Computer-Effekt wahrgenommen, obwohl sie eigentlich echt (practical effects) sind. Das sollte DIR also eigentlich bewusst machen, dass die Computer-Effekte in den Prequels nach wie vor deutlich glaubhafter sind, als ihnen mittlerweile allgemin zugestanden wird.Um konkrete Beispiele zu nennen: Versuch mal, ob du online irgendwo noch die ursprünglichen Making-Of-Clips zu Episode III findest. Dann wirst du sehen, dass die Wookies tatsächlich ALLE von einer Gruppe von etwa einem dutzend Schauspielern bzw. Statisten in Kostümen dargestellt wurden. Tarfful und Chewbacca sind Menschen im Kostüm. Und die Wookies die hinter der Deckung vorspringen, um sich den Kampfdroiden zu stellen, sind 5 oder 6 Leute im Kostüm, die als Gruppe digital kopiert und vergrößert wurden, sodass es in dem kurzen Moment nach einem ganzen Kampftrupp aussieht. Aber es sind keine digitalen Figuren. Es sind Menschen in Kostümen!Ein anderes Beispiel ist beispielsweise der Kameraschwenk in Episode I, wenn man die Podracer-Arena im Wideshot das erste Mal sieht. Da lästern auch immer alle rum, wie digital das angeblich aussieht. Funfact: Es ist ein praktisches Miniaturmodell, gebaut von Modellbauern.Selbst Palpatines Gesicht nach der Veränderung sieht wie CGI aus. Wie kann das sein?! Es ist eine Maske! Die Tatsache, dass die Leute offensichtlich nicht erkennen können, ob es echt oder CGI ist, sollte doch eigentlich FÜR die Filme sprechen und nicht gegen sie, findest du nicht?!Peter Jackson's Hobbit-Trilogie mit den Ergänzungen aus den Anhängen des HdR gefällt mir besser als Tolkien's Hobbit-Buch. Allerdings weiß ich was du meinst. Die viel zu lange Goblin-Town-Sequenz in Teil 1, Smaugs dazuerfundener Kampf mit den Zwergen im Berg in Teil 2 und die unnötig in die Länge gezogene Schlacht der Fünf Heere in Teil 3 sind zweifellos die Schwachpunkte dieser Trilogie und definitiv viiiiel zu übertrieben gigantomanisch inszeniert. Allerdings auch kein Grund auf das hervorragende CGI böse zu sein. Das ist ja nur das Werkzeug. Ich bin froh, dass es möglich ist, solche Sequenzen zu drehen. Ob man die Sequenzen so ÜBERdreht inszenieren sollte, ist eine ganz andere Frage...
    • DER Dunkle Lord
      Sehr gutes und nachvollziehbares Ranking! :-)Auch wenn meine persönliche Reihenfolge ja ein bisschen anders ist, stimme ich grundsätzlich mit jedem überein, der die Original-Trilogie, Phantom Menace und Revenge Of The Sith (in welcher Reihenfolge auch immer) auf den oberen 5 Plätzen hat.Ich selbst habe außerdem einen großen Softspot für Episode II, aber bei diesem Film kann ich niemandem böse sein, der den nicht abfeiert, da dieser Film im mittleren Drittel definitiv so seine Längen hat. Rogue One bei mir halt mittlerweile unter Episode II und nicht mehr darüber, aber auch da stimme ich zu.Bei Solo und der Sequel-Trilogie ist mein persönliches Ranking im Prinzip nicht ausschlaggebend und daher auch gern debattierbar, da ich diese Filme persönlich allesamt auf die eine oder andere Art für misslungen halte und mich spätestens nach Episode IX dazu entschlossen habe, diese vier Filme aus meinem persönlichen Kopf-Kanon zu entfernen.Ich kann aber durchaus nachvollziehen, warum du Solo magst oder zumindest lieber magst als die Sequels. Solo ist zwar überflüssig, aber in der Tat größtenteils harmlos in bezug auf das SW-Lore. Der Film wäre soweit in Ordnung, wenn nicht Lando's Droidin wäre, die direkt neben Vice-Admiral Genderstudies der schrecklichste Star-Wars-Charakter aller Zeiten ist. Eine Droidin, die sich unironisch für Droidenrechte im Star-Wars-Universum einsetzt, ist in einem Star-Wars-Film etwa genauso fehl am Platze wie eine feministischer Vice-Admiralin mit lila Haaren, die ihrer Crew nicht beruhigt, dass es einen Fluchtplan gibt, weil sie meint, dem männlichen X-Wing-Piloten schließlich keine Rechenschaft schuldig zu sein *Facepalm*. Dieser postmoderne Oberschwachsinn hat NICHTS und ich wiederhole NICHTS in einem Star-Wars-Film zu suchen, in welchem es um archetypische Heldenreisen gehen sollte. Der einzige Grund, warum ich Rian Johnson's Mist höher ranke als den Mist von J.J. Abrams, ist die Tatsache, dass mir tatsächlich einigermaßen gut gefallen hat, was Rian Johnson mit Kylo Ren gemacht hat und weil Rian Johnson's Mist wenigstens nicht so unerträglich oberflächlich ist, wie J.J. Abrams' kleinkindhaftes Unverständnis von George Lucas' Star-Wars-Universum.Aber.... Verzeih mir, ich reg mich schon wieder unnötig auf ;-) Denn was die Sequel-Trilogie betrifft, sind wir ja offenbar mehr oder weniger derselben Meinung. Hätten die sich Lando's Droidin verkniffen, würde ich Solo vermutlich zumindest höher als IX ranken.
    • RockYourThoughts
      1. V (mit 6 Jahren zum ersten mal gesehen, noch vor EP IV undwird deswegen immer einen besonderen Platz für mich haben!)2. IV3. VI4. I (weils einfach das geilste Lichtschwertduell hat + epicSong Duel of Fates)5. III6. RO (Star WARS, ja hier mal richtig Krieg! Wer weiß wie die Version von Edwards ausgesehen hätte, wenn sich Disney nichteingemischt hätte)7. II (ausser dem tollen Across the stars und Jango Fett bleibt da nicht viel dolles...)8. Solo (war gar nicht so übel wie immer getan wird und istimmer noch besser als die Sequel-Trilogie)9. VII10. VIII11. IX (ich saß noch sie so oft kopfschüttelnd vor einem Film, begreife bis heute nicht wie man so ein Franchise so gegendie Wand fahren kann!)Die Prequel Trilogie wird leider ziemlich oft nieder gemacht,lieferte aber wie ich finde ein paar der tollsten Williams-Kompositionen! Davon ist in der Sequel Trilogie leider garnichts mehr zu finden!
    • Larry Lapinsky
      Alles überwiegend korrekt. Allerdings verlierst du über die Wookies in Ep. III kein Wort - wie sahen DIE (inklusive Chewie) denn bitte aus??? An der Stelle wittere ich doch noch zu viel rosa Prequel-Fanbrille. Ich hatte das Gefühl, Lucas hatte plötzlich alles mit CGI gemacht, was ging. Selbst Palpatines Gesicht nach der Veränderung sieht wie CGI aus ... Das finde ich SO schade! Kashyyk hatte man in Thailand gedreht, doch was sieht man im Film real davon? (Fast) nichts. Das ist die Hauptsünde von Lucas, die ich ihm nicht verzeihen kann! Immerhin ist er nicht der einzige, auch PJ hat beim Hobbit, im Gegensatz zu HdR, voll übertrieben ...
    • DER Dunkle Lord
      Vieles an deiner Argumentation finde ich sehr schlüssig und es macht Spaß, mit dir darüber zu diskutieren, ohne dass man gleich streitet, wenn man mal verschiedener Meinung ist--> Danke! Dieses Kompliment kann ich Dir ebenfalls aussprechen :-)Auch gut, dass du wieder aktiver dabei bist, während z. B. der Falcon sich rar macht und Deliah scheinbar ganz weg ist ... (?).--> Also ich hab nicht den Eindruck, dass sich der Falcon rar macht. Im Gegenteil: Wenn ich gelegentlich meine E-Mail-Benachrichtungen lese, wer hier bei Filmstarts mal wieder unter einem Artikel kommentiert hat, dann ist das in der Regel der Falcon. Was die anderen User (einschließlich mir selbst) betrifft, hab ich aber den Eindruck, dass du recht hast. Das mag bei Vielen aber auch einfach daran liegen, dass sie vielleicht genau wie ich den Schwerpunkt hier primär auf Star Wars gelegt haben und das Thema jetzt spätestens sechs Monate nach Episode IX und dem allgemeinen Shutdown seit Corona so ein bisschen abgefrühstückt ist. Obwohl man ja sagen muss, dass nicht der Corona-Shutdown das Interesse an zukünftigen Star-Wars-Produkten gekillt hat, sondern Episode IX. Ich glaube, dass kann man bedenkenlos ganz objektiv festhalten, egal wie man nun persönlich zu dem Film steht.Was nun Deliah betrifft, die ja hier regelmäßig zu allen möglichen Themen kommentiert hat, so weiß ich persönlich nicht, was da vorgefallen ist, aber ich habe irgendwie aufgeschnappt, dass sie wohl von Filmstarts gesperrt wurde, was ich sehr bedauerlich finde! Mal ganz abgesehen davon, dass ich gelinde gesagt eher skeptisch bin, ob diese Sperrung gerechtfertigt ist, schneidet sich Filmstarts damit nur ins eigene Fleisch, da ich mal behaupten würde, dass Deliah eine der zentralen Stamm-Userinnen hier war, die überhaupt für die vielen Klicks bzw. den damit verbundenen regen Traffic unter den Artikeln gesorgt hat. Die Qualität der Filmstarts-Artikel ist jedenfalls nicht der Grund für diese (bislang) große und aktive Community von Kommentatoren, sondern wohl eher die Qualität der Diskussionen in der Kommentarsektion.Ich finde übrigens Holdo auch die schlimmste Star Wars-Figur ever--> So ist es.Aber gerade du als Fan der Prequels müsstest es doch auch schade finden, dass Abrams eben nicht MEHR aus diesen gebracht hat--> Natürlich. Aber die Chance wurde bereits in Episode VII versäumt. DAS wäre der Punkt gewesen, an dem es für die Saga notwendig gewesen wäre, die Geschichte der SECHS Episoden stimmig fortzusetzen, anstatt so zu tun als hätte es die Prequels nie gegeben. Nicht nur wurde aktiv vermieden, dass zu tun, was INHALTLICH notwendig gewesen wäre, es wurde außerdem versäumt eine Geschichte zu erzählen, die glaubwürdig und konsequent an Episode VI anknüpft. Stattdessen haben wir eine vollkommen sinnfreie Episode IV.2 bekommen. Rian Johnson hat Star Wars nicht zerstört. Rian Johnson hat es lediglich versäumt, das Ruder nochmal herumzureißen. Aber die Zerstörung von Star Wars darf sich J.J. Abrams als Regisseur und primärer Drehbuchautor von Force Awakens auf die Fahne schreiben. Und mit Episode IX hat er dann endgültig bewiesen, dass ich hier vom ersten Tag an Recht mit meiner Einschätzung hatte.Das haben dann eher Filme wie R1 mit Jimmy Smits' Auftritt etc. geleistet!--> So ist es. Rogue One ist meiner Ansicht nach der einzige Disney-Star-Wars-Film, der das Lore von Star Wars und die Errungenschaften früherer Charaktere nicht beschädigt hat. Deshalb mag ich ihn - under anderem - auch am liebsten von den Disney-Star-Wars-Filmen.Ja, die Storyline von I-III ist in Ordnung [...], während VII-IX storytechnisch eine Bankrotterklärung sind. Allerdings sehen die Filme einfach verdammt gut aus--> Das ist wohl einer der Punkte, in denen ich eben einfach anderer Meinung bin, denn für mich sehen die Sequels noch nicht einmal gut aus. Ich mag den Stil, die Optik und die Designs der Sequels so gut wie gar nicht. Im besten Falle langweilig und im schlechtesten Falle hässlich. Auch da gewinnt bei mir klar die Prequel-Trilogie. Den Kritikpunkt des sterilen CGI kann ich gut nachvollziehen, aber der Stil, bzw. die Designs der Prequels gefallen mir größtenteils sogar noch besser als die in der Original-Trilogie.Der Wookie in Solo sah übrigens für mich sehr gut aus--> Ich rede nicht von Chewie. Sondern von den Wookies, die auf Kessel befreit werden. Die Kostüme sehen richtig krass nach low-budget aus! Nicht mal wie Wookies, sondern wie schlechte Planet-der-Affen-Kostüme. Achte nochmal genau drauf, falls du den Film nochmal ansiehst.
    • Larry Lapinsky
      Vieles an deiner Argumentation finde ich sehr schlüssig und es macht Spaß, mit dir darüber zu diskutieren, ohne dass man gleich streitet, wenn man mal verschiedener Meinung ist ;-). Da heben wir uns übrigens vom Niveau tatsächlich sogar von so manch manchmal bescheuertem Reakteur positiv ab ;-). Auch gut, dass du wieder aktiver dabei bist, während z. B. der Falcon sich rar macht und Deliah scheinbar ganz weg ist ... (?). Okay, ich war allerdings selbst gerade 2 Wochen in Frankreich und gönne mir jetzt 'ne Woche Heimquarantäne ...Ich finde übrigens Holdo auch die schlimmste Star Wars-Figur ever, auch wenn ich Laura Dern ansonsten sehr gerne mag. Aber gerade du als Fan der Prequels müsstest es doch auch schade finden, dass Abrams eben nicht MEHR aus diesen gebracht hat (eben tatsächlich mal einen alten Nubian, wo er es doch sonst so mit Schiffswracks und alten Schrottmühlen hatte ...). Da hat er, trotz seiner Beteuerungen, eben NICHT den ganz großen Rundbogen geschlagen. Das haben dann eher Filme wie R1 mit Jimmy Smits' Auftritt etc. geleistet!Ansonsten gilt weiterhin: Ja, die Storyline von I-III ist in Ordnung (ich finde die Filme auch nicht schlecht, weil sie nun im Ranking zufällig so weit unten sind - auch der zehnte Hitchcock-Film von unten ist noch immer ein Meisterwerk ...), während VII-IX storytechnisch eine Bankrotterklärung sind. Allerdings sehen die Filme einfach verdammt gut aus, v. a. VIII, und was mit meinen alten Helden gemacht wurde, habe ich nun, nach Fords nettem Auftritt in IX, auch akzeptiert. Mit den neuen Helden bin ich hingegen nie warm geworden und die Bösewichte wie Hux und Snoke sind einfach SCH ... Da lob ich mir tatsächlich Darth Maul! Nun bin ich aber überhaupt kein Clone Wars-Gucker, Kanonisten-Freak oder sowas und hätte mir einen dritten Anthology-Film mit Ehrenreich, McGregor, Jabba, einem Jake Lloyd-Luke-Dreikäsehoch und Ray Park echt SEHR gewünscht. Die ersten beiden hätten sich nicht mal groß begegnen müssen ... Das mit einem guten Drehbuch und episch-ruhig (einer Art Space-Lawrence of Arabia, meinetwegen ausschließlich auf Tatooine + Weltall (Vader-Cameo)) hätte das Dutzend für mich rund gemacht!!! Der Wookie in Solo sah übrigens für mich sehr gut aus. Die Wookies in Ep. III hingegen fand ich schrecklich, wie die ganze Kashyyk-Szene übrigens - zu künstlich, zu schnell, zu reingepropft - geile Grundidee, schlechte Umsetzung ...
    • DER Dunkle Lord
      Interessant, dass du das so siehst. Unabhängig davon, dass ich die Designs in den Prequels sehr gelungen finde, fand ich es im Gegensatz zu deiner Schilderung eigentlich immer besonders glaubhaft, dass es da so einen markanten Unterschied im Sinne unterschiedlicher zeitlicher Epochen und ihrer Übergänge gab. Wenn du Dir allein schon überlegst, wie krass sich die Mode und das Design von Fahrzeugen in der echten Welt in den vergangenen vierzig Jahren immer wieder verändert hat. Außerdem wird ja insbesondere in Episode III visuell ganz bewusst eine starke Brücke zu Episode IV geschlagen ohne dabei jedoch mit den Designs aus Episode I und II zu brechen.Erklärungen dazu gibt es von Lucas leider nicht. Das stimmt nicht. Lucas hat sinngemäß gesagt, dass wenn die OT quasi seine Version der 70er und 80er ist, dann die Prequels stilistisch in den 30ern und 40ern spielen. Er hat ja auch häufig betont, dass er die Romanze zwischen Anakin und Padmé in Episode II, die die meisten von uns als etwas hölzern und klischeehaft empfinden, absichtlich im Stil der 40er-Jahre-Liebesfilme gemacht hat. Kann man gut oder schlecht finden, aber ich finde schon, dass man in jedem Fall merkt, dass sich Lucas bei all dem etwas dabei gedacht hat. Einfach nur zu sagen: Schlechter Liebesfilm ist mir da persönlich zu billig.Was nun den Look betrifft, finde ich es eher umgekehrt unglaubwürdig, wie wenig sich die Designs in den Sequels im Vergleich zur Original-Trilogie weiterentwickelt und verändert haben und das, obwohl innerhalb der Geschichte zwischen OT und ST mehr Zeit vergangen ist, als zwischen PT und OT. Meiner Meinung nach wurde hier genau wie bei der Story von VII und IX zu sehr darauf geachtet, bei den Original-Trilogie-Puristen oberflächliche Nostalgiepunkte zu erhaschen, anstatt eine glaubhafte Weiterentwicklung innerhalb des Lore von Star Wars zu zeigen. Auch da muss man Rian Johnson hingegen zugestehen, dass er im Gegensatz zu Abrams zumindest versucht hat, da etwas Neues zu machen. Auch mir hat die Canto-Bight-Sequenz inhaltlich nicht gefallen, aber immerhin war es visuell mal was anderes, was man noch nicht zuvor gesehen hatte. Und unter anderem DARUM ging es Lucas nach eigener Aussage immer. Das jeder Star-Wars-Film visuell einzigartig ist. Das Problem bei Johnson's Designs ist für mich, dass sie zu wenig nach Star Wars und zu sehr nach echter Welt aussehen, aber wenigstens hat Johnson einen eigenen Stil. Was Abrams hingegen gemacht hat, ist eine Pervertierung des Original-Designs, soweit es mich betrifft...Von wegen, im letzten Teil knüpfen wir an ALLE Filme an. Wieso? Hat Abrams doch gemacht:In Episode IX wurde nach Han's (VII) und Luke's (VIII) Vermächtnis nun auch noch der Charakter von Leia und noch schlimmer die Errungenschaften von ANAKIN SKYWALKER zerstört. Da Anakin Skywalker laut George Lucas die zentrale Figur der Saga ist, hat Episode IX also in gewisser Weise an ALLE Filme angeknüpft ;-/Du findest, dass die PT grausame Einzeldialoge hat? Was hat denn dann die ST für Dialoge?Du findest, dass Solo den vertrauten Look der OT hat? .........Okay. Also das Einzige, was mir beim Look von Solo noch in Erinnerung ist, ist dass die Wookie-Kostüme im Holiday Special besser waren. Bei Ehrenreich stimme ich zu. Ehrenreich war nicht das Problem des Filmes.Das Problem des Filmes ist vollkommene Überflüssigkeit kombiniert mit dem schrecklichsten Nebencharakter (Lando's Droidin), welcher den gesamten Film runterzieht. Vice-Admiral Genderstudies aus VIII und Lando's Droidin sind meiner Ansicht nach die schrecklichsten Star-Wars-Charaktere aller Zeiten. Seitdem ich diese beiden Filme gesehen habe, konnte ich zum ersten Mal nachfühlen, warum für manche Leute die Ewoks und Jar Jar die gesamten Filme VI und I gekillt haben...
    • Larry Lapinsky
      1. zum Look: Es ist aus heutiger Sicht in der Tat mehr das sterile CGI. Das Design der Raumschiffe ist ein anderer Punkt. Ich rede mir selbst immer ein, dass wir das in den Goldenen 20ern (Friedenszeiten mit starker kultureller Entwicklung) vor 100 Jahren auch hatten: Es wurde z. B. der VW Käfer erfunden, wurde dann aber in der Kriegswirtschaft von Palpatine Hitler durch den eckigen Kübelwagen ersetzt. Aber das muss man sich ganz schön selbst hinbiegen. Erklärungen dazu gibt es von Lucas leider nicht. Die Chance, mal nen Nubian-Oldie in Episode IX zu zeigen und so auch da mal nostalgisch anzuknüpfen (Ein elegantes Raumschiff, aus zivilisierteren Tagen ...), hat Jar Jar Abrams natürlich auch wieder mal elegant verpasst, trotz Tausenderlei IV-VI-Fanservice ... Mit sowas hätte er bei mir voll gepunktet! Von wegen, im letzten Teil knüpfen wir an ALLE Filme an - billiges Promotionsgerede ...2. Solo: Die Reihenfolge der erneuten Sichtung - ich halte die Storyline von I-III nach wie vor für gut. Im Detail (grausame Einzeldialoge etc.) offenbaren sich leider die Schwächen. Ich kenne den mittelprächtigen Kram dennoch schon auswendig. Dann folgt erzählchronologisch Solo: Natürlich eine Bananen-Story, aber ENDLICH der vertraute Look. Einfach ein Film zum sich (im positiven Sinne) berieseln lassen. Ehrenreich ist besser als sein Ruf, was auch an der guten deutschen Synchro liegt. Aber, wie gesagt, mein Ranking ist ständig im Flow. Das ist nur eine aktuelle Momentaufnahme.
    • DER Dunkle Lord
      Richtig! Die technischen Möglichkeiten der Inszenierung werden immer unglaublicher und fantastischer. Aber die Geschichten selbst werden immer oberflächlicher und einseitig-politischer. Die Charaktere dieser Geschichten werden immer farbloser, eindimensionaler und stereotyper, was auf lustige Weise im Widerspruch zu der politischen Agenda steht, die mit diesen Filmen verbreitet werden soll.Bei George Lucas waren Schwarze noch führende Jedi-Meister und charmante Gauner, die Todessterne vernichtet haben. Bei Kathleen Kennedy wurden sie zu tollpatschigen Sidekicks mit krankhafter Fixierung auf die weibliche Hauptfigur degradiert, bei der sie nicht landen können, egal wie häufig sie REEEEEEEEEEY schreien.Bei George Lucas waren Frauen fähige Diplomatinnen und moralische Instanzen, die durch Appelle an Mitmenschlichkeit ganze Völker im Kampf gegen Tyrannei und Unterdrückung vereinigen konnten. Und wenn es darum ging, sich selbst die Hände schmutzig zu machen, standen sie den Männern in nichts nach, ohne dabei lächerlich overpowered zu sein.Kathleen Kennedy und ihre Lakaien haben uns hingegen Rey gegeben, die auf geradezu groteske Weise und in Lexikon-artiger Genauigkeit, jeden einzelnen Punkt erfüllt, der eine Figur als Mary Sue klassifiziert. Eine Figur die so OP ist, dass sich manche Leute bereits im Kino kaum das Lachen verkneifen konnten. Eine Figur, die bestimmte Dinge aufgrund ihrer Backstory gar nicht können kann, aber trotzdem sofort leicht hinbekommt. Eine Figur, die niemals Fehler macht, welche ernsthafte Konsequenzen für sie selbst oder andere nach sich ziehen. Eine Figur, deren Bescheidenheit deswegen unglaubwürdig und deren unbeirrbare Rechtschaffenheit ermüdend wirkt. Eine Figur, neben der keine andere Figur atmen oder sich entfalten kann, weil dies ja eine Bedrohung dafür sein könnte, dass Rey die besteste EVER ist.Aber... Ich schreibe mich in Rage. Das sollte ich lieber lassen ;-)Kurz gesagt: Ja du hast recht. Es macht alles keinen Spaß mehr. Jedenfalls nicht mehr so wie früher...
    • DER Dunkle Lord
      Interessant. Mein Ranking sah vor kurzem auch noch vollkommen anders aus :-)Das Einzige, was bei mir eigentlich fast immer konstant war, ist dass ich die 6 Filme von George Lucas stets auf die ersten 6 Plätze verteile. Denn die spielen meines Erachtens in einer ganz anderen Liga als alles, was seit der Disney-Übernahme veröffentlicht wurde.Ich kann mich allerdings erinnern, dass ich Rogue One anfangs deutlich höher gerankt habe, als die restlichen Disney-Star-Wars-Filme, aber meine anfängliche Begeisterung für diesen Film beschränkt sich mittlerweile fast ausschließlich auf die beiden Darth-Vader-Szenen. Deshalb ist Rogue One auf einen konsequenten siebten Platz verwiesen worden. Schwächer als George Lucas' Star Wars, aber definitiv um Längen besser als die anderen Disney-Star-Wars-Filme.Bei Episode VIII stimme ich Dir übrigens in gewisser Weise auch zu! Ich finde den Film zwar nach wie vor schrecklich, aber immerhin IST es ein Film mit einem Thema und einer Aussage. Ich hab hingegen keine Ahnung, was das überhaupt sein soll, was J.J. Abrams, Chris Terrio und die Kasdans da mit VII, IX und Solo abgeliefert haben. Keinerlei künstlerische Vision erkennbar und in der Oberflächlichkeit im Umgang mit dem Source-Material und Lore absolut zum Fremdschämen.Allerdings habe auch ich tatsächlich ein halbes Jahr gebraucht, um die Bedeutung der Story von Episode IX auf mich nachwirken zu lassen, bis ich wirklich angefangen habe zu begreifen, dass IX nicht der vergleichsweise beste Teil der Sequels war, wie ich mir zunächst eingeredet hatte, sondern in der Tat der schlechteste.Aber genug von mir: Jetzt mal zwei ernst gemeinte Fragen an dich. Wenn du sagst, dass dich der Look der Prequels stört, beziehst du das dann auf das CGI, was nach heutigen Maßstäben mittlerweile ein wenig steril wirkt, oder beziehst du den artfremden Look auf das Design der Charaktere, Planeten, Raumschiffe, etc.pp. ?Und zweite Frage: Was siehst du in Solo, was ich nicht sehe?Ganz im ernst, ich meine das als ganz unironische aufrichtige Frage aus reiner Neugier: Wieso hat Solo es in deinem Ranking so weit nach oben bis ins Mittelfeld geschafft?
    • Lego L. Neumann
      Der Tobias hat recht! Episode 1 ist der beste Star Wars Film.Dieser Teil ist ein Fantasy-Spektakel und wohl der einzige Teil wo es endlich mal einen würdigen Sith gibt, abgesehen von Darth Vader.Bei den Hatern hören ich ständig Jar Jar Binks als Hauptgrund warum sie den Teil nicht mögen. Wie steht es dann um die völlig lächerlichen Ewoks in Episode 6? Kein Problem damit?Für mich ist Episode 1 nicht nur der beste Teil von Star Wars, sondern auch der einzige Si-Fi dem ich die vollen 10 Punkte geben würde - ein Meisterwerk des Popcorn-Kinos.
    • Larry Lapinsky
      Problem ist folgendes: Vor 6 Wochen sah es noch TOTAL anders aus. Doch nun, wo ich alles noch mal gesehen habe, stört mich der artfremde Look der Prequels leider noch mehr. Doch das hat nicht viel zu sagen, die Abstände bedeuten auch nicht so viel. Natürlich haben auch die ihre Vorzüge. Nur Copy & Paste-Teil 7 finde ich trotz gutem ersten Drittel immer mehr zum Speien!VIVVIR1VIII (kein Scherz, hat sich total geändert)IXSoloIII III (war auch mal viel weiter vorn)VII
    • Rockatansky
      Genau. Und es ist ja auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und nicht zuletzt die Frage, was man mit den Filmen verbindet. Ich bin eben mit der Ur-Trilogie aufgewachsen, habe die Filme als Kind nachgespielt und alles davon gesammelt, was ich irgendwie in die Hände bekommen konnte (was schwer und nicht viel war). Ohne Frage ist die neue Trilogie technisch ein Augenschmaus, aber das ist heute ja eigentlich kein Kunststück mehr, im Gegenteil, es wird von einem Franchise wie diesem einfach vorausgesetzt. Für mich, der insgesamt mit Filmen aus den 80/90er groß geworden ist, spielt der Nostalgiefaktor eine nicht unerhebliche Rolle und nicht von ungefähr stammen die meisten meiner Lieblingsfilme aus eben dieser Zeit. Das wird vielen so gehen, wie es eben auch viele gibt, die ca. 10 Jahre später als ich geboren wurden und entsprechend die Dekaden um die 2000er lieber mögen.Der Unterschied ist hier allerdings, ich konnte mehr oder weniger miterleben, wie sich die technischen Möglichkeiten entwickelt haben und staunen konnte, wie Computeranimationen immer mehr möglich machten (boah, das sieht voll echt aus!) und Millenials haben das im Prinzip schon vom ersten (Kino)Tag an erlebt und dies nötigt denen nicht mal mehr ein Schulterzucken ab. Warum auch, selbst in der TV-Werbung gibt es heute bessere Effekte, als in Jurassic Park 1. Um so wichtiger ist es heute, gute spannende Geschichten zu erzählen und das hat insbesondere die neue Sequeltrilogie eben nicht geschafft. Aber um fair zu sein, welches Franchise schafft das überhaupt noch...?
    • DER Dunkle Lord
      Du sagst es. Dem ist im Grunde nichts mehr hinzuzufügen.In meinem Ranking finde ich übrigens auch lediglich die Plätze 08 bis 11 nicht gut (Sequel-Trilogie und Solo).Angriff der Klonkrieger und Rogue One würde ich als ganz okay bezeichnen.Die restlichen 5 Filme von Lucas liebe ich alle.
    • ObiWann
      Episode I ist auf fünf ,da ich die OT einfach lieber hab und Episode III schon einer meiner Lieblinge ist ,aber Ep I ist kein schlechter Film ,ich verbinde damit auch sehr positive Erinnerungen da das mein erster Film nach nem sehr langen Krankenhausaufenthalt war .Der Film wird in der Tat oft schlechter gemacht wie er ist und man muss ja auch dazu sagen das zu dem Zeitpunkt wo er erschienen ist ,der Film auf einem extrem hohem technischen Niveau war ,klar nervt mich der Jar Jar heute mehr (meine kleine mag aber Michse 😁) ,aber aus früherer Sicht war ich von EP I sehr geflasht .Und so oft Leute den Film auch mies reden ,brauch man sich doch nur mal die neuen Sachen ansehen und da wird einem klar ,wie gut das Lucas eigentlich wirklich gemacht hat . Ich denke das ganze Geld wird den Georgie nicht glücklicher machen wenn er sieht was sie heutzutage aus seinem Lebenswerk gemacht haben .Ich selber hab da mit den neuen Sachen meine Probleme weils A schlechte Filme sind und B die Helden meiner Kindheit und Jugend einfach verbrannt wurden .
    • DER Dunkle Lord
      Nachvollziehbares und gutes Ranking!Auch wenn ich zustimmen würde, dass Episode IV natürlich eine ganz besondere Magie innewohnt, weil es das Ganze überhaupt erst losgetreten hat, muss ich aber sagen, dass ich finde, dass von vielen Leuten bei diesem Film in der Regel die Messlatte deutlich niedriger und entgegenkommender angesetzt wird, als bei allem, was danach kam.Versteh mich nicht falsch: Ich LIEBE Episode IV, aber ich finde, dass man insbesondere IV und VI mittlerweile durchaus anmerkt, dass sie Kinder ihrer Zeit sind. Ich glaube, einer der Gründe, warum sich die meisten Leute darauf verständigen können, dass Episode V objektiv der beste Teil der Reihe ist, liegt daran, dass es der einzige Star-Wars-Film ist, der rein technisch betrachtet wirklich zeitlos ist.Zwar würde ich argumentieren, dass die sechs Filme von Lucas alle zeitlos sind, was ihren Inhalt betrifft, aber man merkt doch sehr, dass Episode IV ein Film der späten 70er und Episode VI ein Film der frühen 80er ist. Genauso merkt man den Prequels stilistisch und visuell an, dass sie Filme der späten 90er bzw. frühen 2000er sind. Episode V ist - insbesondere durch die Special Edition, wo das schlechte Imperator-Hologramm ersetzt wurde - wirklich zeitlos.
    • DER Dunkle Lord
      Ich würde zustimmen, dass Episode V ganz objektiv der beste Film der Reihe ist, was ihn aber subjektiv trotzdem nicht unbedingt zu meinem Lieblingsteil macht. Außerdem wird speziell dieser Film schon genug vom Rest der Welt belobhudelt ;-DInsbesondere Episode I hingegen hat meiner Ansicht nach deutlich mehr Liebe verdient, als dem Film öffentlich zugestanden wird.Ich kann ja nachvollziehen, warum Fans der ersten Generation dem Film nicht mehr so viel abgewinnen konnten, als der rauskam und sie selbst schon um die dreißig Jahre waren. Würde ich Episode I heute erst als Erwachsener kennenlernen, hätte ich vermutlich auch eine andere Meinung dazu. Was ich nicht verstehe sind so Leute wie z.B. der werte Autor dieses Artikels oder so einige andere MEINER Generation in den Kommentaren, die wenn sie positiv über Episode I sprechen, das immer als eine Art guilty pleasure relativieren müssen. Zumindest das hat dieses Bandwagon-Prequel-Bashing von Red Letter Media und co. ja leider bewirkt: Leute meinen sich nach wie vor irgendwie rechtfertigen bzw. das besonders begründen zu müssen, wenn sie was Nettes über die Prequels sagen. Glücklicherweise hat sich das mittlerweile schon deutlich geändert, was Episode III betrifft. Hoffentlich wird das irgendwann auch so bei Episode I und II sein.Aprospos: Du hast dich bei deinem Platz 5 und 6 verschrieben. Welcher davon ist denn I und welcher II ?
    • ObiWann
      Find ich auch immer interessant wie geschätzte Mitkommentatoren Filme einstufen .Hier mal mein Ranking .1. V2. III3. IV4. VI5. I6. II7. RO8. IX9. VII10.VIII11.SoloWobei 8 bis 11 alle Schice auf nem fast gleichen Niveau sind ,da isses mir wirklich schwer gefallen welchen ich Schlimmer fand .
    • Rockatansky
      IVVVIIIIRogue OneI IISoloVIIVIIIIXHat sich bei mir tatsächlich auch mit der Zeit etwas verschoben. A new Hope und Empire... sind für mich tatsächlich irgendwie gleicht stark. Könnte mich da garnich entscheiden. Habe Hope auf eins gesetzt, weil er gewisse Softskills mitbringt. Z.B. die Saga gestartet hat und bis dahin eben etwas nie Dagewesenes war.
    • DER Dunkle Lord
      Bravo! Das hätte ich nicht besser sagen können.
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