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    Kampf der Biopics: Der deutsche Trailer zu "Tesla" lässt "Edison" ziemlich alt aussehen
    Von Julius Vietzen — 01.08.2020 um 13:30
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    „Tesla“ mit Ethan Hawke als Nikola Tesla und „Edison“ mit Benedict Cumberbatch als Thomas Edison haben dieselben Figuren und behandeln denselben Abschnitt in deren Biographie. Doch „Tesla“ sieht nach dem Trailer deutlich vielversprechender aus...

    Es gibt Biopics, die sind einfach nur verfilmte Wikipedia-Einträge und deswegen nicht besonders gut. Und es gibt Biopics wie „Tesla“, bei denen die Macher – ungeachtet der Tatsache, wie gut der Film tatsächlich ist – immerhin einen besonderen Kniff, eine clevere Herangehensweise oder eine gute Idee hatten.

    Im Fall von „Tesla“ mit Ethan Hawke in der Titelrolle hat sich Regisseur und Drehbuchautor Michael Almereyda („Marjorie Prime“) offenbar dafür entschieden, mit allen Konventionen von historischen Biopics zu brechen: Schon im Trailer sehen wir etwa die von Eve Hewson gespielte Anne Morgan den Laptop aufklappen und den von Kyle MacLachlan gespielten Thomas Edison über das Smartphone wischen, während der ganze Film offenkundig im Studio und vor gemalten Hintergründen gedreht wurde.

    Und apropos Thomas Edison: Auch wenn wir „Tesla“ noch nicht gesehen haben, scheint das Biopic im direkten Vergleich zu „Edison“ jetzt schon die Nase vorne zu haben, über den es in unserer 2-Sterne-Kritik heißt: „Trotz jeder Menge Star-Power und beeindruckender visueller Schauwerte will der Funke aufgrund der leider ziemlich faden Story einfach nicht überspringen.“

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Edison“

    Es ist übrigens keineswegs das erste Mal, dass zwei Filme mit sehr ähnlicher Thematik („Tesla“ und „Edison“ behandeln dieselbe Zeit im Leben derselben Figuren, nur eben mit unterschiedlicher Hauptfigur) innerhalb kürzester Zeit in die Kinos kommen. Eine Übersicht über solche filmischen Doppelgänger haben wir in der folgenden Bildergalerie zusammengestellt:

    Bildergalerie starten
    Diaporama
    Wenn zwei Hollywoodstudios gleichzeitig auf dieselbe Idee kommen: 50 filmische Doppelgänger
    50 Bilder



    „Tesla“ kommt am 20. August 2020 in die deutschen Kinos. „Edison - Ein Leben voller Licht“ läuft hingegen bereits seit dem 23. Juli 2020 im Kino. Nachfolgend könnt ihr euch den Trailer zu „Tesla“ auch noch in der Originalversion anschauen:

     

    Thema Biopics im Podcast Leinwandliebe

    Wenn ihr euch für das Thema Biopics interessiert: Auch in unserem Podcast Leinwandliebe ging es kürzlich um die Frage, was eigentlich ein gutes Biopic ausmacht. Thema der Sendung war „Marie Curie - Elemente des Lebens“ mit Rosamund Pike in der Titelrolle, von dem Moderator Sebastian und seine Gäste Lisa und Tobias allesamt nicht besonders begeistert waren.

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    Auf Steady wurden bisher diese Podcast-Bonusfolgen veröffentlicht:

    •  Das große Box-Office-Quiz
    •  Podcast: „Und was guckst du so?“ mit Tobias
    •  Podcast: Verkehrte Welt - Markus versucht „Star Wars“-Superfan Tobias, von „Rogue One“ zu überzeugen
    •  Podcast: „Und was guckst du so?“ mit Jan Felix
    •  Video: Der beste Fantasy-Film, den ihr (vielleicht) noch nicht kennt
    •  Podcast: Duell der Lieblingsfilme „Sweeney Todd“ vs. „Shandurai und der Klavierspieler“
    •  Podcast: „Und was guckst du so?“ mit Annemarie
    •  Podcast: Duell der Lieblingsfilme: „Star Wars 5“ vs. „The Raid 2“
    •  Podcast: „Und was guckst du so?“ mit Chef-Kritiker Christoph
    •  Video: Sebastians Lieblingsfilme

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    Kommentare
    • chunkymonkey
      Doch „Tesla“ sieht nach dem Trailer deutlich vielversprechender aus... Hab ihr gesoffen? Edison Trailer sieht 10 mal besser aus. Das hier sieht aus wie ein B-Movie. Und alles auch noch verwaschen. Edison sieht nach einem richtigen Kinofilm aus, wo ich sagen würde jup das kann man im Kino gucken
    • WhiteNightFalcon
      Ich liebe Biopics und das hier schaut super aus.
    • Tobias D.
      Ich finde, dass Edison der völlig falsche Titel für den Film ist. Der Originaltitel The Current War passt perfekt, weil nicht die Personen im Vordergrund stehen, sondern der Kampf zwischen Gleichstrom und Wechselstrom.Aber ich werde auch Tesla definitiv gucken. Dann habe ich innerhalb von einem Monat drei Biopics über 3 berühmte Personen gesehen...
    • Dennis Beck
      Die Inszenierung ist verwirrend. Die Musik vermittelt einen Nicolas-Winding-Refn-Vibe. The Current War und Tesla starten aber sehr eng beieinander.
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