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    "Star Trek 4" vom "Legion"-Macher liegt auf Eis: Brisantes Drehbuch soll ein Grund sein
    Von Annemarie Havran — 08.08.2020 um 11:45
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    Paramount will mit dem „Star Trek“-Franchise im Kino auf jeden Fall weitermachen – doch aktuell weiß man nicht so richtig, wie. Es wird an verschiedenen Ideen gewerkelt. Die von Noah Hawley für „Star Trek 4“ ist nun erst mal raus.

    Paramount Pictures

    Ende 2019 verkündete Paramount, dass „Legion“-Showrunner Noah Hawley den nächsten „Star Trek“-Kinofilm machen werde. Doch was genau sollte es werden? „Star Trek 4“? Ein Reboot? Ein Abenteuer in einer weiteren Zeitlinie? Am ehesten sollte es wohl ein kompletter Neuansatz ohne Kirk, Spock und Co. werden – aber erst einmal wird es jetzt gar nichts:

    Wie Deadline berichtet, wurde der „Star Trek“-Film von Noah Hawley auf Eis gelegt.

    Hawley sollte das, was wir der Einfachheit halber jetzt trotzdem mal „Star Trek 4“ nennen (der nächste Film des Franchise nach „Star Trek 3: Beyond“), nicht nur inszenieren, er schrieb auch das Drehbuch. Und genau das könnte nun zum Problem geworden sein:

    Virus in "Star Trek 4": Zu nah an der Corona-Realität

    Das Skript hat Hawley natürlich schon vor einer ganzen Weile geschrieben und damals natürlich noch nicht ahnen können, was 2020 kommen würde: das Corona-Virus SARS-CoV-2.

    Laut der Quellen von Deadline soll es auch in Hawleys „Star Trek“-Drehbuch um ein Virus gehen, das den Großteil allen Lebens im bekannten Universum auslöscht. Und diese Thematik könnte Paramount nun zu brisant gewesen sein: Wer will schon in nächster Zeit im Kino einen Abenteuerfilm über ein tödliches Virus sehen, wenn man doch eigentlich nur nach zwei Stunden Ablenkung und Unterhaltung lechzt?

    Noah Hawleys "Star Trek"-Zukunft

    Dafür kann Hawley natürlich nichts – und somit ist auch noch unklar, was man nun mit ihm und seiner Idee machen wird. Möglich ist, dass Paramount Hawley ein andere „Star Trek“-Projekt anvertraut, vielleicht für den kleinen Bildschirm. Womöglich sitzt Hawley das Ganze aber auch aus und kehrt irgendwann später zu seinem Projekt zurück – oder aber verlässt die Brücke ganz und hakt das Kapitel „Star Trek“ ab.

    Für den Moment hat Hawleys „Star Trek“ allerdings keine Priorität mehr bei Paramount. Emma Watts, die neue Chefin der Film-Sparte des Studios, ist gerade dabei, den nächsten Schritt für das Franchise zu planen – mit Hawley wird man ihn nicht gehen.

    Aber mit wem dann?

    Tarantino und J.J. Abrams

    Zuletzt sollten drei Ideen für neue Filme der kultigen Sci-Fi-Saga in der Entwicklung gewesen sein: Neben der von Hawley auch noch eine von Quentin Tarantino und außerdem eine klassische Fortsetzung der jüngsten Reboot-Reihe von J.J. Abrams.

    Während Hawleys „Star Trek“-Film zu einem späteren Zeitpunkt immer noch als eine Art Spin-off im Stile des „X-Men“-Films „Logan“ kommen könne, wie Deadline schreibt, würde auch Tarantinos „Star Trek“ eher ein Solo-Film und nicht Teil einer großen Reihe werden. Tarantino würde wohl auch nicht (mehr) Regie führen, jedoch bei dem Projekt involviert sein, für das ein R-Rating (also eine Erwachsenen-Altersfreigabe) anvisiert sein soll.

    Wie geht es jetzt weiter?

    Tarantinos Film soll noch im Rennen sein, aber auch ein Film rund um den Reboot-Original-Cast mit Chris Pine, Chris Hemsworth, Zachary Quinto und Co. ist eine Option. Hier gibt es allerdings wiederum Probleme mit den Verträgen und außerdem drohen immense Kosten für die Star-Gehälter.

    Emma Watts steht vor keiner leichten Entscheidung, doch ist fest entschlossen, in Kürze einen Schlachtplan für die Rückkehr des „Star Trek“-Franchise auf die große Leinwand vorzulegen. Wir sind gespannt!

    Während es bei den Kinofilmen aktuell etwas holprig zugeht, blüht die Serien-Sparte rund um „Star Trek“ regelrecht - zum Beispiel könnt ihr euch „Star Trek: Picard“ auf Amazon Prime Video* oder „Star Trek Discovery“ bei Netflix anschauen.

    Die erste Comedy-Serie aus dem "Star Trek"-Universum: Trailer zu "Lower Decks"

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    Kommentare
    • HalJordan
      Es wird sich bestimmt ein fähiger Filmemacher finden, der einen interessanten Ansatz verfolgt. In jedem Fall hoffe ich auf einen vernünftigen Abschluss mit dem Reboot-Cast.
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