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    "Scream"-Star zurück im Wrestling-Ring: Blutiger Trailer zu "You Cannot Kill David Arquette"
    Von Björn Becher — 11.08.2020 um 09:20
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    David Arquette ist der wohl meistgehasste Wrestling-Champion der Geschichte. 2018 stieg er wieder in den Ring, um seinen Namen reinzuwaschen. Die Doku „You Cannot Kill David Arquette“ begleitet dieses Comeback. Hier ist der Trailer:

    Es fing als harmlose Promo für die Wrestling-Kino-Komödie „Ready To Rumble“ an, dass Schauspieler David Arquette 2000 im Rahmen einiger Wrestling-Events auftrat – bis die Macher auf die Idee kamen, ihn bei den inszenierten Kämpfen zum Weltmeister zu machen.

    Arquette war zuerst dagegen. Als Wrestling-Fan sah er, wie sehr Fans dies ablehnen würden. Doch er ließ sich breitschlagen – und sah sich bald mit geballtem Hass konfrontiert, auch wenn er den Titel nach nicht einmal zwei Wochen wieder verlor. Danach erklärte der aus der „Scream“-Reihe, der RomCom „Ungeküsst“ oder dem Riesenspinnen-Spektakel „Arac Attack“ bekannte Arquette immer wieder, wie sehr die kurze Wrestling-Zeit seiner Schauspiel-Karriere geschadet habe.

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    Um zu zeigen, wie ernst er den Show-Sport nimmt, um sich Respekt zu verschaffen und sich mit allen Wrestling-Fans zu versöhnen, kehrte er daher 2018 zurück in den Ring – mit viel Training und sehr harten Kämpfen.

    Das sorgte für viel Aufsehen, insbesondere nachdem ein Kampf ziemlich blutig endete und Arquette ins Krankenhaus brachte. All da soll in der Dokumentation „You Cannot Kill David Arquette“ zu sehen sein – und der Trailer ist dann auch schon ziemlich blutig.

    Der oscarnominierte Filmemacher David Darg („Body Team 12“) hat gemeinsam mit Price James den Schauspieler bei seinem Unterfangen begleitet. Sie zeigen nicht nur Arquette beim Training und im Ring, sondern fragen auch dessen Umfeld, was sie von dem Vorhaben des Stars halten. So kommen u. a. auch seine Schwestern Patricia und Rosanna Arquette sowie seine Ex-Frau, „Friends“-Star Courteney Cox, mit der er weiterhin gemeinsam die Produktionsfirma Coquette Productions betreibt, zu Wort.

    „You Cannot Kill David Arquette“ kommt in den USA noch im August 2020 in die geöffneten Autokinos und erscheint dann auch eine Woche später als VoD. Einen deutschen Termin gibt es noch nicht.

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    Kommentare
    • F. Bates
      Dickes Merci.
    • DerHitman
      Dann bring ich hier mal etwas Licht ins Dunkel: Arquette wurde bei besagter Kinopromotour der World Champion der WCW, der damals größten bzw zweitgrößten Wrestling Promotion der Welt (war ein Kop an Kopf Rennen). Die WCW gibt es heute nicht mehr, die großen Promotions heißen WWE, AEW, Impact Wrestling, diese gehören Investorengruppen, TV-Sendern, Aktiengesellschaftern usw. Dadrunter sind die sogenannten Indy Promotions, also Independent Promotions, die niemandem gehören und sich quasi selbst finanzieren. Manche dieser Promotions veranstalten sogenannte Death Matches, das sind Kämpfe mit präparierten Waffen, vorzugsweise Leuchtstoffröhren, Stühlen, Stacheldraht, Reißzwecken usw. Arquette hat in der Szene für gewaltiges Aufsehen gesorgt, als er in ein Death Match gegen Nick Gage, den größten aktiven Death Match Wrestler, gebookt wurde. Dieses hat Arquette mittendrin abgebrochen, da es ihm zu hart war und er die Schmerzen nicht mehr aushielt. Danach sagte er, dass er es ausprobieren wollte und es ein 'once in a life time bucket list event' war. Diese Einstellung und der Kampf an sich brachten ihm große Anerkennung in der Szene ein. Und um diesen Kampf bzw den Weg dahin geht es in dem Film.
    • Rockatansky
      Ja WCW. War damals der zweitgrößte Wrestlingverband der USA.
    • Andreas Huettner
      Jupp, aber anscheinend nicht bei den knallbunten Mega-Events mit den ganz großen Jungs die wir in Europa unter Wrestling kennen/verstehen, sondern offenbar ein oder zwei Klassen drunter.Korrigiert mich, wenn ich falsch liege...Der Trailer schaut übrigens spaßig aus! Wenn der mal irgendwo im Stream läuft, schau ich mir den an.
    • Rockatansky
      Sieht spaßig aus. Her damit.👊🔥😀
    • Marki Mork
      Kurz, zu Promo Zwecken in den 1990ern. Jetzt wieder um etwas gut zu machen, was einst das Wrestling Management und Produzenten Team zerstörten
    • F. Bates
      Moment ... der Typ wrestelt?
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