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    Doch kein Kinostart für Grusel-Trilogie von Disney: Netflix angelt sich R.L.-Stine-Verfilmung
    Von Nina Becker — 12.08.2020 um 09:55
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    Die „Fear Street“-Reihe hat in den 90er-Jahren so ziemlich jeder Jugendliche gelesen, der sich gern gegruselt hat. Disney hat daraus eine Film-Trilogie gemacht, die eigentlich ins Kino kommen sollte. Jetzt gibt es eine Planänderung.

    Loewe / Buchcover "Die Mitbewohnerin"

    Wie sehr sich die Kino- und Filmlandschaft in den nächsten Jahren verändern wird, brauchen wir vermutlich nicht mehr zu erklären. Dass Streaming immer wichtiger wird und die Lichtspielhäuser darunter leiden, ist auch eigentlich nicht neu – Covid-19 beschleunigt das Ganze allerdings nochmal stark.

    Immer wieder landen Produktionen, die eigentlich für das Kino gedacht waren, bei Netflix, Disney+ und Co. Jetzt hat es weitere, ziemlich interessante Filme getroffen:

    Wie Deadline berichtet, haben Disney und Netflix einen Deal über die ursprünglich von Fox produzierte „Fear Street“-Adaption geschlossen. Die Filmtrilogie, die auf der gleichnamigen Buchreihe von R.L. Stine basiert, sollte eigentlich im nächsten Jahr im Kino anlaufen, doch Disney hat keinen passenden Termin gefunden, weil die großen Blockbuster zunächst Priorität haben.

    Jetzt werden die drei „Fear Street“-Filme nächstes Jahr, unter dem Motto „Summer of Fear“ und mit einem Abstand von einem Monat auf Netflix ausgestrahlt.

    Das erwartet euch in der "Fear Street"“-Trilogie

    Die ursprüngliche „Fear Street“-Reihe aus den 90er-Jahren umfasst ganze 51 Bücher, in denen Gruselgeschichten um eine Gruppe Jugendlicher im Örtchen Shadyside in Ohio erzählt werden.

    Die Storys spielen in verschiedenen Zeitepochen und drei davon (darunter die 90er-Jahre und das 17. Jahrhundert) werden auch in den Filmen eine Rolle spielen.

    Details zur Handlung sind bisher nicht bekannt. In den Hauptrollen werden unter anderem Olivia Welch („Modern Family“), Gillian Jacobs („Come Play“) und Julia Rehwald („Panic“) zu sehen sein.

    Auf die 51 Bücher folgten übrigens zahlreiche Fortsetzungen, Spin-offs und Sonderausgaben. Stoff für weitere Filme wäre also durchaus vorhanden. Wer sich einen Überblick über die Kult-Gruselgeschichten verschaffen will, wird bei Amazon fündig*.

    Einen genauen Starttermin hat Netflix für die Trilogie von Regisseurin Leigh Janiak („Honeymoon“) noch nicht genannt.

    Disney verschiebt Kinostarts: Länger warten auf "Star Wars", "Avatar" und mehr

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    Kommentare
    • isom
      The Stand hab ich tatsächlich nie gelesen, oder die Serie gesehen, deswegen hab ich auch kaum Erwartungen an die neue Serie, Mercedes hat sich stellenweise gezogen, hatte aber seine Momente, Sara und Wahn waren klasse.
    • Saints ofchaos Deluxe
      Sleeping Beauties....hab mich ein wenig durchgequält muss ich sagen und war auch mit der Auflösung nicht zufrieden. Die Mr Mercedes Reihe finde ich auch nicht sonderlich. Ich mag dafür Sarah und Wahn richtig gerne. Aktuell höre ich im Auto the Stand als Hörbuch. Habe damals auf RTL 2 nur die ersten 2 Folgen gesehen ( ist ewig her), aber es passt Thematisch ganz gut zu diesem Jahr.
    • Saints ofchaos Deluxe
      vielleicht ist die Fear Street in den 2000dern en Vouge gewesen. In den 90ern ganz sicher nicht! Schon alleine das ein Titel in Englisch erscheint ist für den Deutschen Buchhandel damals undekbar gewesen.Wir reden von einer Zeit vor den ersten Star Wars Romanen nach Rückkehr der Jedi Ritter. Wo ein Buch mit dem Titel Schatten des Imperiums eine ganze Merchandise Welle auslösen konnte..ohne Film.Update: die Bücher sind 97 erschienen. Da muss FS aber auch schreiben das die Reihe Ende der neunziger Abnehmer fand. Ich kannte trotzdem keinen der diese Bücher verkauft oder gelesen hat.
    • isom
      Im Horla wird ein Mann von einem unsichtbaren Wesen verfolgt, wobei da bis zuletzt nicht sicher ist, was echt ist und was er sich einbildet, oder ob er sich was einbildet, bei King kann ich dir zustimmen, obwohl ich manche wie z.B. Sleeping Beauties schwach fand, Jacksos Romane sind zwar spannend, aber da hat mich die Auflösung mehrmals enttäuscht und die Figuren waren teilweise nicht sympathisch genug, um mit ihnen mitzufiebern.
    • Saints ofchaos Deluxe
      Beim Horla klingelt es bei mir...aber gaaaanz entfernt...ist ja auch schon lange her. Jetzt ist man mit einem Stephen King glücklich, oder liest die Krimis von Lisa Jackson die sind wenigstens noch spannend.
    • Saints ofchaos Deluxe
      In den 90ern hat man noch nicht jeden Mist aus den Staaten bedingungslos akzeptiert, sondern eher auf die Klassiker zurückgegriffen und da gab es im Grusel Sektor viel gutes Zeug :-) Was ich auch nur Empfehlen kann sind diese kleinen Horror Sammelbände aus dem Heyne Verlag ( leider Anfang der 70er gedruckt und daher sogar für mich uralt ). Habe die damals nur angefangen zu lesen weil die Cover so interessant aussahen ( Guck mal unter Boten des Grauens - Heyne Verlag. DAS war mein Stoff in den 90ern.
    • Siodhachan
      Ich habe von den Büchern noch nie gehört. Ich habe auch lieber Anne Rice, Poppy Z. Brite, Dean Koontz, etc. gelesen.
    • isom
      Guy de Maupassant und Poe waren da eher mein Repertoire, der Horla mochte ich, wobei das Herz der Finsternis u.a. wegen des Endes mir immer noch einen Schauer über den Rücken jagt.
    • Dennis Beck
      Ich bin mit den Werken von R.L. Stine aufgewachsen. Als Kind habe ich die Gänsehaut-Reihe gesuchtet, als Jugendlicher verschlang ich die Fear Street-Bücher. Eine Adaption ausgerechnet von Disney weckt in mir einen gewissen Reflex der Skepsis. Doch wie auch immer, ich freue mich darauf.
    • Cirby
      Wobei Lovecraft nicht unbedingt Jugendliche als Zielgruppe hat. Fear Street richtet sich an 14 - 16 Jährige.
    • Saints ofchaos Deluxe
      Echt, DAS hat jeder Jugendliche gelesen der sich Gruseln wollte? Also ich habe zu Lovecraft, Stoker, Anne Rice, Algernoon Blackwood und was da sonst noch bei Surkamp rumgespukt hat verschlungen. Außerdem die Jugendbücher von Hohlbein ...wobei die eher im Fantasy Genre waren ( kann ich aber jedem nur ans Herz legen- besonders der Greif und 13 Anm. d. A).
    • Cirby
      Mh, warum pusht Disney den Konkurrenten Netflix? Warum nicht auf Disney+ oder dem geplanten hauseigenen Streamingdienst für Inhalte jenseits der Familienfreundlichkeit?Wenn das so ein Reinfall wird, wie die Gänsehautverfilmungen, dann gute Nacht. Aber Fear Street habe ich, im Gegensatz zu meinem Bruder, nie gelesen, daher auch keine Erwartungen.
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