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    Ist "Tenet" genauso gut wie "Inception"?
    Von Christoph Petersen — 21.08.2020 um 18:00
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    Kann der neue Film von Christopher Nolan, der nach einigen Verschiebungen am 26. August in den deutschen Kinos anläuft, mit seinen besten Werken wie „Inception“ oder „The Dark Knight“ mithalten? Lest es in unserer ausführlichen Kritik zu „Tenet“:

    Warner Bros.

    Nach der Entscheidung, „Mulan“ direkt auf Disney+ auszuspielen, ist dies nun also der Film, der ganz allein das Kino retten soll. Keine leichte Aufgabe. Aber leicht hat es sich Christopher Nolan bei seinem elften Spielfilm ohnehin nicht gemacht. Der Plot von „Tenet“ ist ein vielfach verschachteltes Rätsel – und die grundlegende Prämisse, dass sich Dinge durch die sogenannte Inversion auch rückwärts durch die Zeit bewegen können, führt zu einigen der spektakulärsten, aber eben auch komplexesten (Action-)Choreographien, die es jemals auf der großen Leinwand zu bestaunen gab.

    Nun sollte man – nicht mal als Kritiker – so tun, als hätte man bereits nach dem ersten Ansehen jeden Aspekt des Films vollständig durchdrungen. Gerade im bombastischen Finale geschehen so viele Dinge vorwärts und rückwärts und doch gleichzeitig, dass wohl selbst der Begriff Mindfuck, mit dem die Filme von Christopher Nolan bereits seit „Memento“ immer wieder beschrieben werden, noch eine Untertreibung wäre. Aber seit „Mad Max: Fury Road“ haben einen Actionszenen im Kino eben auch nicht mehr derart weggepustet wie nun bei „Tenet“ – und deshalb ist es auch alles andere als eine Bürde, sich den Film ein zweites oder drittes Mal anzusehen.

    Nachdem er sich selbst unter Folter geweigert hat, seine CIA-Kollegen zu verraten, wird der Protagonist (John David Washington) mit einer neuen Mission betraut: Er soll den Dritten Weltkrieg verhindern! Allerdings weiß er darüber kaum mehr als das Codewort „Tenet“ und das, was ihm die Wissenschaftlerin Barbara (Clémence Poésy) an einem Schießstand vorführt: Die Geheimdienste stoßen immer häufiger auf Gegenstände (etwa Pistolenkugeln), die invertiert wurden – das heißt, dass sie aus der Zukunft stammen und sich nun in der Zeit zurückbewegen.

    Wir haben die Kritik zu „Tenet“ nur aus technischen Gründen dieses Mal vorab auch als News veröffentlicht, inzwischen ist sie aber wieder an der gewohnten Stelle zu finden – deshalb gibt es den Rest des Textes nun hier!

    „Tenet“ startet am 26. August 2020 in den deutschen Kinos!

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