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    "Star Wars"-Chefin erklärt die lange Kino-Pause und die Vorteile von "The Mandalorian" & Co.
    Von Björn becher — 26.08.2020 um 16:51
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    Ende 2019 kam „Star Wars 9“ in die Kinos, frühestens Ende 2023 erscheint der nächste Film aus dem riesigen, von George Lucas erfundenen Universum. Nun sprach „Star Wars“-Chefin Kathleen Kennedy u. a. über diese lange Pause.

    Walt Disney

    In einem Emmy-Special des Branchenmagazins TheWrap zu „The Mandalorian“ spricht Produzentin und Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy vor allem, aber nicht nur, über die gefeierte „Star Wars“-Serie von Jon Favreau.

    Sie redet u. a. über die überraschenden 15 Emmy-Nominierungen von „The Mandalorian“ und wie die Idee zur allerersten „Star Wars“-Live-Action-Serie entstand. Sehr ausführlich spricht sie über die Technik dahinter und enthüllt zudem, dass der Filmklassiker „Paper Moon“ Favreau die Blaupause für die Beziehung des Titelhelden zu einem gewissen Baby lieferte und großen Einfluss auf den Autor und Regisseur (der u. a. auch „Der König der Löwen“ inszenierte) hatte.

    Doch daneben spricht Kennedy auch über die Zukunft von „Star Wars“ im Kino, für die man sich aktuell viel Zeit nimmt und wohl bewusst viele Optionen abwägt.

    Wie geht es im Kino weiter?

    Noch ist nicht viel bekannt, was die Zukunft von „Star Wars“ im Kino anbelangt. Aktuell sind zwar für Dezember 2023, 2025 und 2027 insgesamt drei Filme angekündigt, aber es gibt keine offiziellen Verlautbarungen, was sich genau dahinter verbirgt.

    Daneben wurde verkündet, dass „Thor 3“-Regisseur Taika Waititi und „1917“-Autorin Krysty Wilson-Cairns gemeinsam an einem neuen „Star Wars“-Film arbeiten, der einen dieser Termine einnehmen könnte. Es ist das einzige aktuelle „Star Wars“-Kino-Projekt, das von Lucasfilm offiziell angekündigt und nicht abgeblasen wurde (Filmreihe der „Game Of Thrones“-Autoren) oder versandet ist (Trilogie von Rian Johnson).

    Immer wieder gab es zudem Gerüchte über andere mögliche Filme. Dass es so viele Gerüchte gab, hängt wohl auch damit zusammen, dass man intern viele verschiedene Optionen abwägt, Ideen entwickelt, sich mit Kandidaten trifft etc.

    "Star Wars" bietet viele Möglichkeiten

    So erklärt Kennedy, dass man zuletzt mit den verschiedensten Filmschaffenden gesprochen habe, die auf verschiedenste Weise von „Star Wars“ beeinflusst wurden, um herauszufinden, wer Teil davon sein wolle, ein neues Kapitel des Franchise aufzuschlagen.

    Dabei nennt sie nur einen konkreten Namen: Sie sei ein wenig „traurig“, dass „Candyman“-Regisseurin Nia DaCosta von Schwesterkonzern Marvel weggeschnappt wurde, um dort „Captain Marvel 2“ zu machen. Wahrscheinlich war also DaCosta eine Filmemacherin, mit der man sich zwecks Ideen getroffen hat.

    Doch nicht nur bei Verantwortlichen hinter der Kamera verweist Kennedy auf viele Möglichkeiten, sondern auch bei den Geschichten, die als nächstes erzählt werden könnten:

    Die Mythologie umspanne schließlich rund 25.000 Jahre mit den verschiedensten Storys. „Wir brauchen daher die Zeit, um einen Schritt zurückzugehen, aufzusaugen, was George [Lucas] erschaffen hat und darüber nachzudenken, wohin die Dinge gehen könnten.“

    Neues "Star Wars Holiday Special" kommt zu Disney+ – und knüpft ans berüchtigte Original an!

    Damit deutet Kennedy auch noch einmal an, dass sich neue Filme wohl komplett von der Skywalker-Saga und deren Handlungszeit lösen und Geschichten aus ganz anderen Zeiten erzählt werden könnten.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass sie im Gespräch mit TheWrap auch auf die vielen Bücher, Spiele etc. verweist, die schon Storys aus anderen Zeiten erzählt haben, nach der Übernahme von Disney auf Vorschlag von George Lucas und der sogenannten Story Group aber nicht mehr Kanon sind.

    Schon in der Vergangenheit erklärte Kennedy, dass man einige Ideen und Elemente von dort wieder zurück in den Kanon holen könnte (und hat es zum Beispiel in der Animationsserie „Star Wars: Rebels“ mit Thrawn) getan.

    Die Suche nach den nächsten „Star Wars“-Kinoprojekten, das Eruieren der verschiedensten Möglichkeiten und all die Treffen mit den verschiedensten Kandidatinnen und Kandidaten für neue „Star Wars“-Filme seien laut Kennedy „großer Spaß“ gewesen.

    Fokus lag zunächst nur auf der Saga

    In dem Zusammenhang scheint Kennedy auch nicht den Eindruck zu teilen, dass die aktuelle „Star Wars“-Pause eine schlechte Sache sei. Zudem deutet sie an, dass diese schon immer geplant gewesen sei. So verweist sie darauf, wie sie vor der Übernahme durch Disney von George Lucas an Bord geholt wurde, nachdem dieser gerade die Gespräche mit den Originalstars über drei neue Filme begonnen hatte:

    „Unser Fokus war von Anfang an darauf ausgerichtet, diese Saga zu beenden“, deutet sie an, dass erst einmal nur dies der Plan war, „und nun gehen wir den einen Schritt zurück.“

    Serien werden wichtiger

    Zudem gibt es ja zwar eine Kino-Pause, aber keine „Star Wars“-Pause. Ein „The Clone Wars“-Ableger namens „The Bad Batch“ kommt und vor allem mit „The Mandalorian“ und den bereits konkret in Arbeit befindlichen Serien über Obi-Wan Kenobi und über Cassian Andor gibt es fleißig Nachschub auf Disney+. Die Nachfrage, ob Serien nun wichtiger für die „Star Wars“-Reihe werden, bejaht Kennedy deutlich:

    „Ja, und ich habe bereits die Beweise dafür gesehen. Sie bieten die Möglichkeit, sehr Figuren-getrieben zu sein, mit ausführlichem und verbundenen Geschichtenerzählen. Ich glaube, der Raum eröffnet uns große Möglichkeiten, das zu machen“, singt sie ein Loblied auf die Vorteile, die Serien wie „The Mandalorian“ gegenüber einem einzelnen Kinofilm haben.

    Genau dies soll auch die zweite Staffel der Erfolgsserie um einen Kopfgeldjäger bieten, die ab Oktober 2020 zu Disney+ kommt, weil man knapp alle Corona-Verzögerungen umschiffen konnte, wie Kennedy noch einmal bestätigt.

    Nur wenige Tage, bevor überall Dreharbeiten eingestellt werden mussten, fanden die Aufnahmen für die zweite „The Mandalorian“-Staffel ihr planmäßiges Ende und die gesamte Post-Produktion habe man innerhalb kürzester Zeit auf Arbeiten von zu Hause umstellen können.

    Zu sehen ist „The Mandalorian“ exklusiv auf Disney+. Falls ihr noch kein Kunde seid, aber den Streamingdienst über diesen sogenannten Affiliate-Link abonniert, unterstützt ihr damit FILMSTARTS.de. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

    "The Mandalorian" schreibt Emmy-Geschichte

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    Kommentare
    • DER Dunkle Lord
      Okay. Warten wir mal ab, welche Informationen da im Laufe der Zeit noch an die Öffentlichkeit dringen werden ;-)Ich hoffe, dass die Story-Treatments von George Lucas für die Sequel-Trilogie irgendwann mal der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. Darauf wäre ich unglaublich neugierig!Ich befürchte nur leider, dass sich Kennedy bzw. Disney diese Blöße nicht geben werden.
    • Björn Becher, FILMSTARTS.de
      Dann verstehen wir uns ja größtenteils einig, wobei noch mal: Es wird mit der Formulierung nichts abgewälzt ;)Und bei einem Punkt sind wir anderer Meinung: Ich bin mir relativ sicher, dass Lucas selbst genauso verfahren hätte (alles andere wäre auch nicht feinfühliger, sondern imho einfach chaotischer). Aber da werden wir sicher irgendwann mehr erfahren, weil es irgendwann mal (wenn auch vielleicht erst in 10, 20 Jahren oder noch später) darüber sehr viel geben wird...
    • Cineast & (Anti)FilmFan 2
      Habe ich leider nicht habe dafür aber die Geschichte in jedipedia im kurzdurchlauf durchgelesen.Mara Jade hätte man in 7 einführen und auch gleichzeitig am Ende von Jacen umbringen können oder erst in 8 am Anfang. Ben & Luke trauern und in 9 wäre es dann der Geschwisterkampf den wir noch nie gesehen haben. Natürlich darf man in 7 die Jediausbildung von den Solo Twins & Mara auf Yavin nicht vergessen. Auch etwas was Disney vergeigt hatWas auch noch sehr interessant gewesen wäre ist der Yuuzhan-Vong-Krieg so düster & gruselig hatte man Star Wars noch nie gesehen.Wobei die 3 Disney Filme auf ihre Art schon gruselig sind. Als Star Wars, Lucas & EU Fan ist das ein Schlag in die Fresse und Kenndey/Disney müssen sich diesen Schuh anziehen.
    • DER Dunkle Lord
      Kennst du das deutsche Hörspiel zur Thrawn-Trilogie aus dem alten Expanded Universe? Das ist echt klasse, weil da alle deutschen Synchronsprecher der Hauptfiguren aus der Original-Trilogie verpflichtet wurden. Sehr empfehlenswert!Und in der Tat eine interessantere Sequel-Trilogie als die von Kennedy/Disney.Ich hab's mir vor kurzem nach langer langer Zeit mal wieder angehört und war wieder begeistert, was für eine tolle Figur Timothy Zahn mit Großadmiral Thrawn geschaffen hat! Allerdings muss ich fairerweise sagen, dass mich Figuren wie Mara Jade und insbesondere Joruus C'baoth, mittlerweile auch nicht mehr so flashen.Thrawn's Imperium vs. Neue Republik und der Handlungsstrang mit den Noghri ist nach wie vor total klasse. Aber Joruus C'baoth als geklonten bösen Jedi-Meister find ich ehrlich gesagt ziemlich bekloppt. Mara Jade wirkt auf mich als Charakter auch zu konstruiert und unglaubwürdig. Im alten Expanded Universe wurde meiner Meinung nach viel richtig, aber auch einiges falsch gemacht. Disney's Star-Wars ist hingegen bis auf wenige Ausnahmen (Rebels, Rogue One, Mandalorian) eine Katastrophe.
    • DER Dunkle Lord
      Ep. III hab ich derzeit auf dem 2. Platz in meinem Ranking. Am Pacing habe ich persönlich nicht viel auszusetzen. Du hast sicherlich recht, dass der Film ein schnelles Pacing hat. Aber dadurch, dass viele von den Szenen im mittleren Drittel keine Action-Sequenzen, sondern Charakter-Momente sind, wirkt der Film für mich nicht gehetzt.Ich finde auch Anakin's Wechsel zur Dunklen Seite absolut glaubwürdig, denn die gesamte erste Hälfte des Filmes arbeitet sehr systematisch und bedacht darauf hin. Mein einziger wirklicher Kritikpunkt an dem Film ist die Szene mit den Jünglingen. Und ich glaube auch, dass sich die Meisten in Wahrheit darauf beziehen, wenn sie meinen, Anakin's Wechsel sei zu schnell.Es ist halt absoluter Quatsch, dass Anakin's Seitenwechsel zu schnell sei, da er sorgfältig bereits ab Ep. I vorbereitet wird. In diesem Zusammenhang wird übrigens auch gern unterschätzt, wie gut die Charakterentwicklung von Anakin in Ep. I und Ep. II gewesen ist, damit Ep. III überhaupt glaubhaft funktionieren konnte.Aber dass er als erste Amtshandlung als Darth Vader Jünglinge tötet, ist in der Tat zu früh und zu krass.Da wäre es besser gewesen, ihn im Duell mit erwachsenen Jedi-Rittern im Tempel zu zeigen und die Jünglinge von den Klonen per Order 66 ausschalten zu lassen.Eine halbe Stunde mehr Spielzeit? Das wäre glaub ich zu lang gewesen. Höchstens vielleicht, um die gelöschten Szenen mit Padmé, Bail Organa und Mon Mothma zu zeigen, damit die Geburt der Rebellion für Ep. IV angedeutet wird. Fand ich immer ein bisschen schade, dass der Konflikt der Senatoren mit Palpatine und Anakin, der zwischen allen Stühlen steht, rausgeschnitten wurde.Andererseits kann ich schon verstehen, warum Lucas das rausgenommen hat: Damit der Fokus auf Anakin bleibt und der Film nicht überfrachtet wirkt.Was deine Anspielung bezüglich The Last Jedi betrifft: Die Länge war nicht das Problem für mich, sondern womit die Zeit inhaltlich gefüllt wurde. Vielleicht hätte man die Canto-Bight-Sequenz mal lieber mindestens um die Hälfte kürzen sollen und dafür stattdessen Kylo's Training unter Snoke und Rey's Training unter Luke mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Man hätte die Zeit auch nutzen sollen, um eine befriedigende Erklärung für Snoke zu liefern, bevor man ihn aus der Story nimmt (wobei letzteres eine gute Idee gewesen ist!). Und Laura Dern's Figur hätte man sich besser mal ganz verkniffen.
    • DER Dunkle Lord
      Also mir hat Björn Becher ganz vernünftig und höflich geantwortet, auch wenn er anderer Ansicht ist als wir.Solange man mit Leuten vernünftig reden kann, gibt es doch keinen Grund persönlich zu werden.
    • Cineast & (Anti)FilmFan 2
      Die ürsprünglichen Pläne für EP7-9 sahen besser aus viel besser. Es ging nämlich um die Kinder von Han & Leia / Luke & (Mara) DAS hätte ich gesehen Jaina, Jacen & Ben seufz
    • Cineast & (Anti)FilmFan 2
      Aber vielleicht ist es am besten wenn Filmstarts ihren Becher in die Tonne werfen also ich schmeiß ihn immer darein wenn er leer ist ;)
    • Cholerische Languste
      Gut. Man weiß ja nie.Mal eine ganz andere Frage. Was hältst du vom Pacing bei Ep. III? Ich finde nach wie vor, dass der Film in den Top 3 liegt, aber wenn ich ihn kritisch betrachte, wirkt er mir ein wenig gehetzt. Würdest du zustimmen, dass dem Film eine halbe Stunde mehr Spielzeit gut getan hätte? (Soll ja andere Filme der Reihe geben, die mit einer halben Stunde weniger besser gewesen wären).
    • DER Dunkle Lord
      1000% der Meinung aber sowas von.Danke! :-)Beim Thema Dragonball kann ich leider nicht mitreden. Da hab ich keine Ahnung von ;-)Das echte Star Wars ist für mich ohnehin nur das, was direkt von George Lucas stammt (die sechs Filme und die Clone-Wars-Serie).Insofern bin ich da recht entspannt. Mir ging es eigentlich nur darum, deutlich zu machen, dass das alte Expanded Universe von Kennedy bzw. Disney einfach so abgeschafft worden ist und dass das NICHT Lucas entschieden hat.
    • DER Dunkle Lord
      Nein! Nicht, dass ich wüsste ;-DAlles gut. Ich hatte nur viel Arbeit zu erledigen und hatte deshalb keine Zeit, so schnell auf Kommentare zu antworten :-)
    • DER Dunkle Lord
      Schön, dass du immerhin einräumst, dass deine Darstellung der zeitlichen Abläufe im Artikel Leute zu falschen Schlussfolgerungen verleiten kann.Dass die Story Group diesen Vorschlag 2014 eventuell vorgebracht hat, woraufhin Kennedy dementsprechend entschieden hat, hab ich nie bezweifelt.Ich bezog mich ausschließlich darauf, dass ich es nach wie vor für abwegig halte, dass George Lucas unmittelbar in diese Entscheidung involviert war. Mir ist ebenfalls bekannt, dass auch George Lucas vorgehabt hat, zumindest einzelne Teile des alten Expanded Universe (post Return Of The Jedi) zugunsten seiner eigenen Treatments für die Sequel-Trilogie für ungültig zu erklären. Aber alle mir bekannten öffentlichen Statements, die Lucas während der Übergangsphase abgegeben hat, legen nahe, dass es sicherlich NICHT seine Absicht war, das komplette Expanded Universe auf einen Schlag für unkanonisch zu erklären. Ich bin mir relativ sicher, dass Lucas da etwas mehr Feingefühl an den Tag gelegt hätte, als Kennedy (oder die Storygroup).Da wir uns ja einig darin sind, dass die Entscheidung von Kennedy bzw. Disney getroffen wurde, ist die Sache - soweit es mich betrifft - geklärt. Ich habe eigentlich auch nur deswegen an deiner Formulierung Anstoß genommen, weil du damit implizit die Verantwortung für diese Entscheidung auf Lucas abwälzt. Und es stößt mir sauer auf, dass wann immer Kathleen Kennedy unpopuläre kreative Entscheidungen trifft (was nicht gerade selten vorgekommen ist in den vergangenen Jahren), die liebe Presse einen Weg findet, sich schützend vor Kennedy zu werfen und den schwarzen Peter jemand anderem zuzuschieben.Da ich persönlich ein großer Bewunderer von George Lucas bin, was ja hier kein Geheimnis ist, würde ich mich einfach freuen, wenn er nicht auch noch als Buhmann für Kennedy's Entscheidungen herhalten müsste. Der Mann ist seit 2012 in Rente und hat sehr glaubhaft das Statement abgegeben, dass er seitdem nichts mehr mit dem zu tun hat, was bei Lucasfilm entschieden wird.
    • Cholerische Languste
      Wurdest du gebannt?
    • Björn Becher, FILMSTARTS.de
      Die Kritik am seit kann ich verstehen, da die zeitliche Abfolge damit etwas zu stark verdichtet wird.Die Behauptung, dass es auf einen Vorschlag von Lucas und (!) später der sogenannten Story Group zurückzuführen ist, ist aber nicht abwegig.Lucas hat schon vor dem Verkauf, Übersichten erstellen zu lassen, was für Storys, es gibt, was für Figuren es gibt und welche Rechte Lucasfilm überhaupt an allem hat. Leland Chee musste eine komplette Datenbank mit allen Figuren erstellen, Pablo Hidalgo die geistigen Eigentumsrechte für alle ermitteln. Diese Listen wurden Bestandteil von Lucas' Verkaufsverhandlung mit Disney und Teil ist der Vorschlag, das alles zu streichen.Aus diesem Team wurde dann die Story Group bei Disney, die die Arbeit ausbaute, noch weiter Ordnung in das Chaos brachte und prüfte, wie genau der neue Kanon aussieht und was doch zu retten sei - und auch noch mal die Empfehlung abgab.Die drei fertigen Treatments, die Lucas an Disney verkaufte, sind ja leider nie veröffentlicht worden, aber daran arbeitete er ja auch - und zwar mit Kennedy - vor dem Verkauf an Disney und auch diese ignorieren angeblich (das ist im Gegensatz zu dem davor nicht gesichert) das sonstige Material, was Lucas wohl auch intensiv mit Kennedy besprochen hat.Daher kann man definitiv sagen, dass das Streichen auf Vorschlag von Lucas und der Story Group basiert. Die Entscheidung haben dann natürlich Disney / Kennedy getroffen.
    • Cineast & AntiFilmFan
      Das einzige was man zu Kennedy, Abram, Ruin & 7-9 sagen kann ist. https://media0.giphy.com/me...
    • Cineast & AntiFilmFan
      So richtig Ahnung von Star Wars scheint dieser Becher ja nicht zu haben sonst würde er die Arbeit die die ganzen Autoren die das EU geschrieben haben loben und Respekt zollen. Denn die haben was großes geschaffen.Und nicht diese Star Wars zerstörer schönreden.Also ich leere jetzt meinen Becher aus & schmeiß ihn in die Tonne.Habe fertig!!!
    • Cineast & AntiFilmFan
      1000% der Meinung aber sowas von.Am besten sie machen es wie bei Dragonball.GT ist nicht mehr Kanon dafür ist es jetzt DragonballSuper das wieder von Akira Toriyama mitentwickelt wird/wurde.Also ganz einfache Lösung ep7-9 als alternative zeitlinie bzw was wäre wenn und das EU wieder als Kanon ansonsten werden wir diese unsäglichen Charaktere nie los.Jeder hasst Rey (Ünbedingt mal Moviepilot youtube video von Yves dazu anschauen)Jeder hasst PoeJeder hasst Finn Whos the F... is Finn
    • DER Dunkle Lord
      seit der Übernahme von Disney auf Vorschlag von George Lucas und der sogenannten Story Group aber nicht mehr Kanon sind.Es ist eine falsche Behauptung, dass das Expanded Universe seit der Übernahme von Disney nicht mehr Kanon sei! George Lucas hat 2012 an Disney verkauft. Die Entscheidung, das alte Expanded Universe offiziell für unkanonisch zu erklären, wurde hingegen erst 2014 getroffen.Zu diesem Zeitpunkt war Kennedy die Präsidentin von Lucasfilm und George Lucas hatte bereits seit Jahren keinerlei Entscheidungsgewalt mehr und er selbst hat öffentlich gesagt (z.B. im Interview mit Charlie Rose im Dezember 2015), dass er zu diesem Zeitpunkt (pre 2014) bereits längst keine Vorschläge mehr zum Thema Star Wars abgegeben hat, weil sie dort auf ziemlich taube Ohren gestoßen sind.Der strittige Punkt besteht doch also darin, dass du durch deine Formulierung implizierst, dass Kennedy diese Entscheidung nur deswegen getroffen hat, weil ihr George Lucas und die Story Group dazu geraten hätten. Und den Wahrheitsgehalt dieser Aussage ziehe ich aus den eben genannte Gründen in Zweifel.Deshalb hätte ich gern mal irgendeinen Beweis für deine abwegige Behauptung, dass diese spezielle Entscheidung auf einen Vorschlag von George Lucas zurückzuführen sei.
    • Björn Becher, FILMSTARTS.de
      auf Vorschlag von George Lucas und der sogenannten Story Group vs. Die Entscheidung [...] kam nicht von George Lucas.
    • Cholerische Languste
      Moment, den Weihnachtsmann gibt es nicht? Wie kannst du so etwas behaupten? Das verletzt meine Gefühle!
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