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    Neue Folgen "The Boys" jetzt auf Amazon Prime Video: Ist die 2. Staffel so grandios wie die 1.?
    Von Markus Trutt — 04.09.2020 um 13:18
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    Die erste Staffel der etwas anderen Comic-Adaption „The Boys“ gehörte für uns 2019 zu den besten Serien des Jahres. Zum Start der Fortsetzung der Amazon-Serie verraten wir euch, ob Season 2 daran anknüpfen kann.

    Amazon

    Marvel und Co. pausieren wegen der Corona-Lage auf der großen Leinwand aktuell. Auf dem heimischen Bildschirm aber gibt es dank der zweiten Staffel von „The Boys“ trotzdem Superhelden-Nachschub – auch wenn der wohl kaum weiter entfernt von Comic-Blockbustern der Marke „Avengers“ sein könnte.

    In der Welt von „The Boys“ sind die meisten „Helden“ nämlich bekanntlich alles andere als heldenhaft, sondern vielmehr korrupte Arschlöcher, die selbst vor Mord nicht zurückschrecken. Das ändert sich auch in der zweiten Staffel nicht. Ganz im Gegenteil: Die Supes sind in den neuen Folgen nicht zuletzt dank eines beängstigend-diabolischen Neuzugangs fieser denn je – und machen aus Staffel 2 ein genauso durchgeknalltes Vergnügen wie Staffel 1.

    Aussichtsloser Kampf

    Nachdem sie sich eher erfolglos mit dem vermeintlichen Vorzeige-Helden Homelander (Antony Starr) und seiner Supe-Truppe The Seven angelegt haben, sind Hughie (Jack Quaid) und seine Mitstreiter untergetaucht. Hughie möchte sich aber nicht so einfach geschlagen geben und mithilfe von Seven-Mitglied Starlight (Erin Moriarty) endlich den wahren Ursprung der Supes öffentlich machen.

    Zur selben Zeit gibt es aber auch innerhalb der Seven immer größere Spannungen, als mit der mächtigen Stormfront (Aya Cash) plötzlich ein neues Mitglied auftaucht, das Homelander den Rang abzulaufen droht – sehr zum Missfallen des labilen Captain-America-Superman-Verschnitts.

    Konsequente Fortführung

    Nicht nur inhaltlich, sondern auch in Sachen Qualität knüpft die zweite „The Boys“-Staffel fast nahtlos an die Auftaktseason an. Die Comic-Adaption mag nach wie vor nicht so hemmungslos über die Stränge schlagen wie die Gaga-Vorlage von Garth Ennis und Darick Robertson, macht aber trotzdem ebenfalls kaum Gefangene.

    Zwar dauert es nach der äußerst blutigen und peppigen Eröffnungsszene ein wenig, bis die Handlung so richtig in Fahrt kommt, dafür wartet diese dann aber auch wieder mit allerlei abgefahrenen Einfällen (Stichwörter: aufgespießter Wal und sprechende Kiemen) sowie einfühlsamen Charaktermomenten auf.

    Der Mix aus derber Satire (mit vielen treffsicheren Seitenhieben auf unsere heute Gesellschaft) und abgründigem Drama geht auch bei den neuen Folgen voll auf – woran natürlich auch wieder der starke Cast großen Anteil hat (Aya „Stormfront“ Cash stellt Superhelden-Ober-Psycho und Staffel-1-Highlight Antony „Homelander“ Starr zumindest in Sachen Bedrohlichkeit sogar nochmal in den Schatten).

    Ausführliche Kritik zum Staffelfinale

    Obwohl wir bereits die komplette zweite „The Boys“-Staffel vorab schauen konnten, wollen wir es an dieser Stelle zunächst bei einem kürzeren Eindruck belassen, da Amazon diesmal eine andere Veröffentlichungsstrategie als noch bei Staffel 1 verfolgt und so zunächst nur drei neue Folgen bei Prime Video bereitstehen. Eine ausführliche Kritik liefern wir dann zum Staffelfinale am 9. Oktober 2020 nach.

    So viel sei aber noch verraten: Wir haben noch längst nicht genug von der reichen und durchdachten Superhelden-Welt von „The Boys“ und freuen uns schon jetzt riesig auf die bereits bestätigte dritte Staffel.

    Ab sofort können die ersten drei von acht Folgen der zweiten Staffel „The Boys“ bei Amazon Prime Video* abgerufen werden. In den kommenden Wochen erscheint dann jeweils am Freitag eine neue Episode.

     

    *Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

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    Kommentare
    • stahlgewitter
      Abartig! Danke an AP, dass sie nur 3 Folgen gezeigt haben, ansonsten wäre ich schon durch. Binge ist absolut 'schade drum'. Die S2 folgt grandios der S1 und hat noch mehr Storytelling. Einzig Aya Cash als Stormfront ist eine riesen Enttäuschung. Sie ist die kleinste Frau im Cast und das wirkt manchmal schon etwas dämlich, wenn sie mit ihren 1,52 neben Starlight steht...anyway, sie hat kein Charisma und die E3 ist Mist mit ihr als Vollstrecker. :-((
    • lily
      Welche Message soll die denn haben?
    • MaxPowers
      Wasn 💩, wollte doch bingen, jetzt muss ich 5 Wochen warten , hoffe Netflix macht nie so ein Unsinn
    • hunter_x
      Richtig Bock drauf, Staffel 1 hab ich sehr gefeiert. Nur Schade das man noch 5 Wochen warten muss bis man bingen kann :(
    • scorch
      Muss sie denn unbedingt eine haben? Vermutest du bei der Serie einen tieferen Sinn?
    • Klaus S aus S
      Perfekt, Kasten Bier steht auch schon im Keller bereit
    • Timmi0708
      Hab gerade die ersten beiden Folgen gesehen und mir ist wieder aufgefallen warum schon die erste Staffel bei mir nicht so ein super Eindruck hinterlassen hat. Die Serie ist zwar cool, aber hat zumindest nach m.E. ansonsten einfach wenig zu bieten. Die Serie versucht gleichzeitig alle möglichen Dinge zu vermitteln (Superhelden-Satire, Gore, Humor, Gesellschaftskritik, „Frauenpower“, etc.) und kann sich dabei nicht entscheiden was sie wirklich ist. Da können mir Karl Urban und Jack Quaid noch so gut in ihren Rollen gefallen, aber wenn die Serie nicht ein bisschen konkreter in ihrer Message wird, werd ich nach der zweiten Staffel aufhören.
    • Rockatansky
      Klingt gut, ich freu ich wie Bolle. Gut dass das Wetter bei uns (OWL) grad mal richtig sch... ist 😃
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