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    In "Mulan" erkannt? In dieser Szene sehen wir die "Original"-Mulan

    In dem seit 4. September 2020 auf Disney+ verfügbaren „Mulan“-Remake spielt Yifei Liu die Titelheldin, in der Trickfilm-Vorlage lieh ihr hingegen Ming-Na Wen im Original ihre Stimme. Und darauf wird nun auch in der Realverfilmung verwiesen.

    Disney

    Achtung, es folgen Spoiler zu „Mulan“!

    Disneys „Mulan“-Neuauflage ist zwar mehr eine zeitgemäße Neuinterpretation des klassischen chinesischen Volksgedichts um die titelgebende Kriegerin als eine sklavische Adaption des gleichnamigen Zeichentrick-Films aus dem Jahr 1998, dennoch wird diesem an mehreren Stellen Tribut gezollt. Neben der offensichtlicheren Übernahme einiger ikonischer Szenen und Elemente geschieht dies auch mit einem subtileren Verweis im Finale des Films:

    Ming-Na Wen, die Mulan in der englischen Original-Version der Zeichentrick-Vorlage ihre Stimme lieh, hat gegen Ende der Live-Action-Adaption einen ganz besonderen Gastauftritt.

    Ming-Na Wen im "Mulan"-Remake

    Nachdem Mulan (Yifei Liu) den Kaiser (Jet Li) vor dem fiesen Bori Khan (Jason Scott Lee) gerettet hat, wird sie im kaiserlichen Palast bei einem festlichen Empfang geehrt. Als sie dort eintrifft, wird sie aber zunächst von einer anderen Frau in einem prunkvollen Gewand vorgestellt, die im Abspann des Films lediglich als „esteemed guest“, also „Ehrengast“, bezeichnet wird.

    Und genau bei diesem Ehrengast im Kaiserpalast handelt es sich um Ming-Na Wen:

    Tatsächlich ist die Szene sogar so inszeniert, dass wir die Frau erst nur angedeutet und von hinten sehen, sodass man glauben könnte, es handelt sich bei ihr schon um die in ein festliches neues Outfit gehüllte Mulan. Und mit dem Wissen um den Gastauftritt ist das genau genommen gar nicht so falsch, kommen hier doch beide Mulan-Darstellerinnen bei einer Art offizieller Staffelstab-Übergabe zusammen.

    Die Fans wurden (mehr oder weniger) erhört

    Hierzulande bringen Fans des „Mulan“-Trickfilms die Kriegerin wohl eher mit Nina Hagens Tochter Cosma Shiva Hagen in Verbindung, die sie in der deutschen Synchronfassung sprach. Dennoch hatte auch in Deutschland so mancher die Hoffnung, dass die unter anderem auch aus „Emergency Room“, „Stargate Universe“ und „Marvel’s Agents Of S.H.I.E.L.D.“ bekannte Ming-Na Wen im neuen „Mulan“ zumindest in einer Nebenrolle auftaucht.

    Mulan

    Wie aus einem Interview mit der Schauspielerin für die New York Times hervorgeht, war das ursprünglich wohl auch wirklich so geplant. Als eine der Mütter im Haus der Heiratsvermittlerin sollte sie zumindest etwas länger zu sehen sein als jetzt im fertigen Film.

    Am Ende ist wegen Terminschwierigkeiten aus der kleinen Nebenrolle zwar nur ein noch kleinerer Cameo geworden, eine nette Ehrung ist die Szene aber allemal.

    „Mulan“ kann seit dem 4. September 2020 für eine Zusatzgebühr von 21,99 Euro bei Disney+* abgerufen werden. Ab dem 4. Dezember steht der Film dann allen Abonnenten des Streamingdienstes ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.

    "Mulan" im Podcast

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