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    "The Boys" Staffel 2: Warum der Cliffhanger am Ende von Folge 3 gar nicht so krass ist
    Von Julius Vietzen — 08.09.2020 um 17:20
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    Amazon hat zunächst nur 3 Episoden der zweiten Staffel „The Boys“ bereitgestellt, Folge 4 gibt's dann am 11. September 2020. Warum der Cliffhanger am Ende von Folge 3 gar nicht so schlimm ist, erklärte nun „The Boys“-Schöpfer Eric Kripke.

    Panagiotis Pantazidis / Amazon

    Die erste Staffel „The Boys“ endete mit einem fiesen Cliffhanger: Billy Butcher (Karl Urban) erfährt, dass seine Frau Becca (Shantel VanSanten) noch am Leben ist und einen Sohn mit dem Super-Psychopathen Homelander (Antony Starr) hat.

    Nach diesem finalen Twist mussten sich die Fans mehr als ein Jahr gedulden, bevor es dann in der zweiten Staffel „The Boys“ weiterging. Nach nur drei Episoden ist aber (vorerst) schon wieder Schluss – und schon wieder gibt es einen (vermeintlich) fiesen Cliffhanger!

    Fieser Twist? Von wegen!

    Doch zum einen ist die Wartezeit dieses Mal bei weitem nicht so groß. Die zweite Staffel „The Boys“ hat natürlich mehr als drei Folgen, doch die Macher haben sich dieses Mal für eine wöchentliche Veröffentlichung à la „Game Of Thrones“ entschieden. Die vierte Folge der zweiten Staffel „The Boys“ wird am kommenden Freitag, 11. September 2020 bei Amazon Prime Video bereitstehen.*

    Und zum anderen ist der Twist am Schluss von Folge 3 gar nicht so riesig, wie es im ersten Moment scheint und wie „The Boys“-Macher Eric Kripke in einem Interview mit Collider auch ganz offen zugab:

    Alles nur ein (Karten-)Trick

    Die Enthüllung, dass Superhelden nicht etwa so geboren werden, sondern von der Firma Vought durch Compound V erschaffen werden, fühle sich wie ein Staffelfinale an, hieß es in dem Interview. Doch auf die Frage, ob jemals darüber nachgedacht wurde, diese Enthüllung bis zum Ende von Staffel 2 aufzuheben, antwortete Kripke:

    „Die Sache mit Compound V ist ein ziemlich guter Kartentrick, die Art, nach der man immer sucht, wenn man eine Staffel schreibt. Es ist etwas, dass sich für das Publikum wie eine große Nummer anfühlt, doch das ist es nicht, denn jede wichtige Figur weiß schon längst davon.

    „Es hat die Story eigentlich überhaupt nicht beeinflusst“, erklärte Kripke weiter. „Die Boys machen weiter das, was sie vorher gemacht haben, und die Seven machen weiter das, was sie vorher gemacht haben, jedenfalls größtenteils. Wir haben uns das extra rausgepickt und gesagt: ‚Lasst uns dafür sorgen, dass es sich richtig groß anfühlt, und lasst es uns viel früher machen als alle erwarten‘. […] Es ist eine Illusion, denn die Story ändert sich dadurch kein bisschen.

    Daher hebe er sich die wirklich großen Enthüllungen auch für die Staffelfinals auf, so Kripke. „Ryan [Homelander und Beccas Sohn] ist am Leben. Becca ist am Leben. Sowas hebe ich mir für das Ende einer Season auf, denn das ändert alles. Und ich brauche Zeit, um darüber nachzudenken, wie das alles verändert.“

    Highlight in der 2. Staffel "The Boys": Das ist Stormfront-Darstellerin Aya Cash

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    Kommentare
    • Captain Schleckerhöschen
      Ich finde die Serie zwar nach wie vor Top gemacht, vor allem zeigt sie wie einen bitterböses Pendant zur guten Justice League bei Dc richtig gemacht wird, nur das Erzähltempo ist immer noch etwas arg zäh. Manchmal passiert so wenig und es wird auch in Staffel 2 wieder so viel gelabert, das man manchmal richtig erschrickt wenn die Action los geht wie z.b. als der Helicopter in Folge 3 auftaucht und es endlich zu Fights kommt.
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