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    "Away" Staffel 2: Serienmacher haben schon Pläne für Fortsetzung des Netflix-Hits
    Von Annemarie Havran — 11.09.2020 um 16:00
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    Die Sci-Fi-Serie „Away“ mit Hilary Swank steht seit Tagen an der Spitze der Netflix-Top-Ten. In Staffel 1 fliegt die Crew von Emma Green zum Mars, im Finale zeigt sich, ob sie die Landung schaffen – was bedeutet das für eine potenzielle 2. Staffel?

    Netflix

    Von der ersten Staffel der Netflix-Serie „Away“ sollte man sich nicht zu viel Sci-Fi-Action erwarten – zwar ist diese bemannte Weltraum-Mission (noch) wissenschaftliche Zukunftsmusik, also Science Fiction, aber in der Serie stehen klar die menschlichen Dramen im Vordergrund.

    Da muss Atlas-Kommandantin Emma Green (Hilary Swank) entscheiden, ob sie die Mission abbricht, weil ihr Mann zuhause krank ist, die Kollegen Ram (Ray Panthaki) und Lu (Vivian Wu) plagt Liebeskummer, der russische Weltraum-Opa Misha (Mark Ivanir) wartet auf die Vergebung seiner vernachlässigten Tochter und Botaniker Kwesi (Ato Essandoh) gehen im Raumschiff die Pflanzen ein.

    Sogar 3 Staffeln möglich!

    Viel Drama wird geboten, eine Prise Soap vielleicht sogar, aber es gibt auch jede Menge Spannung, dramatische Überlebens-Konflikte an Bord und beeindruckende Weltraum-Spaziergänge außerhalb davon – und das Wichtigste: Es ist noch viel Luft nach oben!

    Denn – Achtung, Spoiler! – am Ende von Staffel eins landet die fünfköpfige Crew der Atlas tatsächlich auf dem Mars. Man könnte sagen, das Abenteuer geht jetzt also erst richtig los und somit ist jede Menge Stoff für mindestens eine zweite Staffel da. Das sehen die Produzenten des Netflix-Hits auch so!

    Natürlich wird Netflix wie üblich erst mal ein paar Wochen abwarten, bevor über eine Verlängerung der Serie entschieden wird. Doch Jessica Goldberg und Andrew Hinderaker, die Showrunner (also die Serienmacher) von „Away“, haben natürlich schon längst Pläne für die zweite Staffel – und darüber hinaus.

    Bereits während der Dreharbeiten von Staffel 1 verriet Goldberg laut Bustle, dass man mindestens einen Drei-Staffeln-Plan habe.

    Staffel 2: Leben auf dem Mars

    Jetzt hofft das Duo aber natürlich erst einmal auf eine Bestellung von Staffel 2. Darin geht es dann, was natürlich nicht schwer zu erraten ist, um die Erlebnisse der Crew auf dem Mars. Dass die Landung auf dem roten Planeten erst ganz am Ende der Season erfolgen würde, stand übrigens von vornherein fest: Staffel 1 sollte schon immer damit beginnen, dass Emma vom Mond aus auf die Erde blickt und damit enden, dass sie es nun vom Mars aus tut.

    Und dann soll es noch mal mehr ans (persönliche) Eingemachte gehen als bisher:

    „Es fühlt sich so an, als hätten wir gerade erst an der Oberfläche der Figuren gekratzt, es wäre also wundervoll, da noch tiefer zu gehen“, so Goldberg gegenüber Entertainment Tonight. Dabei würde es dann vor allem darum gehen, wie die fünf Astronauten auf dem Mars immer mehr zu einer Familie werden.

    Emotionale Reise

    Schließlich rücken die echten Familien auf der Erde in immer weitere Ferne: Wie Goldberg und Hinderaker betonen, sei ja schließlich keine direkte Kommunikation mehr mit der Erde möglich. Alles könne nur noch mit 20 Minuten Verzögerung übertragen werden. Die damit verbundene emotionale Reise werde noch weitergehen.

    Und um welche Emotionen es in Staffel 2 gehen wird, können wir uns nach Staffel 1 ja schon ziemlich gut vorstellen:

    Während es auf der Erde zwischen Matt (Josh Charles) und Melissa (Monique Gabriela Curnen) knistert, hat Ram Emma im All seine Liebe gestanden.

    Emmas Tochter Lex (Talitha Bateman) wiederum hat auf der Erde ihren ersten festen Freun und Lu (Nadia Hatta) hat Sehnsucht nach ihrer von der chinesischen Regierung zwangsversetzten Freundin Mei. Trotz dieser und noch viel mehr Möglichkeiten für emotionale Verwicklungen dürfte aber natürlich vor allem das (Über-)Leben auf dem Mars für Spannung sorgen – und ob Botaniker Kwesi dort wirklich Zeichen für Leben entdeckt.

    CCM und Epstein-Barr-Virus in "Away": Was genau haben Matt und Ram in der Sci-Fi-Netflix-Serie?

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    Kommentare
    • Rockatansky
      Es ist, als hätte man den Marsianer mit ein paar wirklich schlechten Episoden von This Is Us zusammen durch den Fleischwolf gedreht...Das trifft es ganz gut, denk ich. Für mich war die Serie absolut Durchschnitt. Spätestens nach dem Wochenende werde ich da nicht mehr groß drüber nachdenken. Ich glaube die Serie wollte dann doch mehr sein als Sie ist (philosophisch, sozialkritisch, Hard SciFy) und sie ist tatsächlich erschreckend vorhersehbar. Deine Kritikpunkte kann ich alle soweit nachvollziehen und unterschreiben, allerdings hat es mich glaub ich nicht ganz so stark beim Gucken beeinträchtigt wie Dich. Zum nebenher gucken fand ich's voll ok. 2,5 Sterne.
    • Darklight ..
      Cool, dann bin ich gespannt. Diese Einschätzung hatte ich übrigens nach den ersten drei, vier Folgen auch...; )
    • Rockatansky
      Gut, hab jetzt nach Deinem Hinweis nicht weitergelesen. Bin erst bei Folge 3 (scheiss schönes Wetter 😅). Aber danke erstmal für das Feedback!Bis jetzt ist die Serie sehr ok. Nichts was man nicht irgendwo schon mal gesehen hätte, aber grade spannend und interessant genug, um dran zu bleiben. Ich lese Dein Feedback wenn ich durch bin und gebe dann gerne auch meinen Senf dazu...
    • Rockatansky
      Mr. Overstreet? Lässich. Bin grad am überlegen, was ich als nächstes gucke. Away lässt sich sicher gut dazwischen schieben...
    • Darklight ..
      Ich bin grade bei der Hälfte der ersten Staffel und finde die Serie ganz cool. Nicht überragend, aber auch keineswegs schlecht. Ich gucke bis zum Ende und dann sehen wir weiter. Das eine zweite Staffel kommt, ist schon mal gut.Außerdem... für mich isses cool zu sehen, wen Knox Overstreet geheiratet hat...; )
    • caligula
      Die erste Staffel kann ja nun wirklich nur als Prolog herhalten für die Story die man eigentlich erzählen will.Da muss jetzt schon mal richtig was kommen in einer möglichen 2.Staffel !
    • S-Markt
      ganz üble serie mit einer manischen kommandantin und psychopatischen kosmonauten und taikonauten, die so niemals ins all hätten dürfen. und am ende spült away auch noch die emanzipation das klo runter, weil einfach so die aussage rausgehauen wird: frauen taugen nicht als anführer, weil immer die familie ne rolle spielt. hab alle folgen gesehen. die konflikte sind zum teil noch mehr an den haaren herbeigezogen, als bei another life.
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