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    Nach "Bohemian Rhapsody" und Co.: Madonna-Biopic kommt – von Madonna!
    Von Nina Becker — 16.09.2020 um 14:30
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    Biopics über berühmte Musik-Legenden ließen in den letzten Jahren die Kinokassen klingeln und dass es davon bald noch mehr geben wird, ist nicht überraschend. Auch Madonna, die Queen of Pop, bekommt jetzt ihren eigenen Film!

    Warner Bros

    Elton John hat „Rocketman“, Queen und Freddie Mercury haben „Bohemian Rhapsody“ und nun soll auch Sängerin Madonna ihr eigenes Biopic bekommen. Doch statt das Projekt in die Hände von anderen Filmschaffenden zu geben, nimmt sie das lieber selbst in die Hand – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

    Wer dieser Tage einen Blick in Madonnas Social-Media-Kanäle wirft, kann nämlich hautnah miterleben, woran die Queen of Pop aktuell arbeitet. Sie schreibt, zusammen mit „Juno“-Autorin und Oscarpreisträgerin Diablo Cody, an einem Drehbuch über ihr eigenes Leben und sammelt dafür derzeit Materialien aller Art.

    Wie Deadline jetzt bestätigt hat, wird Madonna zusammen mit Universal Pictures einen Film über sich selbst in die Kinos bringen.

    Doch nicht nur am Drehbuch arbeitet die Musikern mit, sie ist gleichzeitig auch Regisseurin von „Live To Tell“, wie der Film nach ihren Aussagen heißen könnte (benannt nach ihrem gleichnamigen Song von 1986). Madonna selbst wird für den Film nicht vor der Kamera stehen, allerdings die Suche nach der perfekten Besetzung leiten.

    In Sachen Regie hat Madonna immerhin schon Erfahrung. Die Sängerin nimmt nicht zum ersten Mal auf dem Regiestuhl Platz, inszenierte unter anderem „W.E.“ von 2011.

    Darum geht es im Madonna-Biopic "Live To Tell"

    Im Madonna-Biopic soll von der Karriere der erfolgreichsten Sängerin aller Zeiten erzählt werden. Madonna hat nicht nur 335 Millionen Platten verkauft, sondern auch zahlreiche andere Musiker und Musikerinnen auf der ganzen Welt beeinflusst. Bevor sie mit ihrer Musik berühmt wurde, wollte sie Tänzerin werden.

    Der Fokus des Films wird immer die Musik sein. Musik hat mich angetrieben und mich am Leben erhalten“, erklärte die Sängerin in einem Statement und bezeichnete ihren Werdegang als Fahrt mit einer Achterbahn.

    Wann „Live To Tell“ in die Kinos kommen soll, steht bisher noch nicht fest. Da das Projekt noch in den Kinderschuhen zu stecken scheint, rechnen wir nicht mit einem Start vor Ende 2021.

    Was wird aus "Blonde Ambition"?

    Bereits 2017 kündigte Universal mit „Blonde Ambition“ ein Madonna-Biopic an. Allerdings ohne die Beteiligung der Musikerin, die sich auf Instagram von dem Projekt distanzierte und die sich schon damals sicher war, dass sie selbst ihre Geschichte erzählen sollte.

    Ob das Projekt auf Eis liegt oder gerade in Anbetracht von „Live To Tell“ überhaupt noch ein Thema ist, verriet Madonna allerdings nicht. Wer mehr darüber erfahren will, wird hier fündig:

    "Blonde Ambition": Madonna nennt Produzenten einen "Scharlatan und Idioten"

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    Kommentare
    • Torben Schmidt
      Reine Vermutung. Ich weiß nur wenige Biopics zeigen auch die schlechten harten downe Szenen.
    • Klaus S aus S
      Gaga hat selber bereits ein Biopic verdient, eine Darstellung von Madonna würde ich ihr gar nicht mehr abnehmen :)
    • Automaton
      Wirst wohl gezwungen es dir anzusehen.
    • Automaton
      Dass sie ihre Arbeit liebt kann mir aber nicht als Makel vorwerfen. Und ihre letztes Album hat gezeigt, dass sie immer noch wagt Experimente auszuprobieren. Und eine Show macht sie sowieso wie keine zweite.
    • HalJordan
      Ein Biopic über den King of Pop würde mich wesentlich mehr reizen, aber solange ständig einer der Jackson-Familie dazwischenfunkt, wird das nichts.
    • Automaton
      Woher weißt du ob sie nicht auch die weniger guten Seiten beleuchten wird? Einfach mal abwarten. Als Fan der Dame würd ich mir auch eine ehrliche Selbstreflexion wünschen.
    • André McFly
      Ein Film über eine öffentliche Figur darf doch jeder machen, nur muss man, wenn man nicht die Zustimmung hat, diverse Sachen weglassen. Also Beispielsweise darf man keine Musik verwenden oder ähnliches. Meine ich zumindest.
    • Larry Lapinsky
      Ich war's mal, verbleibe aber gerne im Präteritum. Sie kommt einfach nicht damit klar, dass ihre Relevanz zunehmend schwindet, aber je mehr sie sich versucht dagegen zu stemmen, desto peinlicher wird's ...
    • WhiteNightFalcon
      Bin zwar auch ein Fan von ihr, aber ne reine Selbstbeweihräucherung wäre dann doch zu langweilig.
    • FilmFan
      Madonna wird sich also selbst heilig sprechen. Ihre Fans werden begeistert sein.
    • WhiteNightFalcon
      Gaga fiel mir jetzt spontan ein, weil Madonna ihr großes Vorbild war und die beiden sich kennen, glaub sogar befreundet sind. Und wenn man sich A Star is born anschaut, geht die noch als Mitte 20 durch, mit der richtigen Maskenbildnerin.Glaube sogar, ein gescheites Script, ein gescheiter Regisseur und Gaga als Madonna, das Ding gäbe einen perfekten Oscar-Favoriten.
    • WhiteNightFalcon
      Natürlich denkbar. Aber meinte natürlich schon eher seriöse Filmemacher, keine, die ggf eine Klage gegen das Projekt in Kauf nehmen würden.
    • Sentenza93
      Der hat den Oscar vermutlich nur wegen der Live Aid - Szene bekommen. Heißt es ja fast überall. Aber tut mir leid, einfach nur eine praktisch Choreo nachmachen zu können, dass rechtfertigt für mich keinen Oscar. Und Sprechweise und Gestik im sonstigen Film...Nein. Auch dass er nicht selbst gesungen hat, fand ich schade.Ein Rocketman hatte zwar auch Luft nach oben, aber zumindest hat man in Egerton den Künstler, den er darstellt wiedererkannt. Wenn also einer den Oscar haben müsste, dann eigentlich er. Weil er wirklich die Essenz getroffen hat.
    • John K.
      Bohemian Rhapsody und Rocket Man scheiterten mMn weil die Version des Regisseurs überhaupt nicht durchkam und man merkte dass die Produzenten ( Queen-Mitglieder oder Elton John selber) die Richtung des Films vorgaben.Dadurch hatten die Filme keine Ecken und Kanten und verliefen wie der klassische Entwurf eines Rockstarbiopic und selbstverständlich durfte das Happy-End nicht fehlen.Für mich bleibt nachwievor ,,Steve Jobs die Speerspitze was Biopics angeht ( und natürlich auch Social Network), da hier nicht versucht wurde eine akurate Version der Person abzubilden sondern man eher auf eine runde Dramaturgie Wert legte und dabei trotzdem auf anspruchsvoll-atemlose Leinwandunterhaltung . Wobei man hier auch sagen muss, dass es hierbei um ganz klare Aaron Sorkin Filme handelt, im guten wie im schlechten.Madonnas Film wird qualtiativ ähnlich ausfallen wie Rocket Man und Bohemian Rhapsody...
    • Dennis Beck
      Na, selbstkritisch wird sie bestimmt nicht sein. Dass sie sich bereits jetzt kategorisch von diesem anderen Biopic distanziert, lässt es nun in einem besseren Licht erscheinen. Da lobe ich mir einen Elton John, der am Projekt Rocketman beteiligt war und dann auch noch auf ehrliche Weise.
    • WhiteNightFalcon
      Manchmal ist es besser sein Leben aus der Hand zu geben und Erfahren Leuten das Feld zu überlassen.Was mir dazu noch einfällt: Das konnte eine Madonna nie. Die Frau ist ein absoluter Kontrollfreak, aber eben auch diszipliniert durch und durch. Das macht ihren Jahrzehnte langen Erfolg letztlich aus. Neben den Erfolgen, gibt es halt auch immer mal Nackenschläge. 1987 war sie ja schonmal als Interpretin für den Bond-Song im Gespräch. Auch ne kleine Nebenrolle wäre drin gewesen. Als sie dann aber auch noch ne Rolle für ihren damaligen Mann, Sean Penn, einforderte, ging sie zu weit, der Song ging an a-ha.
    • WhiteNightFalcon
      Doch also ich fand ihn absolut riesig. Die ganze Gestik und das Feuer, was er da rein gelegt hat, war spitze. Oscar in meinen Augen völlig zu Recht bekommen. Emotional hat der Film mich aber nicht abgeholt. Die Tage hab ich mir mal wieder das Album Innuendo angehört, aber nicht dran gedacht, dass da der Song The show must go on drauf ist. Egal wie oft ich dieses Lied schon gehört habe, es packt mich immer wieder. Ich wünschte, beim Film wäre es auch so gewesen.
    • Sentenza93
      Hand aufs Herz: Ich fand Malek jetzt nicht riesig als Freddie. Gut ja, aber vom Hocker gehauen hat es mich nicht.Und mit Essenz meine ich auch die ganze Person eben. Da hat man leider nur an der Oberfläche gekratzt oder sogar absichtlich anders dargestellt.
    • Klaus S aus S
      Ein Film von Madonna über Madonna....na prost Mahlzeit
    • Klaus S aus S
      Ich nehme an man sucht eine talentierte Schauspielerin Anfang 20 und keine gestandene Künstlerin
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