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    Topfavorit Nr. 1 für die Oscars – von einer Marvel-Regisseurin: Der deutsche Trailer zu "Nomadland" ist da!
    Von Christoph Petersen — 16.09.2020 um 15:15
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    Als Nachfolger von „Joker“ wurde vor einigen Tagen „Nomadland“ mit Frances McDormand beim Filmfestival in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Der Film stammt von „Eternals“-Regisseurin Chloé Zhao und kommt im Februar 2021 in die Kinos:

    Todd Phillips‘ „Joker“ wurde im September 2019 mit dem Goldenen Löwen der Filmfestspiele in Venedig ausgezeichnet – und brachte es wenige Monate später zu zwei Oscars (für Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und für den besten Score) bei stolzen elf Nominierungen (u.a. für den Besten Film und die Beste Regie).

    In diesem Jahr wurde nun „Nomadland“ mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet – und wie die Dinge aktuell stehen, könnte das Roadmovie-Drama von „Eternals“-Regisseurin Chloé Zhao bei der kommenden Oscarverleihung mindestens genauso gut abschneiden:

    Die RottenTomatoes-Wertung liegt aktuell bei überragenden 100 Prozent positiver Wertungen (bei immerhin 49 Rezensionen) – und Frances McDormand gilt schon jetzt als nur noch schwer zu schlagende Topfavoritin auf den Oscar für die Beste Hauptdarstellerin.

    Auf den Fersen von Katharine Hepburn

    Wenn Frances McDormand für ihre Rolle als Frau, die während der Finanzkrise fast ihr ganzes Hab und Gut verloren hat und deshalb als moderne Nomadin in einem Van durch den Westen Amerikas zieht, tatsächlich den Oscar abräumt, wäre das nach „Fargo“ und „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ bereits ihr dritter Sieg in dieser Kategorie.

    Damit wäre sie nach Katharine Hepburn, die sogar vier Mal als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde (für „Morgenrot des Ruhms“, „Rat mal, wer zum Essen kommt“, „Der Löwe im Winter“ & „Am goldenen See“), erst die zweite Frau überhaupt, der dieses Kunststück gelingt.

    Regisseurin Chloé Zhao gelangte mit ihrem bildgewaltigen Neo-Western „The Rider“ zu einiger Bekanntheit. Aber obwohl ihr im Anschluss die Regie des Marvel-Blockbusters „Eternals“ mit Angelina Jolie, Richard Madden und Salma Hayek übertragen wurde, ließ sie es sich nehmen, nebenbei auch noch dieses „kleinere“, wenn wohl auch kaum weniger bildgewaltige Drama zu inszenieren. Aber nach den bisherigen Erfolgen von „Nomadland“ zu urteilen, hat sich die Doppelbelastung offenbar voll ausgezahlt.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "The Rider"

    „Nomadland“ startet am 4. Februar 2021 in den deutschen Kinos – und damit nur eine Woche vor dem aktuellen Termin von „Eternals“. Die FILMSTARTS-Kritik zu „Nomadland“ wird allerdings trotzdem schon Anfang Oktober erscheinen, weil wir den Film bereits im Rahmen des Filmfest Hamburg sichten werden.

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    Kommentare
    • Michel M.
      Oscars gehen oft an politisch korrekte Filme, die in diese SJW Richtung gehen (Moonlight, Shape of water, green book). Hier könnte ich mir vorstellen, dass endlich mal wieder eine Frau als beste Regisseurin ausgezeichnet werden soll. Aber abwarten ...
    • niman7
      Den habe ich noch nicht gesehen. Er reizt mich einfach überhaupt nicht xD
    • CineMan
      :)
    • Geak01
      Immer wenn ich Kriese lese, bekomme ich selbst die Krise.
    • Sentenza93
      Dachte ich mir auch. Die war viel zu gut für den Film.Wobei, eine unverdiente Ausnahme fällt mir sofort ein: Into the Woods.
    • niman7
      Und jedes Mal absolut verdient! Hab kürzlich Iron Lady (ausnahmsweise in Original gesehen). Schlechter Film, aber überragende Leistung von Streep.
    • niman7
      Ich habe kürzlich ein Interview über den Film gelesen. Darin hat McDormaned erzählt, wie sie in einer Tankstelle ging und die Kassiererin nicht erkannt hat. Sie hat ihr einen Zettel in die Hand gedrückt, damit sie sich bewerben kann xD also entweder ging sie wirklich voll in die Rolle ein oder die Kassiererin tat diesen unvergleichlichen Kinn wirklich nicht erkannt xD
    • Sentenza93
      Bei Streep ist das ja schon ein Running Gag. 😀Bin mal gespannt, ob sie irgendwann Nummer 4 schafft.
    • CineMan
      Dafür spielt Streep was die Nominierungen (21) angeht, in einer ganz anderen Liga. Da sind Welten dazwichen (Hepburn und Nicholson haben jeweils 12). Anders kann man es gar nicht ausdrücken.
    • CineMan
      Marvel-Regisseurin... ist wohl wieder ein neuer Berufszweig. Der Film ist noch nicht einmal im Kino gelaufen und FS steckt sie mehr oder weniger in eine Schublade. Bei einem (!) Film. Der wie gesagt noch nicht veröffentlicht wurde. Ich kann es nachvollziehen wenn man bei einigen Schauspielern von Marvel-Star schreibt, aber das? Immer wieder bewundernswert wie FS krampfhaft versucht Klicks zu generieren und dabei solch dämliche (sorry) und unpassende Wortkreationen erschafft.Zum Film selbst: bin sehr gespannt auf den Film. Werde dafür wahrscheinlich sogar ins Kino gehen. Was bei Eternals nicht passieren wird.
    • Sentenza93
      Stimmt. Meryl Streep hat zwar drei Oscars, aber einmal als Beste Nebendarstellerin. Nicholson bei den Männern genauso.Sie würde mit Daniel Day-Lewis gleichziehen.
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