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    20 Jahre später: Liam Neeson verrät, was er von "Star Wars: Episode 1" und Jar Jar Binks hält
    Von Christoph Petersen — 18.09.2020 um 17:00
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    In einem Radiointerview zu seinem neuen Film „Made In Italy“ hat sich Liam Neeson auch noch mal zu seiner Einstellung gegenüber „Episode 1: Die dunkle Bedrohung“ geäußert. Besonders interessant: Seine Aussagen zu Co-Star Ahmed Best.

    Disney

    Selbst wenn „Die letzten Jedi“ von Rian Johnson und „Der Aufstieg Skywalkers“ von J.J. Abrams zuletzt eine Menge Kritik einstecken mussten, ist George Lucas‘ „Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung“ wohl noch immer der umstrittenste aller Sternenkrieg-Filme – schließlich waren die Erwartungen nie höher als 1999, als nach 16-jähriger Pause endlich ein neuer „Star Wars“-Blockbuster ins Kino kam …

    … nur bekamen die angefixten Zuschauer statt spannender Sternenschlachten dann einen Blockbuster u. a. über galaktische Steuer-Streitigkeiten – und natürlich mit Jar Jar Binks, eine der auf Anhieb meistgehassten Figuren der Kinogeschichte!

    Liam Neeson zu "Die dunkle Bedrohung"

    Nun hat sich Liam Neeson, der in dem Film den Jedi-Meister Qui-Gon Jinn verkörpert, noch einmal zu „Episode 1“ geäußert. Ein Video mit dem Soundmitschnitt des Radiointerviews findet ihr weiter unten in diesem Artikel – die Hauptaussage ist, dass der „Taken“-Star sehr wohl noch immer stolz auf den Film ist. Warum? Wegen der Lichtschwerter!

    Liam Neeson: „Ich mag den Film. Ich bin stolz auf ihn und ich bin stolz, ein Teil davor zu sein. […] Ich konnte ein Jedi sein. Ich konnte mit diesen wundervollen Lichtschwertern spielen. Es war wirklich großartig.“

    Liam Neeson zu Jar Jar Binks

    Spannender als dieses doch eher generische Bekenntnis sind allerdings die Aussagen zu seinem Co-Star Ahmed Best, dessen Schicksal nach dem Film (er dachte an Selbstmord) Liam Neeson wirklich zu Herzen gegangen zu sein scheint. Schließlich erklärte der für „Schindlers Liste“ oscarnominierte Schauspieler noch während der Dreharbeiten seinem Agenten, dass wir es hier mit dem nächsten Eddie Murphy zu tun haben könnten…

    Liam Neeson: „Ahmed Best ist wirklich einer der lustigsten Typen. Wir alle konnten uns vor Lachen kaum halten – inklusive George Lucas. Aber er musste dann eine Menge Kritik einstecken – und zwar in einem Maße, wo es seiner Karriere geschadet hat. Aber während wir den Film gemacht haben, war er einer der lustigsten und kompetentesten Leute, mit denen ich je zusammengearbeitet habe.“

    Ein (spätes) Umdenken der Fans

    Allerdings hat die tragische Geschichte noch ein Happy End. Denn offenbar hat zumindest bei Teilen der Anhängerschaft inzwischen ein Umdenken eingesetzt – und statt dem Hass fliegt Ahmed Best immer häufiger auch die Liebe der „Star Wars“-Fans zu.

    Liam Neeson: „Mir wurde erzählt, dass Ahmed in den vergangenen paar Jahren bei einer dieser großen ‚Star Wars‘-Conventions war – und dass die Fans dort ausgeflippt sind und ihn mit stehenden Ovationen begrüßt haben. Ahmed hat sich die Augen ausgeheult. Es hat mich wirklich sehr gefreut, das zu hören.“

    Was meint ihr? Ist die Zeit gekommen, um Jar Jar Binks – und im selben Zug die Leistung von Ahmed Best – noch mal neu zu evaluieren?

    Liam Neeson erzählt in demselben Interview auch, wie ihm die Zusammenarbeit mit seinem Sohn Micheál Richardson dabei geholfen hat, weiter an dem Traumata zu arbeiten, das der Tod seiner 2009 nach einem Skiunfall gestorbenen Ehefrau Natasha Richardson hinterlassen hat.

    Ihr gemeinsamer Film „Made In Italy“ soll demnächst auch in den deutschen Kinos starten. Hier ist der Trailer:

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    Kommentare
    • greekfreak
      Mein vehrerter Sith Lord,FS stellt die Kommentarfunktion via Disqus ein.Ein paar von uns üblichen Community Verdächtigen haben deshalb einen Discord Server eingerichtet.Link:htt ps :// discord. gg/ wbH8C ue (<<-- OHNE die Leerzeichen bitte)
    • FilmFan
      Bitteschön :-) Wie schon gesagt, seit einigen Jahren habe ich still und heimlich mitgelesen. Jetzt musste ich auch mal was schreiben. Meinungen von Usern zu diversen Filmen sind meist subjektiv und selten objektiv. Ich selber habe kein Problem damit mich gegen die Masse zu stellen wenn ich anderer Meinung bin. Z.B. fand ich Avengers Endgame jetzt nicht sonderlich gut, zumindest nicht so gut wie die breite Masse…….
    • John K.
      Natürlich hängt es von einem selbst ab ob man sich mit einen Charakter identifzieren kann oder nicht, aber hier kann auch ein guter Darsteller die schlechte Charakterzeichnung durch sein Schauspiel wieder grade biegen und erzählerische Defizite ausbügeln. Und meine Kritik an Anakin bezog sich nur auf den ersten Teil der Reihe!.Und wenn man keinen emotionalen Bezugspunkt hat, kann die Handlung noch so clever und spek­ta­ku­lär ausfallen solange man seine Sorgen und Ängste nicht auf den Hauptdarsteller projezieren kann lässt einen das gesehene einfach kalt. ( Gilt selbstverständlich nicht für alle Filme, aber bei Star Wars trifft es in meinen Augen schon zu, da es sich hierbei um die klassische Heldenreise handelt)Aber die Schauspielfähigkeiten kann man durchaus objektiv betrachten und hier liegt auch eine große Schwäche der Prequel-Trilogie. Und hier versagt Jake Lloyd auf ganzer Linie ( wobei man hier auch sagen muss, dass es sehr wenige gute Kinderdarsteller gibt). Und hier kommt auch meine oben erwähnte Schauspielführung zum Tragen. Und es ist schon erstaunlich wie schlecht hier einige Stars abschneiden Natalie Portman, Ewan McGregor ( nicht durchgängig aber in einzelnen Szenen durchaus auch). Mein genanntes Beispiel mit dem Kameraschwenk war nur ein Beispiel!, ich kann dir durchaus mehr aufzählen.Und man Filme durchaus mögen und sie kritisieren, ich verfalle nur nicht in diese klassischen Kategorien wie sie heute leider Gang und Gebe sind, ,,hate it or love it / Guter Film / Schlechte Film.... vieles wird zu emotional geführt und die Fronten verhärten sich, gefühlt gibt es heutzutage ja keine durschnittlichen Filme mehr. Und wozu Extreme führen um beim Star Wars Thema zu bleiben wissen wir beide :P.In Sternen ausgedrückt haben Teil 1 und 2 für mich 3/5 Sternen.
    • Cholerische Languste
      Und an diese Dinge hat J.J. Abrams in Force Awakens sehr gut und glaubwürdig auf einer visuellen Ebene angeknüpftIch erinnere noch einmal an die X Wings mit halben Turbinen.
    • Cholerische Languste
      Jar Jar Binks' Figurenfunktion, der zum Kontakt mit den Gangens führt, wäre auch anders zu regeln.Wenn du das als seine einzige Funktion siehst, dann hat er damit immer noch mehr geleistet als die Trantüte. Ihre Existenz in den Filmen ist komplett irrelevant. Du könntest sie streichen und nichts würde sich ändern.Und das sage ich als jemand, der EP I jetzt nicht für den besten Film aller Zeiten hält.
    • DER Dunkle Lord
      Wie kannst du behaupten, dass man keinerlei emotionalen Bezug zum Film hat? DU hast vielleicht keinerlei emotionalen Bezug zum Film, aber sicher nicht man. Nochmal wieder: Es ist mein Lieblingsteil, also ist es glaub ich nicht zu weit hergeholt zu sagen, dass man sehr wohl einen emotionalen Bezug zu diesem Film haben kann. Du selbst sagst, er sei dein Guilty Pleasure, also hast auch DU einen emotionalen Bezug zum Film. Sogar die Original-Trilogie-Puristen, die den Film leidenschaftlich hassen, haben einen hoch emotionalen Bezug zu dem Film.Anakin wird in Episode I auch nicht später eingeführt als Luke in Episode IV. Deine Argumente sind dieselben leeren Phrasen, die seit den ursprünglichen RLM-Plinkett-Videos bereits seit über 10 Jahren durchs Internet geistern. 1000 mal wiederholter falscher Blödsinn, der solange nacherzählt wurde, bis irgendwann endlich auch noch der Letzte daran geglaubt hat.Anakin wird als absolut freundliches, hilfsbereites und selbstloses Kind in dem Film dargestellt. Diese Selbstlosigkeit in Kombination mit seinem beispiellosen Potential in der Macht, lässt ihn in Qui-Gons Augen überhaupt als zukünftigen Jedi-Ritter geeignet erscheinen.Die Trennung von seiner Mutter bedeutet jedoch, dass durch die Furcht sie zu verlieren, die Saat der Dunklen Seite in ihm gesät wird.Der anschließende Verlust von Qui-Gon lässt Anakin am Ende des ersten Filmes vollkommen allein und anfällig für die Gefahren der Dunklen Seite zurück, was seine vielversprechende Zukunft als Jedi bereits überschattet, bevor sie überhaupt begonnen hat.Na wenn das keine totaaaal uninteressante Charakterzeichnung ist.Anakin ist der Auserwählte. Rey nicht. Außerdem hat Anakin bereits Erfahrung als Podracer-Pilot, weshalb es nicht zu weit hergeholt ist, dass er mit Hilfe des Autopiloten und mit Hilfe von R2-D2 einen Sternenjäger fliegen kann. Rey hat hingegen nach eigener Aussage! noch nie zuvor Jakku verlassen oder ein Raumschiff geflogen. Trotzdem ist sie eine technische Expertin, eine Top-Pilotin, versteht Astromech-Droiden, Wookies, kann schwimmen (TLJ), und intuitiv ohne jegliches Training die Macht auf eine Weise nutzen, wie es Jedi-Meister der alten Repulblik nicht konnten, die ihr ganzes Leben lang dafür trainiert haben. Und in drei Filmen erleidet Rey maximal einen Kratzer am Arm und gewinnt jeden Kampf. Sogar die Kämpfe, die sie laut Drehbuch verliert, wie den Kampf im letzten Film gegen Kylo Ren, den sie dann trotzdem absticht, weil Leia ihn im entscheidenden Augenblick ablenkt. Und obwohl sie über keinerlei Training, keinerlei inneren Gleichmut oder all die anderen Eigenschaften verfügt, die einen Jedi auszeichnen und sogar fortgeschrittenste Sith-Kräfte bei ihren Wutanfällen freisetzt, gerät sie nicht ein einziges Mal in Versuchung.Was für ein gut geschriebener Charakter! (Vorsicht: Ironie!)Anakin hingegen verliert - obwohl er der mächtigste Machtnutzer aller Zeiten ist - seinen Arm im Kampf gegen Dooku, kann seine Mutter und seine Frau trotz aller Macht nicht retten (im Gegensatz zu Rey, die alles und jeden heilen kann because reasons), verliert im Kampf mit Obi-Wan seine restlichen Gliedmaßen und verbrennt bei lebendigem Leibe, weil er seiner eigenen Arroganz und seiner charakterlichen Schwächen zum Opfer fällt, die ihn der Dunklen Seite verfallen ließen.Wow. Anakin ist echt voll der Gary Stue (Vorsicht: Ironie!)Der Kameraschwenk auf Palpatine war Dir nicht subtil genug.Deswegen ist George Lucas ein schlechter Regisseur?!Ist das dein ernst?!Zum den Themen schlechter Regisseur und hölzerne Dialoge hatte ich bereits im letzten Kommentar geantwortet. Meinen vorherigen Ausführungen hab ich nichts mehr hinzuzufügen.Wenn du so über Filme redest, die du angeblich magst, dann möchte ich gar nicht erst wissen, was du über Filme sagst, die du nicht magst ;-P
    • DER Dunkle Lord
      Ich bin zwar der Ansicht, dass Star Wars als Marke seit dem Verkauf an Disney leider stark beschädigt wurde, aber davon abgesehen bedanke ich mich für deine Fürsprache, sowie für deine ehrliche und interessante Perspektive insbesondere bzgl. Episode I.Es ist immer erfrischend, wenn jemand mal seine ehrliche, EIGENE Meinung zu diesen Themen schreibt, anstatt nur die ewig gleichen Standpunkte wiederzukäuen, die schon so alt sind wie das Internet.
    • John K.
      Ich hatte mich etwas falsch ausgedrückt, meinte mit den Politik Teil eigentlich die ganze Prequel-Reihe.Und es geht mir bei der Kritik auch nicht um die Handlungsebene des Films, dort passiert einiges. Aber ich sprach ja davon, dass man keinerlei emotionalen Bezug zum Film hat. Anakin wird einfach viel zu spät eingeführt und hat so gut wie keine interessante Charakterzeichnung. Und es wird sich ja gerne aufgeregt das Rey in der neuen Reihe keinerlei Schwierigkeiten zu bewältigen hat und eigentlich so gut wie alles kann. Anakin zerstört mal nebenbei in bester Slapstick-Manier ein ganzes Transportschiff der Handelsförderation und das als kleiner Hosenscheißer.....Und nochmals, bei aller Liebe zu George Lucas, er ist alles anderes als ein talentierter Regisseur ( beim 3 Film kann ich dir gerne Argumente hervorbringen die er dort richtig macht, aber bei Teil 1-2 versagt er auf meheren Ebenen ). Sein Kameraschwenk auf Palpatine am Ende war alles andere als subtil um nur ein Beispiel zu nennen. Der Endkampf, eigentlich so ziemlich das einzig gute am Film, wurde ja nicht selbst von ihm inszeniert ( sofern ich nicht falsch liege, vom Stundkoordinator) Und zum Thema ,,hölzerne Dialoge , Carrie Fisher hatte sich ja auch darüber genügend beschwert. Ohne beleidigend zu werden, sie bewegen sich manchmal schon sehr nah an Soap-Niveau.Und zu deinem letzten Punkt, es sind alles meine eigenen Standpunkte. Ich habe die alte Prequel-Trilogie immer schon gemocht und tu es auch nachwievor!, den ersten Teil hatte ich mit 10 Jahren gesehen. In diesem Alter schaut man Filme halt ohne Kritikerbrille, aber mit zunehmenden Alter und Erfahrung blättert halt die Nostalgiebrille ab und man setzt andere Schwerpunkte bei Filmen und kann sie reflektierter betrachten.
    • FilmFan
      Nach vielen Jahren als Leser dieser Seite muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.Meiner Meinung nach hat DER Dunkle Lord mit seinen Kommentaren zu EP1 völlig recht.Ich schweife kurz ab…. Wenn ich hier lese was manche Leute an diversen Filmen kritisieren,rollt es mir ab und an die Fußnägel hoch ….. Jetzt wieder zu EP1. Ich war damals auch sehr enttäuscht von diesem Film, wahrscheinlich, weil die Vorfreude auf diesen Film megamäßig hoch war. Wer hätte damals, nachdem EP IV-VI schon einige Jahre alt waren, überhaupt gedacht das KRIEG DER STERNE in irgendeiner Form fortgesetzt wird?Wir reden da von Zeiten bevor DSL etc. in die privaten Wohnungen und Häuser einzog. Sprich man konnte vor einem neuen Film nicht schon zig Makeing Of’s dazu anschauen und es gab so gut wie gar keine „User Kommentare“ um sich schon vorab ein Bild zu machen. Man musste tatsächlich selbst ins Kino um mitreden zu können. Damals wurde dann aus KRIEG DER STERNE, im deutschen Volksmund, „offiziell“ Star Wars. Verwöhnt durch Stirb langsam, Rocky, Rambo, Braveheart usw. war man natürlich noch mehr gespannt auf die Rückkehr seiner Helden aus der Kindheit. Konnten Luke, Han etc. mit McClane, Balboa, Wallace etc. mithalten, oder sie gar übertrumpfen? DANN der Schock. Kein Luke kein Han kein Darth Vader, dafür Jar Jar Binks. Blankes entsetzen nach dem Film. Weder die Effekte noch sonstiges konnten die Enttäuschung wett machen. Die schönen Kindheitserinnerungen mit einem Schlag zu Nichte gemacht. KRIEG DER STERNE ---- Star Wars aufgrund von EP1 aus dem Gedächtnis gestrichen…. Nie wieder würde ich diesen Dreck anschauen. EPII und EP III vor Zorn gar nicht angeschaut, weder im Kino noch als Rip (DSL-Zeitalter  ) . Irgendwann kam nach EP III bei uns im Kino eine Star Wars Aktion. EP I – III zum special Price. Aus irgendeinem Grund haben wir uns an diesem Abend ins Kino begeben, vielleicht war die Macht mit uns, keiner weiß genau warum. EP I gefiel immer noch nicht EP II na ja, EP III das man den Film halt gesehen hat. Jahre vergingen.Um meine Frau für EP VII vorzubereiten, habe ich die bis dahin aktuellste Star Wars DVD-Box organisiert. (Um es vorweg zu nehmen, ich finde seit dem EP I mehr als Gut) Meine Frau meinte nach EP I & EP II das Sie es sehr schade findet das Sie als Kind und auch bisher noch nie Star Wars geschaut hätte. Sie fand beide Filme super und Sie sei gespannt wie das alles weiter gehen würde……EP I ist ein Meilenstein der Filmgeschichte, da kann man sagen was man will. Wenn man sich überlegt wie alt der Film ist und wie viele Filme danach noch kamen, die in allen Belangen wesentlich schlechter sind, dann muss man sagen das der gute alte George doch alles richtig gemacht hat. Ich persönlich finde auch Rogue One, Solo und EP VII - IX gut. Sicherlich hätte man mehr draus machen können, aber man darf froh sein das nach KRIEG DER STERNE nicht fertig war. George Lucas könnte auch heute noch nur mit EP IV – VI genug Kohle machen um sich den ein oder anderen Burger leisten zu können. Das Er an Disney verkauft hat ist für das Überleben des Franchise überlebenswichtig, wenn Er eines Tages nicht mehr ist wird Disney wahrscheinlich immer noch existieren.
    • DER Dunkle Lord
      Ich denke, wir müssen da mal was die Begrifflichkeiten angeht, etwas klarstellen: J.J. Abrams hat weder in VII, noch in IX Fanservice betrieben.Das, was viele Leute meinen, wenn sie von Fanservice sprechen, ist der Look, das Design und die Atmosphäre der OT. Und an diese Dinge hat J.J. Abrams in Force Awakens sehr gut und glaubwürdig auf einer visuellen Ebene angeknüpft (das einzig Langweilige dabei sind die neuen Planeten).DAS ist also nicht das Problem.Das Problem ist, dass J.J. Abrams in Force Awakens keine Geschichte erzählt hat, welche die vorherigen Episoden inhaltlich stimmig fortsetzt.The Force Awakens verfehlt es, seine primäre Funktion zu erfüllen, nämlich der siebte Teil einer fortlaufenden Geschichte zu sein.Und gerade dieser inhaltliche Bruch ist doppelt und dreifach paradox und unverständlich, wenn man bedenkt, wie krampfhaft dieser Film die Vergangenheit zitieren will. Aber der Film tut dies, ohne die Vergangenheit wirklich verstanden zu haben. Und DAS ist alles andere als Fanservice.
    • DER Dunkle Lord
      Jeder geistig gesunde Mensch erstellt sich gar nicht erst einen Twitter-Account ;-D
    • DER Dunkle Lord
      Ich stimme zu. Aber ich finde noch nicht einmal, dass der Film auf Tatooine und Coruscant zu sehr entschleunigt. Gerade dort findet doch ein Großteil der eigentlichen Handlung des Filmes, sowie die meiste Charakterentwicklung statt. Außerdem sorgt allein schon das tolle Worldbuilding dafür, dass keine Langeweile aufkommt.Viele Leute vergessen offensichtlich, wie faszinierend es z.B. war, das erste Mal die Skyline von Coruscant zu sehen, die Begegnung mit dem Jedi-Rat zu erleben und die vielen verschiedenen Spezies im galaktischen Senat zu sehen.Ich stimme den Kritikern der PT zwar zu, dass das Pacing von Episode II problematisch ist und die Mitte dieses zweiten Films leider echte Längen hat. Aber Episode I hat meiner Meinung nach von Anfang bis Ende ein fantastisches Pacing!Was passiert, wenn ein Film keinerlei Ruhepunkte hat, hat man ja bei Episode IX leider gesehen.Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass Episode I ein besseres Pacing hat, als Empire strikes back.Empire wird zu recht als einer der besten oder sogar als DER beste SW-Filme gefeiert, aber das Pacing in Empire ist eher einer der wenigen Schwachpunkte dieses Filmes.
    • DER Dunkle Lord
      Zumindest die ersten 2 Filme der OT waren keine 'Kinderfilme', sondern eher Märchen für ein erwachseneres Publikum.Ich weiß, dass dies eine häufig wiedergekäute Meinung im SW-Fandom ist. Wenn du diese Ansicht überzeugend findest, dann ist das halt so.Aber meiner Meinung nach hat diese Erzählung ihren Ursprung vor allem bei den Youtube-Revisionisten der ersten Fan-Generation, die Krieg der Sterne und Das Imperium schlägt zurück als Kinder im Kino gesehen haben und ihre Begeisterung, die sie als Erwachsene nach wie vor für diese beiden Kinderfilme behalten haben, dadurch seriöser erscheinen lassen wollen, dass dies angeblich Erwachsenen-Filme und insbesondere Empire so düster seien.Dagegen spricht einerseits die vorherrschende Meinung der Leute, die bei Veröffentlichung dieser Filme (1977 und 1980) bereits erwachsen waren und seinerzeit ironischerweise ähnlich über die OT gedacht haben, wie die OT-Fans später über die PT.Und andererseits spricht dagegen, dass Lucas vom ersten Tag an gesagt hat, dass dies in erster Linie Geschichten für Kinder und Jugendliche seien und dass sowohl Star Wars, als auch Empire Strikes Back mit all dem dazugehörenden Merchandise an Kinder vermarktet wurden. Schau Dir spaßeshalber mal die quietschbunten Commercials an, mit denen sogar der düstere Imperium-schlägt-zurück-Film an Kinder vermarktet wurde.Wenn man sich dann die Filme mal strikt inhaltlich anschaut, ist insbesondere bei Krieg der Sterne ziemlich eindeutig erkennbar, dass er primär als Kinderfilm konzipiert ist. Das gesamte erste Drittel des Filmes auf Tatooine handelt von zwei zankenden Droiden, von denen einer mit Piepslauten kommuniziert, die an Babygebrabbel erinnern sollen und von denen der andere eine ausgewachsene Diva mit kleinkindhaften Allüren ist. Gefangen werden sie von niedlichen kleinen Jawas mit leuchtenden Augen und verkauft werden sie an einen Bauernjungen, der darüber nörgelt, dass er lieber ganz woanders wäre, nur um dann erstmal doch zuhause bleiben zu wollen, als er den Ruf zum Abenteuer erhält. Das Imperium schlägt zurück hat zugegebenermaßen einen etwas ernsteren Ton und die neckische Flirterei zwischen Han und Leia trägt auf jeden Fall Irvin Kershners Handschrift. Aber nach dieser Logik ist die Rache der Sith als mit Abstand düsterster Teil wohl deutlich eher für Erwachsene konzipiert als Empire.Ich denke die Bezeichnung Kinderfilm wird leider einfach zu häufig als etwas Abwertendes missverstanden. Genauso wie viele Leute missverstehen, dass nur weil ein Film düster ist, er deshalb nicht zwangsläufig ein Film für Erwachsene sein muss. Die Märchen der Gebrüder Grimm sind teilweise auch ganz schön heftig, aber genauso wie die Hexe im Ofen landet, oder dem Wolf der Bauch aufgeschnitten wird, verliert Luke halt eine Hand und Anakin verbrennt am Lava-Fluß, was die Bestrafung für seine schrecklichen Taten symbolisiert.Meiner Meinung nach sind die 6 Filme von Lucas primär für Kinder.Die Disney-Star-Wars-Filme hingegen sind paradoxerweise eben NICHT für Kinder, sondern darauf ausgerichtet, einerseits unzufriedene Fans der ersten Generation einzufangen und andererseits als Vehikel für political messaging zu dienen.Han shot first ist hingegen ein ganz anderes Thema. Ich glaube nicht, dass Lucas das bei der Änderung im Sinn hatte, was du da vermutest. Ich glaube, das hatte nichts mit Entschärfung zu tun, sondern damit, dass Lucas wohl unsinnigerweise das Gefühl hatte, die Zuschauer würden in Han Solo eine Ruchlosigkeit hineininterpretieren, die er für die Figur so nicht beabsichtigt hatte.
    • Jimmy v
      Ich melde mich hier mal als jemand, der Episode I nicht wirklich gut findet - doch die Politik des Films gehört nicht dazu. Davon würde ich sogar gerne noch mehr sehen! Ansonsten hat John K. aber doch viel Richtiges genannt (oder eben nochmal die Kritiken zusammengefasst, die es ja nun seit über 20 Jahren an dem Film gibt).
    • Jimmy v
      Wenn man ehrlich und ernsthaft darüber nachdenkt, dann ist Jar Jar Binks als Figur und seine Darstellung vornehmlich in dem Kontext einfach nervig und ein Zugeständnis ans Kinderpublikum. Das war einfach zu viel des Guten und übertriebener als z.B. C-3PO. In einem anderen Film hätte das für weniger Ärger gesorgt. Und das ist sicherlich der Punkt für die viele Kritik an der Figur.Qui-Gonn Jinn war super und ich bin auch Fan vieler Theorien, wonach seine Ausbildung von Anakin Skywalker womöglich nicht zu dessen Fall geführt hätte. Ich hätte ihn gerne nochmal als Machtgeist gesehen.
    • Jimmy v
      Das ist wirklich arg debattierbar. Beide Figuren sind keine Glanzleistungen. Jar Jar Binks' Figurenfunktion, der zum Kontakt mit den Gangens führt, wäre auch anders zu regeln.
    • Defence
      Und genau das ist die Ironie an der Sache.J.J. Abrams hingegen konnte viele OT-Puristen in seinem ersten SW-Film TFA erfolgreich täuschen, weil er auf oberflächlichste Weise an ihre eigenen Kindheitserinnerungen angeknüpft hat. Ziemlich bitter, wenn man mal so wirklich darüber nachdenkt.Auf der einen Seite ja, auf der anderen Seite geradezu logisch und konsequent von Disney und Abrams, wenn ich ehrlich bin.SW hat seinen Stellenwert ja auch gerade durch seinen Nostalgiebonus bei vielen. Man verbindet damit Kindheitserinnerungen (ich ja auch) und das aus verschiedenen Gründen.Mit diesen Pfund nicht wuchern zu wollen, wäre für Disney geradezu fahrlässig gewesen, zumindest beim Start der ST.Und da steckt der Widerspruch, den auch ich (für mich) einfach nicht aufdröseln kann - auf der einen Seite mache ich Disney dafür Vorwürfe, ich mich geärgert habe, sattsam altbekanntes wiedergekäut im ersten Film der ST zu sehen (was dann auch mit der Grund dafür ist, das dieser Film mein einziges Kinoerlebnis mit SW bis heute blieb), auf der anderen Seite muß ich schon zugeben, mich ernsthaft zu fragen, was Disney und Abrams denn anderes hätten tun sollen, sie den Hype und das Nostalgiebedürfnis vieler Fans einfach auch bedienen mußten, dieser überbordene Fanservice schlicht notwendig gewesen ist?Gerade viele der eingefleischten SW-Fans (wenn nicht sogar die allermeisten) hätten vermutlich absolut kein Verständnis dafür gezeigt, wenn man es nicht so gemacht hätte. Ein Dilemma, was sich vermutlich nie auflösen lässt, ohne eine Seite restlos zu verärgern.^^
    • Defence
      Alle 6 Star-Wars-Filme sind primär KinderfilmeHier möchte ich Dir tatsächlich mal widersprechen. Zumindest die ersten 2 Filme der OT waren keine Kinderfilme, sondern eher Märchen für ein erwachseneres Publikum.Empire strikes back sogar für seine Verhältnisse erstaunlich düster, angefangen mit seiner Grundstimmung.Der letzte Film der OT, als dann z.b. bewußt die Ewoks als kinderfreundliches Element eingeführt wurden, hat meiner Meinung nach das ganze in die von Dir genannte Richtung Kinderfilm verschoben und fand dann mit der PT seinen Höhepunkt. (Disney und die ST lasse ich mal bewußt aussen vor, da dort in der Ausrichtung schon allein aufgrund des Firmenmottos Familienfreundlichen Content produzieren zu wollen, nichts anderes zu erwarten gewesen wäre, selbst wenn Lukas nicht schon selbst diesen Entwicklungsweg für SW hin zu kinderfreundlichen Content gegangen wäre).
    • Darklight ..
      Wenn Du so weiter machst, entsteht am Ende noch das-Gefühl-von-Gott: Man fühlt sich kontrolliert und beobachtet. Denn er iss immer da, greift nie ein und.. .kommentiert auch nix... 😂🤣😂😅
    • Cholerische Languste
      Die Leute WOLLEN die Filme nicht mögen. Wenn ich schon höre, dass sie von den politischen Elementen in den Filmen überfordert sind ... Ich bin auch kein großer Freund von Ep. I aber wie kann man nur verkennen, dass der Film seine Funktion erfüllt? Ok, die Mitte ist vielleicht ein bisschen zu stark entschleunigt, weil Wüste und Coruscant jetzt nicht gerade die größten Spannungselemente des Films sind, aber wie hätte man es denn auch anders lösen sollen?
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