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    Schwarze Superhelden: "Justice League"-Studio bringt Comic-Erfolg "Black" in die Kinos
    Von Björn Becher — 02.10.2020 um 10:13
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    Bereits vor zwei Jahren konnten wir berichten, dass die erfolgreiche Comic-Reihe „Black“ fürs Kino adaptiert werden soll. Nun steigt Hollywood-Studio Warner in das Projekt ein – und setzt es damit endgültig in Gang…

    Black Mask Studios

    Eigentlich wollte das aufstrebende Hollywood-Unternehmen Studio 8 „Black“ alleine umsetzen, doch das Projekt war für die junge Firma wohl noch eine Nummer zu groß. Nun ist daher Warner an Bord gekommen und hat die Rechte an der „Black“-Reihe übernommen – eine nahe liegende Verbindung nicht nur durch Warners Erfahrungen mit den DC-Superhelden der Justice League um Batman, Superman und Co. (und die Serie „Black Lightning“, in der „Black“ sogar in einer Episode zitiert wurde): Studio-8-Gründer Jeff Robinov war früher nämlich der Warner-Chef.

    Mit Warner an Bord nimmt die Verfilmung der gefeierten Comic-Reihe direkt Fahrt auf.

    Laut dem Branchenmagazin Deadline hat der durch die DC-Serie „Titans“ bekannte Bryan Edward Hill bereits ein Drehbuch geschrieben und nun läuft die Suche nach der geeigneten Person für die Regie.

    Das ist "Black"

    Im Mittelpunkt von „Black“ steht Kareem Jenkins. Als der junge Mann von der Polizei über den Haufen geschossen wird und auf wundersame Weise überlebt, findet er heraus, dass er Superkräfte hat – doch das ist nicht alles.

    Ein kleiner Prozentsatz der anderen Schwarzen Bevölkerung hat ebenso Superkräfte, was aber durch Verschwörungen von diversen Fraktionen mit verschiedenen Motiven geheim gehalten wird: Denn wie wird eine Welt, in der Rassismus schon jetzt präsent ist, darauf reagieren, wenn nur Schwarze Superkräfte haben?

    Doch Kareem ist erst einmal auf der Flucht. Denn die unterschiedlichen Fraktionen versuchen, „Neulinge“ wie ihn zu töten, zu schnappen oder für ihre Pläne zu rekrutieren.

    Ein Comic-Erfolg mit nur Fan-Support

    „Black“ stammt von Autor Kwanza Osajyefo und Zeichner Tim Smith III. Osajyefo arbeitete viele Jahre für Marvel und DC, bevor er sich entschied, „Black“ komplett unabhängig und nur mit Fan-Spenden via Kickstarter zu entwickeln und zu veröffentlichen.

    Die Kampagne war ein großer Erfolg, es erschien eine ganze Reihe und mit „Black [AF]“ auch noch eine Spin-off-Reihe. Mit „White“ hat Osajyefo mittlerweile auch eine Sequel-Serie über Kickstarter finanziert und zahlreiche renommierte Comic-Zeichner*innnen und -Autor*innen haben bereits den verschiedenen Geschichten aus der Welt von „Black“ beigetragen.

    „Black“ ist so in der Comic-Welt längst zum gigantischen Franchise geworden – mit über 100 Figuren. Auch darin dürfte für Warner ein Reiz liegen. Denn auch wenn bislang nur von einem einzigen Film gesprochen wird, sind bei entsprechendem Erfolg nicht nur reihenweise Sequels möglich, sondern mit vielen Spin-offs das Erschaffen eines ganzen Universums.

    Doch erst einmal kommt, wie gesagt, ein Film. Wann „Black“ erscheinen soll, wurde bisher jedoch nicht angekündigt.

    Wenn ihr euch vorher schon einen Eindruck von der Geschichte verschaffen wollte: Alle sechs Bände von „Black“ gibt es bei Amazon als Taschenbuch, Gebundenes Buch oder für den E-Reader* - allerdings bislang nur in englischer Sprache.

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