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    Geschnittene Szene aus "Borat 2" zeigt, wie Sacha Baron Cohen vor wütendem Mob flüchtet
    Von Björn Becher — 27.10.2020 um 16:30
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    In „Borat 2“ geht Sacha Baron Cohen mal wieder dahin, wo es wehtut. Und das war dieses Mal deutlich riskanter als beim Vorgänger – wie er nun auch mit Filmszenen bei einem Talk-Show-Auftritt beweist.

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    Eine Sequenz in „Borat 2“ zeigt, wie sich der erneut von Sacha Baron Cohen verkörperte kasachische Journalist Borat bei einer Veranstaltung von Waffennarren auf die Bühne begibt – und mit einem Song die bald mitgröhlende Menge „unterhält“.

    Im Film endet die Szene damit, dass Baron Cohen scheinbar unbehelligt von der Bühne gehen kann. Dass er dabei einen sehr schnellen Schritt hat, ist allerdings kein Zufall. Denn er flog in jenem Moment auf – und einige Leute wollten ihm ans Leder.

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    Bei einem Auftritt in der Talk-Show von Stephen Colbert zeigte Sacha Baron Cohen nun zusätzliches Material von diesem Auftritt und erklärte, was in Wirklichkeit passierte.

    Denn unter die Menge hatten sich auch Black-Lives-Matter-Demonstrant*innen gemischt, welche die rechte Feiergemeinde beobachten wollten. Und einer von denen hätte plötzlich Cohen erkannt und dies lachend einem Begleiter mitgeteilt. Und leider hätte das dann schnell die Runde gemacht, sodass plötzlich die Waffennarren merkten, dass sie hier gerade verarscht werden und versuchten, die Bühne zu stürmen.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Borat 2"

    In dem Video ist so zu sehen, wie (kurz bevor Baron Cohen so schnell von der Bühne verschwindet) die ersten Leute aus der Menge versuchen, ihn niederzubrüllen und dann über die Absperrung klettern. Als er flieht, wird er verfolgt. Von seinem Security-Team wird Cohen dann in einem bereitstehenden Auto versteckt – offensichtlich ein Krankenwagen. Bevor sie damit wegfahren können, muss Cohen sogar selbst die Tür zuhalten, welche der Mob öffnen will.

    Baron Cohen konnte bei der Szene auch fliehen, weil er die Veranstalter bereits im Vorfeld austrickste, und so das komplette Security-Personal von ihm gestellt wurde.

    Hier ist der betreffende Ausschnitt zu sehen:

    Dass Sacha Baron Cohen sich erfolgreich auf diese Veranstaltung einiger Waffennarren schleichen konnte, machte schon damals die Runde. Wie gefährlich es war, verriet der Schauspieler nun in mehreren Interviews. So erklärt er unter anderem noch Colbert, dass eine der wütenden weißen Männer auch schon bereit war, eine Pistole zu zücken. Doch einer von Baron Cohens Sicherheitsbeamten habe dem Mann zu verstehen geben, dass „es das nicht wert sei“.

    Schon zuvor enthüllte Baron Cohen, dass er bei dieser Szene auf Anraten seines Sicherheitsteams unter seiner Hinterwäldler-Verkleidung eine kugelsichere Weste trug. Schließlich hatten einige der Anwesenden Schusswaffen dabei.

    Die Organisatoren der Versammlung gestanden übrigens auch schon ein, wie sie übertölpelt wurden. Baron Cohen und seine Produktionsfirma gaben sich im Vorfeld als mögliche Sponsoren für solche Events aus und erklärten sich bereit, Security und eine Band für die Veranstaltung zu stellen. So konnte Baron Cohen dafür sorgen, dass seine eigenen Sicherheitsleute die Lage am Ende doch im Griff hatten und vor allem sich selbst als Last-Minute-Änderung am vereinbarten Programm selbst auf die Bühne bringen.

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    Der Film sorgte bereits im Vorfeld für viel Aufsehen - unter anderem durch einen Stunt von Borat mit Politiker und Donald-Trump-Berater Rudy Giuliani. Im Anschluss an die Premiere bei Amazon Prime Video wird aber nun vor allem eine Frau gefeiert: Eine Babysitterin, die sich um Borats Tochter kümmert und ihr eine gehörige Portion Selbstbewusstsein einflößt.

    Mittlerweile wurde bekannt, dass es sich dabei nicht um eine angeheuerte Schauspielerin handelt. Die Frau hat sich nun sogar öffentlich geäußert und verraten, wie sie zu dem Film kam.

    Fan-Liebling in "Borat 2": Nun spricht die Babysitterin und verrät, was sie wusste

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