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    TV-Tipp: Heute Abend läuft eines der intensivsten Kino-Meisterwerke der letzten Jahre – mitreißend von Anfang bis Ende
    Von Daniel Fabian — 11.01.2021 um 13:00
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    Mit „Tenet“ lieferte Christopher Nolan den für uns besten Film 2020 – und wurde damit den hohen Erwartungen gerecht, die er zuvor etwa mit Filmen wie „Dunkirk“ schürte. Das ZDF zeigt den außergewöhnlichen Kriegsfilm am 11. Januar 2021 um 22.15 Uhr.

    2017 Warner Bros. Entertainment Inc. All rights reserved / Melinda Sue Gordon

    Auch wenn „Tenet“ nicht bei allen Zuschauer*innen gut ankam – auch der Autor dieser Zeilen ist irgendwann ausgestiegen, ohne wieder zurück hineinzufinden und hat's noch nicht geschafft, den Film wieder (und wieder) zu sehen –, landete der neue Film von Christopher Nolan in diversen Listen der besten Filme 2020 auf Platz 1.

    In einem dürften sich aber fast alle einig sein: Der Inversions-Thriller ist ein außergewöhnliches, originelles und erfrischendes Kino-Erlebnis, das es so noch nie gab. Etwas, das man vor drei Jahren auch von „Dunkirk“ sagte.

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    Das dreifach oscarprämierte Weltkriegsdrama ist mit einer Laufzeit von knapp über 100 Minuten für einen Nolan-Film zwar ungewöhnlich kurz geraten, der Genialität des Films tut das jedoch keinen Abbruch. Wer ihn bislang verpasst hat, kann „Dunkirk“ am heutigen 11. Januar um 22.15 Uhr im ZDF nachholen – von uns gibt es jedenfalls eine uneingeschränkte Empfehlung.  

    Darum geht’s in "Dunkirk"

    Mai, 1940: Die Bewohner der französischen Hafenstadt Dünkirchen und die 400.000 dort stationierten Soldaten blicken ihrem Tod ins Auge, als sie im Zuge des Zweiten Weltkrieges von den Nazis eingekesselt werden. Denn mit den Feinden auf der einen und dem Wasser auf der anderen Seite sinken ihre Überlebenschancen mit jeder Minute – bis Großbritannien zu einer noch nie dagewesenen Rettungsmission ausholt.

    Während die festsitzenden Soldaten (u.a. Fionn Whitehead und Harry Styles) am Boden um ihr Leben kämpfen, sorgen Spitfire-Piloten (u.a. Tom Hardy) für Luftunterstützung. Gleichzeitig machen sich aber auch jede Menge tapfere Zivilisten unter der Leitung von Commander Bolton (Kenneth Branagh) in kleinen Booten auf den Weg, um ihren Landsmännern zur Hilfe zu eilen. Doch die Zeit drängt…

    5 Sterne: Eine in jedem Sinne großartige Kinoerfahrung

    Der packend inszenierte, mit Hans Zimmers mitreißender Musik hinterlegte und im beeindruckenden IMAX- bzw. 65mm-Format gedrehte Kriegsfilm lebt nicht zuletzt von seinem außergewöhnlichen Aufbau in drei Zeitebenen.

    Denn in den verschiedenen, ineinander geschnittenen Perspektiven – Bodentruppen (eine Woche), Überseefahrt (ein Tag), Luftunterstützung (eine Stunde) – werden unterschiedlich große Zeiträume abgedeckt. Ein meisterhafter Kniff, der die Spannung in „Dunkirk“ bis zum Ende hin geradezu unerträglich macht. Das Fazit unserer 5-Sterne-Kritik lautet deswegen auch:

    „Außergewöhnlich, mitreißend und unfassbar intensiv – „Dunkirk“ ist ein filmisches Bewegungsgemälde, eine in jedem Sinne großartige Kinoerfahrung mit unverkennbarem Nolan-Touch!“

    Die komplette FILMSTARTS-Kritik zu „Dunkirk“

    Noch immer nicht überzeugt, heute Abend einzuschalten? Dann gibt vielleicht der atmosphärische Trailer mit Gänsehautstimmung den entscheidenden Ruck:

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