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    Das Ende von "WandaVision" Folge 7 erklärt: Wurde der Bösewicht enthüllt?
    Von Julius Vietzen — 19.02.2021 um 17:00
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    Oft wurde angedeutet, dass Agnes (Kathryn Hahn) mehr über die Welt von „WandaVision“ weiß, als sie zugibt. Nun wird am Ende von Episode 7 der Strippenzieher entlarvt. Hier ist unsere Erklärung zur Frage, ob der Bösewicht damit wirklich enthüllt ist.

    2021 Disney und seine verbundenen Unternehmen.

    Da haben uns Showrunnerin Jac Schaeffer & Co. aber ganz schön in die Irre geführt: Nachdem es in der sechsten Folge „WandaVision“ so aussah, als wäre das ganze verdächtige Verhalten von Agnes (Kathryn Hahn) nur Show gewesen, wurde sie nun tatsächlich als Hexe Agatha Harkness enthüllt, die hinter (fast) allen Ereignissen in der Serie steckt.

    » "WandaVision" auf Disney+*

    Agnes = Agatha Harkness

    In den Comics ist Agatha eine Hexe, die bereits seit vielen, vielen Jahren auf der Erde lebt und etwa auch in die Hexenverfolgungen in Salem im späten 17. Jahrhundert verwickelt war. Während sie im Finale von „WandaVision“ Folge 7 als Bösewichtin und Drahtzieherin im Hintergrund dargestellt wird, ist Agatha in der Comicvorlage eine Verbündete von Wanda und so etwas wie ihre Mentorin.

    Dass Agnes in Wahrheit Agatha Harkness sein könnte, wurde schon von Anfang an spekuliert, schließlich ist alleine der Name Agnes ein Kofferwort aus Agatha Harkness. Doch nachdem Vision sie in Folge 6 von Wandas Einfluss befreite, schien sie doch nur eine der vielen Marionetten zu sein. Wie das Agatha-Lied am Schluss der neuen Folge zeigt, hat sie Vision (und uns) dabei aber nur etwas vorgemacht.

    Achtung, Post-Credit-Szene!

    Außerdem hat Agatha einige der Schlüsselereignisse der Serie beeinflusst – von der Zaubershow in Folge 2 über das Auftauchen von Pietro (Evan Peters) bis hin zum Tod von Hund Sparky. Mal ganz abgesehen davon, dass sie in ihrem Keller ein ziemlich finsteres Geheimversteck hat, in dem es von gruseligen Gegenständen nur so wimmelt – unter anderem ein Buch, von dem Fans nun schon vermuten, dass es das Darkhold ist, ein uraltes Buch voller schwarzer Magie.

    Und dann scheint die Post-Credit-Szene, die es in Folge 7 erstmals gibt, auch noch anzudeuten, dass sowohl Pietro als auch Monica (Teyonah Parris) unter dem Einfluss von Agatha stehen. Denn als Monica die Tür zum Keller öffnet, nehmen ihre Augen eine andere Farbe an – und zwar nicht das Hellblau, das sie dank ihrer neuen Kräfte nun haben, sondern dasselbe Lila, das auch Agathas Zauber visualisiert.

    Pietros Augen sind allerdings nicht lila. Hilft er Monica dann also vielleicht in Folge 8? Oder steckt er mit Agatha unter einer Decke? In Episode 7 wurde ja bereits mehrmals deutlich gemacht, dass dieser Pietro nicht der ist, der er scheint. So sagt Wanda ganz klar zu ihren Zwillingen, dass Pietro nicht ihr Onkel sei. Eine prominente Theorie besagt so, dass Pietro in Wahrheit der mit Agatha verbündete Dämon Mephisto ist...

    Agatha steckt (nicht) hinter allem

    Am Anfang des Agatha-Liedes sehen wir allerdings, wie Agatha im kompletten Hexenoutfit in einem Westview eintrifft, das zu diesem Zeitpunkt bereits den schwarz-weißen 50er-Jahre-Look trägt. Agatha hat also mit der Erschaffung von Wandas Traumwelt nicht unbedingt etwas zu tun, sondern ist vermutlich ziemlich kurz danach in Westview eingetroffen – mit welchen Motiven auch immer.

    Wie genau Wanda den sogenannten Hex erschaffen hat und ob ihr dabei jemand Anderes geholfen oder sie dazu angestiftet hat, ist also immer noch nicht ganz klar. Womit wir dann wieder bei Pietro und Mephisto wären...

    Alles in allem sind wir uns ziemlich sicher: Das letzte Wort im Fall Agatha Harkness ist immer noch nicht gesprochen. Bislang sah es ja eigentlich stets so aus, als würde sie Wanda helfen wollen – und sei es nur, indem sie dafür sorgt, dass Wanda sich in ihrer Traumwelt nicht allzu wohl fühlt und langsam aber sicher aufwacht.

    Kontrolliert Agatha die Übertragung?

    In Folge 4 von „WandaVision“ wurde deutlich, dass das Fernsehsignal, das aus dem Hex nach draußen gesendet wird, nicht alle Ereignisse innerhalb der Blase zeigt. Die S.W.O.R.D.-Leute außerhalb von Westview sehen also nicht dasselbe wie die Zuschauer*innen an den Fernsehern und Laptops.

    Das Ende von Episode 7 zeigt nun, dass Agatha auch hinter den im Stil von „Modern Family“ und „The Office“ gehaltenen Wanda-spricht-in-die-Kamera-Momenten steckt. Daher liegt der Verdacht auf der Hand, dass Agatha auch das Übertragungssignal nach draußen zensiert.

    Vielleicht tut sie auch das, um Wanda zu schützen, indem sie die Situation innerhalb der Blase harmloser darstellt, als sie eigentlich ist? Bislang wurden ja vor allem Elemente rausgeschnitten, die die heile Sitcom-Illusion zerstören. Und mit Beginn von Folge 7, in der die Zeit innerhalb des Hex verrückt spielt, wurde das Signal ganz unterbrochen.

    Immerhin wird das Signal für uns nur für eine Woche unterbrochen: Folge 8 von „WandaVision“ gibt’s dann nämlich am 26. Februar 2021 ab 9.00 Uhr morgens auf Disney+.

    Von Marvel zu DC

    Wenn ihr euch auch für die Superheldinnen-Konkurrenz von DC interessiert, können wir euch unseren Podcast zu „Wonder Woman 1984“ empfehlen, in dem Moderator Sebastian und seine Gäste Julius und Tobias ausführlich und sehr kontrovers über das neue Amazonen-Abenteuer diskutieren. Der erste Teil des Gesprächs ist dabei spoilerfrei:

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