Mein FILMSTARTS
Brad Pitt

Familienstand

Geburtsname William Bradley Pitt
Nationalität Amerikanischer
Geburtstag 18. Dezember 1963 (Shawnee, Oklahoma - USA)
Alter 54 Jahre alt

Biographie

Brad Pitt ist fraglos einer der bekanntesten Hollywooddarsteller. Eine geschickte Rollenwahl und unübersehbares Talent gehen bei ihm eine glückliche Verbindung mit gutem Aussehen und der Aura eines echten Stars ein. Wie viele der ganz Großen feiert Pitt sowohl in Mainstream-, als auch in Arthouse-Produktionen Erfolge. So überzeugte er in Filmen wie „Fight Club“, „Babel“ oder „Inglourious Basterds“ als Charakterdarsteller, während er in leichterer Unterhaltungskost wie „Ocean's Eleven“ oder „Mr. and Mrs. Smith“ mit Charme, Stil und Sexappeal glänzte.

Werbung, Fernsehen, Thelma & Louise

William Bradley Pitt verbrachte seine Jugend in einem der vielen Springfields – und zwar in jenem in Missouri. 1982 begann er ein Journalismus- und Werbestudium, das er drei Jahre später abbrach, um in Los Angeles eine Schauspielkarriere zu starten. Neben dem Schauspielunterricht bestritt Brad Pitt mehrere Nebenjobs, bis er erste Auftritte in Werbespots erhielt. Unter anderem präsentierte der Schönling Levis-Jeans, bevor er 1987 vier Gastauftritte in der erfolgreichen TV-Saga „Dallas“ absolvierte. Bekannt wurde er erst mit seiner kleinen, aber markanten Nebenrolle in Ridley Scotts Roadmovie „Thelma & Louise“ aus dem Jahr 1991. Sein attraktiver Tramper J.D., der zunächst die von Geena Davis dargestellte Thelma verführt, um sie und Louise (Susan Sarandon) anschließend zu bestehlen, blieb den Zuschauern durch seinen Lausbubencharme und seinen Waschbrettbauch im Gedächtnis.

Der schnelle Aufstieg zum Star

Seinen allerersten Kinoauftritt als namenloser „Man on the beach“ in der Komödie „Hunk“ hatte Brad Pitt unzweifelhaft seiner Attraktivität zu verdanken. In der Folge stieg er mit romantischen Schmachtfetzen wie „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ von Robert Redford, „Legenden der Leidenschaft“ von Edward Zwick sowie dem Blutsauger-Drama „Interview mit einem Vampir“ mit Tom Cruise und Kirsten Dunst dann auch erst einmal zum Teenie-Schwarm auf. Doch schon am Anfang seiner Karriere kämpfte Pitt gegen dieses Image an, indem er in „Kalifornia“ 1993 einen ungepflegten Serienkiller, in Tony ScottsTrue Romance“ einen versifften Kiffer oder neben Morgan Freeman in David FinchersSieben“ einen müden Polizisten darstellte. Für seine Rolle des zeitreisenden und hyperaktiven Jeffrey Coines in Terry Gilliams Science-Fiction-Trip „12 Monkeys“ erhielt Brad Pitt dann seine ersten Nominierungen für den Golden Globe sowie für den Oscar. Unmerklich wurde er ab Mitte der Neunziger vom Star zum Superstar. 1996 spielte Pitt eine der Hauptrollen im erfolgreichen Drama „Sleepers“, ein Jahr später trat er neben Harrison Ford im IRA-Thriller „Vertrauter Feind“ auf und kassierte für die viel beachtete Hauptrolle in Jean-Jacques AnnaudsSieben Jahre in Tibet“ ein lebenslanges Einreiseverbot in China. Im Jahr 1998 spielte Pitt neben Anthony Hopkins im Romantikdrama „Rendezvous mit Joe Black“ den Tod persönlich und stattete ihn mit Sensibilität, Charme sowie einem Faible für Erdnussbutter aus. Innerhalb von kaum mehr als fünf Jahren im Kinogeschäft avancierte Brad Pitt zu einem der bekanntesten und bestbezahlten Darsteller der Traumfabrik.

No shirts, no shoes!

1999 übernahm Brad Pitt neben Edward Norton die Hauptrolle in „Fight Club“, David Finchers Verfilmung des Romans von Chuck Palahniuk, die genauso wie die Vorlage zum Kult wurde. Die ambivalente Figur des Seifenverkäufers und Hobby-Schläger Tyler Durden legte Pitt als ebenso charismatisch wie beunruhigend an. In Filmen wie „Snatch – Schweine und Diamanten“ von Guy Ritchie, „Babel“ von Alejandro González Inárritu, dem Western „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ oder als Lt. Aldo Raine in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ zeigte er auch in den folgenden Jahren immer wieder seine Wandlungsfähigkeit. Für „Babel“ erhielt Pitt seine zweite Golden Globe-Nominierung, während er für seine Rolle des Jesse James in „Die Ermordung des…“ mit dem Darstellerpreis des Festivals in Venedig geehrt wurde. 2008 arbeitete Pitt zum dritten Mal mit David Fincher zusammen und zeigte sich in „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ der paradoxen Herausforderung gewachsen, jemanden zu spielen, der rückwärts altert. Dafür gab es weitere Nominierungen für den Oscar und für den Golden Globe. Eine gänzlich andere Tonart schlug Pitt im gleichen Jahr in der Farce „Burn After Reading“ von Joel und Ethan Coen an – der Star verkörperte mit sichtlichem Vergnügen einen geistig mehr als limitierten Fitnessstudio-Trainer und zeigte sein komödiantisches Talent.

Mainstream-Erfolge und Starpower

Neben seinen Erfolgen als Charakterdarsteller trat Brad Pitt auch im neuen Jahrtausend regelmäßig in Starvehikeln auf. So spielte er im Jahr 2001 in der Thriller-Komödie „Mexican“ neben Julia Roberts und stellte in Steven Soderberghs Gaunerkomödie „Ocean's Eleven“ neben George Clooney, Matt Damon und anderen Stars den ständig essenden Rusty Ryan dar, der auch in den beiden Fortsetzungen „Ocean's Twelve“ und „Ocean's Thirteen“ mit von der Partie ist. Für Wolfgang Petersens Historienepos „Troja (Troy)“ packte Brad Pitt als Achilles erneut seinen gestählten Oberkörper aus, bevor er 2005 mit Angelina Jolie in der Action-Komödie „Mr. & Mrs. Smith“ einen handfesten Ehekrieg zwischen Auftragskillern austrug. Inzwischen ist Brad Pitt einer der größten Stars in Hollywood und nutzt seinen Status nicht nur für einen geschickten Wechsel zwischen Blockbustern und Anspruchsvollerem. Er mischt als Produzent auch kräftig hinter den Kulissen mit und wenn ein Projekt ihm am Herzen liegt wie Terrence Malicks philosophischer Bildersturm „The Tree of Life“, der nach der Präsentation bei den Filmfestspielen in Cannes 2011 auch in die deutschen Kinos kommt, dann kann er alleine durch seine Mitwirkung dafür sorgen, dass schwierige Stoffe den Weg auf die Leinwände finden

Mitte der Neunziger war Brad Pitt für zwei Jahre mit Gwyneth Paltrow verlobt. Ab dem Jahr 2000 folgten fünf Ehejahre mit Jennifer Aniston, bevor Pitt bei den Dreharbeiten zu „Mr. & Mrs. Smith“ mit Angelina Jolie zusammenkam. Die beiden sind bis heute ein Paar, haben zwei Kinder adoptiert und Zwillinge gezeugt.

Die ersten Filme und Serien

21 Jump Street
21 Jump Street
1987
Dallas
Dallas
1987
Hunk
Hunk
1987
No Man's Land - Tatort 911
No Man's Land - Tatort 911
1987

Die besten Filme und Serien

Fight Club
Fight Club
1999
Sieben
Sieben
1995
True Romance
True Romance
1993
12 Monkeys
12 Monkeys
1995

Die Karriere in Zahlen

32
Karrierejahre
0
Preis
97
Filme
4
Serien
0
Nominierung
0
Kinostart

Bevorzugte Genres

Drama : 42 %
Thriller : 22 %
Komödie : 22 %
Romanze : 15 %

Seine FILMSTARTS-Statistiken

2
Videos
417
Bilder
262
Nachrichten
944
Fans

Hat häufig zusammengearbeitet mit ...

David Fincher
David Fincher
6 Filme
World War Z 2 (2020), Der seltsame Fall des Benjamin Button (2008), Voll frontal (2002), Being John Malkovich (1999), Fight Club (1999), Sieben (1995)
Matt Damon
Matt Damon
5 Filme
Happy Feet 2 (2011), Ocean's Thirteen (2007), Ocean's Twelve (2004), Geständnisse - Confessions Of A Dangerous Mind (2002), Ocean's Eleven (2001)
George Clooney
George Clooney
5 Filme
Burn after Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? (2008), Ocean's Thirteen (2007), Ocean's Twelve (2004), Geständnisse - Confessions Of A Dangerous Mind (2002), Ocean's Eleven (2001)
Julia Roberts
Julia Roberts
5 Filme
Ocean's Twelve (2004), Geständnisse - Confessions Of A Dangerous Mind (2002), Voll frontal (2002), Ocean's Eleven (2001), Mexican (2001)
Ocean's Thirteen (2007), Ocean's Twelve (2004), Geständnisse - Confessions Of A Dangerous Mind (2002), Voll frontal (2002), Ocean's Eleven (2001)
Casey Affleck
4 Filme
Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007), Ocean's Thirteen (2007), Ocean's Twelve (2004), Ocean's Eleven (2001)
Steven Soderbergh
Steven Soderbergh
4 Filme
Ocean's Thirteen (2007), Ocean's Twelve (2004), Voll frontal (2002), Ocean's Eleven (2001)
Voll frontal (2002), Being John Malkovich (1999), Thelma & Louise (1991), Johnny Suede (1991)
Scott Caan
3 Filme
Ocean's Thirteen (2007), Ocean's Twelve (2004), Ocean's Eleven (2001)
J.K. Simmons
3 Filme
Megamind (2010), Burn after Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? (2008), Mexican (2001)
Topher Grace
3 Filme
War Machine (2017), Ocean's Twelve (2004), Ocean's Eleven (2001)
Bernie Mac
3 Filme
Ocean's Thirteen (2007), Ocean's Twelve (2004), Ocean's Eleven (2001)
Daniel Zacapa
3 Filme
Geständnisse - Confessions Of A Dangerous Mind (2002), Mexican (2001), Sieben (1995)
Shaobo Qin
3 Filme
Ocean's Thirteen (2007), Ocean's Twelve (2004), Ocean's Eleven (2001)
Kommentare
  • -vdv-
    Fight ClubSiebenInglorious BasterdsMoneyballOceans Eleven/TwelveBenjamin ButtonSleepersAus der Mitte entspringt ein FlussTwelve Monkeys...Kann man sich streiten, aber was nicht zur Debatte stehen sollte, sind Fight Club und Sieben ganz oben!
Kommentare anzeigen
Back to Top