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Cate Blanchett

Familienstand

Geburtsname Catherine Elise Blanchett
Nationalität Australisch
Geburtstag 14. Mai 1969 (Melbourne, Victoria - Australien)
Alter 48 Jahre alt

Biographie

Ihren Durchbruch als Charakter-Darstellerin erlebte die Australierin Cate Blanchett mit ihrer oscar-nominierten Hauptrolle in „Elizabeth“ (1998) von Shekhar Kapur. Seitdem feiert Blanchett im Independent- wie Mainstreambereich große Erfolge und dreht regelmäßig mit renommierten Regisseuren wie Sam Raimi, Tom Tykwer, Steven Soderbergh oder David Fincher. Als Galadriel in Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Trilogie landete Blanchett einen großen Blockbuster-Erfolg, bevor sie mit ihren Auftritten in „Babel“ (2006) von Alejandro González Inárritu oder „I'm Not There“ (2007) von Todd Haynes ihre herausragende Stellung im Arthouse-Bereich weiter ausbaute.

Erste Filmauftritte

Catherine Cate Élise Blanchett wurde am 15. Mai 1969 in Melbourne geboren. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte und Wirtschaft absolvierte sie eine Ausbildung am National Institute of Dramatic Art (NIDA) in Sydney. Anschließend erhielt die Darstellerin erste Auszeichnungen für ihre Engagements in verschiedenen Theaterstücken und spielte in einigen australischen Fernsehserien wie „Police Rescue“ oder „Heartland“. 1997 war Cate Blanchett neben Glenn Close und Frances McDormand in „Weg aus der Hölle“ (OT: „Paradise Road“) in ihrer ersten Kinorolle zu sehen und verkörperte eine Kriegsgefangene in einem japanischen Lager während des Zweiten Weltkriegs. Im selben Jahr stand Blanchett in der Romanverfilmung „Oscar und Lucinda“, die den Australian Film Institute Award in fünf Kategorien gewann, mit Ralph Fiennes vor der Kamera.

Zum Erfolg mit „Elizabeth“

Ihren Durchbruch erlebte Cate Blanchett im Jahr 1998 mit „Elizabeth“ von Shekhar Kapur – ihre Darstellung der Königin Elisabeth I. von England brachte der Schauspielerin einen Golden Globe sowie eine Oscar-Nominierung ein. In der Komödie „Ein perfekter Ehemann“ (1999), einer Adaption des gesellschaftskritischen Theaterstücks von Oscar Wilde, spielte Cate Blanchett neben Minnie Driver, Rupert Everett und Julianne Moore. An der Seite von John Cusack, Billy Bob Thornton und Angelina Jolie stand die talentierte Darstellerin in „Turbulenzen – und andere Katastrophen“ (1999) vor der Kamera, bevor sie in „Der talentierte Mr. Ripley“ (1999) von Anthony Minghella neben Matt Damon, Gwyneth Paltrow, Jude Law und Philip Seymour Hoffman in einer Nebenrolle auftrat, die in der gleichnamigen Romanvorlage von Patricia Highsmith nicht angedacht war. Im Jahr 2000 wirkte Cate Blanchett im Liebes-Drama „In stürmischen Zeiten“ von Sally Potter sowie als Wahrsagerin in Sam Raimis Psychothriller „The Gift – Die dunkle Gabe“ mit, in dem Giovanni Ribisi, Keanu Reeves und Katie Holmes weitere Rollen übernahmen. Mit ihren Rollen im Kriegs-Drama „Die Liebe der Charlotte Gray“ und in Barry Levinsons Komödie „Banditen!“, in der Blanchett als Hausfrau eine Affäre mit zwei Bankräubern (Bruce Willis & Billy Bob Thornton) pflegt, blieb die Darstellerin auch im Jahr 2001 weiter erfolgreich im Geschäft.

Zwischen Mainstream- und Arthouse-Kino

Unter der Regie von Peter Jackson war Cate Blanchett als Elbenfürstin Galadriel im monumentalen Fantasyfilm „Der Herr der Ringe“ (2001) sowie dessen Fortsetzungen „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ (2002) und „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ (2003) zu sehen. Die vielgelobten und kommerziell über alle Maßen erfolgreichen Verfilmungen der Romane von J. R. R. Tolkien machten Blanchett einem noch größeren Publikum bekannt und festigten ihre Stellung als Ausnahme-Mimin. In Lasse Hallströms Drama „Schiffsmeldungen“ (2001) mit Kevin Spacey, Julianne Moore und Judi Dench sowie in Tom Tykwers Liebesfilm „Heaven“ (2002), der auf einem Drehbuch von Krzysztof Kieślowski basiert und Blanchett als Englischlehrerin zeigt, die einen von Giovanni Ribisi dargestellten Polizisten liebt, bewies Blanchett zum wiederholten Mal ihre Qualitäten als Charakter-Darstellerin. Auf einer wahren Geschichte beruht der Thriller „Die Journalistin“ (2003) von Joel Schumacher, in dem Cate Blanchett in die Rolle einer Reporterin schlüpft, die im Drogen-Milieu von Dublin Nachforschungen anstellt – für ihre eindringliche Performance erhielt die Darstellerin eine Golden-Globe-Nominierung. In einer Episode der Kurzfilm-Kompilation „Coffee And Cigarettes“ von Jim Jarmusch und in Ron Howards Western „The Missing“, in dem Blanchett gemeinsam mit Tommy Lee Jones eine Gruppe Apachen verfolgt, die ihre Tochter entführt haben, war die Schauspielerin auch im Jahr 2003 im Kino präsent.

Eine viel beschäftigte Charakter-Darstellerin

Eine weitere Golden-Globe-Nominierung sowie einen Oscar als beste Nebendarstellerin erhielt Cate Blanchett für ihren Auftritt als Katharine Hepburn in Martin Scorseses Erfolgsfilm „Aviator“ (2004), der Leonardo DiCaprio als Howard Hughes zeigt. Für den Autorenfilmer Wes Anderson stand die Australierin in der Komödie „Die Tiefseetaucher“ (2004) neben Bill Murray und Owen Wilson vor der Kamera, bevor sie im Independentfilm „Little Fish“ (2005) eine Ex-Drogenabhängige in Sydney verkörperte und in „Babel“ (2006) von Alejandro González Iñárritu die Ehefrau von Brad Pitt spielte, die in Marokko von einer verirrten Gewehrkugel lebensgefährlich verletzt wird. Als mustergültige Femme Fatale wandelte Blanchett in Steven Soderberghs Film-Noir-Hommage „The Good German“ (2006) neben George Clooney durch die vom Zweiten Weltkrieg zerstörten Straßen Berlins. Erneute Golden-Globe- und Oscar-Nominierungen als Beste Nebendarstellerin erhielt Cate Blanchett für ihre Darstellungen in Richard Eyres Psychodrama „Tagebuch eines Skandals“ (2006) und Todd Haynes' eigenwilliges Bob-Dylan-Biopic „I'm Not There“ (2007), in dem Blanchett den legendären Musiker verkörperte – für die Dylan-Rolle durfte Blanchett den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Venedig sowie einen Golden Globe entgegen nehmen, während es bei der Oscar-Verleihung bei einer Nominierung blieb.

Weitere erfolgreiche Rollen

An der Seite von Clive Owen und Geoffrey Rush spielte Cate Blanchett in „Elizabeth – Das goldene Königreich“ (2007) erneut Elisabeth I. von England – die Rolle, die Blanchett im Jahr 1998 zum Durchbruch in Hollywood verholfen hatte, brachte ihr dieses Mal eine erneute Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin ein. Als russische Agentin Irina Spalko machte Blanchett Harrison Ford und Shia LaBeouf in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (2008) von Steven Spielberg das Leben schwer, bevor sie neben einem rückwärts „alternden“ Brad Pitt in David Finchers „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ (2008) und als Lady Marian in Ridley Scotts „Robin Hood“ (2010) neben Russell Crowe zu sehen war. Als hexenartige Gegenspielerin Marissa Wiegler trat die vielseitige Darstellerin im viel beachteten Coming-of-Age-Action-Drama „Wer ist Hanna?“ (2011) in Erscheinung. In Peter Jacksons heiß erwarteten Tolkien-Verfilmungen „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ (2012) und „Der Hobbit – Hin und zurück“ (2013) übernimmt Cate Blanchett erneut die Rolle der Galadriel – außerdem stehen mit „Lawless“ und „Knight Of Cups“ (beide 2013) gleich zwei Filme von Terrence Malick auf Blanchetts Agenda.

Im Jahr 2008 wurde Cate Blanchett mit einem Stern auf dem Walk of Fame geehrt. Die Schauspielerin ist seit 1997 mit dem australischen Drehbuchautor Andrew Upton verheiratet. Aus der Beziehung stammen drei Söhne (geboren 2001, 2004 und 2008). 2007 zog Blanchett aus London zurück nach Australien.

Die ersten Filme und Serien

Police Rescue - Profis unter Verdacht
Police Rescue - Profis unter Verdacht
1994
Heiraten ist Glückssache
Heiraten ist Glückssache
1997
Oscar und Lucinda
Oscar und Lucinda
1997
Weg aus der Hölle
Weg aus der Hölle
1997

Die besten Filme und Serien

Die Karriere in Zahlen

24
Karrierejahre
0
Preis
65
Filme
0
Serie
0
Nominierung
0
Kinostart

Bevorzugte Genres

Drama : 42 %
Abenteuer : 25 %
Action : 18 %
Thriller : 16 %

Seine FILMSTARTS-Statistiken

2
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286
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158
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