Owen Wilson
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Zur Person

  • Nationalität
    amerikanischer
  • Geburtstag
    18. November 1968 (Dallas, Texas - USA)
  • Alter
    48 Jahre alt

Biografie

  • Alle Projekte 60 Filme 1 Serie
  • Als Produzent 5 Filme 0 Serie
Mit seiner schiefen Nase, dem blonden etwas struwweligem Haar und den blitzenden Augen sieht Owen Wilson wie der Prototyp des Sonnyboys aus. Diesen Typus verkörperte er passenderweise auch in vielen seiner Filme. Aber Wilson hat weitaus größere Fähigkeiten, als nur unbedarft in die Kamera zu gucken. So ist bekannt, dass er an vielen seiner Dialoge aktiv mitarbeitet, darüber hinaus war er auch als Drehbuchautor tätig. Ein Selbstmordversuch im Jahr 2007 bewies unterdessen auf tragische Weise indirekt, was für ein brillanter Schauspieler Wilson ist, da er in der Öffentlichkeit zumeist unbeschwert wirkt.

Ein Spitzbub braucht mehrere Anläufe

Das schelmische Talent, mit dem Owen Wilson auch viele seiner Rollen ausfüllte, wurde dem Texaner offensichtlich schon in die Wiege gelegt. Der Sohn der Photographin Laura Cunningham Wilson und des Werbefachmanns Robert Andrew Wilson wurde am 18. November 1968 in Dallas geboren. Seine Schule honorierte den Schabernack Wilsons jedoch nicht, so dass er in der zehnten Klasse von der Lehreinrichtung verwiesen wurde und den Abschluss erst im zweiten Anlauf an einer anderen Schule machen konnte. Die anschließende Orientierungsphase führte Wilson schließlich an die University of Texas in Austin, wo er auf Wes Anderson traf. Der Besuch eines Drehbuchkurses ließ die beiden zu einer Gemeinschaft werden, die in der weiteren Karriere Wilsons stets von Bedeutung blieb.

Lehrjahre in Hollywood

Erste Früchte trieb die Kollaboration von Wes Anderson und Owen Wilson mit dem Drehbuch zum 1994 entstandenen Kurzfilm „Durchgeknallt“, den Anderson als Regisseur realisierte. Owen Wilson und sein Bruder Luke Wilson übernahmen die Hauptrollen in der absurden Komödie über zwei Möchtegernkriminelle. Das beim Sundance Filmfestival aufgeführte Werk beeindruckte Hollywoodproduzent James L. Brooks so sehr, dass er für die Finanzierung eines Langfilms sorgte, der auf „Durchgeknallt“ basierte. Das Ergebnis ist der wieder von Anderson inszenierte „Durchgeknallt“ aus dem Jahr 1996, in dem Wilson dieselbe Rolle wie im Kurzfilm verkörperte. Der übersteigerte Tatendrang der Figur führt zu einer Kette aberwitziger komischer Einlagen, mit denen Wilson und Anderson bereits ihre Meisterschaft demonstrierten, skurrile Charaktere in ganz eigener Form auf die Leinwand zu bringen. Der Film brachte Wilson eine kurze Rolle in Ben Stillers Regiearbeit „The Cable Guy - Die Nervensäge“ (1996) mit Jim Carrey in der Hauptrolle ein. Danach folgten weitere kleine Rollen im Tierhorrorfilm „Anaconda“ (1997), den Wilsons Figur nicht überlebte, sowie in Michael Bays 1998 gedrehtem Katastrophenfilm „Armageddon - Das jüngste Gericht“. Darin verkörperte Wilson einen der Wissenschaftler, die bei einer Weltraummission einen Asteroiden sprengen sollen, bevor dieser auf die Erde einschlagen kann. Auch hier segnet die Figur relativ schnell das Zeitliche. Mit der grotesken Komödie „Rushmore“ aus dem Jahr 1998, in dem ein eigenwilliger Schüler (Jason Schwartzman) einen Kleinkrieg gegen seinen Lehrer und Mentor (Bill Murray) führt, weil sich beide in eine verwitwete Vorschullehrerin verlieben, kehrte Wilson zur Zusammenarbeit mit Wes Anderson zurück. Mit dem Film, an dessen Drehbuch Wilson mitarbeitete, konnten die beiden Freunde einen Achtungserfolg landen.

Der erfolgreiche Sidekick

Bevor Owen Wilson an der Seite von Jackie Chan in der 2000 entstandenen Westernkomödie „Shang-High Noon“ so richtig durchstartete, legte er 1999 als Serienkiller in Hampton Fanchers „The Minus Man“ eine seiner ungewöhnlichsten schauspielerischen Leistungen hin. Mit einer nahezu unerträglichen Sanftheit verkörperte er den Mörder Vann Siegert, der Menschen umbringt, von denen er glaubt, dass sie mit ihrem Leben unzufrieden sind. Wilson verlieh dem Täter ein menschliches Gesicht, das ihn gerade deswegen umso erschreckender erscheinen ließ. Der endgültige Durchbruch gelang dem Schauspieler dann mit seiner Paraderolle des unbedarften Schusselkopfs in „Shang-High Noon“, dem drei Jahre später die nach gleichem Humorkonzept gestaltete Fortsetzung „Shanghai Knights“ folgte, die statt im Wilden Westen hauptsächlich im viktorianischen London spielt. Wilson gelang es darin auf amüsante Weise Missgeschicke mit hervorragendem Timing zu präsentieren. Die Fähigkeit, als Nebenfigur den Hauptdarsteller wirkungsvoll zu unterstützen, perfektionierte Wilson als Konkurrent von Ben Stiller in dessen übersteigerter Modelkomödie „Zoolander“ (2001). Darin verkörperte er das männliche Newcomermodel Hansel, das dem bisherigen Preisträger des „Male Model of the Year“ Zoolander den Rang streitig macht. Die Inszenierung des Zickenkriegs sorgt für grandiose Situationskomik, die Wilson mit einer zur Schau gestellten Selbstsicherheit betonte. Dass Stiller und Wilson hervorragend zusammen passen bewiesen die beiden auch als launige Polizisten mit lockeren Sprüchen in ihrer Spielfilmversion der bekannten 1970er Serie „Starsky und Hutch“ (2004).

Die tragische Seite des Komödianten

Im Gegensatz zu den oftmals unbedarft-überdrehten Figuren steht das persönlichere Werk, das Wilson zusammen mit Wes Anderson realisierte. Schon im 2001 vom Anderson gedrehten „Die Royal Tenenbaums“ wurde die tragische Seite des Komödianten deutlich. Wilson verkörperte darin einen drogensüchtigen Lebemann. Anderson erzielte durch die verschrobene Art der Charaktere einen humorvollen Effekt, der jedoch niemals verdeckt, dass die Figuren an ihren emotionalen Brüchen leiden. Hier gelang es Wilson, auf differenzierte Art Komödie mit Drama zu vermischen. Die Mitarbeit am Drehbuch brachte ihm eine Oscarnominierung ein. Im ähnlichen Stil arbeiteten Anderson und Wilson auch in der Folge zusammen. In „Die Tiefseetaucher“ aus dem Jahr 2004 spielte Wilson den vermutlichen unehelichen Sohn und Finanzier des abgehalfterten, von Bill Murray dargestellten Tauchexpeditionsleiters Zissou und im 2007 entstandenen „Darjeeling Limited“ war er einer von drei Brüdern, die sich nach dem Tod ihres Vaters in einem durch Indien fahrenden Zug wiedertreffen, um ihre Mutter zu besuchen, zu der alle ein zerrüttetes Verhältnis haben. Neben weiteren Komödien wie „Die Hochzeits-Crasher“ (2005), „Nachts im Museum“ (2006) und „Nachts im Museum 2“ (2009) verlieh Wilson dem Animationsauto Lightning McQueen in den Filmen „Cars“ (2006) und „Cars 2“, der demnächst in die Kinos kommt, die Stimme. Zur Zeit dreht er wieder mit Wes Anderson das Drama „Moonrise Kingdom“.

Erste Film- und TV-Projekte

Seine besten Filme und Serien

Zusammenfassung seiner Karriere

Herkunft:
Dallas, Texas (USA)
 
  • 5 Arbeitsbereiche
  • 2,63 Filmprojekte / Jahr
154
Fans bei
FILMSTARTS
24 Karrierejahre
Bei FILMSTARTS:
  • 115 Neuigkeiten
  • 052 Videos
  • 240 Bilder
063 Kino / TV Projekte

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Wilson
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