Vikings
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Bewertungsschnitt der TV-Serie   4,2 Basierend auf 10 Bewertungen

10 User-Kritiken für diese TV-Serie

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Joshotto

0 follower | Seine 11 Kritiken ansehen |

   5 = Meisterwerk

Vikings ist in meinen Augen eines der Highlights aus dem Bereich Mittelalter. Tolle Darsteller, perfekt eingefangene Landschaftspanoramen, perfektes Produktionsdesign aus der höchsten Liga und eine konsequente Darstellung der Wikingerkultur, mit allen Licht- und Schattenseiten. Mich hat es sehr mitgerissen den rauen Umgangsformen der Wikinger beizuwohnen und zu sehen, wie sie England in Angst und Schrecken versetzen. Der einzige Minuspunkt ist die Besetzung von Gabriel Bryne, eigentlich ein hervorragender Schauspieler, für die Rolle eines Wikingerfürsten aber mehr als ungeeignet, da ich ihm den derben Nordmann partout nicht abnehme. Der spitzbärtigen Musketier passte schon eher zu ihm. Ich würde der Show auf jeden Fall eine Chance geben und besser früh als spät einen Blick hinein werfen. Leider gibt es nur 9 Episoden der ersten Staffel, aber die zweite kommt ja bald :-).

Michael S.

6 Follower | Seine 309 Kritiken ansehen |

   4,5 = herausragend

Wo die Überlieferung endet, müssen Lücken sinnvoll aufgefüllt werden. Showrunner Michael Hirst geht noch einen Schritt weiter und stellt die Sagengestalt Ragnar Lothbrok und die sie umgebenden Charaktere in ein historisches Umfeld. Das funktioniert auch in dieser Staffel immer wieder erstaunlich gut und schlägt sogar die Brücke zur tatsächlich nachgewiesenen Eroberung von Paris durch "Nordmänner", die hier knapp hundert Jahre vorverlegt wird. Rollo (Clive Standen) bekommt im Frankenreich eine neue Rolle, die auf einem historischen Charakter seiner Zeit basiert, Ragnar seine bisher beste Frisur. Auf dem fränkischen Thron sitzt zunächst ein Enkel von Karl dem Großen (Lothaire Bluteau), der ähnlich wie die anderen Könige in der Serie ebenfalls von Speichelleckern, Intriganten, machthungrigen Grafen und dem einen oder anderen Idealisten umgeben ist. Der neue Schauplatz gibt der Handlung gerade in der zweiten Hälfte dieser dritten Staffel neuen Schwung und bereichert sie um allerhand Konflikte, interessante Schauplätze, eine weitere ausgewachsene Schlacht und neue Charaktere. Optisch knüpft man an den erdigen Look der ersten beiden Staffeln an, insgesamt fühlt sich die Welt der Wikinger allerdings noch größer an als bisher. Die Kamerafahrt über ein Hochgebirge und eine gewisse Schlacht in der ersten Folge stehen schon fast symbolisch für die bildgestalterische Annäherung an das Historienkino unserer Zeit. Bisher kam die Serie dank komplexer Figuren und einer packenden Handlung meist mit historisch ohnehin korrekteren kleinen Scharmützeln und überschaubaren Sets aus, die Schauwerte übertreiben es dennoch nicht mehr als nötig. Das CGI von Paris wirkt mal künstlich und mal annähernd fotorealistisch, die Stadtmauern sehen leider allzu oft nach Pappmaché aus. Dafür beeindruckt die reiche Gestaltung der fränkischen Burgen und Kirchen, die in deutlichem Kontrast zu den kleineren englischen Anlagen steht. Inhaltlich müssen sich Fans des Formats keine Sorgen machen, es bleibt spannend bis zum Ende und auch bekannte Figuren halten so manche Überraschung bereit. Mindestens drei beliebte Charaktere sterben, während andere überleben, von denen man es nicht erwartet hätte. Ragnars argwöhnisch beäugte Beziehung zu dem christlichen Ex-Mönch Athelstan (George Blagden) sorgt weiterhin für Zündstoff, Ragnars Ehe mit Prinzessin Aslaug (Alyssa Sutherland) wird unversehens komplizierter als er es sich erhofft hatte. Die spannungsgeladene Konfrontation von Christentum und dem Götterglauben der Wikinger erweist sich wieder einmal als wohlüberlegt eingebundener Aspekt, die Beteiligten zeigen alle Arten von Verhaltensmustern, von bewusster Abgrenzung bis hin zu vorsichtiger Neugier. "Vikings" muss sich spätestens jetzt nicht mehr mit anderen ähnlich aufwändigen Serien vergleichen lassen, sondern ist selbst stilbildend geworden. TV-Unterhaltung, Erzählkunst, sinnvolle Adaption und filmische Kunstfertigkeit machen die dritte Staffel zu einem Genuss, der nach den zehn Folgen viel zu schnell vorbei ist.

http://michiseiler.blogspot.de/2016/08/vikings-...


Tamil D.

0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

   5 = Meisterwerk

Erstmal muss ich sagen, dass ich vor meinem ersten Mal Vikings echt skeptisch war. Ich bin schon immer großer Wikinger Fan gewesen, aber die meisten Wikinger-Filme oder Wikinger-Serie, die ich bisher gesehen hatte, waren komplett unrealistisch. Als ich dann die erste Vikings Folge gesehen habe, haben sich meine Zweifel aber sofort in Luft aufgelöst. Nicht nur die spannende Story der Serie, sondern auch die bewusst realistische Darstellung des Wikingerlebens (inklusive teilweise brutaler Szenen) und die wirklich hervorragend ausgesuchten Schauspieler machen die Vikings Serie zu einem Hochgenuss. Ragnar als kühner Held, sein Bruder als "Hassliebe", Ragnars Verhältnisse zu verschiedenen Frauen sowie Ragnars Umgang mit seinen Untergebenen wie Floki oder Athelstan - dies alles bietet tiefgründige Einblicke in die Wirren von Menschlichen Beziehungen. Es werden Geschichten erzählt von Verrat, Liebe, Mut, Hoffnung, aber auch Zerstörung und unfairem Schicksal. All dies macht Vikings zu einer richtig guten Serie. Ich kann des definitiv kaum abwarten, bis die Staffel 4 erscheint. Immerhin steht schonmal das Erscheinungsdatum fest, aber über die Story ist leider noch nicht viel bekannt...

http://www.vikings-serie.de/vikings-staffel-4/

DieInVain

1 follower | Seine 4 Kritiken ansehen |

   4,5 = herausragend

Vikings ist echt eine großartige Serie, habe gleich nachdem die erste Folge auf Englisch herausgekommen ist begonnen die Serie zu lieben. Einige Zeit nachdem ich die komplette erste Staffel auf Englisch geschaut hatte kam die Serie auch auf Deutsch, jedoch hat Sie mir auf Deutsch nicht besonders gefallen, da die deutschen Stimmen einfach nicht so gut passen. Jeden der diese Serie noch anschauen will kann ich nur empfehlen sie auf Englisch zu schauen.

Michael S.

6 Follower | Seine 309 Kritiken ansehen |

   4,5 = herausragend

ACHTUNG: Für Nichtkenner der ersten Staffel verstecken sich hier etliche Spoiler! Zum besseren Verständnis lieber bei Staffel 1 anfangen. Schön, dass gut gemachte Historienserien so salonfähig sind wie nie zuvor. Zu den TV-Abenteuern, die es über die erste Staffel hinaus geschafft haben, gehört nun also auch die irisch-kanadische Koproduktion "Vikings". Und ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein. Nachdem der frischgebackene Jarl Ragnar (Travis Fimmel mit echtem Bart) den vormaligen Jarl Haraldson besiegt und den Thron von Kattegat bestiegen hat, stellt sich ihm zu Beginn der Staffel ein besonders erbitterter Gegner in der Schlacht - sein Bruder Rollo (Clive Standen), der mit der Unterstützung des durchtriebenen Jarl Borg ebenfalls die Macht an sich reißen will. Beide Seiten riskieren alles, doch die Schlacht nimmt ein unerwartetes Ende. Ragnar kehrt nach Kattegat zurück, wo ihm ein unverhofftes Wiedersehen bevorsteht. Die geheimnisvolle Prinzessin Aslaug, der er schon in der ersten Staffel nicht wiederstehen konnte, besucht ihn mit ihrem Gefolge und einer Überraschung der kompromittierenden Sorte. Seine Frau Lagertha zieht ihre Konsequenzen aus der Affäre. Später sind die Nordmänner zusammen mit dem Mönch Athelstan wieder auf Raubzug in Britannien unterwegs. Hier treffen sie auf König Ecbert (Linus Roache), der sein ganz eigenes Interesse an den Besuchern zu haben scheint. Daheim versammeln sich Ragnars Gegner einmal mehr, um ihn und seine Familie endgültig zu vernichten. Die Welt der Wikinger wird in der zweiten Staffel noch einmal deutlich größer als zuvor. Das liegt nicht nur an der Neuentdeckung des Königreichs Essex, sondern auch an einer üppigeren Bildgestaltung und einem offenbar etwas erhöhten Budget. Obwohl schon die erste Staffel nicht gerade mit angemessenen Schauwerten gegeizt hat, wird hier nochmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Die Schlachten und Flotten haben nach wie vor eine eher realistische Größe, machen sich aber dank sinnvollem Einsatz außerordentlich gut auf dem Bildschirm. Da kann die Serie mit vielen Historienfilmen mithalten, die eine eher dünne Story mit Materialschlachten aufwerten. Hier ist die Mischung nahezu perfekt ausbalanciert. Michael Hirst, der schon "Die Tudors" ins Rampenlicht brachte, ist wieder einmal als Serienschöpfer voll in seinem Element. Interessante Charaktere und eine sich durch alle möglichen Widrigkeiten schlängelnde Handlung lassen nie Langeweile aufkommen. Travis Fimmel spielt womöglich die Rolle seines Lebens und gibt einen glaubwürdigen vielseitig denkenden Anführer, der seine Schlachten nicht nur mit Schwert und Axt zu schlagen hat. Der Part des leicht verrückten Bootsbauers Floki wird einmal mehr ziemlich genial von Gustaf Skarsgård ausgefüllt, auch Katheryn Winnick als Lagertha macht ihre Sache gut. Eine Prise Mythologie kommt durch die von Alyssa Sutherland verkörperte Aslaug hinzu. Anfangs erschließt sich noch nicht so recht, wie Ragnar ausgerechnet ihr verfallen konnte. Womöglich ist ihre angebliche Abstammung von Sigurd und Brynhild (Siegfried und Brunhild in der Nibelungensage) die Ursache für seine Ehrfurcht und den Wunsch, sie als Mutter seiner Söhne zu haben. Linus Roache als König Ecbert bringt weitere spannende Aspekte ein. Offenbar findet er die Wikinger interessant, doch allein seine Blicke verraten noch ganz andere Ziele. Der Mönch Athelstan entwickelt sich charakterlich weiter und hat noch ein wenig mehr zu bieten als bisher. Ragnars Sohn Björn wird nach einem Zeitsprung ab der Mitte der Staffel von Alexander Ludwig ("Die Tribute von Panem") dargestellt, der in dieser Rolle nicht nur körperlich überzeugen kann. Auch in dieser Staffel besticht die Einbettung von Figuren und Handlung in den historischen und mythologischen Kontext der Geschichte(n) um Ragnar Lodbrok. Die Raubzüge nach Essex und Wessex, die zu dieser Zeit herrschenden Könige und die Lebensumstände in den jeweiligen Reichen wirken authentisch recherchiert. Ob die scheinbar an einem norwegischen Fjord gelegenen Orte tatsächlich Namen wie Kattegat (eigentlich eine Meerenge zwischen Dänemark und Schweden) oder Hedeby (eine historische Wikingersiedlung im heutigen Norddeutschland) getragen hätten bleibt fragwürdig. Womöglich hat man sich in diesem Fall einfach auf einigermaßen nordisch klingende Namen verlassen. Immerhin wird in dieser Staffel wieder sowohl altnordisch als auch altenglisch gesprochen. Die Grammatik scheint korrekt zu sein, die Aussprache ist durch die Synchronsprecher ein wenig "eingedeutscht" und klingt damit nicht immer wie ein rekonstruiertes Original. Da ist die englische Originalfassung ein wenig "uriger". Apropos: Mehrere Synchronsprecher wurden für diese Staffel neu besetzt. Gerade Ragnar, dessen wenig passende deutsche Stimme in der ersten Staffel häufig kritisiert wurde, klingt hier deutlich besser und weniger gelangweilt. Die BluRay-Ausgabe verfügt über die Originaltonspur, die deutsche und italienische, jeweils in 5.1 Digitalsound. Klingt gut, und sieht in HD auch im wahrsten Sinne des Wortes richtig scharf aus. Die Menüs sind schon für sich eine Augenweide, interessant animiert und mit atmosphärischer Musik hinterlegt. Dazu gibt's noch reichlich Bonusmaterial, unter anderem mehrere Featurettes über die Dreharbeiten, die Charaktere und die Weiterentwicklungen in der zweiten Staffel. Im zusätzlichen Season-Mode können die einzelnen Folgen in ihrer Reihenfolge ohne Unterbrechung hintereinander angeschaut werden, man muss nur nach drei Episoden die Disc wechseln. Nach wie vor also ein wahres Fest für Liebhaber von großen Historienfilmen, gut erzählten Geschichten und nicht enden wollenden Serien. Nachdem in diesem Jahr bereits die erfolgreiche dritte Staffel gesendet wurde, gibt es bereits eine Bestätigung für eine vierte Staffel, die 2016 anlaufen soll. Darsteller: Travis Fimmel, Katheryn Winnick, Gustaf Skarsgård, Alyssa Sutherland, Linus Roache, George Blagden, Donal Logue, Alexander Ludwig uvm. Regie: Ciarán Donelly, Ken Girotti, Jeff Woolnough, Kari Skogland Jahr: 2014 (DVD & BluRay: 2015) Label: 20th Century Fox/MGM FSK: ab 16 Jahren

http://michiseiler.blogspot.de/2015/09/vikings-...

Danny L.

0 follower | Seine 2 Kritiken ansehen |

   4,5 = herausragend

Sehr gut umgesetzte Wikinger-Saga mit äußerst realistischen und brutalen Szenen, wie die Wikinger früher gelebt und geraubtzug haben. Düster erzählt, die Characteren sind super umgesetzt und wer auf spannende, düstere Historienserien steht, macht hier definitiv nichts verkehrt. Absolut sehenswert!

Dominik H.

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   4,5 = herausragend

Diese Serie ist der Wahnsinn. Super Kampfszenen Tolle Dialogen mit Tollen Geschichten und Super Charakteren . Nicht einfach nur wahlloses Abgeschlachte sondern eine super Mischung aus Kampf und Geschichte mit wirklich super Schauspielleistung. Also einen Serie die Mann gesehen haben muss.

Marc K.

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   5 = Meisterwerk

Für mich eine der genialsten Serien... Super Schauspieler und Action ohne Ende. Es wird in keiner Folge wirklich langweilig

Sascha H.

0 follower | Seine 3 Kritiken ansehen |

   3,5 = gut

Richtig Gut !! Die Kampfszenen sind sehr gut....jedoch manchmal zu unrealistisch da kaum eine wichtige person im Kampf fällt.

Palmovitsch

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   0,5 = katastrophal

Katastrophal! Und das in jeder Hinsicht. Ich hab nie was langweiligeres, unglaubwürdigeres und einfach nur schlechtes gesehen.

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