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Hannibal
User-Kritiken
Durchschnitts-Wertung
4,1
366 Wertungen - 19 Kritiken
53% (10 Kritiken)
16% (3 Kritiken)
11% (2 Kritiken)
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Deine Meinung zu Hannibal ?
Janos V.
Janos V.

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3,5gut
Veröffentlicht am 30.12.13

Mit gewöhnlichen Morden hält sich "Hannibal" gar nicht erst auf. Die Täter sind hier ausnahmslos Psychopathen erster Güte, die ihre Opfer wahlweise essen, häuten, als Schutzengel gebrauchen oder als Nährboden für Pilze verwenden. Jeder einzelne Tatort ist ein kleines Meisterwerk von bizarrer, unwirklicher Grausamkeit, abstoßend und doch mit dem erkennbaren Willen zur absoluten Perfektion inszeniert. Das klingt jetzt alles ziemlich krank, und deshalb ist es auch kein Wunder, dass es die beteiligten Figuren über kurz oder lang krank macht. Vor allem natürlich Will Graham, den instabilen FBI-Profiler, der Verbrechen löst, indem er sich gänzlich in die wahnsinnigen Mörder hineinversetzt. Um darüber nicht selbst den Verstand zu verlieren, sucht er sich professionelle Hilfe – ausgerechnet beim eleganten Psychologen Dr. Hannibal Lecter, dem kundigen Zuschauer unter anderem aus „Das Schweigen der Lämmer“ bekannt als Kannibale aus Leidenschaft. Eine schlicht fantastische Konstellation: Graham, ausgestattet mit totaler Empathie, spürt die Gegenwart des Psychopathen in seiner Nähe, kann sie jedoch nicht zuordnen und ist den Manipulationen Lecters deshalb zunächst hilflos ausgeliefert. Dieser wiederum ist von Grahams Fähigkeiten fasziniert und will ihn zugleich beschützen und herausfordern. Das knallharte Psychoduell der beiden, erzählt in messerscharfen Dialogen, ist das unumstrittene Herzstück der Serie. Ach ja, grandios gespielt ist es natürlich auch noch. Hugh Dancy legt Graham als eine Art verwundetes Tier an, ein verängstigter, hochintelligenter Therapiefall, dessen Mut dennoch immer wieder beeindruckt. Mads Mikkelsens Hannibal ist weder besser noch schlechter als der von Anthony Hopkins, und das ist das größte Kompliment das man ihm machen kann. Der dritte im Bunde ist Laurence Fishburne als FBI-Agent Jack Crawford, der wie immer eine starke physische Präsenz zeigt, beim Zweikampf Dancy vs. Mikkelsen jedoch meist außen vor bleibt. Man mag von der ersten Staffel „Hannibal“ halten, was man will – atmosphärische Brillanz und inszenatorische Klasse kann ihr niemand ernsthaft absprechen. Einige Schwächen zeigen sich in der Erzählung; drei Folgen und ein paar Subplots weniger hätten zumindest nicht geschadet; beispielsweise der um die Bloggerin Freddie Lounds, der anscheinend als Medienkritik gedacht war, aber weitgehend in der Luft hängt. Das antiklimaktisch aufgebaute, zutiefst depressive und sehr unbefriedigende Staffelfinale ist natürlich auch genau so geplant, wird aber dennoch die meisten Zuschauer enttäuschen. Bryan Fuller und Co machen allerdings nicht den Eindruck, als würde sie das irgendwie stören. Fazit: Ich kann niemandem ernsthaft empfehlen, sich „Hannibal“ anzuschauen, weil ich nicht für die Einschlafschwierigkeiten verantwortlich sein will, die dadurch möglicherweise hervorgerufen werden. Wer gern Einschlafschwierigkeiten hat, kann sich aber jederzeit an der düster-hoffnungslosen Atmosphäre, den fast ausnahmslos gelungenen Schockmomenten und Hannibal Lecters Psychoterror erfreuen. So schön und so böse war Fernsehen schon lange nicht mehr: Dreieinhalb von fünf Pfeffis, Prost!

Rohan
Rohan

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 20.04.13

Ich habe die ersten drei Episoden dieser brandneuen US-Serie gesehen und bin mehr als begeistert. Drehbuch, Kamera, Regie sind atemberaubend. Am meisten Spaß macht jedoch die Charaktertiefe der Hauptdarsteller, ihre Schauspielkunst und ihre moralischen Abgründe. Dieser leicht verschmitzte, dezent amüsiert überraschte Gesichtsausdruck Dr. Lecters, wenn ein Gegenüber eines seiner Gerichte kostet und stets mit "vorzüglich" oder "köstlich" das gerade probierte kommentiert, kriegt auf der ganzen Welt wahrscheinlich nur Mads Mikkelsen hin. Und auch Hugh Dancy spielt seinen Charakter beispiellos und weiß wie er die innere Zerrissenheit des Hauptdarstellers und "Special Investigators", sowie die in der Serie so bezeichnete "absolute Empathie" glaubhaft darstellt. Kurzum eine tolle Serie (mit einem gut aufgelegten Laurence Fishburne!). Mal sehen was die Zukunft bringt...

Jannik T.
Jannik T.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 22.01.14

Ich bin wirklich schwer zu begeistern und es gibt KEINE Serie die ich wirklich Regie mäßig oder gar schauspielerischer Leistung her gut bewerte also ich bin kein großer Serien Fan aber diese Serie hier ist das beste was ich jemals auf DVD gesehen habe die Regie ist in den höchsten tönen zu loben meiner Meinung nach mehr als nur ein Meisterwerk ich finde das hier das beste was jemals in Amerika gedreht wurde!. 15 von 5 möglichen Sternen!

Anny V.
Anny V.

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 10.12.13

Madds Mickelson ist der perfekte Hannibal! Sehr blutige Serie, die einem viel Spannung bietet! Klasse! :)

hans d.
hans d.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 07.11.13 - Mehr zu Hannibal - Staffel 1

Ich habe die komplette erste Staffel nun gesehen und finde sie sehr gut. Sie ist sehr brutal, aber für mich war diese Brutalität gut eingesetzt, da man durch sie die Reaktionen der Hauptcharaktere gut nachempfinden kann. Letztendlich liegt nämlich der Schwerpunkt auf den Entwicklungen und Beziehungen der Charaktere und die Brutalität wird nur in einigen Szenen gezeigt. Die Musik unterstützt eine sehr spannende Atmosphäre und die Schauspieler spielen hervoragend, allen voran Mads Mikkelsen, der für meinen Geschmack nicht schlechter spielt, als Anthony Hopkins. Nach einer Steigerung innerhalb der Serie und einem sehr gelungenen Finale in den letzten Folgen bin ich deshalb sehr gespannt, wie sie sich in der zweiten Staffel vortsetzt.

Ervin S.
Ervin S.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 13.10.13

Top Serie spannend gruselig lustig . Einfach geile Serie mit Madds Mickelson als Dr Hannibal Lector

Kris K.
Kris K.

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4,0stark
Veröffentlicht am 30.09.13

Spannende Serie, guter Cast, blutige Story. Empfehlenswert! Mikkelson macht den Lector alle Ehre.

Jörg M.
Jörg M.

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 11.10.13

Spoiler: Seit wann geht ein Fallanalytiker bzw. Psychologe in den Außendienst?! Vollkommen unlogisch!

Daniel S.
Daniel S.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 15.04.15 - Mehr zu Hannibal - Staffel 1

Selten schafft es eine Serie in wenigen Minuten derart zu fesseln wie Hannibal es tut. Eine herausragende Inszenierung, wohl gewählte Darsteller und eine Story wie im Fiebertraum. Hannibal ist ganz großes Entertainment für jene, die nicht allzu zart besaitet sind.

Jan J.
Jan J.

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3,5gut
Veröffentlicht am 13.09.17

Die ersten zwei Staffeln sind echt nice, die dritte habe ich jedoch nicht so wirklich gemocht. Trotzdem eine klasse Serie mit einer tiefen Story und gigantischen Charakteren.

Janin K.
Janin K.

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 16.06.17 - Mehr zu Hannibal - Staffel 1

Ich mag Mads Mikkelsen sehr, er ist ein guter Schauspieler. Und was die ganze Thematik Hannibals angeht, finde ich generell interessant & ihn als Hauptdarsteller, suuper. Jedoch: Worum soll es eigentlich in dieser Serie gehen? Nachdem ich nicht unbedingt motiviert war die Serie weiter zu gucken, hab ich es doch gewagt. Eventuell Spoiler (keine inhaltlichen Details), eventuell auch kein Spoiler Spoiler: Denn in dieser ersten Staffel dreht sich das nicht wirklich um Hannibal. Ich frage mich immer noch: warum heißt die Serie Hannibal, wenn er irgendwie nicht die Hauptrolle spielt? Deshalb hasse ich diese Staffel irgendwie, weil man mir falsche Hoffnungen gegeben hat. Gegen Ende wurde es doch noch recht interessant & ich erhoffe mir jetzt von der zweiten Staffel endlich das, weshalb ich das überhaupt gucke. Ich bin auf die zweite Staffel gespannt, aber es ja nicht so toll sein, wenn es keine vierte Staffel mehr gibt :D

Jannek
Jannek

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2,0lau
Veröffentlicht am 21.04.17

Was halbwegs vielversprechend beginnt, entpuppt sich von Staffel zu Staffel allmählich als absolut spaßbefreites, ewig in die länge gezogenes, pseudo-intellektuelles Geschwafel ohne jegliche Identifaktionsfiguren, untermalt mit einem dauer-dröhnenden Soundtrack, der aus dem Maschinenraum eines U-Bootes entsprungen zu sein scheint. Die wenigen spannenden Momente und mein Zwang, Sachen zu komplettieren, haben mich leider alle drei Staffeln zu Ende gucken lassen.

bluebigpappa
bluebigpappa

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 09.10.16

Mehr erzählen!? Diese Serie ist einfach Top und Mads Mikkelsen spielt den Hannibal noch eindringlicher als Anthony Hopkins. Beide sind aber auch irgendwie schwer zu vergleichen den in einer Serie kann man natürlich Idealerweise noch mehr Tiefe darstellen .. So hier geschehen.

MastahOne
MastahOne

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 13.03.16

Ich liebe Hannibal als Filmfigur und ebenso liebe ich jede der Verfilmungen. Als ich von der Serie gehört habe und von der Besetzung mit Mads Mikkelsen war die Vorfreude doch recht groß. Mit Ernüchterung habe ich seine Interpretation der Figur Hannibal verfolgt und die Serie bis Mitte der zweiten Staffel angesehen. Der Funke ist nie wirklich übergesprungen. Viel zu viele Killer die viel zu schnell abgehandelt werden, so dass sie nicht wirklich ein roter Faden ergibt, viel zu viele guten Ideen werden zu schnell abgeschenkt. Die Serie wird den eigenen Ansprüchen leider nicht gerecht. Die Serienwelt ist heute so stark, da kann Hannibal einfach nicht mithalten. Schade, es waren gute Ansätze vorhanden, eine richtig gute Serie zu machen.

Monika K.
Monika K.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 14.11.15

Bryan Fuller hatte schon immer ein Faible für das skurrile und für den Tod. In Hannibal geht er ästhetisch und philosophisch über seinen "normalen" Standard hinaus. Wer sich mit Fragen der Empathie und der Ästhetik beschäftigt, findet in dieser Serie eine einzige Schatzgrube an würdigen Zitaten, die zum Denken anregen. Filmisch ist der Schnitt ein Meisterwerk, so werden doch vor allem in der dritten Staffel Animationen gezeigt, die in anderen Serien höchstens einmal beim Intro gezeigt werden. Die schauspielerische Leistung des Cast ist tiefgründig, überzeugend und durchdacht. Einfach phänomenal! Ich war ein absoluter Nicht-Fan von Horrorfilmen, aber die überzeichneten Szenen sind - obgleich immer äußerst brutal - auf eine Art und Weise in Szene gesetzt, die einem die Möglichkeit gibt, über Gewalt mal auf einer ganz anderen Ebene zu reflektieren und dem Ekel auf den Grund zu gehen. Neben einigen scheinbar zusammenhanglosen Episoden in der ersten Staffel, die den Seriencharakter stark unterstrichen, ist das gesamte Cast in der dritten Staffel endlich dort angekommen, wo es immer hinwollte: An den Punkt, wo sich das Große Ganze ergibt, die Fäden zusammengeführt werden und mit unglaublichem Know-How ein Bild der Ästhetik gezeigt wird, das es so noch nie gegeben hat.

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