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Narcos
Creator: Chris Brancato, Doug Miro (2015) | USA | 52 Minuten
In Produktion
Drama
Krimi
Thriller
Biografie
User-Kritiken
Durchschnitts-Wertung
4,1
216 Wertungen - 15 Kritiken
40% (6 Kritiken)
47% (7 Kritiken)
7% (1 Kritik)
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Deine Meinung zu Narcos ?
kgthebest77
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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 31.08.15

Super neue Netflix-Serie! Spannend, actionreich und super atmosphärisch. Ich kann Narcos nur weiterempfehlen.

Lulu G.
Lulu G.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 06.01.17

Die Schauspieler sind gut in ihren Rollen wiederzuerkennen. Ein großes Lob geht natürlich an Wagner Moura der seinen Pablo Escobar nahezu perfekt wiedergibt. Nahezu ? ja ! ein winzig kleines Makel ist, dass er etwas einseitig ist. Dies sollte aber wohl kaum jemanden stören und wird auch nur 5% der Serien Schauer auffallen, ist von daher nicht ausschlaggebend. Pedro Pascal und Boyd Holbrook passen sehr gut in die Rollen der DEA Agents. Ihr verhalten nach über 10 Jahre langer Arbeit am Fall Escobar ist zwar hart aber ein wenig nachvollziehbar. Ein umstrittener Punkt ist die Nicht-Synchronisation vom spanischen ins deutsche (bzw andere Sprachen). Ich muss hier sagen, dass dies aber sehr gut und meiner Meinung nach auch ausschlaggebend ist bei der Serie. So wird die Atmosphäre viel besser und man fühlt mehr mit. Es kommt einem auch logischer (realistischer) vor. Dadurch bekommen alle spanisch sprechenden Schauspieler ein großes "Plus". Man kann so mehr mitfühlen und kann die Serie (den Handlungsbogen) besser interpretieren. Die Kameraführung ist nicht besonders hervorzuheben und im Grunde so wie jede andere Hollywoodproduktion: statisch, aus Schulter-Perspektiven und sehr wechselwillig. Die Sets sind großteils Originalschauplätze aus Medellín, Bogotá etc. Dies ist für mich ein sehr groß zu beachtender Punkt; denn dies erweitert zusammen mit der spanischen Sprache die Atmosphäre um ein vielfaches. Man merkt dadurch wovon die Serie lebt und leben wird. Kostüme und Frisuren (Vokuhila) sind auch anzusprechen und passen genau. Auch ohne Kenntnisse des damaligen Stils fällt einem immer wieder der Realismus auf. Hervorzuheben sind auch die Schnauzer, die alles ein wenig mit "Makeln" (für die Serie kein Makel aber etwas besonderes an das man sich gewöhnen muss, kann und am Ende genießt) versetzt, da für heute die Menge (heute nicht so viele wie damals) an Schnauzern ungewöhnlich ist und etwas neues schafft was weiterhin zur Einmaligkeit der Serie verhilft. Die Story ist dramatisch, manchmal ironisch, sehr spannend und mit guter Action. Die Serie an sich ist mehr als eine Krimiserie über Pablo Escobar. Da sie auf wahren Ereignissen beruht (beruht ! weil man natürlich nicht 20 Folgen lang Details von Pablo Escobar erfragt hat) ist sie noch ansprechender, interessanter und besser zu drehen. Der Regiestab hat nicht zu viel mehr dazu erfunden damit es noch breiter und absurder wird sondern sich an das Muster der bekannten Dinge gehalten, was wirklich ein großes Lob an die Serie ist und gleichzeitig ein wichtiger Punkt, welcher die Serie zu dem macht was sie ist. Das Maß an realistischer Gewalt ist kaum zu kritisieren denn ohne diese würde die Serie keinen Sinn ergeben bzw. nicht funktionieren. Die Polit. Thriller Aspekte sind das goldene vom Ei und ein großer Bestandteil. Das Drama um die Escobar Familie lässt einen manchmal nachdenken und lässt einen vor allem die Figur Pablo Escobar überdenken. Sobald es aber skrupellos weiter geht ist man wieder bei "Verstand". Die Musik ist eine gute Untermalung aber bis auf das Intro auch nur im Hinterkopf. Ein einziges Makel sind die vielen sexuellen Szenen, die manch einen so seriösen Charakter in der Serie (Javier Peña: Pedro Pascal) auf einmal ganz unseriös erscheinen lassen. Man könnte meinen, dass dem DEA Agent alles egal ist auch wenn er gerade eben noch einer heißen Spur hinterher gegangen war. Aber schließlich darf jeder seinen Spaß haben und von daher ist das auch nur ein kleines und einziges Makel. Fazit: Die Serie ist somit einmalig und einfach gut zusammengesetzt. Die Atmosphäre ist unvergleichlich zusammen mit der guten Story ein Meisterwerk einmalig in der Serien-Fensehbranche.

bonetiket
bonetiket

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3,5gut
Veröffentlicht am 12.07.16

Ich empfinde die Serie teilweise als sehr über hyped, da zum Beispiel in vielen aufeinander folgenden Folgen der nötigte Spannungsbogen fehlt dies sicher aber nicht zwingend negativ auf das Erlebnis auswirkt, sondern den Reiz einfach nur verändert. Da dies von der Leistung der einzelnen Schauspieler wieder wett gemacht wird und die Serie so einen höheren Wert einer historischen Erzählung bekommt und diese so, viel glaubwürdiger vermittelt wird.

Jonathan L.
Jonathan L.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 20.12.15

Fantastische Serie es ist das Breaking Bad im Koks geschäft nur das Breaking Bad ein Witz gegen die Köperliche & Psychische Gewalt dieser Serie ist, die Hauptrolle ist schon voher Kriminell, es basiert auf einer wahren Geschichte,seit der Ersten Folge hat es mich gepackt,das ganze ist genial durch arbeitet man wird praktisch mit reingezogen und man sieht wie viele Menschen für so ein Gift sterben mussten und müssen der Schauspieler ist perfekt für diese Rolle skrupellos und brutal aber er zeigt zwischen durch bis jetzt auch immer mal das er nicht nur ein schlechter Mensch ist,Aufjedenfall für Fans von Filmen wie City of God ist es definitiv ein muss. Die Atmospähre der Sendung erinnert mich sehr an den Film City of God trotzdem unterscheidet diese Sendung und der FIlm sich von inhalt sehr stark und ist auch für Leute die keine Ahnung haben eine belehrung. Lg an Filmstarts und alle die meine Kritik lesen wünsche euch viel spaß mit der Serie,gucke mir direkt noch ne Folge an -Jonny

Michael T.
Michael T.

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 03.09.15

Habe Narcos gesehen und es hätte eine super Serie werden können mit 5 Sternen.Warum nur 2,5 daraus geworden sind, kann ich ganz leicht erklären. Möchte ich lesen, kaufe ich mir ein Buch !!! 50% jeder Folge bestehen nur aus Untertiteln, da es ja so hip und trendy ist die Authentizität zu erhalten und die spanischen Dialoge nicht zu übersetzen.Für mich ein wenig too much ! Ein Trend der sich nicht nur in Serien, sondern auch schon seit Jahren in diversen Kinofilmen wiederspiegelt.Haben die Studios kein Geld mehr und sparen sich die Häfte der Kosten durch fehlende Synchronisation?

Michael S.
Michael S.

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4,0stark
Veröffentlicht am 12.01.18 - Mehr zu Narcos - Staffel 2

Schon recht früh wurde angekündigt, dass der Handlungsfaden Escobar in dieser Staffel auserzählt wird. Was sich der Herr in der ersten Staffel bereits erlaubt hat schien sowieso schon unglaublich genug, weiter kann man es selbst mit kleineren fiktionalen Ausschmückungen kaum auf die Spitze treiben. Dieses Mal steht im Vergleich zur noch etwas mehr Dokudrama-mäßig aufbereiteten ersten Staffel mehr Pablos Familie im Vordergrund, die dadurch fast zu einer Art kolumbianischen "Sopranos" geraten. Tatsächlich werden die Sympathien des Zuschauers in den zehn neuen Folgen arg auf die Probe gestellt, denn wider Willen fiebert man meist eher mit Pablos Familie auf der Flucht mit. Besonders mit seiner Frau Tata (Paulina Gaitan), die auch gegen die Ansichten ihrer Schwiegermutter Hermilda (Paulina García) verzweifelt versucht ihre Kinder zu schützen und ihren Mann von allzu gefährlichen Manövern abzuhalten. Der versichert ihr natürlich, alles denkbare zu tun, damit Frau und Nachwuchs nicht in Gefahr geraten, in der Praxis bedeutet das jedoch Bandenkrieg und unbedingter Machterhalt. Ein Umstand, auf den Regierung und Polizei mit nie gekannter Härte antworten und sogar einen alten, in Ungnade gefallenen Bekannten aus dem Exil holen. Der sonst so sympathische Steve Murphy (Boyd Holbrook) verhält sich zu Beginn der Staffel übrigens ganz und gar nicht sympatisch, vor allem wenn sich seine privaten Probleme auf das Berufleben auswirken. Aber diese Konflikte werden schon bald beiseite geschoben und die beiden Haudegen Peña und Murphy dürfen sich wieder ins Getümmel stürzen. Dramaturgisch scheinen einige Episoden trotz aller Spannung ein wenig in die Länge gezogen, oft gibt es meditative Momente in denen eigentlich nichts passiert. Vielleicht sollen diese Szenen auf das baldige Ausscheiden Pablos hindeuten, der sich nach einem gescheiterten Fluchtversuch seiner Familie nach Deutschland sogar dazu hinreißen lässt, dem deutschen Botschafter mit Terror gegen Bundesbürger zu drohen. Der stetig zunehmende Größenwahn und die Uneinsichtigkeit von "El Patrón" deuten schon an, was in den letzten beiden Folgen passieren muss. Dafür nehmen sich die Showrunner Bernard, Brancato und Miro reichlich Zeit, um eine nervenaufreibende Schnitzeljagd durch Medellín einzuflechten, bei der bis zuletzt nicht klar ist, ob es den Einsatzkräften denn nun wirklich gelingt, den aalglatten Escobar zu finden. Der Showdown folgt weitestgehend dem, was über das Ereignis überliefert ist. Doch damit ist die Serie längst nicht abgeschlossen. Wie in der Staffel wiederholt gezeigt, tritt die Konkurrenz freudig in Pablos Fußstapfen. Und da bekommt zumindest Agent Peña in den bereits angekündigten nächsten beiden Staffeln reichlich zu tun.

as O.
as O.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 24.09.17

Diese Serie ist die Sehenswerteste Serie die es gibt. Sie ist die Kirsche auf dem Eis. Die Serie ist eine wahre Geschichte über den Drogenkrieg. Sie ist fabelhaft gemacht. Und das es eine wahre Geschichte ist macht es das zu einem wahren Nervenkitzel.

LucaFilm
LucaFilm

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 19.06.17

Super Serie 2017! Freue mich schon auf die dritte Staffel. Mir gefällt die Perspektive aus der Sicht eines Bösewichtes. Es ist eine super Idee, mal eine Serie über eienen Kolumbianischen Drogenboss zu machen. Dass sogar ein historischer Verarbeitet wurde, ist ein Zusatzpunkt. Man sollte jedoch nicht denken, dass sich die Geschichte so und nicht anders abgespielt hat. Es ist und bleibt eine Unterhaltungsserie und keine Historienserie. Ich habe gelesen, dass es Punktabzug gab, weil das Spanisch nicht in die entsprechende Muttersprache übersetzt wurde- ich persönlich fand es gut, aber ich verstehe auch Spanisch, so dass ich natürlich nicht so oft auf den Untertitel schauen musste. Mich persönlich hat vielmehr dieser extreme Erzählungsstil von Murphy gestört. Ab und zu hatte es eine gute Wirkung, aber manchmal stört es einfach, wenn jemand ständig im Hintergrund redet- wofür sollen denn die Bilder da sein? Man kann auch mal eine Szene tonlos wirken lassen. Die Schauspieler finde ich durch die Bank weg super (insb. Pedro Pascal als Pena). Die Musik ist gut, das Setting klasse. Man hat auch sehr gut den Flair von damals erfasst- die Schnauzer sind recht gewöhnungsbedürftig, aber Zahn der Zeit. Die Serie hat schon ein großes Gewaltpotenzial, aber auch hier liegt es am Zahn der Zeit; immerhin wird ein Bösewicht porträtiert. Zwar wird diese Serie nicht jedermanns Geschmack treffen, empfehlen würde ich die Serie auf jeden Fall.

Michael S.
Michael S.

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4,0stark
Veröffentlicht am 14.09.16 - Mehr zu Narcos - Staffel 1

Es ist durchaus mutig, was Netflix hier auf die Beine stellt. Wenige Darsteller in den größeren Rollen dieser Serie hat man vielleicht schon einmal gesehen, viele weitere wurden mit wenig bekannten südamerikanischen Schauspielern besetzt, die ihre Sache durchweg gut machen. Noch dazu sprechen die spanischsprachigen Charaktere tatsächlich fast ausschließlich Spanisch (mit Untertiteln), höchstens die Hälfte der gesamten Spieldauer wird Englisch (beziehungsweise Deutsch in der synchronisierten Fassung) gesprochen, was in dieser Konsequenz seinesgleichen sucht. Die Originalschauplätze in Kolumbien sehen außerdem besser aus als es jeder andere Drehort jemals könnte. Wagner Moura gibt einen optisch und charakterlich glaubwürdigen Escobar mit Plauze und Herrenhandtasche, dessen Wutanfälle auch mal den gewaltsamen Tod unliebsamer Kontrahenten bedeuten können. Die Bedrohlichkeit und grenzenlose Machtgier dieses Mannes wird zu einem der Hauptantriebe der zehn Folgen. Nach dem was er sich schon in der ersten Folge leistet fragt man sich, was denn da noch kommen soll. Aber auch die Gegenseite lässt sich nicht lumpen. Murphy und Peña sind anfangs noch idealistisch, wenig später färben jedoch die Methoden der kolumbianischen Polizei, die gleichfalls vor Folter und Mord nicht mehr zurückschreckt, auf die beiden ab. Trotz der beschwingten Titelmelodie hält sich "Narcos" nicht mit Dschungelromantik auf, sondern zeigt den zermürbenden Krieg, den sich Escobar und die Regierung liefern, in aller Härte. Dazu gibt es ein paar amüsante Seitenhiebe auf die Spionagetechnik der Achtziger, als Gespräche mit Satellitentelefonen nur geortet und aufgezeichnet werden konnten, wenn man mit dem passenden Aufklärungsflugzeug in der Nähe war, sowie auf die Kommunismusphobie der US-Regierung unter Ronald Reagan. Unter den Regisseuren der ersten Staffel befinden sich so prominente Namen wie José Padilha ("Tropa de Elite") und Guillermo del Toros Stammkameramann und Oscar-Preisträger Guillermo Navarro, was zur Hochwertigkeit der zehn Folgen beiträgt, die auch mal mehrminütige Kamerafahrten durch komplexe Schauplätze enthalten. Immer wieder werden passende authentische Dokumentaraufnahmen eingestreut, was in Verbindung mit Murphys erstaunlich gut funktionierenden Off-Kommentaren für den nötigen Überblick sorgt. Ein Genuss für Thrillerfreunde, die schon lange auf eine ausführliche Erzählung dieser Geschichte gewartet haben. Ein paar Längen im Mittelteil kann man verkraften, an die Untertitel gewöhnt man sich mit der Zeit. Für alle Fans gibt es übrigens gute Nachrichten: Netflix hat kürzlich die Verlängerung der Serie um drei weitere Staffeln bekanntgegeben.

Martin23
Martin23

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 03.09.16 - Mehr zu Narcos - Staffel 1

Der kolumbianische Robin Hood - „Narcos" Pablo Escobar war ein Massenmörder, Drogenbaron und Präsidentschaftskandidat. Die Netflix-Serie "Narcos" erzählt von seinem Aufstieg - und trifft dabei genau den richtigen Ton. Die kolumbianischen Drogenbosse, vereint im berühmt-berüchtigten Medellín-Kartell, gehörten zu Beginn der Achtzigerjahre zu den mächtigsten Männern der Welt. In ihrer Blütezeit setzen die sogenannten Narcos bis zu 60 Millionen Dollar am Tag mit Kokain-Handel um, ein Großteil der Drogen wurde auf teils kreativen und verwegenen Transportwegen in die USA eingeflogen - ein Milliardengeschäft. Pablo Escobar, der Anführer und Initiator des "Medellín-Kartells", der massenweise Menschen umbringen, Gebäude, Autos, sogar Linienflugzeuge mit gefährlichen Widersachern in die Luft sprengen ließ, rangierte 1989 auf dem siebten Platz der Reichen-Liste des Wirtschaftsmagazins "Forbes“. Pablo Escobar wurde vom Volk als Robin Hood gefeiert, weil er das Drogengeld, nicht mehr wissend, wohin damit, an die Armen verteilte. Dieser Escobar schien bisher ein zu kontroverser Charakter für den amerikanischen Mainstream zu sein, vor allem weil bis heute ungeklärt ist, auf welche Art und Weise und mit welchen dubiosen Mitteln die Anti-Drogenbehörde DEA Jagd auf ihn und das Kartell machte. Die Streaming-Plattform Netflix wirft nun erstmals einen abgeklärten Blick auf die hindernisreiche Jagd der Polizei auf die „Narcos". In zunächst zehn Episoden wird Escobars Aufstieg zum Chef des Medellín-Kartells erzählt - als konsequent in Englisch und Spanisch gedrehte Handlung, die auch mit historischen Aufnahmen versehen ist. Das Besondere an "Narcos" ist vor allem die lakonische Tonart, mit der die schier unglaubliche Saga von Reichtum, Größenwahn, Sex- und Gewaltexzessen rückblickend und mit resignierter Nüchternheit aus dem Off von dem DEA-Ermittler Steve Murphy (Boyd Holbrook) erzählt wird. Der echte Murphy fungierte, zusammen mit seinem in der Serie von Pedro Pascal verkörperten Kolumbien-Gegenpart Javier Peña, als Berater für "Narcos" - die beiden Agenten erklärten sich erstmals bereit, ihre Erinnerungen für eine TV-Produktion zur Verfügung zu stellen. Anders als in zahlreichen Filmen, die in jüngerer Zeit über den amerikanischen Drogenkrieg gedreht wurden, von Oliver Stones "Savages" und Ridley Scotts "The Counselor" bis zum Thriller "Sicario" von Denis Villeneuve, geht es hier nicht darum, Gewaltexzesse anprangernd auszukosten oder moralische Urteile zu fällen, sondern darum, mit einer durchaus packenden Erzählung durchaus komplizierte Zusammenhänge zu erklären und mit den Charakteren mitzufiebern. Dass der Aufstieg der „Narcos" auch und vor allem durch die ungezügelte Kokain-Nachfrage in den USA erfolgen konnte, dass die jahrzehntelange politische Einmischung der Amerikaner in Lateinamerika oft die Falschen begünstigte, ist ein Fakt, der in "Narcos“ zwar mitschwingt, aber nicht plakativ wird. Der brasilianische Schauspieler Wagner Moura ("Elysium") stellt Pablo Escobar in einer schelmisch-sanftmütigen Art dar, die uns nicht nur die kriminellen Motive von „Don Pablo“ nachvollziehen lässt, sondern auch den Menschen dahinter präsentiert. Es ist eine angenehm neutrale, zurückhaltende Perspektive, die dem global expandierenden US-Sender Netflix auch außerhalb der USA Zuschauer und Abonnenten sichern dürfte. Die durchweg positive Resonanz der Kritiker auf die erste Staffel gibt Netflix bereits Recht. Viele der von Escobar angehäuften Millionen wurden übrigens bis heute nicht gefunden. Glaubt man „Narcos“, sollte man vielleicht mal bei sich im Garten graben...

Sascha F.
Sascha F.

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 18.09.15

Ich habe selten eine Serie mit so viel Authenzität gesehen. Ob hier nun alles gezeigte historisch korrekt ist, sei einmal hinten angestellt, aber die Serie weiß von der ersten bis zur letzten Folge zu überzeugen. Hier gibt es keine Durchhänger und auch keine Ausfälle. Erzählt wird die Geschichte des Aufstiegs von Pablo Escobar, dem ehemals mächtigsten Drogendealer der Welt. Die Darsteller sind bis zur kleinsten Rolle perfekt besetzt und durch das zeitweise einspielen von Originalaufnahmen wird die Serie um so authentischer. Ich kann nachvollziehen, dass manche die vielen Untertitel bemängeln, jedoch finde ich gerade das die Originalsprache in spanisch (nur bei den Kolumbianern) unabdingbar für die dichte Gesamtatmosphäre ist. Hätte man diese Szenen auch synchronisiert, so würden sich wahrscheinlich viele wieder über die Synchronisation mit dem nervigen spanischen Akzent aufregen. Also, die Serie ist für jeden etwas, der sich für die Biographie von Escoabar und den Drogenkrieg der 70/80 und 90er Jahre interessiert und dabei spannend unterhalten werden möchte. Ich freue mich jetzt schon auf die bereits angekündigte 2. Staffel. Frage mich aber was da noch kommen soll. Denn die 1. Staffel reicht schon recht weit in die Geschichte hinein.

Rastislav L.
Rastislav L.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 10.09.15

Einfach ein Meisterwerk. Spannendste Serie letzte Zeit überhaupt. Kann nur empfehlen.

MC H.
MC H.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 05.09.15

Also ich hab die Serie von der ersten Folge an super gefunden. Tolle story, super Besetzung, richtige coole weise wie es erzählt wird. Ist eigentlich wirklich wie ein Film der eben über 10 folgen gezeigt wird. Was es auch so realistisch wirken lässt ist, dass die dialoge einfach in spanisch mit eben deutschen Untertitel gezeigt werden. Also kann die Serie wirklich jedem empfehlen!!!! Freue mich schon sehr auf Staffel 2!! In diesem sinne: plata o plomo!!!;)

_NP_
_NP_

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 03.09.15

Ich habe eine Weile lang in Kolumbien gelebt und mich in dieser Zeit mit Escobar und der blutigen Vergangeheit dieses wunderschönen Landes auseinandergesetzt. Die Serie "Narcos" erzahlt zwar nur grob die wahre Geschichte von Pablo Escobar, allerdings so spannend und authentisch, dass man über die Fehler locker hinwegsehen kann. Narcos ist die ideale Serie zwischen Breaking Bad und The Boardwalk Empire.

Björn e.
Björn e.

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4,0stark
Veröffentlicht am 01.09.15

Fand die Serie ziemlich gelungen, Sie jagt zwar mit einem wahnsinns Tempo durch die Geschichte von Pablos leben, so das man Mühe und Not hat die ganzen Namen auf die Reihe zu bekommen, aber man überlebt es :). Hoffe die Zweite Staffel folgt bald.

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