Schnell-Bewerter
Mein FILMSTARTS
    Star Trek: Discovery
    User-Kritiken
    Pressekritiken
    Durchschnitts-Wertung
    3,6
    176 Wertungen - 34 Kritiken
    Verteilung von 34 Kritiken per note
    9 Kritiken
    6 Kritiken
    4 Kritiken
    6 Kritiken
    6 Kritiken
    3 Kritiken
    Deine Meinung zu Star Trek: Discovery ?
    Jan H
    Jan H

    User folgen 3 Follower Lies die 58 Kritiken

    Staffel 1 Kritik
    3,0
    Veröffentlicht am 25. April 2019
    Das neue Star Trek ist aufwändig produziert, bietet eine vielversprechende Story mit interessanten Charakteren, die von guten Schauspielern dargestellt werden. Leider hetzt die Serie ein bisschen zu schnell durch die erste Staffel und verliert sich dabei in zu vielen erzwungen wirkenden Twists - die Folgen sind einfach zu voll gepackt und schöpfen somit ihr Potenzial leider nicht voll aus. Hoffnung besteht für die zweite Staffel.
    Kimberly R.
    Kimberly R.

    User folgen Lies die 2 Kritiken

    Serienkritik
    1,0
    Veröffentlicht am 1. Februar 2019
    Ich bin offen für Neues, aber diese Serie ist eine einzige Katastrophe. Allem voran die Klingonen. Deren Vollmasken, denen man Kunststoff und Gummi ansieht, sind in Proportion zum restlichen Körper nicht nur viel zu groß, sondern lassen den Schauspielenden kaum Möglichkeiten zum agieren und sprechen. In den 90'ern gab es viel bessere Masken als heute. Traurig. Und dann deren Verhalten ... Seit wann gibt es bei den Klingonen Intrigen und Hinterlist? Klingt eher nach den Romulanern. Wenn ein Klingone an die Macht will, dann fordert er den amtierenden Kanzler heraus und tötet ihn. Dies gebietet ihnen die Ehre, die bei den Klingonen über alles steht. Doch was passiert hier? spoiler: Die Kanzlerin (was ansich schon ein Widerspruch ist, da bei den Klingonen Frauen im Hohen Rat nichts zu suchen haben) wird gezwungen einen Vertrag zu unterzeichnen, womit sie ihre Macht abgibt. Wenn nicht ... stirbt sie. Warum lässt sie sich nicht töten? Für die Klingonen wäre es in diesem Fall ehrenvoller zu sterben, als mit einer Unterschrift die Ehre zu verraten. Ein einziges Trauerspiel. Alles was es bisher bei Star Trek gab (die J. J. Abrams Filme ausgenommen) wird hier mit Füßen getreten und gesagt: "Machen wir doch mal Star Trek." Mit dem hässlichsten Sternenflottenschiff aller Zeiten zieht Star Trek Discovery quer durch den Kanon und sammelt aus allen Jahrhunderten für sie nützliches und packt es in eine einzige Serie. Ob es gewisse Technologien zehn Jahre vor Kirk noch nicht gab, interessiert hier nicht. Von dem lachhaften Sporenantrieb noch gar nicht angefangen. Auch spritzendes Blut und herausquillende Gedärme sah man bei Star Trek bisher aus gutem Grund nicht. Zumindest ist die (bisherige) zweite Staffel etwas besser als die erste, aber noch Tausende von Lichtjahren von ihren Vorgängerserien entfernt. Da nützt auch Maximum Warp nichts. Und zu guter Letzt sollte man sich als Zuschauer fragen: Wenn ein Spock heraus gekramt werden muss (schon wieder) um hohe Quoten zu erreichen, macht das ganze Ding dann überhaupt noch Sinn? Viel Spaß oder Grauen mit Star Trek Discovery P.S.: Nicht Spock war eine Ikone, sondern Leonard Nimoy war es.
    Kino:
    Anonymer User
    Serienkritik
    3,5
    Veröffentlicht am 31. Juli 2018
    Mir persönlich gefällt die Serie recht gut aber ich kann auch die negativen Kritiken gut nachvollziehen. Denn Star Trek Discovery ist nun einfach kein Star Trek mehr. Somit kann man den Machern durchaus “Etikettenschwindel” vorwerfen. Die Unterschiede zu den vorigen Serien sind vielfältig: Die Erzählstruktur bildet jetzt eine einzige, große und zusammenhängende Geschichte statt kleiner Einzelepisoden. Während die alten Star Trek Serien meist in Richtung SciFi-Abenteuer gingen, geht Discovery ganz klar in Richtung Military-SciFi. Früher waren die ganze Brückencrews Hauptdarsteller und arbeiten im Team. Discovery ist eher eine “One Woman Show”. Erst gegen Ende der Staffel werden die anderen Charaktere etwas präsenter. Der Star Trek typische Humor fehlt fast gänzlich, was aber verständlich ist, da Humor einfach nicht zu einem düsteren und bedrohlichen Setting wie in Discovery passen würde. Wer Discovery als eigenständige SciFi Serie betrachtet dem wird eine solide Geschichte mit vielen Twists in einem düsteren Universum geboten. Wie schon erwähnt ist Discovery zwar weitestgehend eine “One Woman Show”. Die Darstellerin spielt ihren Charakter aber sehr gut. Technisch ist Discovery sehr aufwendig produziert. Nur die Locations wirken teils überladen und die SFX sind mir etwas zu bombastisch ausgefallen. Für Genre-Fans aber dennoch eine sehenswerte Serie, nur eben definitiv kein Star Trek mehr.
    Ogehteuchnixan S.
    Ogehteuchnixan S.

    User folgen Lies die Kritik

    Serienkritik
    0,5
    Veröffentlicht am 16. Oktober 2017
    Ein typische action und effecte SciFi serie, die nichts mit Star Trek zu tun hat. Einfach ein franchise rip-off um Geld zu machen. Wer das Genre mag, schaut besser Syfy's "Killjoys" - die Serie hat deutlich besser geschriebene Scripts oder wer Star Trek anschauen will muss sich zur 3/4. Staffel von "Enterprise" durchbeißen. Da gibt es auch Düsternis und Konflikt, für die, denen TNG zu harmonisch war.
    Kewyn N.
    Kewyn N.

    User folgen Lies die Kritik

    Serienkritik
    5,0
    Veröffentlicht am 23. Oktober 2017
    Was für ein Star Trek! Diese Serie hält ihr Versprechen: in Discovery entdecke ich meine liebstes Syfy-Universum neu. Kein Aufguss, kein toter Abklatsch - die Charaktere gehen dorthin, wo... und was wir noch nicht kennen. Die Zukunft von Star Trek als ein unbekanntes Land. Ich Reise gerne mit Keep on trekkin!
    Hulk1605
    Hulk1605

    User folgen Lies die 3 Kritiken

    Serienkritik
    2,5
    Veröffentlicht am 9. April 2019
    Es war einmal eine gute STAR TREK Serie mit vielen guten Staffeln und Serien. Gemacht und geschrieben für eine Sternenflotte mit klaren Führungsstrukturen, guten Charakteren, Geschichten mit Tiefe, eine Crew die man kannte, aber auch Humor. Zentral war die Rolle des Captains, der immer gut gespielt wurde, auch und gerade mit Cpt Janeway. Ich bin hartgesottener Trekkie seit TOS. Was bietet uns Discovery? Sehr gute visuelle Darstellung, durchaus unterhaltende Geschichten, aber ist da STAR TREK? Die zentrale Figur Burnham. Zuviele Emotionen, endloses Geheule, als Offizier der Sternenflotte nicht tauglich. Widerspricht nicht nur sondern handelt nicht entschlossen sondern emotional, wenn „die Welt“ gerettet werden muss. Da sich die Serie um diese Figur dreht, scheint Burnham das Schiff zu führen und fällt dem Cpt ins Wort. Die Crew? Nebensache und ebenfalls mit zu viel Frauen und „kleinen Mädchen“ besetzt. Tilly taugt für ein Mädchenpensionat, aber nicht für die Sternenflotte. Was tun all diese Frauen auf einer Brücke der Sternenflotte. Gibt’s keine „coolen“, charismatischen und entschlossenen Männer mehr oder nur ebenfalls „gefühlsbelastete“. Der Cpt? Degradiert zur Nebenrolle und “abhängig“ vom Retter Burnham. Cpt Pike ist einer der wenigen, neben Spock, der klare Führungsfähigkeit, Charisma und den Hang zu rationalen Entscheidungen (eher ungewöhnlich in dieser Serie) zeigt. Also; Klares STAR TREK Umfeld: Cpt hat das Sagen, es gibt neben Burnham auch eine Crew, die nicht nur aus gefühlsgesteuerten, albernen weiblichen Offizieren besteht.
    Florian A.
    Florian A.

    User folgen Lies die Kritik

    Serienkritik
    2,5
    Veröffentlicht am 13. Dezember 2019
    CGi und special effects sind ein Plus. Story und Sound lassen stark zu wünschen übrig und ich bin kein Star Trek Fan. Zu Beginn war die story noch ganz gut mit dem Konflikt mit den Klingonen. Dann wirds aber lächerlich mit total unrealistischen und lächerlichen Paralleluniversen.
    Davidesse H
    Davidesse H

    User folgen Lies die Kritik

    Serienkritik
    1,0
    Veröffentlicht am 24. März 2019
    Es fehlt soviel das ich keine lust es aufählen ! Schade das die Star Trek so in den ..... ziehen. Eine Folge Old school Voyager ziehe ich vor 5 Staffeln Discovery 4K HD Ultra Multra weiss nicht ... Damit habe ich als Trekki die liebe zu diese Serie verloren! Mir wäre es lieber wenn die ,die Serie sonst wie gennat hätten statt diesen schwindel zu produzieren ! Star Trek war mit jeder Folge einfach ungebunden. Wie kleine Storys einfach jedes mal etwas was anderes. Das fande ich wirklich amüsant abwechslung pur ! Jetzt wird nur noch Produziert ohne Herz , ohne Stroy , ohne Bindung , kein Zusammenhalt Die Schauspieler sind einfach so leer. Natürlich geht man mit der Zeit ! Jeder der sich Trekki nennt und mir Star Trek aufgewachsen ist kann das hier nicht als sehenswert darstellen ... sorry Netflix Macht mich traurig das Ihr Star Trek so schlimm verschandelt
    Verbrenne
    Verbrenne

    User folgen Lies die Kritik

    Serienkritik
    2,5
    Veröffentlicht am 3. Februar 2019
    Die Serie als solche ist gut, wenn auch durchschnittlich. Die Serie als Star Trek, ist, nennen wir es verwirrt. Ich erlaube mir, das hier genauer auszuführen: Sie startet mit dem Beginn des Krieges zwischen Föderation und Klingonen. Die Klingonen werden hier als zerstrittene, religöse Reinheitsfanatiker, sonst nichts, vorgestellt. Die Föderation bildet dazu den gewohnt pluralistisch-utopischen Gegenpol. spoiler: Nach nur knapp einem Jahr, geht diese Utopie fast kläglich den Bach runter, gegen den besagten zerstrittenen Haufen religiöser Fanatiker. Die Botschaft: ja, Toleranz und "menschliche" Werte sind nett, aber funktionieren nicht wirklich. Das macht auch der comichafte Moralorgasmus in der letzten Episode Staffel eins nicht mehr wett. Desweiteren wird die Föderation richtigerweise als Organisation bezeichnet, in der debattiert, geforscht und gestritten wird, zum Wohle aller. Nur gezeigt wird das nicht. Der gesamte filmische "Alltag" zeugt davon, dass drei bis vier Hauptcharaktere ihre Meinung durchsetzen, meist die Hauptrolle, ohne dass der z.B. in Voyager durchaus noch vorhandene Konsens gesucht wird. Kurzum: die Förderation wird, wertehalber, vollständig entkernt. Auch wird der Eindruck erweckt, spoiler: siehe Spiegeluniversum ((sinngemäß): "Das Imperium hat mehr erobert als die Förderation je erforscht hat"), ihre freiheitlichen Grundwerte sind mehr Ballast als Reichtum. Vor allem in unseren Zeiten eine verfehlte Botschaft. spoiler: Es wird auch noch, in einem kurzen Dialog (S2.E3), Sektion 31 als viel fortgeschrittener als die restliche Förderation dargestellt. Es ist schnell klar, Freiheit und Pluralität sind nichts wert, auch keinen (technischen) Fortschritt. Wozu also? Dabei ist die Besetzung erfrischend divers, was ich sehr schätze. Auch die Effekte sind, wenn auch etwas überschwänglich, sehr gut. Einziger Wehmutstropfen sind hier die fehlende Animation der Rumpfschilde der Raumschiffe. Die Action ist gut, wenn auch Handlungstechnisch dünn; es wirkt oft etwas Dr. Who artig, vor allem im Bezug auf die Hauprolle, welche (zu) oft schlicht in Alleingang den Tag rettet. Die Kontinuität des Star Trek Universums fährt komplett zur Hölle. spoiler: Das Spore Drive macht z.B. die gesamte Handlung von Voyager zunichte. Das muss nichts allzu schlimmes sein, Anpassung und Korrektur kann solche langlebigen Franchises bereichern. Daher will ich hierzu nichts negatives sagen, es ist, im Bezug auf ENT, oft auch nett, nicht permanent technische Verkrüppelung zu betrachten. Zur Technik: mir persönlich grassiert in Discovery deutlich zu viel esoterischer Dunstnebel. spoiler: Ich beziehe mich nicht mal auf Staffel zwei, das Sporedrive reicht schon. Spätere Star Trek Schiffe können ganze Dörfer im Detail simulieren, und ich soll der Serie abkaufen, dass das menschliche Hirn mehr kann? Auch mit dem "Sporenboost"? Abschließend lässt sich nur, wie anfangs, sagen, dass die Serie leider bisher die Chance vertut, der Irrationalität unserer Zeit die Idee einer toleranten, forschungsorientierten Föderation und damit das Grundversprechen der Utopie von Star Trek entgegenzusetzen. Schade. Ich werde Discovery trotzdem weitersehen, vielleicht schaffen sie noch den Sprung von "guter Serie" zu gutem Star Trek.
    christian wiggert
    christian wiggert

    User folgen Lies die Kritik

    Serienkritik
    2,0
    Veröffentlicht am 31. März 2020
    Star Trek darf sich ruhig weiter entwickeln aber nicht so. Der plot ist Stumpf die Heldin nervt nur noch. Früher wars ein Team und viele Charaktere statt vieler seelenloser Darsteller. Kaptain Pike Nebendarsteller hoch 10. Frauenpower über alles. Mein Gott jede Ethnie, Gesinnung muss mit Gewalt reingeprügelt werden. Action, Action, und dann labern die 3h während alle um sie sterben und sie sterben weil die labern unlogisch handeln und Stumpf Blödsinn machen. Ehrlich zum kotzen der Plot. Man braucht keine Intelligenz mehr für diese Serie nur Popcorn und 2 Hirnzellen. Viele Darsteller sind fehl gewählt. Die Klingonen WTF wo kommen die her alle frisch vom Zahnarzt und die Watte ist noch drin? Das aussehen geht mal gar nicht. Das Verhalten noch weniger. Hauptsache anders man kann nicht mit guter Geschichte glänzen dann machen wir einfach alles anders. Staffel 1 war ja schon schlecht aber Staffel 2 wow dachte schlimmer geht's kaum dann kam Staffel 2 das Ende urgs die Endfolge war richtig mies. Schade das es echt nur um eine Person die dann auch noch komplett fail ist. Was auch echt übel ist die lahmen Kämpfe als ob man seiner Oma beim stricken zuguckt. Michele Yeoh ist dabei warum hat sie nicht nen Hongkong Stuntkoordinator mitgebracht? Die Hauptdarstellerin haut zu und bewegt sich als ob se komplett steif ist. Auf Action machen und dann sowas abliefern. Keine gute Story, keine guten Kämpfe, keine guten Charaktere. Das beste? Es spielt zu mindest im Star Trek Universum oder wars doch Disneys Star wars? Für mich misslungen. Was DS9 zu lahm am Anfang war ist Discovery zu Storylahm. Aber DS9 hatte von Anfang gute Charaktere.
    Gonzo
    Gonzo

    User folgen Lies die 4 Kritiken

    Serienkritik
    5,0
    Veröffentlicht am 23. Januar 2020
    Weg von der 1-Folge-Story zur ganz großen Geschichte tut dem Format sehr gut. Die Tadellose CGI mit brachiales Optik in Spielfilmqualität tut ihres dazu. Für mich ist es eine Offenbarung, für den konservativen Trekkie wahrscheinlich Blasphemie. Nur wenn die Klingonen anfangen zu reden krieg ich Schnappatmung. Die Hälfte Text und das bitte doppelt so schnell hätte echt gelangt.
    Rene
    Rene

    User folgen Lies die 2 Kritiken

    Serienkritik
    5,0
    Veröffentlicht am 19. September 2020
    Star Trek mal anders. Modern, passt super in die heutige SciFi Zeit. Vielen Dank an die Produzenten, super Serie, macht weiter so. 👍👍👍👍👍👍👍👍👍
    derbo73
    derbo73

    User folgen Lies die 6 Kritiken

    Staffel 1 Kritik
    2,5
    Veröffentlicht am 25. April 2020
    Technisch gut gemacht, Schauspieler und Figuren gut. Was mir hier massiv auffällt ist, wie unlogisch und inkonsequent Star Trek ist. Wer sich nur rudimentär mit Physik, Raumfahrt und Technologie auskennt, kommt hier aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. In den 70ern wusste man so Einiges noch nicht als Zuschauer, heute ist das Gezeigte zwar optisch schick, aber leider massiver Nonsense. Da schaue ich mir lieber Fantasy an, da werden auch Reiche geeint, Kriege geführt und Dramen durchlebt, eine Serie die Science-Fiction sein will, kann es sich aber nicht leisten am laufenden Band gröbsten Unsinn zu zeigen. Niemand verlangt naturwissenschaftliche Perfektion, aber hier bemüht man sich nicht im Ansatz Logik oder Naturgesetze zu beachten, sondern versucht krampfhaft die Ausgangsbedingungen für noch absurdere Action und Effekte zu nutzen. Dem Ganzen per Style und Geschwafel den Anstrich einer glaubhaften Zukunft zu geben, klappt leider nicht. Da ist Star Wars ehrlicher - fantastische Space Opera ohne jeden Anspruch auf Science. Glückwunsch, Star Trek ist dort nun auch endgültig angekommen.
    Florian S.
    Florian S.

    User folgen Lies die Kritik

    Serienkritik
    1,5
    Veröffentlicht am 5. Mai 2018
    Aus Herzblut für Star Trek ... Für mich als Hardcore Trekkie ist DISCOVERY wirklich sehr enttäuschend. Einige der Protagnisten (Michael Burnham, Captain Philippa Georgiou und sogar Commander Saru) könnte ich lieb gewinnen. Leider ist der ganze Aufbau der Serie sehr unoriginell und austauschbar mit aktuellen NICHT SciFi-Serien. Neben-Charaktere sind schablonenhaft und auch schlichtweg prollig. Bei STAR TREK war das besondere "Etwas" die feine Verwendung von Sprache und extrem differnziertes Ausgestalten der Charaktere. Zudem fehlen humorige, VERSCHROBENE Personen und Begebenheiten, die bei TOS, NEXT GENERATION, DS 9 UND VOYAGER oft anzutreffen sind. Kirk, Spock, McCoy, Data, Deanna Troy, Roxanna Troy, Worff, Quark, das medizinische-holografische Notfall-Programm, Nelix, Belana ... und, und, und ... - Charaktere halt. Echte Trekkies verstehen mich: Die Protagonisten waren virtuelle Familie und Freunde. Dieses Gefühl will sich hier nicht einstellen. Es ist auch das Tempo. Du hast keine Zeit warm zu werden. Bei DISCOVERY ist leider auch der Gesamt-Style für mich unangenehm: Clean und unterkühlt, ertrunken in überborderdende Spezialeffekte, schnellste Schnitte, dauernder Perspektivwechsel, sehr überladene Ausstattung - nicht nur in KLINGONISCHEN Räumen, sondern auch in Föderationsschiffen, prollige inzenierte Szenen ohne Authentizität. Zudem wartet DISCOVERY mit diversen Fehlern auf: z. B. technische Gadgets die nicht in die Zeitlinie passen... Das Zuschauen macht aus den eben genannten Gründen einfach keinen Spaß. Reines Friendchise, das versucht, sich bei einem Publikum anzubiedern, das sich in der Hauptsache für seichten Mainstream interessiert, um einen kommerziellen Erfolg aus dem Produkt STAR TREK herauszuquetschen. Der ZAUBER ist weg. Ich fürchte seit den J. J. Abrams-Filmen ist mein persönliches STAR TREK-Universum gestorben ... Schade für mich und sicher viele andere Trekkies.
    gecko
    gecko

    User folgen Lies die Kritik

    Serienkritik
    5,0
    Veröffentlicht am 26. November 2017
    And to boldly go where no Star Trek has gone before, we join this amazingly challenging series. We see a new show, new adventures, only old trolls won't enkoy at all. Keep on trekkin
    Back to Top