matthias16
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4 = stark
Als das "Friends" des 21. Jahrhunderts tituliert hat " How I Met Your Mother" erzählerisch einiges mehr zu bieten. Nach den ersten drei Staffeln gelingt es den Machern jedoch nicht mehr regelmäßiges Kapital aus der narrativen Konzeption zu schlagen, welche besonders in Staffel 5 (mit einigen Ausnahmen) mit einer flachen und letztendlich prüden Ausdehnung des Stoffes aufwartet. Abzusehen, aber dennoch enttäuschend bleibt die nicht abzuwendende Niederlage gegenüber den, dem Erfolg geschuldeten Folgen, welche unnötig und mit der Zeit unglaubwürdig in die länge gezogen werden. Größtes Manko: Die Serie gibt sich in ihrer Abhandlung über Schicksalsschläge und Beziehungskonstellationen äußerst lässig und waret mit variablen Erzählrhythmen auf, verfällt jedoch am Ende fast jeder neuen Folge einem betont harmonisch gesetzten Epilog. Cliffhanger scheinen derweil konventionell und stereotypisch eingesetzt, was sich jedoch als generell symptomatisch für Erfolgsserien erweist. Weiterhin sehenswert bleibt die Serie trotz ihrer Defizite (ihrem Amerikanismus bleibe ich mal neutral gegenüberstehen), auf Grund der hohen Trefferquote bezüglich der Pointen. Den direkten Vergleich wieder heraufbeschwörend, halte ich "Friends" letztenenedes für die bessere Wahl. Von einem bewussteren und nicht so verschwenderischen Einsatz von Musikstücken regt das klassischere Serienformat zudem auch noch an und wartet mit leicht nouancierteren Dialogen auf! Das die Qualität innerhalb vieler Staffeln variiert und tendenziell abfällt, ist beiden Serien anzumerken.
Hinzugefügt am 13.02.2012 um 00:49 Uhr
- Über How I Met Your Mother
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