FILMSTARTS trifft... Bryan Burk, der die ersten 28 Minuten aus "Star Trek Into Darkness" dabei hatte
von Björn Becher; Mitarbeit: Benjamin Hujawa ▪ Mittwoch, 13. März 2013 - 00:00

Wir haben die ersten 28 Minuten aus „Star Trek Into Darkness“ und zwei weitere Szenen gesehen und mit Produzent Bryan Burk über die Sci-Fi-Fortsetzung von J.J. Abrams gesprochen.

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Die Produktionsfirma Bad Robot ist für ihre Geheimniskrämerei bekannt. Kaum ein Wort lassen die Macher um Regisseur J.J. Abrams und Produzent Bryan Burk vorab über ihre Filme und Serien nach draußen dringen. Umso überraschender war es, als uns Burk jüngst in Berlin die ersten 28 Minuten aus „Star Trek Into Darkness“ präsentierte, obwohl der Film noch gar nicht ganz fertig ist.  Anschließend beantwortete der Produzent im Interview auch noch bereitwillig alle unsere Fragen. Besser gesagt fast alle, denn über die wahre Identität des von Benedict Cumberbatch gespielten Bösewichts schwieg er weiter…


Im Nachfolgenden verraten wir allen Neugierigen erst einmal, was in den ersten 28 Minuten aus „Star Trek Into Darkness“ passiert (also Achtung: leichte Spoiler), bevor es auf der zweiten Seite unser Interview mit Bryan Burk gibt.

Eins ist schon nach diesen Auftakt-Minuten (plus zwei weiterer Szenen, die uns noch gezeigt wurden) klar: Mit „Star Trek Into Darkness“ setzt J.J. Abrams den mit „Star Trek“ eingeschlagenen Weg fort: Das Sci-Fi-Abenteuer richtet sich nicht ausschließlich an eingefleischte Trekkies, sondern ist ein großer Action-Blockbuster für alle Freunde des Popcorn-Kinos – das zeigt schon der rasante Beginn: Kirk (Chris Pine) und sein bester Kumpel Pille (Karl Urban) fliehen auf einem fremden Planeten vor den nur mit Pfeilen und Speeren bewaffneten Einheimischen. Dass Kirk diesen ein heiliges Artefakt gestohlen hat, ist aber nur ein Ablenkungsmanöver. Denn die entstandene Verwirrung soll Spock (Zachary Quinto) nutzen, um einen nahegelegenen, kurz vor dem Ausbruch befindlichen Vulkan zu „entschärfen“ und so den Planeten zu retten. Doch dann läuft einiges schief und Spock droht im Vulkan zu sterben. Während der sein Schicksal bereits akzeptiert hat, rettet ihn Kirk in letzter Minute, wobei aber die Planetenbewohner die Enterprise zu sehen bekommen – ein klarer Verstoß gegen die Oberste Direktive der Föderation.

Danach geht es erst einmal auf der Erde weiter, wo wir in London zum ersten Mal dem mysteriösen Schurken (Benedict Cumberbatch) begegnen. Der nähert sich in einem Krankenhaus einem Ehepaar (Noel Clarke, Nazneen Contractor) mit einer todkranken Tochter und verspricht ein Heilmittel. Wie sich allerdings bald zeigt, erwartet er dafür eine Gegenleistung. Auch Kirk und Spock sind mittlerweile auf der Erde, sie wurden zum Rapport bei Admiral Christopher Pike (Bruce Greenwood) bestellt. Kirk malt sich schon aus, dass es darum gehen könnte, ihn mit der Enterprise auf eine 5-Jahres-Erkundungsmission (ein kleiner Insidergag für Trekkies) zu schicken, doch die Wahrheit sieht anders aus. Weil Spock in seinem Bericht über den Einsatz auf dem fremden Planeten im Gegensatz zu ihm selbst nicht gelogen hat, muss Kirk wegen des Verstoßes gegen die Oberste Direktive an die Akademie zurück, während sein vulkanischer erster Offizier Spock auf ein anderes Schiff strafversetzt wird.

Spock (Zachary Quinto) im Angesicht des fast sicheren Todes (© Paramount Pictures)


Nach diesem kurzen Intermezzo dominiert von nun an erst einmal Action. Der kürzlich noch besorgte Vater eines kranken Mädchens sprengt das Archiv der Föderation in die Luft. Pike sucht Kirk wie bereits im Vorgänger in einer Bar auf, stellt sich als neuer Enterprise-Captain vor und will ihn zu seiner rechten Hand machen. Das kommt genau zur rechten Zeit, denn aufgrund des Terroranschlags lässt der Oberkommandierende Marcus (Peter Weller) alle Raumschiff-Führungscrews zusammenkommen, wobei Kirk auch wieder auf Spock trifft. Dem heißblütigen Ex-Captain dämmert dabei als einzigem, dass der Bösewicht, der von der Föderation mittlerweile als einer der Ihren mit Namen John Harrison identifiziert wurde, genau das geplant haben könnte. Bevor Kirk seinen Verdacht äußern kann, eröffnet Harrison aus einem Raumgleiter heraus das Feuer auf die Anwesenden. Kirk zeigt heldenmutigen Einsatz, verhindert damit Schlimmeres und die beiden Kontrahenten blicken sich zum ersten Mal kurz gegenseitig in die Augen, bevor sich Harrison aus der brenzligen Situation herausbeamt.

Nach dieser knappen halben Stunde deutet alles darauf hin, dass es in „Star Trek Into Darkness“ ziemlich actionreich zugehen wird. Dafür sprechen auch die beiden weiteren Szenen, die wir zu sehen bekamen. Einmal droht die Enterprise abzustürzen, während Spock gerade das Kommando hat. Kirk und Scotty (Simon Pegg), die scheinbar wie im ersten Teil gerade erst auf das Schiff zurückgekehrt sind, versuchen dies zu stoppen. In der zweiten Szene stürzt ein Raumschiff über London ab. Während viele meiner Kollegen der Meinung waren, es handele sich dabei um die Enterprise, bin ich mir da nicht so sicher. Auf jeden Fall ist Bösewicht Harrison nicht sonderlich glücklich über diesen Absturz, kann aber nicht lange hadern. Denn Spock beamt sich in die Szenerie und eine wilde Verfolgungsjagd durch London beginnt.

Kirk (Chris Pine) und sein Förderer Pike (Bruce Greenwood) (© Paramount Pictures)


„Star Trek Into Darkness“ (ab 9. Mai 2013 in den Kinos) sieht auf jeden Fall schon einmal richtig gut aus. Die ersten Bilder sind rasant, es gibt Action und Hochspannung von der ersten Minute an und man verzeiht es da gerne, dass J.J. Abrams und seine Autoren etwas zu ausführlich erklären: Spätestens beim dritten Mal dürfte es auch jeder Nicht-Trekkie verstanden haben, warum ein Verstoß gegen die Oberste Direktive so dramatisch ist (zumal es vorher schon durch Bilder verdeutlicht wird). Zudem können wir verraten, dass sich die Geheimniskrämerei um den von „Sherlock“ Benedict Cumberbatch gespielten Oberschurken lohnt – allein schon für seinen ersten Auftritt, der förmlich zelebriert wird und bei dem die mysteriöse Aura, die ihm umgibt, noch einmal hervorgehoben wird. Bryan Burk verriet uns im Interview anschließend natürlich nicht, wen Cumberbatch denn jetzt genau spielt, aber zumindest ein Detail ließ er sich entlocken. Wer mehr erfahren will, kann auf der folgenden Seite unserer Specials das komplette Interview lesen.

 

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Kommentare

  • David Kind

    ab jetzt dürfte klar sein, dass filmstarts dem film nur vier von fünf sternen gibt. man will ja nicht seine seine journalisitsche unabhängigkeit fürchten :)

  • David Kind

    nein, war nur spaß! interessanter artikel!

  • Merdan C.

    Jo,danke war echt sehr interessant.

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