FILMSTARTS-Check: Gibt es überhaupt gute Videospiel-Verfilmungen?
von Christoph Petersen, Michael Leutner ▪ Mittwoch, 12. März 2014 - 00:00

Zum Kinostart von "Need for Speed" haben wir uns in der FILMSTARTS-Redaktion die Frage gestellt: Gibt es überhaupt schon eine Computerspiel-Verfilmung, die uns rundum überzeugt hat?

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Zum Kinostart von „Need For Speed“ fragen wir uns:

Gibt es überhaupt gute Videospiel-Verfilmungen?

 

An diesem Donnerstag startet die Verfilmung der erfolgreichen EA-Racer-Reihe „Need for Speed“ (hat bereits mehr als 2,7 Milliarden Dollar umgesetzt) in den deutschen Kinos. In dem Auto-Actioner nimmt „Breaking Bad“-Star Aaron Paul an einem illegalen Rennen teil, um einen verstorbenen Freund zu rächen. Die Story ergibt wenig Sinn, die Charaktere bleiben austauschbar, aber die Stunts sind handgemacht und der Film hat einen unbeschwerten 80er-Jahre-Vibe, der uns angenehm-nostalgisch an „Ein ausgekochtes Schlitzohr“ erinnert. Fazit: Kann man sich als Fan gut anschauen, aber ein herausregender Film ist es nicht.

 

Aaron Paul rast in "Need for Speed" (Kinostart: 20. März 2014) seiner Rache entgegen!

 

Da kann man sich schon mal die Frage stellen, ob das mit den Videospiel-Verfilmungen (und es werden ja immer mehr) generell eine so gute Idee ist. Denn wo die Kinoversion etwa eines Comics immer ein „Mehr“ bietet (nämlich bewegte Bilder), bietet die Verfilmung eines Spiels immer ein „Weniger“ (nämlich keine Interaktion).

 

Aber obwohl Computerspiel-Verfilmungen aktuell in aller Munde sind und Game-Lizenzen in Hollywood eine immer größere Rolle spielen, gibt es noch gar nicht so viele davon. In Deutschland sind bisher noch nicht einmal 25 in den Kinos gestartet. Deshalb stecken aktuell etwa genauso viele Game-Adaptionen in der Produktions-Pipeline wie bisher überhaupt erschienen sind. Für uns der perfekte Zeitpunkt, um kurz innezuhalten und auf die bisherigen Releases zurückzuschauen: Gibt es überhaupt schon wirklich gelungene Videospiel-Verfilmungen?

 

Und wenn nicht, sollten sich die Macher von „Warcraft“, „Assassin's Creed“ und natürlich „Angry Birds“ nicht überlegen, es besser gleich ganz bleiben zu lassen?

 

Auf den folgenden Seiten haben wir deshalb einmal (fast) alle bisher erschienen Computerspiel-Kinoadaptionen dem FILMSTARTS-Check unterzogen. Und es ist wohl kein Spoiler schon jetzt zu verraten, dass nicht allzu viele Daumen nach oben zeigen...

 

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Kommentare

  • Zach Braff

    wenn bei der hälfte der filme uwe boll regie führt ist klar, dass da zumeist nix gutes bei raus kommt...

  • Sui86

    Silent Hill ist mit Abstand die beste Videospielverfilmung, ka wie ihr drauf kommt, dass die Resident Evil Verfilmungen besser sind. Der erste Resi ist noch ganz annehmbar bzw. ok aber der Rest?

    Bei Doom handelt es sich um einer First-Person-Sequenz, nicht Third-Person.

  • Jimmy V.

    Schließe mich insofern an, als das der erste "Silent Hill"-Film ziemlich genial ist. Das sage ich sogar als jemand, der die Reihe kaum kennt.
    Ansonsten hätte man noch den dazugehörigen Film "Dead Space: Downfall" nehmen können. Ist ganz solide, hat vor allem den schönen 90er-Comic-Look und erzählt die Vorgeschichte zu dem Horrorshooter (der ja wiederum stark von "Event Horizon" inspiriert ist).

  • Michael B.

    Schon faszinierend wie der Uwe immer wieder hochkarätige Casts zusammen bekommt + ein relativ hohes Budget, es aber immer wieder so richtig verkackt. Mein Respekt dafür.

  • Jimmy V.

    Stichwort: Medienfonds, oder so etwas in der Art. So war es jedenfalls früher einmal.

  • Empirical

    Leute Max Payne verdient gleich zwei rote Daumen nach unten und der Regisseur einen Tritt in seinen Hintern! Der Film ist ein tolles Beispiel wie man 35 Millionen in den Reißwolf wirft - ein seltendämliches Drehbuch, lahme Action, unterforderte bzw überforderte Darsteller, Mark Wahlberg wandelt komplett desinteressiert mit einem "ich-muss-echt-dringend-auf-den-Topf"-Blick durch nach Studio stinkende Kulissen und sortiert Akten... wie kann man an diesem Film was gutes finden? Für vergeudetes Potenzial sollte es keine Plus sondern Minuspunkte geben!!!

    ... ein super Kniff aus den Drogendealern des Spiels kühle Konzernsoldaten zu machen und so auf die aktuelle Finanzkriese abzuzielen??? Ist das euer ERNST?!

    Nein das ist kein super Kniff sondern eine Beleidigung der Fans und zeigt nur das Stirb Langsam 5 Mastermind John Moore das Spiel - wie er selbst zugegeben hat - kaum gespielt hat. Und dem Film irgendeinen unterschwelligen Kommentar zur Finanzkrise zuzuschreiben?? Seid ihr sicher, dass ihr den richtigen Film gesehen habt?!

  • Teddy-Daniels

    Ich stimme dir bei Silent Hill vollkommen zu...finde den ersten Film atmosphärisch echt toll! Für mich persönlich wohl die beste Videospielverfilmung. Aber was Resident Evil betrifft ist der dritte Film sogar mein Lieblingsfilm...Ich muss dazu sagen, ich habe nie ein Spiel davon gespielt und habe den dritten Film vor allen anderen, also losgelöst vom Zusammenhang, gesehen und finde (noch immer), dass er als Endzeit/Dystopie sehr gut funktioniert und durchaus sehr atmosphärisch ist.

  • Kyrou

    Kann ich nur zustimmen, Silent Hill ist die bisher beste Videospielverfilmung, leider ist der 2. Teil Müll.
    Und die Liste der schlechten Videospielverfilmungen wäre deutlich kleiner wenn nicht dauernd Uwe Boll drunter stehen würde...

  • DanielJackson

    Die Tomb Raider Filme waren sicher keine Meisterwerke, aber schlecht waren sie nicht, haben gut unterhalten. Auch wenn die neue Lara Croft um einiges schärfer aussieht als Ms Jolie ;)

  • Jimmy V.

    Man könnte übrigens das Special in umgedrehter Form wiederholen: Zu welchen Filmen gibt es gute Spieleumsetzungen? Da lässt sich dann einiges mehr finden. Man denke nur allein an die ganzen Indy-Spiele...

  • greek freak

    "Silent Hill" ist ganz klar die beste Verfilmung,weil der Regisseur die Atmosphäre des Games ziemlich gut eingefangen hat."Hitman" und die 2 "Tomb Raider" sind ganz solide Action-Filmchen."Street Fighter" mit JCVD,der erste "Mortal Kombat" und "DOA" gehören in die Kategorie "So trashig das es schon wieder gut ist",am besten mit ein paar Kumpels plus ´nem Kasten Bier gucken und ablästern."Max Payne" und der 2te "Street Fighter" dagegen sind einfach nur Müll,die "Super Mario Verfilmung" mit Bob Hoskins hatte ich erfolgreich aus meinem Gedächnis gelöscht,so grottig ist das!Die ersten 3 Teile von "Resident Evil" gingen noch,Teil 4 & 5 aber sind nur Schrott.Last but not least,unser aller lieblings Kritiker-Verprügler,Dr.Uwe Boll.Mit der Ausnahme von "Postal",das auch auf eine gewisse Weise unterhaltsam trashig ist,muss man sich nur fragen wie der Mann es schafft so viele schlechte Fime zu verzapfen.Alleine schon "Alone in the Dark" ist so schlecht,das einem die Worte fehlen.

  • Jan23

    Was habt ihr alle mit Silent Hill? Habe den Film im Kino geguckt und habe mir gedanklich so oft die Hand vor die Stirn geschlagen. Das war so dermaßen uninspiriert, oberflächlich und so was von gar nicht packend. Besonders die Szene am Ende, wo dieses Mädchen die Geschichte der Bewohner erzählt. Das war an Oberflächlichkeit nicht zu überbieten( Habe ich noch gut in Errinnerung, weil ich innerlich die ganze Zeit am Stöhnen war). Klar die Atmosphäre hatte was und ist auch die Stärke des Films. Aber hat das wirklich gereicht, um den Film sehenswert zu machen? Vorallem, weil der Film dadurch nur minimal spanndender wurde.

    Final Fantasy: Advent Children zählt für mich nicht. Ist kein Film im klassischen Sinn. Kein Hollywood-Film. Aber ansonsten vielleicht tatsächlich die beste Verfilmung.

    Resident Evil 1 ist hier mein Favorit. Klar, die Dialoge sind nicht so der Bringer. Sie stören aber nicht, weil die Dialoge knapp gehalten sind und hauptsächlich dazu dienen die Handlung voranzutreiben. Hier gibt es kein unnötiges Gerede. Das Niveau ist auch nicht so super hoch. Aber der Fim ist von Anfang bis Ende spannend. Die Inszenierung ist super, zum Beispiel die Anfangssequenz mit der guten Musikuntermalung, das erste Aufeinanderreffen mit den Zombies, die Sequenz in der Kanalisation (absolut perfekt), das Ende in der Stadt. Der Look. Die Kamera. Das Gesamtbild ist absolut stimmig. Natürlich ist es kein Meisterwerk mit einem super hohen Niveau, aber das ist bei einem Horror-Thriller auch nicht so wichtig.

  • Venom

    Hier geht es aber weniger darum, ob die Filme wirklich gut sind (das ist keiner von den 25), sondern ob die Umsetzung der Spiele gut ist. Also ob der Ton des Spiels getroffen wurde, ob die Story halbwegs umgesetzt wurde. Und da liegt Silent Hill ganz klar an der Spitze. Er muss einem nicht gefallen, aber er schafft genau die Atmosphäre des Spiels.

  • Jan23

    Ist das nicht ein bisschen sinnlos? Was bringen diese Sachen, die du beschrieben hast, wenn sie keine positiven Auswirkungen haben?

    Die Umsetzung des Spiels ist überhaupt nicht gelungen. Das Spiel ist super spannend (Vor allem die ersten 3) und angsteinflößen. Der Film nicht. Also ist auch der Ton und die Atmosphäre nicht gelungen, weil sie keinen Sinn verfolgen. Die Umsetzungen des Spiels sind nur oberflächlich.

  • Venom

    Das bezieht sich jetzt auf Silent Hill, ja?
    Ich finde schon, dass der Film spannend und angsteinflößend ist. Das ist ja genau mein Argument gewesen. Der Ton des Spiels wurde getroffen. Und mit dieser Sichtweise scheine ich ja nicht allein zu sein....die meisten kommentare hier sehen das genauso.

    Deine Antwort macht irgendwie auch nicht wirklich Sinn. Oben schreibst du, dass die Atmosphäre die Stärke des Films ist, unten sagst du sie sei nicht gelungen. Und natürlich kommt bei einem Film selten das gleiche Gefühl auf, wie wenn man das aktiv als Spieler erlebt, daher kann sich dem nur angenähert werden. Das hat der Film für mich sehr gut geleistet.

  • M E.

    Liebes Filmstarts Team :-) Die EGO- Szene in Doom geht etwas länger als 4 minuten ;)

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