In dieser Woche mit fiesen Unbekannten, einem Meilenstein der deutschen Filmgeschichte und dem vielleicht dunkelsten Kapitel in Arnies Filmkarriere.

"House of 9" (Steven R. Monroe, USA/Großbritannien 2004)
Im Gegensatz zu „Saw 2“ setzen die Macher von „House Of 9“ ihre thematischen Schwerpunkte nicht auf perfide Todesarten oder möglichst abstruse Wendungen, sondern sie interessieren sich eher für Fragen der Gruppendynamik und Moral. An und für sich ist das spannend, allerdings verliert der Film in diesem Bereich nach einer Dreiviertelstunde langsam jede Genauigkeit. Dass die Todesfälle in viel zu hektischer Abfolge Schlag auf Schlag kommen, führt zum Eindruck von Beliebigkeit im Verhalten der Charaktere. Und auch der zwar bitterböse, aber kaum konsequente Schlusstwist ist dann nicht mehr als ein zu wenig durchdachtes Genrezugeständnis. Hier wäre eindeutig mehr drin gewesen.
Läuft wo: Freitag auf Samstag um 2.00 Uhr auf Tele 5