Seit 1977 veranstalten die Internationalen Filmfestspiele Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek filmhistorische Retrospektiven. Die Retrospektive ist einem bedeutenden Regisseur oder einem filmhistorischen Thema gewidmet. In der Retrospektive werden Klassiker wiederentdeckt, nicht selten auch verschollen geglaubte Filme neu geborgen. Zum 60. Geburtstag der Berlinale in diesem Jahr bringt die Retrospektive „PLAY IT AGAIN ...!“ mit einem Streifzug durch 60 Jahre Berlinale-Vergangen
Seit 1977 veranstalten die Internationalen Filmfestspiele Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek filmhistorische Retrospektiven. Die Retrospektive ist einem bedeutenden Regisseur oder einem filmhistorischen Thema gewidmet. In der Retrospektive werden Klassiker wiederentdeckt, nicht selten auch verschollen geglaubte Filme neu geborgen. Zum 60. Geburtstag der Berlinale in diesem Jahr bringt die Retrospektive „PLAY IT AGAIN ...!“ mit einem Streifzug durch 60 Jahre Berlinale-Vergangenheit Entdeckungen von einst auf die große Leinwand zurück und wirft exemplarisch Schlaglichter auf die Entwicklung des Festivals: von den ersten Dekaden, die im Zeichen des Kalten Kriegs standen, über die Öffnung für Filme aus sozialistischen Ländern bis hin zum Ende der politischen Teilung Europas, das das Festival vor rund 20 Jahren aus dem Balanceakt zwischen kultureller Offenheit und politischer Einflussnahme befreite. Die Retrospektive präsentiert die Vielfalt des Festivals mit rund 40 Filmen aus den Sektionen Wettbewerb, Forum, Panorama sowie Generation. Darunter finden sich auch Kurzfilme. Zudem gibt es Begleitveranstaltungen, für die kein Eintritt anfällt. Zusammengestellt hat das Programm der renommierte britische Filmkritiker David Thomson.
Nachfolgend gibt es unsere große Übersicht über die Filme in der Reihe „Retrospektive“. Über das Berlinale-Logo

kommt ihr zu den Spielzeiten, über das Trailersymbol

zum Filmtrailer.
Sorgte 1976 für einen Skandal: „Im Reich der Sinne“.
Die Berlinale-Retrospektive 2010:
Retrospektive PLAY IT AGAIN ...!
Außer Atem
Jean-Luc Godard, Frankreich 1960
Im Reich der Sinne
Nagisa Oshima, Japan/Frankreich 1976
An ihrer Seite
Sarah Polley, Kanada/Großbritannien/USA 2006
Central Station
Walter Salles, Brasilien/Frankreich 1998
Charulata - Die einsame Frau
Satyajit Ray, Indien 1964
Chronik der Anna Magdalena Bach
Jean-Marie Straub
Bundesrep. Deutschland/Italien 1968
In der weißen Stadt
Alain Tanner, Schweiz/Portugal 1983
Die Ehe der Maria Braun
Rainer Werner Fassbinder, Bundesrep. Deutschland 1979
Die Frau und der Fremde
Rainer Simon, Deutsche Demokratische Republik 1985
Der Traum
Niels Arden Oplev, Dänemark/Großbritannien 2006
Fallen Angels
Wong Kar-wai, Hongkong 1995
Fräulein Julie
Alf Sjöberg, Schweden 1951
„Gangs Of New York “ von Martin Scorsese.
Gangs of New York
Martin Scorsese, USA 2002
Genealogien eines Verbrechens
Raoul Ruiz, Frankreich/Portugal 1997
Rotes Kornfeld
Zhang Yimou, China 1988
Einmal wirklich leben
Akira Kurosawa, Japan 1952
Der verbotene Christus
Curzio Malaparte, Italien 1951
Der Garten der Finzi Contini
Vittorio De Sica, Italien/Bundesrep. Deutschland 1970
Das Gesetz der Begierde
Pedro Almodóvar, Spanien 1987
Die Nacht
Michelangelo Antonioni, Italien/Frankreich 1961
Der Lockvogel
Bertrand Tavernier, Frankreich 1995
Lebenszeichen
Werner Herzog, Bundesrep. Deutschland 1968
Der Start
Jerzy Skolimowski, Belgien 1967
Die Legende der Festung Suram
Sergej Paradshanow & David "Dodo" Abaschidse, UdSSR 1985
Lohn der Angst
Henri-Georges Clouzot, Frankreich/Italien 1953
Die Ferien des Monsieur Hulot
Jacques Tati, Frankreich 1953
Magnolia
Paul Thomas Anderson, USA 1999
Akira Kurosawas Meisterwerk „Einmal wirklich leben“.
Mary Reilly
Stephen Frears, USA, Großbritannien 1996
Pickpocket
Robert Bresson, Frankreich 1959
Ekel
Roman Polanski, Großbritannien 1965
Wer erschoß Salvatore G.?
Francesco Rosi, Italien 1962
Die Sonne
Aleksandr Sokurow, Russische Föderation/Italien/Frankreich/Schweiz 2005
Die durch die Hölle gehen
Michael Cimino, USA 1978
Der Strom
Jean Renoir, Indien/USA 1951
Hoffmanns Erzählungen
Michael Powell & Emeric Pressburger, Großbritannien 1951
Der schmale Grat
Terrence Malick, USA 1998
Aufstieg
Larissa Schepitko, UdSSR 1977
Yella
Christian Petzold, Deutschland 2007
Ultraspannend: „Lohn der Angst“.
Play it...short! | 1
Die Lösung
Sieglinde Hamacher, Deutsche Demokratische Republik 1988
Der Anschlag
Pia Frankenberg, Bundesrep. Deutschland 1984
Nr. 1 - Aus Berichten der Wach- und Patrouillendienste
Helke Sander, Bundesrep. Deutschland 1985
Ortsfremd ... wohnhaft vormals Mainzerlandstraße
Hedda Rinneberg & Hans Sachs, Bundesrep. Deutschland 1977
Parachute
Sabine Eckhard, Bundesrep. Deutschland 1986
Chloé
Angi Welz-Rommel, Bundesrep. Deutschland 1985
Camilla Horn sieht sich als Gretchen in Murnaus Stummfilm FAUST
Play it...short! | 2
Geschichten vom Kübelkind
Ula Stöckl &
Edgar Reitz, Bundesrep. Deutschland 1971
Zum Glück gibt's kein Patent
Monika Funke Stern, Bundesrep. Deutschland 1985
SSZZTTT
Wilma Kottusch, Bundesrep. Deutschland 1986
Soldaten Soldaten
Elfi Mikesch, Deutschland 1994
Annie
Monika Treut, Bundesrep. Deutschland 1989
„Lebenszeichen“ von Jury-Präsident Werner Herzog.
Veranstaltungen zur Retrospektive (freier Eintritt)
PLAY IT AGAIN ...!
Gespräch mit Kurator David Thomson
Berlin um die Ecke, und zurück. Die DEFA und die Berlinale
Podiumsgespräch
Captivating the Audience:
Jeanne Moreau
Europa Film Treasures
Filmprogramm und Podiumsgespräch
Moonlighting. Far from Home
Gespräch mit
Jerzy Skolimowski
The Complete METROPOLIS
Podiumsdiskussion
Die 60. Berlinale 2010 läuft vom 11. bis zum 21. Februar