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z. B.: A dangerous method, Super 8, Captain america, Cowboys & Aliens...
FILMSTARTS bietet euch einen kompakten Überblick auf einer Seite: Wir empfehlen die besten Neustarts der Woche und erinnern an sehenswerte Filme, die noch immer in den deutschen Kinos laufen.
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Film der Woche: "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"
Brad Pitt mimt Billy Beane, den Manager eines finanzschwachen Baseball-Teams, der sich jedes Jahr mit demselben Problem herumschlagen darf: Er muss mit wenig Geld versuchen, eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Aber das gelingt ihm nicht etwa mit Glück, sondern mit Statistiken und Formeln: Zusammen mit dem schüchternen Harvard-Absolventen und Wirtschaftsforscher Peter Brand (Jonah Hill) revolutioniert Beane den amerikanischen Profibaseball. „Moneyball“ ist in erster Linie ein Film über Statistiken im Baseball und nur ganz selten gibt es Sportler in Action zu sehen. Doch egal wie unspektakulär das klingt - der Film von Bennett Miller ist mitreißend, spannend, emotional und unterhaltsam. Aaron Sorkin („The Social Network“) und Co-Autor Steven Zaillian („Schindlers Liste“) haben nach der Sachbuchvorlage von Michael Lewis ein außerordentliches Drehbuch geschaffen und damit den Grundstein zu einem grandiosen Drama und einem der besten Sportfilme überhaupt gesetzt. Dafür sprechen auch sechs Oscar-Nominierungen, unter anderem als Bester Film, für Pitt als Bester Hauptdarsteller und für Hill als bester Nebendarsteller.

Mit „Dame, König, As, Spion“ erwartet den geneigten Zuschauer kein Spionagefilm à la James Bond, sondern ein atmosphärisches Drama über die verzwickte Suche nach einem sowjetischen Doppelagenten in den eigenen Reihen - ein eiskaltes, tödliches Spiel mit Rededuellen und Täuschungsmanövern. Auch ohne Action-Sequenzen kreiert Regisseur Tomas Alfredson eine intensive Hochspannung, die vor allem der sorgfältigen Figurenzeichnung und dem herausragenden Spiel seiner hochkarätigen Besetzung (unter anderem John Hurt, Colin Firth, Mark Strong, Benedict Cumberbatch und Tom Hardy) zu verdanken ist. Allen voran trumpft aber Gary Oldman mit seinem kühlen, meisterlichen Schauspiel auf, für das er auch eine Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller erhalten hat. Ob er endlich mit dem Goldjungen ausgezeichnet wird, wissen wir am 26. Februar, denn dann wird die begehrteste Trophäe im Filmgeschäft verliehen.

Die Vergangenheit holt den israelischen Mittfünfziger Arik (Eyal Shehtal) wieder ein, als er wegen einer Erbschaftsangelegenheit zurück in seine einstige Heimat muss. Bei der Wanderung durch die Straßen von Haifa kommen die Erinnerungen an den so bedeutenden Sommer 1968 hoch, als wäre es gestern gewesen. Damals hat er für den Holocaust-Überlebenden Yankele (Adir Miller) als Schnüffler gearbeitet und verfiel der aufreizenden Tamara (Neta Porat). Die Vergangenheit bekommt in der verklärenden Rückschau zunächst fast märchenhafte Züge, aber hinter der schönen Fassade aus Leichtigkeit verbirgt sich eine traurige Welt. Regisseur Avi Nesher balanciert Dramatik und Humor perfekt aus und schafft ein gelungenes Drama, in dem er zwischen unschuldiger Liebelei, naiv-detektivischen Schlenkern und Holocaust-Aufarbeitung pendelt.
Läuft schon länger, aber lohnt sich trotzdem:

"Drive"
Mitte Januar haben wir Nicolas Winding Refns „Drive“ im Zuge unserer Preview-Tour in fünf Städten vorgestellt. Seit einer Woche läuft das Action-Drama mit Kultfilm-Potential regulär in den deutschen Kinos und wir möchten es euch noch einmal besonders ans Herz legen. Ryan Gosling spielt den namenlosen „Driver“ und damit ist perfekt beschrieben, was er macht: Er fährt - ob als Stunt- oder Fluchtwagenfahrer - das ist seine Leidenschaft. Als er seine Nachbarin Irene (Carey Mulligan) und deren Sohn Benicio (Kaden Leos) kennenlernt, wächst in dem stoischen Mann eine besondere Zuneigung. Doch damit wird eine Lawine losgetreten, die einen Gewaltexzess nach sich zieht. Der „Walhalla Rising“-Regisseur Refn setzt seine ruhige Geschichte mit einer bedrohlich-melancholischen Stimmung und einer herausragenden musikalischen Untermalung (zum Beispiel mit hypnotischem Elektrosound des französischen Musikers Kavinsky) perfekt in Szene und kreiert damit eine der coolsten Inszenierungen der letzten Jahre: ein hypnotisches Meisterwerk von atemberaubender Brillanz.

"The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"
George Clooney glänzt in der Rolle des Anwalts und Familienvaters Matt King, der auf dem paradiesischen Hawaii eigentlich kein schlechtes Leben führt, wenn es nicht gerade völlig aus den Fugen geraten würde. Seine Frau Elizabeth (Patricia Hastie) liegt nach einem Bootsunfall im Koma und wollte ihn offensichtlich verlassen. Außerdem machen seine beiden Töchter - die rebellische Alex (Shailene Woodley) und die altkluge Scottie (Amara Miller) - es ihm nicht gerade leicht. Zu Recht für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert, brilliert Clooney mit einer Symbiose aus charismatischem Alleskönner und einfachem Jedermann in einer bittersüßen Tragikomödie, die „Sideways“-Regisseur Alexander Payne mit seinem überragenden Gespür für Erzählrhythmus und stimmungsvoller Ästhetik zu einer wundervollen Geschichte voller Mitgefühl macht, ohne dabei kitschig zu werden. „The Descendants” erhielt insgesamt fünf Oscar-Nominierungen, unter anderem als Bester Film und für die Beste Regie.

Der charmante Kritikerliebling und dreifache Golden-Globe-Gewinner „The Artist“ wurde gleich in zehn Kategorien für den Oscar nominiert, unter anderem als Bester Film, für die Beste Regie und für die beiden Darsteller Jean Dujardin und Bérénice Bejo. Es ist immer noch genug Zeit, um vor der Oscar-Verleihung am 26. Februar einen Blick auf den französischen Stummfilm zu werfen. Michel Hazanavicius' liebevolles Drama ist eine bezaubernde Hommage an die goldene Zeit des Hollywood-Kinos: Der Stummfilm-Star George Valentin (Dujardin) gerät beim unaufhaltsamen Siegeszug des Tonfilms ins Abseits und wird von aufstrebenden Talenten wie der charismatischen jungen Peppy Miller (Bejo) abgelöst, in die er sich verliebt. Während er dem finanziellen Ruin entgegensteuert, klettert sie auf der Karriereleiter nach oben.
Ein Special von Maren Koetsier
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Von Christopher Nolan
Mit Christian Bale, Anne Hathaway
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Von Steven S. DeKnight
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