Eine Zustandsbeschreibung der bundesrepublikanischen Gesellschaft mit fünf Schäfern unterschiedlicher Generationen. Verschiedene Aspekte der Schafzucht sind Teil des Films, dennoch ist dies kein Lehrfilm über Schäferei, sondern vielmehr ein Film über menschliche Beziehungen und Unterschiede.
Im Mittelpunkt stehen die Anwohner des Gelsenkirchener Horst, die ihre Garagen zu Ställen umfunktionieren, um 400 Kaninchen darin zu halten. Züchter aus unterschiedlichen Generationen kommen zusammen und es herrscht eine Atmosphäre wie bei einer italienischen Großfamilie.
Der Unternehmer Magdeburger Paul Schuster zieht ein Jahr nach der Wende für die FDP in den Bundestag ein, seine einst verstaatlichte Traditionsfirma trägt wieder den ursprünglichen Namen. Aber während er im Westen nach Investoren Ausschau hält, fühlt sich die Belegschaft seines und anderer Unternehmen im Stich gelassen.
Das Jahr 1945 in Hamburg, der Zweite Weltkrieg liegt in seinen letzten Zügen: Im Kino lernen sich die Mittvierzigerin Lena Brücker (Barbara Sukowa) und der junge Fahnenflüchtling Hermann Bremer (Alexander Khuon) kennen - und landen wenig später im Bett. Lena bietet ihm danach an, ihn für den Rest des Krieges in ihrer Wohnung vor den Nazis zu ...