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    Das brandneue Testament
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    94 Wertungen - 16 Kritiken
    Verteilung von 16 Kritiken per note
    4 Kritiken
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    16 User-Kritiken

    Marc-aus-Aachen
    Marc-aus-Aachen

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    4,0
    Veröffentlicht am 5. Dezember 2015
    Wenn Ihnen "Bruce almighty" gefallen hat...bleiben Sie weg. Mit der geradlinig-naiven Sicht der Amerikaner kommt man hier nicht allzuweit. Wenn Ihnen "Die wunderbare Welt der Amelie" und "Ex Drummer" gefallen hat...dann könnte Ihnen auch dieser Film gefallen. Die Menge an kaputten Typen ist schon enorm, die Poesie und viele formale Erzählelemente kommen aber direkt aus "Amelie". Kein normaler Film, mehr eine Parabel. Zum Schluß verläßt man staunend das Kino und weiß nicht, ob man über die Skurrilitäten den Kopf schütteln oder in der versöhnlichen Weltsicht schwelgen soll. Und die Tatsache, dass eine Frau die bessere Göttin wäre, ist sehr doppelbödig.
    Thomas H.
    Thomas H.

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    5,0
    Veröffentlicht am 30. Dezember 2015
    Der Parkplatz des PASSAGE KINOs, in ERLENBACH, unserem kulturellen Brennpunkt, war bis auf den letzten Platz zugestellt, als wir gestern zur 19.15-Uhr-Vorstellung eintrafen. Sollte es wirklich sein, dass das "Das brandneue Testament" Besuchermassen mehr als der neueste Starwarsstreifen anzog? Und dies trotz bisher in keiner der von mir gehörten Nachrichtensendung dieser belgische Film auf irgendeine Weise promotet worden war. Vor der Kinokasse lag eine dicke steife eintrittskartenlüsterene Schlange und ließ unsere Hoffnungen auf einen Sitzplatz schwinden.Hätten wir vorbestellen sollen? Doch wir fanden, Mitte zweiter Reihe, knapp vor der Leinwand, Plätze. Liebe Leute, lasst Euch von nichts abhalten, drängt rein in die Vorführung, fordert diesen Film auch in den Kinos der Provinz. Es gibt zur Zeit nichts Besseres! Der Regisseur, ich werde mich heute um seine Person kümmern müssen, ist Meister seines Handwerks. Er weiß die Rollen mit den genau passenden Schauspielern zu besetzten, setzt sekundengenau winzigste Splitter saukomischer Einfälle, kennt sich in der musikalischen Hoch- und Tiefkultur aus, versteht wie special effects zu handhaben sind, geht hervorragend mit Licht- und Kameraeinstellungen um, kann Dialoge entwickeln, findet wunderbare Choreografien für seine Schauspieler. Und dies alles sind ihm Mittel um Basisfragen menschlicher Befindlichkeit zu bewegen. Ein Diogenes des 21.Jahrhundert, ein Zenmeister der Filmkunst! Hier könnt ihr Erleuchtungslachen erfahren! Und nehmt Eure 12-jährigen Kinder mit, damit sie erleben was europäische Hochkultur vermag!
    Ali V.
    Ali V.

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    5,0
    Veröffentlicht am 2. Januar 2016
    Der Film ist meiner Meinung nach großartig. Wer offen ist und keinen Schmerz verspürt, wenn Religion durch den Kakao gezogen wird, der wird hier eine Menge Spaß haben. Der Film hat mich emotional mitgezogen, die Bilder waren toll, die Einfälle genial. Tränen gelacht. Skurriler als "Being John Malchovich", um Längen unterhaltsamer.
    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 184 Follower Lies die 440 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 8. Dezember 2015
    Der belgische Regisseur Jaco van Dormael hat mit „Das brandneue Testament“ eine besondere religiöse Weltanschauung als Komödie für die Kinoleinwand geschaffen. Teufel inklusive: Gott (Benoît Poelvoorde) ist asozial und selbst das Böse. Er hat zuerst Brüssel geschaffen, meidet den Kontakt zu den Menschen und legt ihnen tausende Gebote auf, um sie zu quälen. Zudem unterdrückt er seine Familie. Die Ehefrau (wundervoll: Yolande Moreau), ebenfalls Göttin, hält sich raus und macht die Hausarbeit. Tochter Ea (Pili Groyne) flüchtet, nachdem sie allen Erdenbürgern den jeweiligen Todeszeitpunkt bekannt gegeben hat, und möchte auf Anraten ihres Bruders Jesus sechs Apostel finden, um ein brandneues Testament zu erschaffen. Das kann Gott nicht auf sich sitzen lassen. Alles andere als albern präsentiert van Dormael seine Darstellung über Gott und die Welt. So werden reichlich Ansichten insbesondere des christlichen Bekenntnisses infrage gestellt. Mit gotteslästerlich humorigem Einfallsreichtum überfällt der Regisseur den Zuschauer. Seine Geschichte sprudelt über vor beachtlichen Denkanstößen z.B. zu den Themen Allmächtigkeit, Abänderlichkeit des Schicksals und Abhängigkeit von EDV-Anlagen. Die sechs zusätzlichen Apostel, die sich allmählich Leonardo da Vincis Abendmahl hinzugesellen, bieten diverse Eigenschaften auf, über die nachgedacht werden darf. Die Verfolgung von Ea durch den dilettantischen Gott und die Suche nach den Aposteln bilden den schwachen roten Faden der Geschichte. Dieser ist nur Mittel zum Zweck, ein Transportband für Dormaels (auch visuell) komische Ideen. Das Problem des Films: So herrlich die überbordende Vielfalt der Posse auch zum Nach- und Weiterspinnen einlädt, ein Zusammenhang wird ungreifbar. Wahrscheinlich soll es keinen geben; das wäre ein zusätzliches Thema für die anschließende Filmbesprechung, die unbedingt stattfinden sollte. Statt Amen lautet das Schlußwort „gottverdammte Pisskacke“. Und am Ende des entzückend gestickten Abspanns, wenn 99,9 % der Zuschauer den Saal verlassen haben, gibt es noch etwas Explosives, worüber man in Verbindung mit der Änderung des zunächst Vorbestimmten ebenfalls ein paar Gedanken verlieren darf.
    Woelffchen41
    Woelffchen41

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    4,5
    Veröffentlicht am 6. Dezember 2015
    Eine „Göttliche Komödie“ Gott lebt! – und zwar mit Frau und seiner kleinen Tochter in Brüssel. So fängt der 105 Min. dauernde Film von Jaco van Dormael an und man kann sich auf was gefasst machen! Eine tiefgründige Tragikomödie beginnt ihren Lauf, die trotz aller Respektlosigkeit manche Probleme des Alltagschristentums auf den Punkt bringt. Was manchmal - oberflächlich betrachtet - als Blasphemie daherzukommen scheint, ist letztlich doch die intelligente und tiefgründige Umsetzung von Gedanken, die eher für als gegen das Christentum sprechen. Die meistens lächelnden Anspielungen auf das Neue Testament sind daher nicht bösartig ernst gemeint, sondern wohl durchdacht und oft von bezwingender Logik und Konsequenz. Fazit: Ansehen und selbst beurteilen.
    Georg P.
    Georg P.

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    4,5
    Veröffentlicht am 8. Dezember 2015
    Das war für mich der beste Film seit langer Zeit. Ich habe mich köstlich amüsiert. Man muss sich schon auf die schräge Ausgangslage des Films einlassen. Ansonsten war es großes Kino mit tollen Darstellern und auch filmisch auf hohem Niveau.
    Michael S.
    Michael S.

    User folgen 111 Follower Lies die 397 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 22. April 2016
    Es hätte so schön sein können. Ein bisschen Religionsparodie, ein bisschen alternative Lebensentwürfe und dazu reichlich Poesie. Ansätze dafür gibt es genug, aber keiner davon kann sich so richtig entfalten. An schlechten Darstellern liegt es jedenfalls nicht. Die Hauptrollen sind samt und sonders gut besetzt, auch wenn Benoît Poelvoordes Gott am ehesten ein Neuaufguss seiner bekannten cholerischen Charaktere aus Filmen wie "Nichts zu verzollen" oder "Asterix und Obelix bei den olympischen Spielen" ist. Die Idee, die weibliche Seite der Gottesfamilie eine entscheidende Rolle spielen zu lassen, hat gleichfalls ihre Reize. Yolande Moreau und Pili Groyne spielen das überzeugend aus und sagen zwischen den Zeilen gelegentlich mehr, als in ihren "echten" Dialogen. Situationen, in denen Gott sich zwangsweise direkt mit seinen Geschöpfen auseinandersetzen muss und unter anderem an einer Armenspeisung in der Kirche teilnimmt, oder auch Éas Engagement für die emotional Benachteiligten bergen reichlich Stoff für eine einigermaßen ernstzunehmende Auseinandersetzung mit diesem Thema und, wie gesagt, in Ansätzen wird das auch versucht. Dazwischen immer wieder poetische Bilder, skurrile Figuren und manche nette Weisheit. So richtig will der Funke dann aber doch nicht überspringen. Der Wechsel zwischen der hochgradig überzeichneten Gotteskarikatur, den Wünschen und Sehnsüchten der Menschen und den kreativen Ideen, was man denn mit dem Rest seines Lebens anstellen kann, erfolgt zu sprunghaft, beinhaltet gelegentlich auch einige vermeidbare Längen. Dazu gehört auch die gut überlegte aber zu episch ausgewalzte Einführung in diese Parallelwelt, in der der Garten Eden ein unfertig dekoriertes Brüssel ist und Adam und Eva sich unschuldig nackt in der Kantine treffen. Vor dem Ende versucht man es dann noch einmal mit einem rührenden Einzelschicksal, dessen eigentlich gravierende Eigenschaften sich zusammen mit allen anderen Problemen selbst für eine Komödie zu einfach auflösen. Letztendlich ist "Das brandneue Testament" eher ein episch angelegter Kunstfilm, als die gewitzte Satire, die auf den ersten Blick angepriesen wird. Für geduldige Zuschauer und Liebhaber des Genres womöglich angenehm anzuschauen, "die Offenbarung des Kinojahres" ist es es aber (leider) bei weitem nicht.
    schonwer
    schonwer

    User folgen 466 Follower Lies die 728 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 20. Januar 2018
    Das brandneue Testament steckt voller Ideen und wurde sehr gut inszeniert. Die Schauspieler sind top, insbesondere Benoît Poelvoorde ist mal wieder super. Die Musik ist sehr gut und dann kommt das ABER: Wer die Trailer nicht gesehen hat, sollte es bleiben lassen oder nur den Teaser anschauen, denn der Trailer zeigt zu viel (dafür können die Macher des Films jedoch nichts). Etwas anderes was beachtet werden muss ist, dass es sich nicht um eine Komödie handelt, sondern vielmehr um ein Drama mit komödiantischem Einschlag, denn der Film beobachtet sehr viel wie das Leben der Menschen ist und sorgt nicht durchgehend für Lacher (das ist aber auch nicht negativ, wenn man es sich bewusst ist). Jetzt kommt der einzige wirkliche Minuspunkt. Dieser befindet sich in der Story. Doch versteht mich nicht falsch, die Story ist sehr einfallsreich und steckt voller Ideen. Das einzige Problem liegt bei der Suche nach den sechs Aposteln. Denn Ea, die Tochter Gottes, begibt sich auf der Suche nach sechs Aposteln und frägt jedem das gleiche, dadurch entstehen Wiederholungen und der Film bekommt ein paar Längen. Fazit: originell, unkonventionell, speziell, sehenswert!
    Iris S.
    Iris S.

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    0,5
    Veröffentlicht am 28. Januar 2016
    Ich kann nur sagen, dass ich die oben schon abgegebene negative Kritik absolut teile. Sie trifft genau meine Meinung, weshalb ich wiederholen möchte: Dieser Film war leider mehr als enttäuschend, ich wusste nach knapp einer halben Stunde, dass ich den Film nicht zu Ende sehen würde, bin dann nach einer dreiviertel Stunde auch raus und habe durchgeatmet. Zum Glück hat man diese Freiheit. Mich hat gewundert, dass die meisten brav geblieben sind, obwohl kaum einer mal gelacht hat. Denn es fehlt an gelungener Komik. Ich zitiere von oben: " Wenn "Gott" sein Kind mit einem Gürtel schlägt, ist das dann lustig? " Und es gibt auch keine weitere, eventuell ernsthafte, sinnhafte Ebene, die sich hinter der schnöden Groteske verbirgt. Für mich der schlechteste Film, den ich seit Jahren gesehen habe. Der halbe Stern ist da schon zu viel.
    Julius W.
    Julius W.

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    1,0
    Veröffentlicht am 16. Dezember 2015
    Dieser Film war leider enttäuschend - wir haben uns den Trailer angsehen und sind deswegen ins Kino, trotzdem mussten wir den Film nach einer Stunde wieder verlassen, da wir den Film völlig oberflächlich, nicht lustig und überzogen fanden. Entweder man wartet bis er zu Ende ist, oder geht einfach! Der Humor ist flach, die Geschichte ist nicht berührend und auch nicht tiefgreifend. Wenn "Gott" sein Kind mit einem Gürtel schlägt, ist das dann lustig? Wir hätten uns nach etwas feinfühligerer Religionskritik gesehnt.
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