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    Das brandneue Testament
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    94 Wertungen - 16 Kritiken
    Verteilung von 16 Kritiken per note
    4 Kritiken
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    Deine Meinung zu Das brandneue Testament ?

    16 User-Kritiken

    schonwer
    schonwer

    User folgen 488 Follower Lies die 728 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 20. Januar 2018
    Das brandneue Testament steckt voller Ideen und wurde sehr gut inszeniert. Die Schauspieler sind top, insbesondere Benoît Poelvoorde ist mal wieder super. Die Musik ist sehr gut und dann kommt das ABER:
    Wer die Trailer nicht gesehen hat, sollte es bleiben lassen oder nur den Teaser anschauen, denn der Trailer zeigt zu viel (dafür können die Macher des Films jedoch nichts).
    Etwas anderes was beachtet werden muss ist, dass es sich nicht um eine Komödie handelt, sondern vielmehr um ein Drama mit komödiantischem Einschlag, denn der Film beobachtet sehr viel wie das Leben der Menschen ist und sorgt nicht durchgehend für Lacher (das ist aber auch nicht negativ, wenn man es sich bewusst ist).
    Jetzt kommt der einzige wirkliche Minuspunkt. Dieser befindet sich in der Story. Doch versteht mich nicht falsch, die Story ist sehr einfallsreich und steckt voller Ideen. Das einzige Problem liegt bei der Suche nach den sechs Aposteln. Denn Ea, die Tochter Gottes, begibt sich auf der Suche nach sechs Aposteln und frägt jedem das gleiche, dadurch entstehen Wiederholungen und der Film bekommt ein paar Längen.

    Fazit: originell, unkonventionell, speziell, sehenswert!
    Michael S.
    Michael S.

    User folgen 115 Follower Lies die 398 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 22. April 2016
    Es hätte so schön sein können. Ein bisschen Religionsparodie, ein bisschen alternative Lebensentwürfe und dazu reichlich Poesie. Ansätze dafür gibt es genug, aber keiner davon kann sich so richtig entfalten. An schlechten Darstellern liegt es jedenfalls nicht. Die Hauptrollen sind samt und sonders gut besetzt, auch wenn Benoît Poelvoordes Gott am ehesten ein Neuaufguss seiner bekannten cholerischen Charaktere aus Filmen wie "Nichts zu verzollen" oder "Asterix und Obelix bei den olympischen Spielen" ist. Die Idee, die weibliche Seite der Gottesfamilie eine entscheidende Rolle spielen zu lassen, hat gleichfalls ihre Reize. Yolande Moreau und Pili Groyne spielen das überzeugend aus und sagen zwischen den Zeilen gelegentlich mehr, als in ihren "echten" Dialogen.
    Situationen, in denen Gott sich zwangsweise direkt mit seinen Geschöpfen auseinandersetzen muss und unter anderem an einer Armenspeisung in der Kirche teilnimmt, oder auch Éas Engagement für die emotional Benachteiligten bergen reichlich Stoff für eine einigermaßen ernstzunehmende Auseinandersetzung mit diesem Thema und, wie gesagt, in Ansätzen wird das auch versucht. Dazwischen immer wieder poetische Bilder, skurrile Figuren und manche nette Weisheit. So richtig will der Funke dann aber doch nicht überspringen. Der Wechsel zwischen der hochgradig überzeichneten Gotteskarikatur, den Wünschen und Sehnsüchten der Menschen und den kreativen Ideen, was man denn mit dem Rest seines Lebens anstellen kann, erfolgt zu sprunghaft, beinhaltet gelegentlich auch einige vermeidbare Längen. Dazu gehört auch die gut überlegte aber zu episch ausgewalzte Einführung in diese Parallelwelt, in der der Garten Eden ein unfertig dekoriertes Brüssel ist und Adam und Eva sich unschuldig nackt in der Kantine treffen. Vor dem Ende versucht man es dann noch einmal mit einem rührenden Einzelschicksal, dessen eigentlich gravierende Eigenschaften sich zusammen mit allen anderen Problemen selbst für eine Komödie zu einfach auflösen.
    Letztendlich ist "Das brandneue Testament" eher ein episch angelegter Kunstfilm, als die gewitzte Satire, die auf den ersten Blick angepriesen wird. Für geduldige Zuschauer und Liebhaber des Genres womöglich angenehm anzuschauen, "die Offenbarung des Kinojahres" ist es es aber (leider) bei weitem nicht.
    Mary-Ann B.
    Mary-Ann B.

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    0,5
    Veröffentlicht am 3. April 2016
    Ich kann ja wirklich über vieles lachen, aber dieser Film gehört definitiv nicht dazu. In der Videothek noch vom sehr ansprechenden Klappentext und Reißern wie "Absolut lustig" auf den Film gespannt, war ich schon nach den ersten 20 Minuten nur noch genervt. Recht bald musste ich mir die Frage stellen, wo die Kunst am Film bleibt - welche Message dahintersteckt, wenn ein nackter Mann einen Zensurbalken vor seinen Piephahn bekommt, während nicht einmal 30 Minuten später eine Horde komplett nackter Frauen durch die U-Bahn flaniert. Meiner Meinung nach haben Stripperinnen, Huren und ein Gott, der flucht wie ein Rohrspatz, zudem Kind und Frau verprügelt absolut NICHTS in einem FSK 12 Film zu suchen. Wäre der Film dann zumindest wirklich witzig gewesen, könnte man ihm zumindest das Zugutehalten, aber auch hier Essig. Schade um das Geld, mit dem dieser absolute Mist produziert wurde. Davon hätte man ebensogut eine halbe Million Papierhandtücher mit lustigen Clowngesichtern bedrucken können - denn selbst die wären garantiert komischer.
    sugus61
    sugus61

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    5,0
    Veröffentlicht am 13. Februar 2016
    Ich wusste von diesem film nichts ausser dem Titel und wurde ins kino eingeladen! Das ist mit Sicherheit die allerbeste Voraussetzung zum vollen Genuss dieses Streifens!! Ein irrwitzig komischer, zutiefst philosophischer und sehr berührender film der extraklasse!!! Danke!!!!!!
    Kino:
    Anonymer User
    0,5
    Veröffentlicht am 10. Februar 2016
    Total dämlich, keine Sekunde komisch. Jammer! Man kann sich nur ärgern um das Geld und die Zeit die man vergeudet hat. Humor ist was anderes.
    Auch mein Fazit: ein halber Stern ist noch zu viel.
    Iris S.
    Iris S.

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    0,5
    Veröffentlicht am 28. Januar 2016
    Ich kann nur sagen, dass ich die oben schon abgegebene negative Kritik absolut teile. Sie trifft genau meine Meinung, weshalb ich wiederholen möchte:
    Dieser Film war leider mehr als enttäuschend, ich wusste nach knapp einer halben Stunde, dass ich den Film nicht zu Ende sehen würde, bin dann nach einer dreiviertel Stunde auch raus und habe durchgeatmet. Zum Glück hat man diese Freiheit. Mich hat gewundert, dass die meisten brav geblieben sind, obwohl kaum einer mal gelacht hat. Denn es fehlt an gelungener Komik. Ich zitiere von oben: " Wenn "Gott" sein Kind mit einem Gürtel schlägt, ist das dann lustig? " Und es gibt auch keine weitere, eventuell ernsthafte, sinnhafte Ebene, die sich hinter der schnöden Groteske verbirgt. Für mich der schlechteste Film, den ich seit Jahren gesehen habe. Der halbe Stern ist da schon zu viel.
    simona R.
    simona R.

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    5,0
    Veröffentlicht am 9. Januar 2016
    Er ist nichts für Streng gläubige Christen aber ein absoluter Hingucker für jedermann!!!
    Ich fand ihn so gut dass ich mir vielleicht die DVD kaufe...
    Andre E.
    Andre E.

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    0,5
    Veröffentlicht am 3. Januar 2016
    Also wir habe gestern den Film gesehen und ich muss sagen das Beste vom Film ist der Trailer
    ...mehr braucht man eigentlich nicht sehen. Die ersten 15 Minuten sind noch ganz lustig...danach versucht der Film irgendwas tiefgreifendes rüber zu bringen..was aber nicht klappt..vielleicht wurde da etwas zu viel Gras geraucht.
    Also für uns persönlich landet er auf Platz zwei der schlechtesten Filme.
    Ali V.
    Ali V.

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    5,0
    Veröffentlicht am 2. Januar 2016
    Der Film ist meiner Meinung nach großartig. Wer offen ist und keinen Schmerz verspürt, wenn Religion durch den Kakao gezogen wird, der wird hier eine Menge Spaß haben.

    Der Film hat mich emotional mitgezogen, die Bilder waren toll, die Einfälle genial.
    Tränen gelacht.

    Skurriler als "Being John Malchovich", um Längen unterhaltsamer.
    Thomas H.
    Thomas H.

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    5,0
    Veröffentlicht am 30. Dezember 2015
    Der Parkplatz des PASSAGE KINOs, in ERLENBACH, unserem kulturellen Brennpunkt, war bis auf den letzten Platz zugestellt, als wir gestern zur 19.15-Uhr-Vorstellung eintrafen. Sollte es wirklich sein, dass das "Das brandneue Testament" Besuchermassen mehr als der neueste Starwarsstreifen anzog? Und dies trotz bisher in keiner der von mir gehörten Nachrichtensendung dieser belgische Film auf irgendeine Weise promotet worden war. Vor der Kinokasse lag eine dicke steife eintrittskartenlüsterene Schlange und ließ unsere Hoffnungen auf einen Sitzplatz schwinden.Hätten wir vorbestellen sollen? Doch wir fanden, Mitte zweiter Reihe, knapp vor der Leinwand, Plätze. Liebe Leute, lasst Euch von nichts abhalten, drängt rein in die Vorführung, fordert diesen Film auch in den Kinos der Provinz. Es gibt zur Zeit nichts Besseres! Der Regisseur, ich werde mich heute um seine Person kümmern müssen, ist Meister seines Handwerks. Er weiß die Rollen mit den genau passenden Schauspielern zu besetzten, setzt sekundengenau winzigste Splitter saukomischer Einfälle, kennt sich in der musikalischen Hoch- und Tiefkultur aus, versteht wie special effects zu handhaben sind, geht hervorragend mit Licht- und Kameraeinstellungen um, kann Dialoge entwickeln, findet wunderbare Choreografien für seine Schauspieler. Und dies alles sind ihm Mittel um Basisfragen menschlicher Befindlichkeit zu bewegen. Ein Diogenes des 21.Jahrhundert, ein Zenmeister der Filmkunst! Hier könnt ihr Erleuchtungslachen erfahren! Und nehmt Eure 12-jährigen Kinder mit, damit sie erleben was europäische Hochkultur vermag!
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