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    James Cameron enthüllt: Deswegen wäre Leonardo DiCaprio fast am Casting von "Titanic" gescheitert
    28.11.2022 um 19:00
    Maximilian Knade
    Maximilian Knade
    -Freier Autor
    Seine Lieblingsregisseure haben Maximilian jeweils eine andere Facette am Kino nähergebracht, seine Perspektive gewandelt und seinen Blick geschult. Zu ihnen gehören: Charlie Chaplin, Alfred Hitchcock, Luis Buñuel, Federico Fellini, Stanley Kubrick, Quentin Tarantino, Lars von Trier und Gaspar Noé.

    Jack Dawson aus „Titanic“ ist die vielleicht ikonischste Rolle von Leonardo DiCaprio. James Cameron enthüllte nun, weshalb Leo fast am Casting scheiterte und den Job nicht bekommen hätte.

    20th Century Fox

    Wenn man nach den besten noch lebenden Schauspieler*innen gefragt wird, kommt man kaum umher, Leonardo DiCpario irgendwo in dieser Liste mit unterzubringen. In Filmen wie „Catch Me If You Can“, „Shutter Island“ oder „Once Upon a Time in Hollywood“ zeigte er nicht nur, dass er die Werke von zeitgenössischen Regie-Größen wie im Sturm erobern kann. Auch stellte er seine darstellerische Vielschichtigkeit unter Beweis. DiCaprio ist jemand, der die stillen Töne genauso gut vermitteln kann wie die größenwahnsinnigen. Dass bei einer solchen Filmografie manch ikonische Performance Geschichte schrieb, ist selbsterklärend.

    Eine seiner ikonischsten Rollen ist Jack Dawson aus „Titanic“. Dabei wäre diese Besetzung beinahe nicht zustande gekommen, wie James Cameron in einem Interview mit der GQ enthüllte. Und das, obwohl das erste Treffen mit dem „Romeo + Julia“-Star nahezu magisch gewesen sei. Cameron erinnert sich, wie aufgeregt die Stimmung im Konferenzraum war: „Ich schaue mich um und alle Frauen im gesamten Büro sind aus irgendeinem Grund auch in der Besprechung. Dass eine ausführende Produzentin dabei ist, verstand ich ja. Aber unsere Buchhalterin? Warum war sie in der Besprechung? Sie wollten alle Leo treffen!“

    James Cameron war knallhart!

    DiCaprio habe alle in seinen Bann gezogen. Die Stimmung sei nahezu hysterisch gewesen. Auch Cameron war überzeugt und lud ihn ein paar Tage später zu einem weiteren Treffen ein. Diesmal sollte Leo ein paar Textzeilen aus dem Drehbuch mit der bereits gecasteten Kate Winslet vortragen. Cameron wollte sichergehen, dass er der richtige für die Rolle war. Besonders wichtig war ihm, dass die Chemie zu Winslet stimmte. Beim Treffen habe sich DiCaprio überrascht gezeigt. Er sei davon ausgegangen, die Rolle ohne weiteren Test zu bekommen.

    Anscheinend war der Hollywood-Star es nicht mehr gewohnt, noch einmal Drehbuch-Passagen lesen zu müssen. Selbstsicher habe er es abgelehnt, eine Szene mit Winslet vor laufender Kamera aufzuführen. Daraufhin sei Cameron aufgestanden, habe DiCaprio die Hand gereicht und ihm für sein Erscheinen gedankt. Jeder, der schon einmal ein Bewerbungsgespräch in den Sand gesetzt hat, weiß, was das zu bedeuten hat. Auch Leo, der sich schockiert gezeigt habe: „Warte, warte, warte. Du meinst, wenn ich nicht Probe lese, bekomme ich die Rolle nicht?“

    Cameron erklärte ihm daraufhin, dass es sich bei „Titanic“ um ein riesiges Projekt handele, an dem er die kommenden zwei Jahre hart arbeiten werde. Deshalb sei es ihm nicht möglich, dem potenziellen Hauptdarsteller ohne Weiteres sein Vertrauen auszusprechen. Am Ende seiner Erklärungen habe er DiCaprio klargemacht: „Du wirst lesen, oder die Rolle nicht bekommen“. Das war deutlich genug. DiCaprio entschied sich, doch gemeinsam mit Winslet eine Testaufführung zu machen. Nochmal Glück gehabt: Er konnte Cameron überzeugen und einige Zeit später verzauberte er auch die Zuschauer*innen in den Kinosälen.

    Schon gewusst? In diesem Sci-Fi-Horror-Klassiker kommen jede Menge Kondome, Gleitgel und Innereien zum Einsatz - und dafür können wir dankbar sein!

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